Die Erhabenheit der Stille

Auch das gestrige Aufeinandertreffen mit meiner Vermieterin war nicht komplett konfliktfrei, obwohl ich versucht habe, mich bei der Wohnungsbesichtigung nahezu unsichtbar zu machen…mit dem Ergebnis, das ich diese Nacht wieder einmal sehr schlecht geschlafen habe….quasi stündlich bin ich aufgewacht…

….also ab ich um kurz nach 5.00 Uhr beschlossen, dann doch aufzustehen…Mit Kaffee, Butterbrot und Thermositzkissen im Rucksack, ging es wieder einmal früh am Morgen in das Tävsmoor und am Moorsee hab ich eine längere Frühstückspause eingelegt…..

Der Morgen war trübe, aber mit 16 Grad eigentlich recht warm….und nach 1,5 Stunden hatte ich mit knappen 7km eine schöne Runde hinter mir.

Meinen ursprünglichen Plan heute Morgen nach Hamburg zu fahren, hab ich aufgegeben nachdem im Radio von den Straßensperrungen für den Marathon heute geredet wurde….ach ja….neeee, dann gibt es heute keine Kajak-Tour…stattdessen eben eine Wandertour.

Der Herbst macht sich bereit…..die nachfolgenden Pflanze scheint so üppig zu blühen, dabei sind es nur die Blätter die Lila leuchten….alles drumherum war eher grau und matt…bis auf diesen einen Zweig:

Die Stille und Erhabenheit des Moments war spürbar auf der gesamten Strecke, und es wirkte an manchen Stellen, als ob die Natur sich noch gegen den aufziehenden Herbst stemmt….wenn sich noch vereinzelt herrliche Blüten aus dem farblichen Einerlei hervorstrecken:

Das war ein schöner Morgen

Pilze sammeln – Meditation im Gehen

Heute war ich tatsächlich zum ersten Mal in meiner Umgebung Pilze sammeln. Eigentlich bin ich öfter in diesem Waldstück und es roch heute so intensiv nach Pilzen….und dann kam ein Pärchen mit einem gut gefüllten Weidenkorb aus dem Wald …… aha….hier gibt es also essbare Pilze. Sehr schön.

Ich bin also zum Auto zurück, hab das alte Pilzmesser meines Vaters geholt und eine Baumwolltasche…und hab mich auf die Suche begeben.

Pilze zu sammeln, ist Meditation im Gehen….man bewegt sich langsam und vorsichtig quer durch den Wald….also so zumindest hab ich es beigebracht bekommean versucht sich leise zu verhalten (neeeeiiin – nicht wegen der scheuen Pilze hahahaha, sondern wegen der Tiere im Wald), gleichzeitig versucht man dabei nichts unnötig zu zertrampeln oder Zweige abzubrechen….dabei scannt der Blick permanent den Waldboden in der näheren Umgebung….

…und dann hab ich den ersten Pilz gesehen.

Nein, man stürmt nicht einfach drauf los, sondern schaut sich weiter ruhig um, in der Regel sollten dort wo einer steht, auch noch in der Nähe weitere Pilze stehen…..erst nachdem man die unmittelbare Umgebung weiter abgesucht hat, geht es dann zum Ernten. Dabei wird der Pilz ganz knapp über der Erde abgeschnitten….die Schnittstelle wird mit etwas Gras abgedeckt….

Pilze, die man zwar findet, aber nicht mitnehmen möchte, sollte man unbedingt stehen lassen…auch wenn diese nicht essbar sind, sind sie doch ein großes Glück für den Wald, also bitte nicht zerstören.

Ich war beim Sammeln, komplett entschleunigt und da meine Konzentration voll auf den Boden gerichtet war, ist auch mein Kopf zur Ruhe gekommen.

Am Ende der Aktion hatte ich genügend für eine einzelne Mahlzeit:

Nach der Putzaktion blieben damit gute 320 Gramm übrig…. Die hab ich blanchiert und werden dann gleich mal mit Zwiebeln und Speck in Butter gebraten….dazu gibt es ein frisches Bauernbrot (jetzt gekauft, da mein Backofen ja ohne Tür nicht so wirklich nutzbar ist) …. ich freue mich schon darauf

Zwei Schritte vor – Einen zurück

Die Umzugs-Maschinerie läuft, auch wenn es gestern einen kleinen Rückschlag gab.

