Samstagmorgen – bei Sonnenaufgang

Schon kurz nach dem Aufstehen heute, hab ich meine komplette Planung für diesen Samstag, über den Haufen geworfen.

Ich war bereits um 6 Uhr fertig geduscht und angezogen, hatte die Küche sauber gemacht und wollte mich gerade mit dem ersten Kaffee des Morgens, an meinen privaten Laptop setzen, um hier einen Beitrag zu schreiben, als mir einfiel, das ich das noch weit geöffnete Fenster im Schlafzimmer besser schließen sollte…

Es waren -2 Grad draussen und die Luft im Zimmer war soo klar und frisch und beim Blick aus dem Fenster sah ich, wie sich so gaaaanz allmählich die Nacht verzog und einen schönen Sonnenaufgang versprach.

Das war der Moment, in dem ich beschloss, ich möchte nach Draußen um den schönen Morgen zu genießen. Flugs hab ich den Kaffee in einen Thermobecher umgefüllt und zur Seite gestellt, meine gefütterte Mütze tief über beide Ohren gezogen, Winterjacke, Schal und Wanderschuhe angezogen und keine 5 Minuten später, war ich schon vor der Tür.

Ich liebe diese klare, frische und sehr kalte Luft und der Morgen wollte einfach von mir aufgesogen werden…ich lief also dem Sonnenaufgang entgegen, atmete tief ein und aus und schon musste ich lächeln. Ja es geht mir gut.

Ich war fast 1 Std. 20 Min. unterwegs, hab meine Walkingstrecke modifiziert und bin dabei knappe 6km gelaufen. Ich habe jede Minute genossen.

Kaum war ich wieder zuhause,habe ich mich über den heißen Kaffee gefreut…aaaachhhh schööön.

Aber ich hatte keine Ruhe sitzen zu bleiben…ich hatte Lust zu kochen. Hatte gestern schon alles Mögliche eingekauft und mich nun ans Werk gemacht.

Zuerst habe ich aus scharf angebratenem Hühnerklein mit viel frischem Gemüse eine kräftige Hühnersuppe gekocht…und später dann noch eine Hühnchenbrust leicht mit köcheln lassen.

Paralell hatte ich einen Weißkohlkopf in schmale Streifen geschnitten und mit weiterem kleingeschnittenem Gemüse erst angebraten und dann zu einem vegetarischen Eintopf gekocht.

Beides ist echt lecker geworden und passt super in mein Wochenende. Seit einer Woche muss ich ständig niesen und mir läuft die Nase…ansonsten bin ich aber topfit…aber irgendwie schniefe ich ständig….also eine kräftige Hühnersuppe hilft da allemal.

Ich habe mir angewöhnt solche Suppen immer ohne Füll-Beilage zu kochen…so kann ich immer spontan entscheiden ob ich sie lieber pur oder mit Kartoffeln, Reis oder Nudeln essen möchte. Heute entscheide ich mich für den puren Genuss.

Das Hühnerlein hab ich aus der fast fertigen Suppe gefischt und vom Fleisch befreit…die gekochte Hühnerbrust hab ich ebenfalls von den Knochen befreit und das pure Fleisch kleingeschnitten und zurück in die Suppe getan. Das mit dem Hühnerklein + Hühnerbrust, anstelle eines kompletten Suppenhuhns hat den Vorteil, es geht insgesamt schneller mit dem Kochen.

Die Suppe gibt es heute und den Kohleintopf Morgen. Die Reste friere ich, wie immer, ein.

In dieser Woche hab ich kaum gekocht, weil ich einfach zu beschäftigt war, um frisch zu kochen, sondern habe mich stattdessen aus dem Gefrierschrank bedient.. Genau für solche Zwecke habe ich ihn ja mit selbst-gekochtem Essen gefüllt. Der neue Gefrierschrank ist kleiner, als der Vorherige und das ist gut so.

Nachdem ich durch den Überschwemmungsschaden den Inhalt des letzten Gefrierschranks fast komplett entsorgen musste, wollte ich mich mit einem etwas kleinerem Exemplar davor schützen, zu viel einzufrieren….und ja es funktioniert gut so.

Ich bin nun gezwungen öfter erst aus dem Gefrierschrank zu essen, bevor ich neu koche…das hilft mir, mich mit den Mengen besser zu arrangieren. Ich koche nämlich gerne große Töpfe voll gutem Essen.

sooo und jetzt erhole ich mich ein wenig, bevor ich später dann doch noch etwas arbeiten werde…Ab Montag startet bei uns das „angeordnete Chaos“…also unsere neue Software, dafür muss ich noch einiges vorbereiten, zu dem ich bisher nicht gekommen bin.

