Sonntags-Ausflug: Noer an der Ostseeküste

Wie geplant, bin ich bereits Morgens auf die A7 in Richtung Kiel / Eckernförde ….mein Ziel war das „NSG Bewaldete Düne bei Noer“. Die Entfernung von 100km bedeutete ca. eine Stunde Fahrzeit und das war okay….Hab sofort einen Parkplatz gefunden.

Hatte gelesen, das man das Gebiet selbst nicht betreten kann, aber man könnte es durch die Wanderwege drumherum gut von Außen besichtigen…naja….das fand ich jetzt nicht. Es gab keine wirklichen Wege um das Gebiet herum (dafür gab es aber ausgewiesene Wanderwege innerhalb der Umzäunung, die man dann aber doch nicht betreten konnte…es war alles abgesperrt).

Dann hab ich mich eben der Ostseeküste zugewandt …und das hatte fast etwas Magisches….diesen Effekt habe ich sehr oft, wenn ich an Nord- oder Ostsee entlang wandere….vor allem bei schlechtem Wetter, wenn wenig bis keine Menschen am Strand sind.

Die ersten Minuten blicke ich auf das Wasser, spüre eine Weite und Freiheit in mir und wie eine wohlige Ruhe sich auf meine Seele legt…auch wenn ich mich schon vorher entspannt gefühlt habe…quasi der Turbo-Knopf zum Entspannen.

Während der ersten 2-3 Kilometer war ich komplett alleine am Strand, bis auf ein paar Schwäne, Möwen und Enten

Ich lief einfach immer direkt an der Wasserlinie entlang….musste öfter den kleinen Wellen ausweichen, um nicht nass zu werden und das sanfte Rauschen dieser Wellen war lange Zeit das einzige Geräusch…..herrlich.

Ja das Wetter war trübe und mit 3Grad kalt, aber immerhin regnete es nicht mehr und es gab nur wenig Wind. Auf meinem Rückweg kamen dann die Jogger und Spaziergänger….aber es blieben überschaubar wenig Menschen.

In der Hoffnung dann doch noch etwas von der Düne zu sehen, hab ich einen Abstecher gemacht – weg vom Strand. Doch der führte mich nur zu einem Campingplatz, an dessen Rand ich einen kleinen Weg nahm….wie schäbig und verfallen das alles hier wirkte….und das nicht nur wegen der fehlenden Begrünung im Winter….alles wirkte schauderlich trostlos. Die Wohnwagen wirkten schäbig, mit Grünspan und Dreck überzogen, teilweise dabei zu verrotten…auf jeder Parzelle lagen gammelige Dinge herum. Das hatte echt etwas Deprimierendes…vor allem als dann tatsächlich ein einzelnes Auto über das Gelände fuhr.

Also schnell zurück zum Strand…..

Zwischen Strand und Düne gab es an einer Stelle eine kleine, halb-verfallene Parkbank…etwas versteckt gelegen…dort hab ich eine Pause eingelegt….und nach 2,5 Stunden und 9,6km war ich wieder zurück am Auto.

Kurz hatte ich noch überlegt nach Eckernförde zu fahren…oder noch einen Zwischenstopp in Kiel einzulegen. Doch als ich wieder im Auto saß wurde mir ziemlich kalt…..und dann fing es auch schon an zu regnen…okay – also ab nach Hause….dort warten eine heiße Dusche und danach frische Klamotten auf mich…

Wohlfühl-Samstag – Zuhause

Das Schöne an meinem gemütlichen Zuhause ist, das ich wirklich gerne hier bin…und so hab ich ganz nebenbei und locker die Wohnung aufgeräumt, restliche Weihnachtsdeko gegen neutralere Deko ausgetauscht, etwas geputzt…

…und ein Mittagessen gezaubert: Pellkartoffeln aus lila Heidekartoffeln, dazu einen schnellen Auflauf aus gebratenem Porree, Möhren und Knoblauch mit Teriyaki-Sauce, darüber gebratenes Hack und etwas Käse für ca. 20 Minuten im Backofen knusprig gegrillt……

….und dann gab es noch einen schnellen Mandelkuchen…während ich rechtzeitig daran gedacht hatte gemahlene Mandeln einzukaufen, hab ich allerdings die weiße Schokolade vergessen….aber noch eine Vollmilch-Schokolade mit Keksanteil gefunden….keine Ahnung warum ich die gekauft hatte…esse ich normalerweise gar nicht….aber so hab ich sie für den Kuchen nutzen können:

Witzig sind die kleinen dunklen Krater….kommt wohl durch die Schokolade ….tut dem Geschmack aber keinen Abbruch. Während der Kuchen im Backofen war, hab ich mich auf dem Balkon niedergelassen, dadurch war der Kuchen ein paar Minuten zu lange im Ofen…..die Schokolade und der restliche Zucker haben die Oberfläche etwas karamellisieren lassen….unbeabsichtigt – aber lecker..