Es waren jetzt 2 Umzugsunternehmen hier, nun bin ich auf die Angebote gespannt…Eines der Unternehmen bietet zusätzlich einen Elektroservice an….also die würden mir auch weitere Lampen anschließen, die ich jetzt noch gar nicht habe…Das andere Unternehmen hat leider gar keinen Elektriker zur Hand.

An beide Unternehmen bin ich über Empfehlungen gekommen und Beide machen auch wirklich einen sehr guten Eindruck…von den großen Plattformen wie „Movinga“ lasse ich sowieso die Finger.

Als Umzugsdatum steht jetzt die KW42 (Mitte Oktober) so ziemlich fest….das würde mir auch richtig gut passen. Hab in der Woche bereits Urlaub genehmigt bekommen. Der Mietvertrag läuft ja bis Ende November.

Mein Hausdrachen hat um einen Termin für eine Wohnungsbesichtigung mit einem potenziellen Nachmieter für heute Nachmittag gebeten…ich hab zugesagt. Mal sehen wie es läuft und falls ein Nachmieter bereits im November einziehen möchte, wäre das für mich auch möglich….da habe ich evtl. noch die Möglichkeit mich um eine weitere Monatsmiete herumzudrücken….obwohl ich mir vorstellen kann, das der Drachen mich nicht eine Minute früher aus dem Vertrag raus lässt….aber mal sehen…zumindest könnte ich diese Option bei Bedarf anbieten.

Nach dem Umzugsdrama vor 2 Jahren mit der Telekom, hab ich es dieses Mal besser gemacht und den telefonischen Umzugsservice der Telekom in Anspruch genommen….und da ich mir den Namen meines Vormieters in der neuen Wohnung bereits habe geben lassen, klappt der Umzug ohne das ein Techniker ins Haus kommen muss. Ich bin gespannt. (beim letzten Umzug bin ich in den Telekom Laden gegangen und die haben den Auftrag ja komplett versemmelt).

Einen Rückschlag hab ich aber noch bekommen….nur weil ich mal wieder alles besonders gründlich machen wollte, hab ich gestern nicht nur den Backofen noch einmal gründlich gereinigt, ich hab auch die Backofen-Tür (anhand der sehr kurzen Beschreibung und schlechten Bebilderung in der Anleitung) zwar heraus bekommen, aber beim Wiedereinsetzen, sind die Scharniere zugeklappt, bevor die Tür richtig drin war. Und ich hab es zwar geschafft die Scharniere mit viel Kraft wieder zu öffnen (wie im Internet auch beschrieben), aber jedes Mal wenn ich die Tür einsetzen will klappen die Scharniere wieder zu. Leider hilft da weder die Bedienungsanleitung, noch das Internet.

Heute Morgen hab ich den Bosch-Whirlpool Service angerufen, zu dem die Marke Indesit auch gehört…und nun kommt in 2 WOCHEN ein Techniker, um sich das anzuschauen….immerhin gibt es beim Bosch-Service Gesamt-Festpreis. Das finde ich gut, so gibt es keine weiteren finanziellen Überraschungen. Dumm nur, das ich jetzt für 2 Wochen den Backofen gar nicht mehr nutzen kann. Seufz!

Im Nachhinein ärgere ich mich, das ich auf die blödsinnige Idee gekommen bin, die Tür auszubauen. Aber bei allen anderen Backöfen, hat das immer reibungslos geklappt….Aber die Marke Indesit war mir bisher auch kein Begriff und die Scharniere sehen auch anders aus, als in den Videos im Internet. Auch kenne ich es, das man beim Ausbau die Scheibe entnehmen und von Innen reinigen kann, aber auch das ist hier nicht möglich.

Meine Umzugskartons hab ich jetzt am Freitag aus dem Büro mit nach Hause genommen….auch wenn die Kollegen die Kisten noch gar nicht alle ausgepackt hatten….aber das wurde dann kurzfristig geregelt.

Jetzt kann ich also anfangen die Dinge einzupacken, die ab Mitte nächster Woche schon mit in die neue Wohnung kommen können: Alles aus der Vorratskammer, ein großer Teil des Inhalts der Küchenschränke, alles was in den Keller kommt.

Und natürlich die Malerkiste, Abdeckfolie und die bereits gekauften Farben (die ich dann zum Glück hier in dieser Wohnung dann doch nicht mehr verwendet habe)…..jetzt hab ich genügend Zeit vor dem Einzug noch alles fertig zu bekommen.

