Machtwechsel in den USA

Ich freue mich, das heute der neue Präsident in den USA vereidigt wird und ich wünsche den USA und uns im Rest der Welt, wieder etwas mehr Stabilität und Respekt im Umgang.

Was ich gut für den abgewählten 45.Präsidenten fände….wenn jetzt die mediale Aufmerksamkeit für ihn komplett einbrechen würde…wenn er quasi medial unsichtbar werden würde. Da für ihn die Aufmerksamkeit so wichtig ist um sich gut zu fühlen…wäre das für ihn das größte Übel.

Das ist natürlich nur meine eigene Meinung….ich mag einfach nichts mehr über den abgewählten Präsidenten hören und schon gar nicht VON ihm hören, egal was er noch so zu sagen hätte.

Es wird jetzt nicht alles gut, aber bestimmt besser

Viele Chefs – kein Support

Für mich ist diese Woche innerlich wesentlich entspannter, als die vorherige. Ich komme überall gut voran…schaffe das, was ich mir vornehme und bin dabei innerlich gelassen und mit Spaß dabei.

Mein seit mehr als 10 Tagen anhaltendes IT-Problem ist aber immer noch nicht gelöst…Also hab ich eine E-Mail an meine Chefs geschrieben…da der Controller und ich für mehrere Teil-Bereiche des Konzern tätig sind, gehören wir organisatorisch nicht zu einem Department, sondern gleich zu mehreren….

…und so hab ich eine E-Mail an ALLE entsprechenden Führungsmenschen geschrieben, mit dem Hinweis auf das aktuelle Problem…inclusive des IT-Kollegen und dem Controller….und jetzt ratet mal was für eine Rückmeldung ich darauf bekommen habe.

GAR keine. Hahaha – damit hatte ich aber schon im Vorfeld gerechnet. Keiner hat bei mir oder in der IT nachgefragt, keiner hat seine Unterstützung angeboten oder auch nur darauf geantwortet..

…und es ist mir an dieser Stelle inzwischen total egal….ich hab mal wieder nach der Methode gehandelt: Melden befreit….So kann niemand behaupten, es nicht gewusst zu haben. Damit ist mein innerlicher Druck auch erledigt.

Erkenntnis des Tages: Es ist wie überall – Zu viele Köche tun nicht gut…

Es muss doch immer Jemanden geben der sich dann auch verantwortlich fühlt. Je mehr Personen man in einer E-Mail anspricht, umso weniger ist der Einzelne bereit, sich der Sache anzunehmen….hahaha. Das war mir beim Schreiben der E-Mail auch bewusst…da es aber „gleichwertige“ Chefs sind und wir auf der anderen Seite Niemandem so ganz klar zugeordnet sind, hab ich es an Alle adressiert.

Für mich ist das Thema damit vorläufig erledigt…

Blumen für mich

Jede Woche einen frischen Blumenstrauß – für mich…von mir selbst.

Das hatte ich mir als langjähriger Single so angewöhnt, bis ich 2010 mit meinem Freund zusammen gekommen bin.. Dann ist das irgendwie eingeschlafen…und jetzt bin ich auch schon wieder fast 2 Jahre getrennt.

Ich stand also gestern im Supermarkt vor dem integrierten Blumenladen und dachte…warum eigentlich soll ich dieses Ritual nicht auch wieder aufnehmen…. Hmmmm, aber beim Blick auf die Auswahl und dann auf die Preise…okay es sind jahreszeitlich-und corona-bedingte Einschränkungen… trotzdem hab ich mich doch dagegen entschieden….es war einfach nichts für mich dabei.

Stattdessen hab ich mir eine blühende Topfpflanze gegönnt: Eine wunderschöne Calla

und die Pflanze macht sich prächtig auf meinem Esszimmertisch.

Und das mit den schönen Blumensträußen verschiebe ich noch etwas…Aber ich mag den Gedanken mir wieder selber einmal in der Woche einen kleinen Blumengruß zu kaufen.