Immerhin kam die Sonne raus und mit dicker Jacke und einer Wolldecke war es bei 5 Grad und der Tasse heißem Tee gut draußen auszuhalten….eine Weile zumindest.

Nun kuschele ich mich im Wohnzimmer in meine Lieblingsecke der Couch….esse ein Stück vom Kuchen, hab eine Tasse Kaffee dazu und die Sonne geht gleich schon wieder unter…..macht aber nichts….Hab soweit alles fertig, das ich gleich Morgen in der früh an die Ostsee fahre….brauche für den Tag nichts weiter zu kochen oder zu backen…es ist alles da.

Ich hab schon ein paar Sportübungen mit den Kurzhanteln und auf der Bodenmatte gemacht und inzwischen ist mein „Tennis-Arm“ fast ganz verschwunden….das hat schon eine Weile gedauert….aber die Dehn- und Kräftigungsübungen haben wirklich geholfen.. Jetzt nur nicht nachlassen…dann verschwindet hoffentlich auch noch der letzte Schmerzpunkt.

Irgendwann später werde ich noch eine Walkingrunde starten…einige schöne Runden hab ich inzwischen gefunden… auch wenn diese meistens komplett unbeleuchtet sind.

Ausflugs-Planung fürs Wochenende

Zum ersten Mal seit Wochen hab ich wirklich die innere Ruhe, genügend Energie und Lust auf einen Tagesausflug der mich mal wieder an einen neuen Ort führen wird.

Das Ziel: Noer an der Ostseeküste (im Kreis Rendsburg-Eckernförde)….dort gibt es ein Naturschutzgebiet das nennt sich „Bewaldete Düne bei Noer“

Das Naturschutzgebiet steht unter Schutz, da sich hier auf engstem Raum sämtliche Stadien der Dünenentwicklung von der Spülsaumzone bis zum Wald finden lassen. Das Gebiet ist Bestandteil des Europäischen ökologischen Netzes Natura 2000

Wikipedia

Allerdings werde ich erst Morgen früh fahren….für heute hab ich noch keine besonderen Pläne ….mal sehen was der heutige Tag so bringt.

Endlich wieder am Wasser

Endlich wieder am Wasser

Nach Feierabend ging es endlich mal wieder an die Elbe….

Bei beginnendem Sonnenuntergang und klarer, kalter Luft war es ein herrlicher Spaziergang…erst oberhalb von Blankenese über den Elbhöhenweg und später dann direkt am Wasser entlang…

Heute ging es nicht um sportliches Walken, sondern um entspanntes Schlendern ….meine Gedanken blieben an den Wolken hängen und an den Wellen…

Es waren auch nur etwas mehr als 4km….dafür vollkommen entspannt.

Einblicke in ein Buchhalter-Leben

….ACHTUNG ….nur langweiliges Arbeitszeugs …

Neu auftauchende berufliche Sachverhalte immer und überall mit dem erlernten Fachwissen abzugleichen, mit dem was ich in 35 Berufsjahren zu den Themen so oder so ähnlich schon mal hatte, und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen immer auch zu hinterfragen ist mir so in Fleisch- und Blut übergegangen, das ich auch jetzt nicht einfach etwas still ignorieren konnte.

Denn das Thema Anlagevermögen gehörte immer schon zu meinen Lieblingsthemen….ich konnte also eine aus der Zentrale einzeilige Anweisung nicht einfach gehorsam ausführen. Denn diese Anweisung passte nicht – nicht mehr. Sollte am Anfang etwas gekauft werden, wird es jetzt geleast.

Also hab ich mich an meine deutschen Wirtschaftsprüfer gewendet und eine detaillierte Beschreibung des Sachverhalts gegeben, den Vertrag angehängt, die wichtigste Passage in die Mail kopiert, aufgezeigt wie ich es verbuchen würde und warum und um ihre Einschätzung gebeten.

