Alle Zeichen stehen wieder auf: Normalität

Alle Zeichen stehen wieder auf: Normalität

und zwar so sehr…das ich mich quasi täglich verwundert frage…wo kommt das jetzt auf einmal her…warum geht es mir schlagartig wieder RICHTIG gut…als ob es die anstrengenden und sorgenvollen 9 Monate,mit den vielen Krankheiten von Schwester, Schwager und mir, in diesem Jahr, gar nicht gegeben hätte?

Der Rentner aus Hessen hat mich, mit einem Hinweis auf eine Infosendung im WDR, in die richtige Richtung gebracht. Ja nach den vielen Infekten Ende letzten Jahres und dann noch der Corona-Infektion Anfang des Jahres war ich immer müde und kaputt, war schnell schlapp und irgendwie ging es nur sehr langsam aufwärts…dann kam der Befund mit der Ateriosklerose und nahtlos dann das kleine Ding auf meiner Lunge.

Mit den ganzen Tabletten und einer angepassten Lebensweise, um die Arterienverkalkung im Schach zu halten, klappt es seitdem prima…und mit der Gewissheit, das das Ding auf meiner Lunge kein Krebs ist, ist auch der Lungenarzt zufrieden…jetzt sagt er: okay es ist da und sollte regelmäßig überprüft werden…solange es nicht wächst, ist alles okay…das kann sogar schon seit langer Zeit da sein, nur das es früher eben nicht entdeckt wurde…war ja nur ein Zufallsbefund beim Herz-CT.

Und seitdem geht es mir prima…der seit Monaten unsichtbare Schleier von Müdigkeit und Schlappheit, der immer über mir lag, ist fort…so und jetzt noch einmal zu der Infosendung über die Psyche, die auf den Körper Einfluss nimmt…wenn alle körperlichen Ursachen ausgeschlossen wurden, kann es durchaus die Psyche gewesen sein…psychosomatische Beschwerden.

Das heißt nicht, das ich mir die Symptome eingebildet habe, sondern nur, das mir die Psyche einen Streich gespielt hat. Die Sorgen vor und nach der 4fach Bypass-OP meiner Schwester, ihre berufliche Zukunft, dann die Arbeitslosigkeit meines Schwagers, seine Hüft-OP, deren finanzielle Sorgen, dann hab ich auch noch mit gemacht mit den Krankheiten….und nun sind alle Sorgen endlich wieder fort: meiner Schwester geht es körperlich super und sie arbeitet wieder voll, mein Schwager hat die Hüft-OP gut überstanden, ist noch in der Genesung, aber es geht im gut…bei mir ist auch soweit wieder alles gut und beruflich läuft es auch wieder bei mir ruhiger und in geordneten Bahnen….und immer noch bin ich verwundert, WIE gut es mir auf einmal wieder geht.

Alle Zeichen stehen bei mir auf Normalität…ich finde meine Gelassenheit wieder, und vor allem auch die Unbeschwertheit…erfreue mich wieder an meinen Walkingrunden, hab Lust auf Unternehmungen, bin wieder viel draußen – auch bei Regen und abends wenn es kalt ist…ich finde es herrlich wie letzten Sonntagmorgen am Hamburger Elbufer entlang zu laufen…auch wenn ich anschließend komplett durchnässt bin und durchgefroren…aber es ist einfach schön…das Leben, so wie es ist.

Ich hab mich noch gar nicht bedankt für Eure Unterstützung und Anteilnahme…. DANKE schön…das hat gut getan 🍀💐

Kleine Veränderungen – ich bin sehr zufrieden

Kleine Veränderungen – ich bin sehr zufrieden

Mein Leben pendelt sich so langsam wieder ein…Normalität kehrt ein…eine neue Art Normalität und damit meine ich nicht nur die Tabletten, die jetzt regelmäßig Morgens und Abends zu meinem Leben gehören, sondern auch so kleine Veränderungen….

  • Kaffee gibt es erst morgens 2 Stunden nach dem Aufstehen…dazu wird bei der Einnahme des Beta-Blockers geraten, weil die zeitlich nahe Einnahme von Beta-Blockern und Kaffee die Wirkung der Tablette reduziert. Jaaa das fällt mir schwer, aber andererseits darf ich eben auch weiterhin Kaffee trinken
  • Den Kaffee brühe ich aber mit etwas weniger Kaffee-Pulver auf, so kann ich bei der gleichen Menge bleiben…und ich muss sagen, der erste Kaffee (nach den 2 Stunden) ist immer noch mein Highlight am Morgen. Vorher gibt es eben nur einen Früchtetee.
  • Ich musste mir jetzt so einen Tabletten-Butler zulegen, um die Tabletten für morgens und für abends unterscheiden zu können…denn leider zieht der alte Witz (tausche 1 gelbe Tablette gegen 2 Rote) nicht mehr…sind alle weiß und länglich und damit nur schwer zu unterscheiden. Jetzt hab ich so einen Wochenvorrat, mit mehreren Fächern pro Tag….und ich hab jetzt, wie meine Oma früher, ein kleines Pillendöschen in der Handtasche…für den Fall, das ich mal vergesse die Tabletten zuhause zu nehmen, dann hab ich unterwegs eine „Reserve“ dabei.
  • Ich hab jetzt immer auch einige Fingerkuppen- und andere Pflaster in der Tasche (auch ein Rat vom Arzt), für kleinere Verletzungen, da durch den Blutverdünner es auch bei kleinen Schnitt-oder Schürfwunden mehr und länger bluten kann
  • Ansonsten gibt es jetzt nur noch 2-3x in der Woche Fleisch und dann möglichst Hähnchen- oder Putenfleisch. Ansonsten brauche ich aktuell an meiner Ernährung nichts weiter zu verändern…ich esse ja eh viel Gemüse….hier mit etwas Hähnchenfleisch Curry mit Kokosmilch, dazu gab es Reis

Alkohol gibt es nur noch zu besonderen Anlässen…aber den hab ich ja eh seit Mitte Dezember gestrichen, bzw. durch alkoholfreie Varianten ersetzt.

Und na klar laufe ich fast täglich meine Walking-Runden…heute Morgen ging es schon vor dem Homeoffice ins Feld und das war bei knappen 2 Grad so ein schöner Sonnenaufgang….herrlich