Wanderung im Morgengrauen

Wanderung im Morgengrauen

Mit der Aussicht, das es heute nicht so sonnig wird und gleichzeitig, weil Sonntag, eben wieder viele Menschen die Ausflugsziele für Spaziergänge nutzen werden, habe ich mich wieder für einen frühen Ausflug entschieden.

Ich bin also in der Nähe geblieben und habe noch einmal das Himmelmoor bei Quickborn besucht…dort gibt es sooo tolle Wege. Nicht nur durch das Moor, sondern auch drum-herum…und so bin ich im Morgengrauen gestartet…..

Warm eingepackt bei -3 Grad und gut ausgestattet mit Thermobecher, -Sitzkissen und einem großen Stück vom Mandelkuchen bin ich los gelaufen…..und es lief einfach klasse…Schnell wurde mir warm und mein Fuß saß perfekt im Schuh und ich habe weit ausladende Schritte gemacht….ich bin gelaufen und gelaufen und mein Kopf war frei von allen Gedanken-Schleifen.

Ich hab ALLES eingesogen: Die Stille….die Atmosphäre…die frische Luft…das Vogelgezwitscher, die Weite….das Knirschen meiner Schritte auf den gefrorenen Wegen…

Ich bin voll stolz auf mich: mein Tagesziel war zuerst: 10.000 Schritte – das wären dann ungefähr 7km…dann hab ich das Ziel erhöht: 10km – das wären dann ungefähr 14.000 Schritte….

und weil es immer noch alles so leicht war, mit dem Laufen und meinem Fuß, hab ich beschlossen: okay…es sollen heute 14 km werden – was dann ungefähr 20.000 Schritten entsprechen würde.

Also so ganz stimmt die Relation jetzt nicht, da ich die Schritte ja nicht immer gleich groß mache…aber am Ende meiner Tour waren es: 14,45 km und 19.900 Schritte mit 162 aktiven Minuten. HURRA !!!

Um das im Himmelmoor zu erreichen, bin ich mehrere große Achten gelaufen….und im Laufe der Stunden wurden es immer mehr Menschen…gerade innerhalb des Moores, da war es gut, das mich meine Wege im großen Bogen herum geführt haben…als ich zurück am Parkplatz war, war dieser bereits überfüllt und ich froh, jetzt wieder nach Hause fahren zu können…

Jetzt bin ich wieder Zuhause und gönne mir eine heiße Dusche und danach einen frischen Kaffee und eine Idee fürs Mittagessen hab ich auch schon….

schneller Mandelkuchen

Sooo die Advents-und Weihnachtszeit ist überstanden…der letzte gekaufte Lebkuchen ist verspeist….und Nun?

Ich hatte ja keine Lust Kekse zu backen….aber natürlich hab ich immer noch einige Zutaten…was mache ich also jetzt mit den gemahlenen Mandeln, Haselnüssen, dem Nougat und der Kuvertüre ?

Heute hab ich mich nach meinem Tagesausflug in den Naturschutzpark Wittenbergen (zwischen Wedel und Hamburg-Blankenese) in die Küche gestellt und einen kleinen Mandelkuchen gebacken.

So einen kleinen schnellen Kuchen: Mehl, Zucker, Vanillinzucker, Backpulver, Eier, Milch, gemahlene Mandeln und geriebene weiße Kuvertüre zu einem glatten Teig rühren, in eine gefettete Springform geben und bei 180 Grad im Backofen backen.. Der Kuchen in der kleinen 18cm Springform war nach ca. 30 Minuten FERTIG und ist super lecker:

Durch die weiße Kuvertüre ist er innen schmelzig und durch die Mandeln hat der Kuchen einen kräftigen Geschmack….yummy! Perfekt nach der Walkingrunde an der Elbe bei kalten Temperaturen ….dazu eine Tasse heißen Kaffee und die Welt da draußen ist mir gerade mal egal…..

Wochenende eingeläutet

Um am Freitag endlich mal wieder bei Tageslicht in der Woche einen entspannten Spaziergang machen zu können, hab ich bereits um 15.30 Uhr Feierabend gemacht.