Leider hat der WP meine Anfrage nicht genau gelesen und mir dieselbe Antwort gegeben, wie der dänischen Zentrale. Ich habe jedoch die Angewohnheit, eine für mich unlogische Anweisung noch einmal in einer Mail zusammengefasst zurück zu geben: „Okay – ich werde also die Buchung so vornehmen, obwohl die Anlage im Eigentum des Leasing-Gebers verbleibt“.

Danach erhielt ich einen Anruf…er hätte erst jetzt gemerkt, das es um Leasing geht und nicht mehr um einen Kauf….also da müssten sie jetzt noch mal ran….also das müsste noch einmal neu geprüft werden… mit dem Leasinggeber sprechen, den Leasing-Erlass noch einmal genau nachlesen usw… und unsere Dänische Zentrale informieren…immerhin betrifft das sehr viele Gesellschaften.

Der Controller war nicht begeistert, das ich mich mit dem Thema an die WP gewendet habe…also er hätte es lieber still und leise einfach verbucht ohne die Anweisung zu hinterfragen….ja – ich hätte ja auch nicht gedacht, das eine so große Welle daraus wird….aber ich kann in solchen Dingen einfach nicht über meinen Schatten springen, dafür fühle ich mich für das was ich da mache, immer noch verantwortlich.

Immerhin hat es Auswirkungen ob man etwas in den Aufwand oder ins AnlageVermögen verbucht.

Ich werde eben doch auch fürs Denken bezahlt und nicht fürs sture Abarbeiten.

Plauschtag im Büro

So langsam trudeln die einen und anderen Kollegen doch mal wieder im Büro ein…und so war mein Tag heute eher ein launiger Plauschtag. Die heute anwesenden Kollegen hab ich zum Teil schon seit mehreren Wochen nicht mehr gesehen….dann gibt es noch seit Anfang der Woche eine neue Kollegin und wir haben ein paar berufliche Berührungspunkte, also haben wir uns über einiges ausgetauscht und schon mal den Weg geebnet, das ich einen Teil meiner freiwilligen Zusatzarbeiten bald abgeben kann…..dann war ich heute noch mit den beiden jungen Kollegen Kim und Milosz zum Mittagessen auswärts….das Restaurant war zwar nur um die Ecke, aber wir haben uns relativ lange dort aufgehalten. Ich hatte eine mehr als interessante Pizza: Mit Entenfleisch, BBQ-Sauce, Zwiebeln und viel Parmesan. Der Pizzateig war mehr ein dünner und ziemlich fester Flammkuchenteig – ohne Hefe, sehr fest und kaum mit dem Messer zu schneiden – aber insgesamt sehr lecker.

Zusätzlich hat mich der für unsere neue Rechnungssoftware verantwortliche dänische Kollege um Mithilfe bei einem Problem gebeten, das mich eigentlich nicht betrifft…aber ich war verfügbar und habe Zugriff auf unser deutsches ERP-System…na klar helfe ich, wenn ich kann….ich hab also immer mal wieder kleinere Tests gemacht und versucht die auftretenden Fehlermeldungen zumindest ins Englische zu übersetzen….bis ich Feierabend gemacht habe, war der Fehler für diese Gesellschaft aber immer noch nicht behoben…

Irgendwann gegen Mittag hab ich dann gemerkt, das ich noch gar nicht wirklich viel von MEINER Arbeit erledigt habe…und dann kam noch in einer lapidar unaufgeregten Mail eine weitere interne Deadline…wir müssen jetzt tatsächlich auf für einige Gesellschaften per 31.12.21 einen Quartalsabschluss abgeben, obwohl wir gleichzeitig am Jahresabschluss 31.12.21 arbeiten.

Das führt zu der paradoxen Situation, das ich am 31.01. Quartalsabschlüsse abgeben MUSS (mit geschätzten Umsätzen usw.), nur um dann 2-3 Wochen später für dieselben Firmen einen Jahresabschluss mit den RICHTIGEN Zahlen abzugeben. Aufregen hilft ja nichts….da muss ich durch und diese zusätzlichen Abschlüsse bleiben uns ab jetzt erhalten.

Da hat der Controller mal so richtig Glück gehabt. Die beiden Gesellschaften, die ich erst vor kurzem von ihm übernommen habe, gehören ausgerechnet zu dieser Gruppe. Er hat damit mit seinen restlichen Firmen keine zusätzlichen Abschlüsse….aber dafür ganz andere Probleme zu lösen…also da mache ich lieber zusätzliche Quartalsabschlüsse….hahaha.

