wenig freie Zeit

Durch die vielen Termine hatte ich nicht soviel Freizeit, wie ich eigentlich geplant.

Aber Freitagmorgen war ich Schwimmen. Das war wunderbar….für eine gewisse Weile waren wir nur zu Dritt in dem großen Becken…herrlich die Ruhe. Die Sonne strahlte in das Hallenbad und ich zog gemütlich meine Bahnen für insgesamt 1,6km.

Samstagmittag war ich mit Schwester+Schwager verabredet und zwar im Weihnachtsdorf Wanderup (bei Tarp) . Ein ganzes Dorf macht mit beim Weihnachtsmarkt…überall Lichter und Stände mit Handarbeiten, viel zu Essen und zu Trinken. Viele private Häuser und Gärten waren wunderschön geschmückt und boten selbstgemachte Marmeladen oder Selbstgebasteltes zum Verkauf an.

Wir hatten einen lustigen und schönen Nachmittag. Nächste Woche Dienstag fährt meine Schwester dann zur Reha.

Sonntagsausflug: Wanderup – Weihnachtsdorf

Letzten Sonntagmorgen beim Kaffee-trinken war ich noch auf der Suche nach einem Ausflugsziel für diesen Tag, da kam die Nachricht meiner Schwester, das sie sich mit ihrem guten Freund verabredet hätten, um am Nachmittag in das Weihnachtsdorf Wanderup zu fahren.

Bei dem guten Freund handelt es sich um den „Freund des Hauses“ (also keinen Hausfreund – grins), mit dem ich normalerweise nur zu Ostern oder Weihnachten, als Teil der „erweiterten“ Familie, zusammentreffe. Es ist der beste Freund der Beiden, der schon seit vielen Jahren irgendwie dazu gehört.

Das Weihnachtsdorf Wanderup findet immer am 1.Adventswochenende statt…ich war noch niemals dort und außerdem in Kommunikations- und Reiselaune…hab mich also kurzerhand entschieden mitzugehen.

Meine Schwester freut sich sehr darüber (eigentlich freut sie sich immer, wenn sie mich treffen kann – am liebsten täglich), also hat sie mir die Uhrzeit genannt…Immerhin sind es für mich knappe 130km zu fahren.

Das ganze Örtchen Wanderup verwandelt sich in ein gemütliches Weihnachtsdorf, überall wurden Stände aufgebaut, nicht nur in Straßen, auch in Vorgärten, unter Carports in Garagen, auf den Plätzen sowieso…und bei Kälte und Schnee war es urig gemütlich. Man konnte auch wunderbar mit dem Auto anreisen und vor dem Dorf auf extra eingerichteten P+R-Parkplätzem in Busse umsteigen…Preis: Spende soviel zu möchtest.

Überhaupt geht es nicht nur um ein schönes Fest, sondern auch um das Sammeln von Spenden für Kinderhospize…allerdings wird das nicht aufdringlich eingefordert, sondern ist sehr angenehm eingebettet…so das man gerne gibt.

Am Sonntagnachmittag dahin zu fahren, hatte Vorteile…es war nicht ganz so voll….aber auch Nachteile: es gab einiges nicht mehr: Grünkohl war alle – okay dann eben Erbsensuppe – die war auch fast überall ausverkauft…aber einen Stand haben wir dann doch noch gefunden..boa war die lecker…Kakao war auch fast überall ausverkauft, dafür gab es aber noch genügend Glühwein und Kinder-Punsch…und auch der Crepe-Teig am letzten Stand war verbraucht…das ist natürlich gut.

Die Veranstalter haben keine Reste, die weggeschmissen werden müssen, und wir sind dann doch statt geworden….Blöd nur, das wir Hungrigen auf der Suche nach etwas Ess-und Trinkbarem an einigen Attraktionen achtlos vorbei gelaufen sind….hahaha also sind wir später noch einmal kreuz-und quer durch den Ort gelaufen.

Mein Schwager war ohne Krücken unterwegs….was mich etwas nervös machte, durch die vielen Eis- und Schneemengen auf den teils unebenen Wegen, dazu die Kabel und Kabelbrücken überall und die provisorischen Wege durch Höfe und Vorgärten…aber alles lief glatt. Meine Schwester und ich sind meisten vorneweg und konnten auf rutschige Teilstücke oder fast unsichtbare kleine Unebenheiten aufmerksam machen…Seine Genesung läuft richtig gut…in den nächsten Tagen muss er wieder zum Arzt und dann wird hoffentlich geklärt, was mit seiner 2. Hüfte gemacht werden kann, da hat er ja schon 15 Jahre eine Künstliche, die aber nicht mehr „rund“ läuft….die neue Hüfte auf der anderen Seite sitzt perfekt, er hat überhaupt keine Schmerzen und wird wieder beweglicher.

Ziemlich durchgefroren und zufrieden, haben wir uns dann voneinander verabschiedet und ich bin zurück nach Hause gefahren…das war ein schöner, harmonischer Ausflug.

Einfach gemütlich

Vor vielen, vielen Jahren…also Mitte der 90er Jahre waren so niedliche kleine weiße Keramikhäuschen mit Teelichtern in der Weihnachtszeit modern…zusammengestellt zu einem keinen Weihnachtsdorf….mit ausgezupfter Watte als Schnee…kleine Holzfiguren mit Schlitten zum Beleben der Atmosphäre….

Dann hab ich irgendwann den Rappel bekommen…und ALLES weg getan. Die Zeit war um…..und seit 2 Jahren nun wünsche ich mir so ein kleines Weihnachtsdorf zurück….aber es gab sie nur noch ganz vereinzelt über Ebay.

Aber in diesem Jahr scheint es wieder IN zu sein…allerdings mit LED-Beleuchtung…..oooooch nöööö.

Meiner Schwester hat in einem Schwedenladen (neeeiiin – nicht IKEA) tatsächlich Teelicht-Häuschen in weiß gefunden….unlasiert und größer als früher, dafür bestimmt 20 verschiedene Versionen….ich hab mir 3 ausgesucht und hab die Kirche dann noch dazu von ihr geschenkt bekommen…Jedes Häuschen kostete fast 20 EUR…ist eben keine Fließband-Fertigung aus China.

…und heute Abend hab ich zum ersten Mal in diesem Herbst ein Teelicht angezündet….noch ganz pur ohne weitere Deko

haaach, das gefällt mir auch schon so richtig gut und im Raum ist es gleich noch viel gemütlicher….sooo jetzt bin ich bereit für die kalte Jahreszeit in meinem neuen Zuhause…..