Als ich dem Controller während eines Telefonats, in dem er sich seinen Frust von der Seele reden wollte, mitteile, das ich bald Feierabend mache werde, schlug er genau in die Kerbe, die er selber so hasst…er tut so, als ob ich eine Straftat begehe, weil ic han einem Freitag so früh das Wochenende einläuten möchte. Wie immer, wenn er selber gefrustet ist, haut er solche Bemerkungen raus, ohne nachzudenken.

So ein Blödsinn…das hat mich echt geärgert. Meine Überstunden nehmen eh schon zu…auch wenn ich es nicht extra erwähne.

Aber ich hab mich nicht aufhalten lassen und bin in die Holmer Sandberge gefahren…genau das Richtige für einen kurzen lokalen Abstecher in die Natur….bevor es auch schon wieder dunkel wird.

Und das war richtig klasse…obwohl der Parkplatz vermuten lies, das doch einige Menschen dort dasselbe machen, wie ich…war es bis auf einige aktiv juchzende Kinder, leer.

Als ich dann um den kleinen See herum gelaufen bin, war es tatsächlich richtig ruhig bis zum Sonnenuntergang.

Die frische kalte Luft tat gut, um diese Woche abschütteln zu können…..

und später hab ich dann mit einer Tasse heißem Kaffee und dem letzten Lebkuchen das Wochenende eingeläutet.

Kochen – Rückblick in die analoge Zeit

Meine Vorliebe für Weißbrot mit Butter erinnert mich an alte Zeiten…aber auch im Rückblick waren es nie die so oft beschriebenen „guten alten Zeiten“…sondern es ist einfach nur lange her.

Ich war 1974 nur 1/2 Jahr in der Grundschule in Flensburg, bevor wir nach NRW gezogen sind….also viele Erinnerungen an diese Zeit hab ich nicht sammeln können.

Geblieben ist mir jedoch die Erinnerung über den fast verzweifelten Versuch meiner Mutter mir irgend etwas als Schulbrot mitgeben zu können, das ich dann auch tatsächlich essen würde. Bei uns gab es Toastbrot…ich wollte aber weder das das Brot getoastet wird, noch wollte ich etwas anderes als Butter darauf haben. Tat sie es doch…hab ich es einfach nicht gegessen.

Die Sturheit meines Sternzeichens war bei mir schon als kleines Kind sehr ausgeprägt….hahaha meine Eltern hatten es echt nicht leicht.

Komischerweise kann ich mich nicht daran erinnern, das auch in den folgenden Jahren in der Schule in NRW als Pausenbrot gegessen zu haben. Da war eh alles neu und schwierig für uns…und wahrscheinlich hat sich diese Marotte dann einfach in Luft aufgelöst.

Später dann, Anfang der 80er Jahre, hab ich in der Hobbythek mit Jean Pütz die berühmte Folge mit dem Brot-selber-Backen gesehen. DAMALS….lange vor dem Internet und den unerschöpflichen Möglichkeiten sich Wissen anzueignen, was das einfach eine genial Sendung für Wissbegierige.

Also hab ich das gemacht, was man machen musste, um an die Rezepte zu kommen: ich habe einen A5 vorfrankierten Umschlag an die Hobbythek geschickt und ein paar Wochen später bekam ich die Antwort.

Ich weiß nicht warum genau, aber ich war enttäuscht von diesen auf Ökopapier mehr schlecht gedruckten Seiten mit den Tipps und Rezepten für selbstgemachte Nudeln und fürs Brot backen. Und dafür hatte ich jetzt mein Taschengeld in die Briefmarken investiert? Es scheiterte dann auch an den für mich ungewöhnlichen Zutaten wie z.B. : Lecithin . Wo bekommt man das denn her?…und die Hemmschwelle in eine Apotheke zu gehen und danach zu fragen war für mich (große Schüchternheit) sehr groß.