Ein kleiner Vorbote – Morgens im Moor

Ich schlafe in den letzten Wochen schlechter, bin oft früh am Morgen wach, schlafe dann irgendwann wieder ein. Heute Morgen war es zum Glück anders, ich habe bis 4 Uhr durchgeschlafen und lag dann bis 5 Uhr wach….fühlte mich aber nicht mehr müde.

Warum also nicht endlich mal wieder eine Walkingrunde am Morgen…anstatt abends.

Um kurz nach 6 Uhr, vor Sonnenaufgang war ich dann mit meinem gefüllten Kaffeebecher im Himmelmoor…Mein Auto war das Einzige auf dem Parkplatz.

Noch waren es angenehme 16 Grad, ich hatte ein leichte Jacke an und einen dünnen Schal…nicht wegen der Kühle des Morgens, sondern wegen der Mücken…zusätzlich hatte ich noch mein Ant-Mückenspray auf Hände und im Gesicht verteilt…nur vorsichtshalber. Sobald ich an den Moorbecken ankam, waren sie auch schon da, diese kleinen stechenden Plagegeister….ha – aber ich war geschützt…es hat mich tatsächlich nur eine erwischt.

Und dann wurde es langsam heller, als die Sonne aufging…was für ein schöner Morgen: kühl, still und absolut friedlich…wunderschön

Ich bin eine etwas größere Runde gelaufen und so an den Weiden und Wiesen entlang gekommen, wo noch der Bodennebel aufstieg…es überkam mich ein leichtes Herbstgefühl…

Auf das baldige Ende des Sommers freue ich mich schon, wenn die Abende kühler werden, man wieder tagsüber eine Jacke drüber zieht und das Laub anfängt sich zu verfärben.

Sommer ist für mich Stillstand, weil es zu heiß ist und Hitze macht mich träge. Herbst und Frühling sind aufregend, weil in der Natur so viel passiert…ich bin dann gerne draußen. Das heute war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommt….ich hab den Morgen sehr genossen.

Kleine Veränderungen – ich bin sehr zufrieden

Kleine Veränderungen – ich bin sehr zufrieden

Mein Leben pendelt sich so langsam wieder ein…Normalität kehrt ein…eine neue Art Normalität und damit meine ich nicht nur die Tabletten, die jetzt regelmäßig Morgens und Abends zu meinem Leben gehören, sondern auch so kleine Veränderungen….

  • Kaffee gibt es erst morgens 2 Stunden nach dem Aufstehen…dazu wird bei der Einnahme des Beta-Blockers geraten, weil die zeitlich nahe Einnahme von Beta-Blockern und Kaffee die Wirkung der Tablette reduziert. Jaaa das fällt mir schwer, aber andererseits darf ich eben auch weiterhin Kaffee trinken
  • Den Kaffee brühe ich aber mit etwas weniger Kaffee-Pulver auf, so kann ich bei der gleichen Menge bleiben…und ich muss sagen, der erste Kaffee (nach den 2 Stunden) ist immer noch mein Highlight am Morgen. Vorher gibt es eben nur einen Früchtetee.
  • Ich musste mir jetzt so einen Tabletten-Butler zulegen, um die Tabletten für morgens und für abends unterscheiden zu können…denn leider zieht der alte Witz (tausche 1 gelbe Tablette gegen 2 Rote) nicht mehr…sind alle weiß und länglich und damit nur schwer zu unterscheiden. Jetzt hab ich so einen Wochenvorrat, mit mehreren Fächern pro Tag….und ich hab jetzt, wie meine Oma früher, ein kleines Pillendöschen in der Handtasche…für den Fall, das ich mal vergesse die Tabletten zuhause zu nehmen, dann hab ich unterwegs eine „Reserve“ dabei.
  • Ich hab jetzt immer auch einige Fingerkuppen- und andere Pflaster in der Tasche (auch ein Rat vom Arzt), für kleinere Verletzungen, da durch den Blutverdünner es auch bei kleinen Schnitt-oder Schürfwunden mehr und länger bluten kann
  • Ansonsten gibt es jetzt nur noch 2-3x in der Woche Fleisch und dann möglichst Hähnchen- oder Putenfleisch. Ansonsten brauche ich aktuell an meiner Ernährung nichts weiter zu verändern…ich esse ja eh viel Gemüse….hier mit etwas Hähnchenfleisch Curry mit Kokosmilch, dazu gab es Reis

Alkohol gibt es nur noch zu besonderen Anlässen…aber den hab ich ja eh seit Mitte Dezember gestrichen, bzw. durch alkoholfreie Varianten ersetzt.