Schlag auf Schlag

Die Arbeitstage sind aktuell mehr als entspannt….um nicht zu sagen….es ist gerade wirklich wenig zu tun….und obwohl der Controller mehr als genug Arbeit hat, möchte er nichts weiter an mich abgeben….nun gut, ich hab es jetzt mehrfach erwähnt, das ich noch etwas übernehmen könnte….wenn er nicht möchte, dann dränge ich mich nicht auf.

Also beschäftige ich mich, nach der Tagesarbeit, mit etwas Optimierungs-Potential in den Arbeitsabläufen und in der Speicherung von Daten, kümmere mich um das Büromaterial und intensiviere den Kontakt zu den Kollegen.

…und ich bummele jetzt endlich mal meine Überstunden ab. Nach den hoppla-di-hopp- Halbjahresabschlüssen in diesem Jahr, ist jetzt einfach mal eine Zeit ohne besondere Anforderungen. Da ist ja auch mal gut….so hab ich nicht auch noch beruflichen Stress, jetzt wo es nach der Wohnungssuche, nun weiter geht mit der Suche nach einem Umzugsunternehmen, und dem Verkauf der Spülmaschine und dem Verschenken von Möbeln, die ich nicht mit in die neue Wohnung nehmen werde.

Und da ging es heute nach Feierabend Schlag auf Schlag:

Zuerst kam das 1. Umzugsunternehmen zur Besichtigung. Die Inhaberin kam persönlich und wir haben uns noch nach der Bestandsaufnahme eine ganze Weile nett unterhalten…..ein Kollege hatte das Unternehmen als seriös empfohlen, jetzt bin ich mal auf den Preis gespannt.

Danach kam ein junges osteuropäisches Ehepaar, das schon seit Montag versucht meine große Kommode abzuholen, aber es klappte irgendwie terminlich nicht…aber heute…..und die waren so nett und haben sich sehr über die geschenkte Kommode gefreut, das wiederum hat mich gefreut…. Nachdem die Beiden die Kommode erst sehr vorsichtig durchs enge Treppenhaus bugsierten und dann in ihrem Transporter wegfuhren, klingelte es nach ca. 1/2 Stunde wieder an der Tür. Der junge Mann von eben stand davor, mit einer Flasche Wein, um sich noch einmal zu bedanken…ich wäre so nett zu Ihnen gewesen….man war ich gerührt.

Und dann klappte es sogar noch heute mit einem Ehepaar das meine Spülmaschine gekauft und gleich abgeholt hat….auch die sehr nett und vorsichtig im Umgang mit Maschine und Treppenhaus.

Sooooo das war doch heute ein richtig guter Tag….und das Geld meiner Fehlüberweisung ist auch wieder auf meinem Konto angekommen.

Jetzt sitze ich beim Sonnenuntergang auf dem Balkon, trinke noch ein Glas Wein den mein Kollege mir vor kurzem geschenkt hat und freue mich still über den gelungenen Tag.

Spurensuche – in Hamburg

Seitdem ich wieder im Norden bin, gehe ich ab und an auf Spurensuche meiner Kindheit. Viele Erinnerungen habe ich ja nicht, da wir ja nur in den Ferien Verwandte besucht haben.

Aber wo meine Oma und Opa väterlicherseits gewohnt haben, daran kann ich mich sehr gut erinnern….nur nicht an den Straßennamen. Auch meine Schwester konnte sich nicht erinnern und die alten Briefe stecken irgendwo in meiner Erinnerungskiste. Immerhin ist der Tod unserer Oma schon mehr als 25 Jahre her und ich war das letzte Mal zu Ihrer Beerdigung in der Wohnung.

Als ich jetzt, in Vorbereitung auf meinen kommenden Umzug, die letzte Kiste mit Unterlagen meines verstorbenen Vaters aussortiert habe, fielen mir wieder seine, von meiner Schwester achtlos beiseite geschobenen Zeugnisse aus der Schule in Hamburg, Lehrzeugnis von Bloss+Voss, Einberufungsbescheid, Marschbefehle, Urlaubsscheine, Urkunden und Beförderungsurkunden, Ausweise aller Art, Entlassungsschreiben aus der Bundeswehr, Weiterbildungszertifikate usw. in die Hände, die ich dann vor der Vernichtung gerettet habe… und bis Anfang der 60er Jahre stand dort immer die gleiche Anschrift in Hamburg.