Aber ich liege sehr gut in der Zeit…hab bisher noch keine einzige Überstunde !!! im neuen Jahr gemacht….arbeite alles zügig und konsequent sofort ab, so das ich gar nicht erst in einen Rückstand gerate….na gut, nur heute eben nicht. Das kann ich Montag und Dienstag im Homeoffice wieder locker reinholen.

Sonntags-Ausflug im Regen

Der ständige Regen schlägt mir zwar leicht aufs Gemüt, aber ich schaffe es trotzdem immer wieder mich zu einem Ausflug zu motivieren…auch wenn meine Ziele aktuell eher in der Umgebung liegen…auf lange Anfahrten hab ich so gar keine Lust.

Also war ich am Sonntag mal wieder im Naturschutzgebiet Duvenstedter-Brook (Hamburg)….hab sogar den „richtigen“ Parkplatz wieder gefunden und damit auch die Wege, die ich im letzten Jahr schon erkundet hatte….ebenfalls bei Regen – nur war da noch mehr Sturm als jeztt am Sonntag.

Allerdings hatte der Regen einige Wege überspült und auch die Überquerung von Brücken damit zu einer Herausforderung werden lassen, liefen die Bäche doch teilweise über der Brücke entlang….Ja Gut also mit Regenjacke und Thermohose ausgestattet wurde ich zwar von oben her ziemlich nass, aber die die Füße waren ja gut und trocken in ordentlichen Wanderstiefeln verpackt.

Nutzt bloß alles nichts, wenn der Sprung über ein Rinnsal oder eine Riesenpfütze im Schlamm beginnt und in der schlammigen Pfütze endet….Zweimal landete ich IN der Pfütze und einmal blieb ich noch im Schlamm stecken….hahaha…die Nässe kam so von oben in den Schuh…dumm gelaufen.

Irgendwann war mir die Kombination aus Nässe von oben und Nässe von unten dann zu viel und ich hab mich nach einer Stunde doch schon wieder auf den Rückweg gemacht.

Mein Wochenergebnis lag mit ziemlich genau 70 gelaufenen km jedoch über meinem normalen Durchschnitt – bin ziemlich zufrieden, das ich trotz meiner Unpässlichkeit, der Müdigkeit und dem schlechten Wetter so oft und viel gelaufen bin.

….und dann kam auf dem Rückweg noch ein Moment an dem sogar für einen Augenblick die Sonne schien…

Zuhause hab ich mich bereits auf der Türschwelle meiner durchnässten Klamotten entledigt (ähmm also ich hatte noch etwas an)….hahaha….und die schlammig-nassen Wanderstiefel hab ich gleich mal direkt mit Zeitungspapier ausgestopft und auf eine Gummimatte gestellt….Regenjacke und Thermohose landeten in der Badewanne…da können die kein Unheil anrichten…

Nachdem ich mich abgetrocknet hatte und frisch eingekleidet auf der Couch saß…dazu einen heißen Tee und warmen Milchreis mit Zimt und Zucker (jaaa, das musste sein) hab ich mich wohlig unter die Wolldecke verzogen und den Rest des Tages nahezu verschlafen.

Die ersten Tage in 2022

Nach einem ruhigem Jahreswechsel mit viel Schlaf und wenig Aufregung, waren die ersten beiden Arbeitstage im neuen Jahr sehr ruhig und sehr produktiv…..TOLL – keine Hektik, kein Stress….keine Überstunden.

Und nach mehr als 3 Monaten hab ich endlich mal wieder ein Teams-Gespräch mit meinem dänischen Chef…ich hatte an die Klärung einer Sachfrage aus dem Jahresabschluss 2020 erinnert….und darauf aufmerksam gemacht, das 1. nun die Jahresabschlüsse 2021 kommen und wir 2. schon lange nicht mehr miteinander gesprochen haben.

Da hat er sich dieser vielbeschäftigte Chef tatsächlich Zeit genommen und wir haben eine ganze Weile geplaudert…schlecht sieht er aus….viel Arbeit, viele anstehende Änderungen, wenig Freizeit…zu wenig Zeit für alles. Schön das er sich auch erkundigt hat, wie ich mit den zusätzlichen Gesellschaften klar komme: Gut soweit….dann hat er mir auch erzählt, was gerade so in der Pipeline ist….weitere Software-Änderungen sollen folgen….aber da muss noch vieles im Vorfeld geklärt werden….das wird noch dauern.