Und na klar laufe ich fast täglich meine Walking-Runden…heute Morgen ging es schon vor dem Homeoffice ins Feld und das war bei knappen 2 Grad so ein schöner Sonnenaufgang….herrlich

Einsilbigkeit in Erklärungen oder einfach nur „hygge“?

Obwohl ich bereits so einige kleinere Walkingrunden in der Umgebung meines neuen Zuhauses erkundet habe, war heute Morgen Premiere für mein Homeoffice-Ritual….und die Runde die ich mir dazu gesucht habe, ist mit 2,6 km zwar eher das, was ich als „kleine Runde“ bezeichne…aber ich hab noch ein paar Wege gesehen, um daraus eine Standard-Größe von 4-5km werden kzu lassen…das probiere ich gleich Morgen früh.

Es sind kleinen Wege abseits…mit Bäumen und Laub, kleinere Parkabschnitte, nur grob befestigte Zwischenwege….keine großen Straßen…ich starte ja solche Tage gerne inmitten der Natur….Okay also 1 große Straße muss ich dann doch noch überqueren….aber es gibt ja noch weitere Möglichkeiten…ich muss sie nur weiter erkunden.

Mein Homeoffice-Tag heute war danach richtig gut…sehr zufriedenstellend, da ich nach den ganzen Bankenwechsel endlich das Gefühl habe, wieder den Überblick über die Konten zu haben – puhh…gerade noch rechtzeitig zum Monatswechsel…..aber einfacher wird es vor allem mit den ausländischen Banken nicht….um nicht zu sagen: es ist mühselig.

Das dänische Wort „hygge“ beschreibt eine entspannte, herzliche und gemütliche Lebensweise….mir fehlt aber manchmal etwas mehr an „forklaringer“ = Erklärung wie etwas funktioniert oder funktionieren soll.

Es wird generell wenig bis gar nichts erklärt…und wenn man bei uns eine Erklärung bekommt, besteht diese meist aus einem kurzen Satz, der kaum kaum verständlich erläutert, was derjenige tatsächlich möchte. Es werden nicht viele Worte gemacht – und dadurch bleibt vieles im Dunkeln, was dann später dazu führt, das man noch einmal Nacharbeiten muss, weil irgendeinem Entscheidungsträger bewusst wird, das es soooo dann doch nicht geht.

Jede neue Aktion sollte erst einmal mit Nachdenken beginnen: Was soll am Ende für eine Information rauskommen? Welche Informationen habe ich bereits? Wo bekomme ich die restlichen Infos her? und wie bereite ich die Daten schließlich so auf, das ALLE Kollegen die gleichen Infos auf die gleiche Weise liefern.

Bei uns in der Firma läuft es anders: Es wird etwas beschlossen und mit einem Satz bekannt gegeben: Das macht Ihr jetzt so. Daraus versteht jeder Kollege (auch je nach Land, Ausbildungsgrad und Sprachfertigkeit) etwas anderes und bereitet die Daten irgendwie auf.

Dann geben wir diese Daten ab und nach 1-3 Monaten wird beschlossen: das Wirrwarr geht so nicht – und es wird ein Template entworfen und gleich so eingeschränkt, das es wieder nicht von allen genutzt werden kann, weil jetzt die Restriktionen im Template nicht die landesspezifischen oder gesellschaftsspezifischen Sonderformen berücksichtigt.

Also fängt man wieder an zu schreiben, das es so nicht funktioniert…und bekommt als Antwort….. NICHTS…..nun gut…also wurschtelt man so lange herum, bis das Formblatt irgendwie aufgeht….aber natürlich stimmen jetzt die Einzelheiten nicht mehr…man musste ja etwas tricksen. HAHAHAHA – das kenne ich noch sehr gut aus meiner Zeit in Hessen, wo ich einmal im Quartal eine Steuerformblatt ausfüllen musste….das war so schräg konstruiert, das ich 10 Jahre keine Ahnung hatte, wie ich es richtig füllen soll…es konnte mir einfach keiner erklären…hab immer so lange daran rumgebastelt, bis alle Querchecks aufgingen ….diese Zeiten wähnte ich eigentlich hinter mir….jetzt hab ich wieder so etwas Ähnliches.

Aber ich hab eine für mich gangbare Lösung gefunden und warte jetzt nur noch auf den allgemeinen Aufschrei, das es es so nicht geht.

Egal….trotzdem bin ich mit der Gesamtleistung meines Tages sehr zufrieden …und jetzt ist Feierabend….

Herbst-Typ

Aber der beginnende Herbst, bringt mich nicht nur wieder mehr an den Herd, sondern vor allem wieder viel mehr Morgens und Abends nach Draußen…zum Walken / Wandern / Spazieren gehen.