Da ist sie ja, die Adresse die ich gesucht habe…..meine Großeltern haben dort über 40Jahre gelebt….Direkt nach dem 2. Weltkrieg, geflüchtet aus Pommern, untergebracht in einer 2-Zimmer-Wohnung mit anfangs noch 5 Kindern…..später dann zu zweit, bis meine Oma dann alleine dort lebte bis zu ihrem Tod.

Eine Bahner-Siedlung nahe Wandsbek. Eine einzelne kleine, enge Straße, die in einem großen Bogen durch die Siedlung führte….rote Klinkerhäuser. Entlang der Straße außen jeweils Haus an Haus mit jeweils einem Eingang zu 6 Wohnungen…..eingerahmt durch die im Bogenverlaufende Straße mit roten Klinkerhäusern in langen Reihen, jeweils 3-4 Eingänge. Keine Balkone, alles dicht an dicht.. zwischen den Häusern jeweils ein Grünstreifen….

Heute nach Feierabend bin ich hingefahren…..schon auf der Hauptstraße hab ich das eine oder andere alte Gebäude erkannt….und dann bog ich von der Hauptstraße in diese kleine Straße….JA – das ist genau so, wie ich es in Erinnerung habe. Die enge Straße ist immer noch eng, die Häuser stehen noch, immer noch Roter Klinker, sie sind gut erhalten, gepflegt, die Häuser wurden saniert….alle haben jetzt Balkone, die Fenster und Türen wurden erneuert….aber der Charme ist noch da….und dann fuhr auch noch die Bahn hinter den Häusern….Erinnerung pur.

Die Erinnerungen hier sind gut, die Großeltern waren liebe, sanftmütige Menschen, sehr fromm….fast fanatisch fromm, aber lieb (evangelische Freikirche).

Ich bin etwas herum gelaufen, hab den Weg gefunden, der in Richtung der Kleingarten-Kolonie ging….wusste dann aber nicht mehr weiter, meine Schwester hat dann später erzählt, das diese Kleingärten schon lange nicht mehr existieren…das hat sie mal mitbekommen….ein paar Fotos hab ich gemacht, vom Haus und der Straße und ihr geschickt…

Mit einem ruhigen Gefühl von: schön das ich hier war, hab ich mich dann durch den Hamburger Feierabend-Verkehr wieder auf den Heimweg gemacht….

Fehlüberweisung – Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Der Spätsommer kommt in dieser Woche zurück…was sich auch am Morgen bemerkbar machte….

Nach einem ereignislosen Homeoffice-Arbeitstag war der Feierabend wieder ungeplant aufregend.

Ich habe aktuell wieder stark mit meiner Hausstaub-Allergie zu kämpfen, meine Haut sieht um die Augen schlimm aus….die Nachwirkungen des Stresses der letzten 2 Wochen. Das dauert ein paar Tage bis die Rötungen, Schwellungen, kleinen offenen Wunden und Schmerzen wieder weg gehen….

….da fiel mir auf, das ich ein Öl, das ich während meiner akuten Phase vor 2 Jahren immer wieder gut vertragen habe, mal wieder besorgen sollte. Also habe ich online bestellt und anstatt Paypal, Vorkasse gewählt. Paypal hat den Vorteil das man unmittelbar nach dem Bestellvorgang weiter geleitet wird…bei Vorkasse muss ich alles selber in meine Banken-Eingabemaske tippen.

Ich bin nicht begeistert, das die Bank vor einiger Zeit die 2-Faktor-Authentifizierung an das Handy gekoppelt hat…..aber okay, so ist es nun einmal..und da ich es mir etwas einfacher mache wollte, habe ich zum Ersten Mal eine Überweisung direkt über das Handy initiieren wollen. Wenn die Möglichkeit schon einmal da ist.

Tja und dabei ist mir ein Fehler unterlaufen, der beim online-Banking über den PC nicht passieren kann……das Komma hab ich scheinbar nicht richtig gedrückt und so sind aus 11,99 EUR mal eben 1.199 EUR geworden…in dem Moment wo ich den Verifizierungs-Button gedrückt habe, ist es mir aufgefallen. Zu spät!!

Und dann war ich erst einmal geschockt. Okay – ich habe 2 Fehler gemacht, weil ich es eilig hatte…aber ich habe beim Online-Banking ein Überweisungslimit eingestellt und das ist auch aktiv…. und hier kommt der 3. Fehler.

Nach einem klärenden Gespräch mit der Bank weiß ich nun, das das Überweisungslimit NUR im Online-Banking über den PC gilt…. NICHT aber für Überweisungen über die APP. Schon wieder werden die Regeln in einer APP auf dem Handy wesentlich lockerer genommen, als beim Online-Banking über den PC.