Wieder einmal kann ich aus tiefstem Herzen sagen: BOA – gut das ich mich aus so einem Stress-Job gelöst habe. Klar hatte auch ich in den letzten Monaten viel zu tun, aber das ist nichts im Vergleich zu meinem früheren Job in Hessen oder das was mein jetziger Chef an Stress hat.

JETZT merke ich wieder einmal wie gut es mir tut ,einen normalen Job zu haben…ich bekomme gutes Geld für gute Arbeit, verheize mich aber nicht dabei.

kein Durchkommen per Telefon

Als Kinder haben wir bestimmt ALLE „Verstecken“ gespielt…..heute kann ich das zwar bei den überlaufenen Arztpraxen verstehen, schön ist es aber nicht.

Ich versuche aktuell einen Termin bei einer kardiologischen Praxis zu bekommen:

  • keine Terminvergabe per Internet möglich, nur über Telefon
  • während der Sprechstunden ist das Telefon DAUER-belegt
  • und nach den Sprechstunden ist der Anrufbeantworter angeschaltet mit dem Hinweis, das aktuell keine Nachrichten aufgezeichnet werden können und bei Lebensgefahr eine andere Nummer gewählt werden sol.

Ich kann so nicht einmal fragen, ob die überhaupt noch neue Patienten aufnehmen, geschweige denn einen Termin vereinbaren….die Praxis hat über die letzten Jahre gute Bewertungen erhalten, aber es gab auch schon immer den Hinweis über die schlechte Erreichbarkeit per Telefon….was ich für eine kardiologische Praxis schon etwas befremdlich finde….denn nicht jede Situation empfindet man sofort als „lebensbedrohlich“, sondern manchmal einfach nur als „beängstigend“.

Ich kann auch nicht Abschätzen, ob eine für mich beängstigende Situation nicht doch auch gleichzeitig eine akute Lebensbedrohung darstellen könnte….würde daher im Zweifel eher nicht die Notfall-Nummer anrufen.

Soooo ich brauche also immer noch einen Termin, auch wenn es mir aktuell wieder besser geht mit dem Herzschlag, er ist immer noch unrund….aber schon besser geworden.

Bleibt nur eine Lösung: ich werde in den nächsten Tagen persönlich in der Arztpraxis vorbeischauen und Vorort meine Fragen klären.

Bis 2019 war ich in Frankfurt als Patient in einer kardiologischen Praxis gemeldet, die einer Klinik angeschlossen war, da hab ich während der Sprechstunden immer Jemanden erreichen können und es war möglich bei plötzlichen Veränderungen im Herzrhythmus kurzfristig einen Termin zu bekommen und nach Feierabend konnte man in der Klinik direkt anrufen. Mit dem Wissen, hab ich mich sicher gefühlt.

Test-Backen: Flammkuchen-Teig

Ich suche nach dem perfekten Teig für einen Elsässer Flammkuchen….wie immer gibt es viele sehr unterschiedliche „Original“-Rezepte.

Das letzte war ganz okay, aber ich glaub jetzt hab ich das für mich perfekte Rezept gefunden, jetzt geht es nur noch um die perfekte Gartemperatur in meinem Backofen.

Der Teig ist richtig gut geworden, dünn ausgerollt, richtig knusprig gebacken….auch wenn ich ihn jetzt nicht mit den typischen Zutaten eines Flammkuchens belegt habe, sondern mit Tomaten pur mit ein paar Gewürzen.

Der Teig besteht für 1 Flammkuchen aus:

100g Mehl, 65ml Wasser, 1EL Olivenöl und einer Prise Salz…nach dem Kneten des Teiges mindestens 30 Minuten ruhen lassen…ganz dünn ausrollen und nach Wahl belegen. Bei 230Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene ca. 10-13 Minuten backen (also bei meinem Backofen passt das prima) – fertig.

Sooo – nun bin ich gewappnet für die nächste Woche, wenn die 4 Mitglieder von Familie Nett zum Flammkuchen-Essen zu Besuch kommen….dann natürlich belegt mit Schmand, Zwiebeln und Speck….ganz klassisch eben.

Anfang der Woche hab ich noch ein normales Weizen-Sauerteigbrot gebacken….es klappt immer besser mit dem Sauerteig…..außen knusprig, innen fluffig….