Ich komme wieder besser aus dem Bett obwohl es um 5 Uhr noch dunkel ist, hab mehr Energien und ich mag es, wenn es Morgens noch kühl ist…oder abends schon wieder kühl wird.

Ich bin auf jeden Fall eher ein Frühling-/Herbst-Typ…als ein Sommer-Mensch. Der Sommer macht mich träge und die Hitze vertrage ich nicht mehr so, wie früher.

So bin ich nicht nur gestern Morgen eine große Runde (knappe 6km) vor dem Homeoffice-Start gelaufen, sondern auch gleich noch, nach dem Einkauf, in die Holmer Sandberge gefahren…für noch einmal 3,5 km.

Schon von Weitem leuchteten diese schönen (und giftigen) Fliegenpilze….

und schon eine halbe Stunde später war die Sonne für diesen Tag hinter den Bäumen verschwunden und die Umgebung wurde in ein beruhigendes Dämmerlicht getaucht, während es im Wald selber schon sehr dunkel war.

Da ich für diesen spontanen Ausflug gar keine Vorkehrungen getroffen hatte, war ich also auch ohne Taschenlampe unterwegs und hab mich deshalb auf den Wegen am Rande gehalten…schön war es trotzdem.

Meinem Blutdruck bekommen diese Ausflüge richtig gut…endlich hab ich wieder für mich „normale“ Werte….ich bin also gerade einmal wieder auch innerlich entspannt…und auch meine Allergie hat sich wieder verzogen…. puhhh – ein Glück.

Heute Morgen ging es dann gleich mal weiter….mit einer Morgenrunde durch trübes Wetter bei 8 Grad….aber diese kühle Luft einzuatmen, fühlte sich richtig gut an.

Und natürlich war ich in den letzten Tagen auch sehr fleißig….hab, nach der Arbeit, schon viele Sachen in Kisten und Kartons verpackt, Metallregale aus der Vorratskammer abgebaut, hab Sachen aussortiert und neu-sortiert…..also auch hier läuft es….die Umzugsvorbereitungen sind angelaufen….

Alles wird gut – im Herbst

Der meteorologische Herbst hat begonnen und so fing der Montagmorgen auch so an: 6:40 Uhr und die Welt sieht am Stadtrand aus, als ob es niemals wieder hell werden möchte….Die Atmosphäre ist phantastisch, während ich meine Morgenrunde starte….

Aber bereits eine halbe Stunde später hat sich der Nebel verzogen und während mir der Morgentau so langsam aus den Haarspitzen tropft , komme ich an ein Feld, wo die Spinnennetze durch den Tau überhaupt erst sichtbar werden…und wie wunderschön die sich zeigen:

Der anschließende Tag im Homeoffice verläuft danach sehr ruhig und am Mittag war dann noch der Termin um den Mietvertrag zu unterschreiben.

Termin 12 Uhr – High-Noon im Büro der Maklerin….alles geht zügig und so sind nach wenigen Minuten alle Formalitäten erledigt…..die Maklerin hatte es eilig….und wir waren uns ja alle schon vorher einig.

Die Schlüsselübergabe erfolgt in der kommenden Woche….erst wird noch der Backofen ausgetauscht…und DANN kann ich in die Wohnung….und danach beruhigte sich auch mein Blutdruck endlich…..

Jetzt wird alles gut ….

Endspurt zum Wochenende

Schon um 5.30 Uhr war ich fertig angezogen um noch bei den 18 Grad draußen eine Morgenrunde zu walken….die bestimmt einzige Zeit dieses Tags, die noch etwas Kühle versprach…

und so bin ich eine meiner Standard-Routen gelaufen, die mich bereits nach ein paar hundert Metern aus dem Ort herausführt. Fast unmittelbar bekomme ich dann das Gefühl von Freiheit… und schaue in diese schöne Natur..

Auch ein paar Jogger sind heute früher unterwegs….noch schnell raus – bevor es richtig heiß wird…knappe 5km und eine Stunde später, war ich dann bereit für den letzten Arbeitstag in dieser Woche.

Wie schon geschrieben war es danach im Homeoffice bis zum Mittag richtig angenehm….und die letzten beiden Strategie-Punkte für den heutigen Tag waren

  • einen leckeren leichten Salat zum Mittagessen und
  • Feierabend um 14 Uhr machen

Bestehend aus: Rucola, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Rote-Beete, Feta, Thunfisch in Eigensaft und geröstete Pinienkerne…dazu Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Hmmm, das nächste Mal lieber wieder ohne Thunfisch….die Kombination Pinienkerne und Thunfisch passte dann doch nicht so zusammen.

Für den Rest des Nachmittags werde ich mich jetzt gleich auf den Balkon begeben….und die Füße kommen in eine Schüssel mit Wasser…..