Eine andere Quelle für Informationen rund ums Kochen und Backen außerhalb der ganz klassischen Küche, waren in dieser Zeit auch die Frauen-Zeitschriften mit den wöchentlichen Rezept-Ideen. Die hatten moderne lustige Ideen und brachten ganz allmählich auch Rezepte aus anderen Ländern in das koch-verstaubte Deutschland. Kochbücher gab es zwar auch, aber die waren teuer und sehr ….naja… einfach und oft altbacken.

So ohne Mutter in den Teenager -Jahren waren für meine Schwester und mich der kulinarische Höhepunkt: Miracoli-Spaghetti …. das hat uns unser Vater dann ab und an mal genehmigt….

Erst als meine Schwester in die Hauswirtschaftsschule ging und dort einiges über Kochen, Backen und über „moderne“ Haushaltsführung lernte, lernte ich mit….sie war die treibende Kraft Neues auszuprobieren…ich hab nur nur geholfen und dann hinterher gerne mit verspeist….hahaha …ach ja und ich war ja in unserem 3er Haushalt dafür verantwortlich die Küche sauber zu halten….ohne Spülmaschine.

Die Aufgabenverteilung: unser Vater hat das gekocht, was er sich so im Laufe der Jahre an klassischen deutschen Gerichten angeeignet hatte, meine Schwester hat gebacken und auch neue Gerichte ausprobiert…bei denen unser Vater jedoch oft lieber erst gar nicht zum Mittagessen nach Hause gekommen ist, schon weil er lieber manche moderne Zutaten gar nicht probieren wollte…und ich…ich durfte alles wieder sauber machen…konnte dafür aber die Teigschüsseln ausschlecken und leckere Reste vertilgen, okay nicht alles war lecker, aber vieles doch …. und ich hab schon immer gerne gegessen.

Das alles stammt noch aus einer Zeit als die Telefone noch mittels Schnur an die Wohnung gebunden waren, Fotos noch mit einer analogen Kamera auf 36Bilder pro Film begrenzt waren und man diese für teuer Geld zum Entwickeln weg bringen musste…als die heimische Enzyklopädie im Wohnzimmerschrank und die öffentliche Bücherei die hauptsächlichen Möglichkeiten zur Informationsgewinnung (außerhalb der Schule) waren….also das letzte analoge Zeitalter…Lange vor Handy und Internet.

Fluffiges Weißbrot

Ich bin ja ein Befürworter von Weizenmehl und ich mag frisches knuspriges Brot….genauso wie fluffiges weiches Weißbrot.

Und nachdem ich schon seit Monaten überhaupt kein Brot mehr gekauft habe, sondern die kleinen Mengen die ich brauche, lieber selber backe – hab ich es nun mein Standard-Rezept für knuspriges Hefeteig-Brot nur leicht modifiziert und daraus ein klasse Weißbrot gezaubert.

Das klassische knusprige Brot besteht ja nur aus: Mehl, Salz, Hefe und Wasser und jeder Menge Gehzeit….und dazu hab ich einfach noch für dieses kleine Brot 3 Esslöffel Sonnenblumenöl gegeben…keine Milch. Damit sind die Zutaten wie bei einem Pita- oder Chiabatta-Brot…nur wird es etwas anders gebacken.

Während ich mein knuspriges Brot also bei ca. 220 Grad und abfallender Hitze mit 1 Tasse heißem Wasser im Backofen backe…hab ich mein Weißbrot bei konstant 180 Grad und OHNE Wasserdampf im Backofen gebacken….denn ich möchte hierzu ja keine feste Brotkruste

Also ich freue mich so über das Ergebnis…es ist genau so, wie ich es wollte: feinporig, fluffig und lecker.

Perfekt für leckere Käsecremes oder einfach nur mit etwas Butter…

Weißbrot hat ja keinen guten Ruf für eine gesunde Ernährung…aber wie alles in Maßen genossen, ist es auf jeden Fall ein Stück entspannte Esskultur.

Das nächste Mal nehme ich Olivenöl….dann schmeckt es bestimmt noch mehr nach warmen Sommerabenden in Italien…mit Oliven und einem Glas Wein….