Also das ärgert mich wirklich…zumal die Bank das vorherige Verfahren eingestellt hat und es zwar noch eine andere Methode gibt…aber um dieses zu ändern müsste ich erst einmal auf das Online-Banking verzichten und dann manuell das neue Verfahren beantragen…Hmmm, also kundenfreundlich ist anders….dabei war ich bis heute eigentlich zufrieden mit der Bank.

…..

Da man eine Überweisung nicht einfach zurück holen kann, hab ich mich sofort mit dem Händler telefonisch in Verbindung gesetzt und hatte eine freundliche Dame am anderen Ende, die meine Bitte nachvollziehen konnte…ich solle das noch einmal schriftlich per Mail schicken, dann würde sich alles schnell klären.

Danach hab ich eine Mail bekommen….da war wohl ein sehr lustiger Mensch am Werk:

Zitat 1.Satz: „Was wir einmal haben, geben wir nimmer her, Frau Wirbelwind. Vielen Dank für die Spende! :-D“

Danach kam dann die Beschwichtigung, das das nur ein Scherz war und er sich vorstellen kann, wie erschrocken ich bei so einer Fehlüberweisung sein muss….er hätte eben einen besonderen Humor und selbstverständlich erhalte ich den zu viel bezahlten Betrag zurück, er hätte es schon an die Buchhaltung weiter gegeben, das müsste dann ganz schnell gehen.

Nach dem 1. Satz war ich fassungslos, und mit weiteren Lesen kam dann die Erleichterung…..ohhhhh man…..nach dem 2.Mal lesen konnte ich auch darüber lachen und hab es auch so in meiner Antwort geschrieben….und das sein Humor schon richtig ist….

man-man-man….ich bin ja echt ein Trottel….

Alles wird gut – im Herbst

Der meteorologische Herbst hat begonnen und so fing der Montagmorgen auch so an: 6:40 Uhr und die Welt sieht am Stadtrand aus, als ob es niemals wieder hell werden möchte….Die Atmosphäre ist phantastisch, während ich meine Morgenrunde starte….

Aber bereits eine halbe Stunde später hat sich der Nebel verzogen und während mir der Morgentau so langsam aus den Haarspitzen tropft , komme ich an ein Feld, wo die Spinnennetze durch den Tau überhaupt erst sichtbar werden…und wie wunderschön die sich zeigen:

Der anschließende Tag im Homeoffice verläuft danach sehr ruhig und am Mittag war dann noch der Termin um den Mietvertrag zu unterschreiben.

Termin 12 Uhr – High-Noon im Büro der Maklerin….alles geht zügig und so sind nach wenigen Minuten alle Formalitäten erledigt…..die Maklerin hatte es eilig….und wir waren uns ja alle schon vorher einig.

Die Schlüsselübergabe erfolgt in der kommenden Woche….erst wird noch der Backofen ausgetauscht…und DANN kann ich in die Wohnung….und danach beruhigte sich auch mein Blutdruck endlich…..

Jetzt wird alles gut ….

Lust am Kochen

Einen Weißkohl-Auflauf hatte ich für das Wochenende vorbereitet (kleinschnippelter Kohl, Karoffeln und Hackmasse) …und zum Schluss wurde der Auflauf mit blanchierten Kohlblättern abgedeckt, mit Butter und etwas geriebenem Käse bedeckt….dann für 1 Stunde in den Backofen.

Davon hab ich dann fast 3 Tage gegessen….war aber auch echt lecker…..

Gestern hab ich dann eine Focaccia gebacken…..mit Olivenöl und Oregeno….die ist so richtig schön fluffig geworden:

…..und so hab ich einen Teil davon heute gleich zu einem vegetarischen Mittagessen verwandelt.: Dazu die Focaccia aufgeschnitten, mit Knoblauch eingerieben, mit Olivenöl beträufelt und dann mit passierten Tomaten und Mozzarella belegt und nur gewürzt….im Backofen überbacken, während gleichzeitig das Ofengemüse bruzzelte…hmmmm lecker…

Ich kann das….

Ich merke wie ich wieder, auch bei elektrischen Geräten, mutiger werde…..gerade bei Großgeräten habe ich eine Menge Respekt vor dem Gewicht und denke immer, das solche Geräte sehr kompliziert ein-und auszubauen sind….warum eigentlich?

Und da ja seit April diesen Jahres, mein Motto ist: einfach machen…habe ich es einfach gemacht und es war sogar ziemlich leicht, die in der Küchenzeile untergebaute Spülmaschine komplett vorzuziehen und vom Wasser-und Stromanschluss zu trennen.

Keine Ahnung warum ich mir vorher solche Sorgen deswegen gemacht habe….ist ja eigentlich nicht schwer, sondern das Ding ist einfach nur unhandlich und bietet wenig Platz zum Rangieren. Um zum Wasseranschluss zu gelangen, musste ich erst einmal die Feststellschrauben der Standfüße lockern, dann das Gerät vorsichtig vorziehen…..nun mit der Taschenlampe unter der Arbeitsplatte und hinter den Schränken entlang krabbeln, Wasserhahn abstellen, Eimer drunter stellen und dann Zu-und-Abflussschläuche lösen…..Vorher noch den Stecker aus der Steckdose ziehen. Jetzt hab ich auch verstanden, warum ich beim Aufstellen der Spülmaschine noch zusätzliche Schläuche und Schlauch-Manschetten kaufen musste….der Weg zum Wasseranschluss war einfach zu weit….die Schläuche mussten verlängert werden.

Nun steht das gute Teil in einer Ecke der Küche, die Schläuche ordentlich zusammen gebunden, …..Fotos hab ich gemacht…die Unterlagen zu der Spülmaschine hab ich ebenso hervorgekramt…..so fertig zum Verkaufen.

Und da ich gerade schon dabei war, hab ich gleich noch eine Kommode und einen kleinen Kleiderschrank ebenfalls fotografisch in Szene gesetzt….bevor ich den Sperrmüll anrufe, versuche ich diese Teile noch zu verschenken….

Na wer sagt`s denn….ich bin viel unabhängiger als ich selber dachte…..und kann mich sogar noch selber überraschen….

Von Reparaturen und Drachen

Na klar konnte mein Hausdrachen nicht einmal etwas so machen, wie man es normalerweise erwarten würde….sie stellt sich so bockig an, wie ein Esel.

Eine Kündigungs-Bestätigung hab ich bis heute noch nicht erhalten. Dafür dann heute die Nachricht, es wäre nicht Ihre Aufgabe eine Kündigungsbestätigung auszustellen. Wenn ich eine möchte, dann solle ich dieses Schreiben aufsetzten und sie würde dann unterschreiben.

Ich hab dankend abgelehnt, mit dem Hinweis, das ich unseren Chat-Verlauf gespeichert habe und mir dieser als Nachweis ausreicht, da ich mit so einem Verhalten ihrerseits gerechnet habe…und ich konnte es mir nicht verkneifen ein Smiley dahinter zu setzen =>🤣 und natürlich hab ich auch diese Nachricht abgeschlossen mit der geläufigen Grußformel und meinem Namen.

Na immerhin bekommt sie doch, was sie möchte…ich ziehe aus….warum freut sie sich dann nicht und schaltet mal wieder einen Gang mehr in Richtung Normalität?

…..

Gestern kam sogar noch die neue Klappe für das Gefrierfach im Kühlschrank…..also hab ich gleich mal die Gelegenheit genutzt ,den Kühlschrank komplett zu reinigen. Da ich den Kühlschrank ja eh ausschalten musste, um die Klappe auszutauschen. Zuerst hab ich eine komplizierte Technik vermutet, aber der Austausch war richtig einfach und hat nur 3 Minuten gedauert. Sooo, wieder ein Thema weniger.

Jetzt bleibt nur noch, das ich einen Elektriker holen muss, weil schon vor Wochen diese billige Version eines Auszugs-Schalters an der Dunstabzugshaube nicht mehr funktioniert. Licht und Funktion der Dunstabzugshaube startet indem man die Klappe der Dunstabzugshaube hervor zieht….das Licht geht noch an, aber die Abzugsfunktion startet nicht mehr…..eigentlich hatte ich schon darüber nachgedacht, die komplette Abzugshaube zu ersetzen…..aber jetzt, wo ich ausziehe sehe ich das nicht mehr ein…also muss ich den Elektriker kommen lassen, damit es repariert wird.

Nachtrag: also den Elektriker brauche ich jetzt doch nicht….hab einfach mal mit der Rückseite eines großen Messers gegen den Schalter geschlagen….und was soll ich sagen…ähmmm….grins….jetzt geht es wieder…..hahahaha…war vielleicht etwas Fett hineingeraten….oder was auch immer.