Ach ja: Nicht nur, das mir meine Brote durch Gehzeiten zwischen 16-24 Stunden viel besser bekommen….seitdem ich mein Brot selber in den Mengen backe, die ich auch tatsächlich benötige, bleibt i.d.R. auch nichts davon übrig…also kein Abfall.

Drei auf einen Streich

So und jetzt könnte ich sogar schon wieder Bäume ausreißen…also zumindest die Bäumchen in meinen Blumentöpfen. Mir geht es wieder richtig gut. Nervlich war ich jedoch in dieser Woche bisher weiter angespannt….

….aber auch da, ist heute bei mir ein Knoten geplatzt…NICHT das mein Software-Problem gelöst wäre…hahaha der zuständige nette Kollege aus dem Helpdesk, der das Programm selber entwickelt hat, ist ratlos und schreibt mir allen Ernstes auf meine Frage ob er inzwischen schon weiter gekommen ist: Er weiß es auch nicht. Also – eigentlich sollte es laufen..

und danach kam nichts….während sich bei mir der Magen zuzog und mein Blutdruck anstieg. JA….UND….wie soll es jetzt weiter gehen? Ich bin verpflichtet diesen Report zu nutzen. WAS soll ich seiner Meinung nach jetzt machen? Und während er noch darüber nachdachte, hatte ich bereits an alle meine inzwischen auf 4 Personen angewachsene Schar diverser Chefs eine E-Mail vorformuliert – aber noch nicht verschickt.

Ich hab mich dann erst einmal selber aus der Schusslinie genommen, weil ich auf einmal erschrocken feststellen musste, wie stark ich mich in diese Sache drohte zu verbeißen. Dieses extreme fokussiert sein auf eine Sache, die einen dann nicht mehr loslässt…alle Gedanken kreisen nur noch um dieses eine Problem, auf das ICH ja keinen Einfluß habe….(beim Schreiben fängt sogar mein Puls schon wieder an zu steigen hahaha)…

Also STOP – ich verfalle jetzt nicht wieder in alte Gewohnheiten. Ich bin nicht dafür verantwortlich – es ist ein IT-Problem und nicht meines. Und im Zweifel eben ein Problem für eine höhere Etage. Also hab ich den Kollegen nur noch einmal eindringlich und freundlich gebeten, doch weiter nach der Lösung zu suchen und er hat dann auch gleich angeboten die Reports zu erstellen, bis es soweit ist. Die Mail an die Chefs hab ich dann auch wirklich nicht abgeschickt. Das kann ich immer noch machen…

Heute im Büro konnte ich all den seit 1 Woche angestauten Frust auch endlich abschütteln….ich hatte viele nette längere Unterhaltungen mit einigen Kollegen und zu dritt hatten wir auch eine lustige Mittagspause ( jeder hat in einer Ecke des Frühstücksraumes gesessen…also gaaaaaanz weit auseinander)…

…und gleichzeitig bin heute gut voran gekommen…ich hatte meine Arbeit jetzt extra so umgeschichtet, das ich gleich 3 Jahresabschlüsse an einem Tag machen konnte….so brauchte ich bei meinem IT-Kollegen nur einmal nach den Reports fragen…Drei auf einen Streich eben….und jetzt hab ich 1 Woche Ruhe, bevor ich die nächsten Abschlüsse abgeben muss. Und sollte es bis dahin keine Lösung geben, dann werde ich zumindest meine 2,5 Chefs in Dänemark informieren und um Unterstützung bitten und den neuen Chef im Hamburger Büro gibt es ja auch noch…hahaha…ich hab gar keinen Grund mich so unter Druck zu fühlen.

Die Erkenntnis des Tages über mich, hat mich doch etwas entsetzt:

  • wie leicht mich doch wieder mein Verantwortungsbewusstsein in alte Fahrwasser lenkt, mich für alles verantwortlich zu fühlen
  • wie schnell ich mich wieder in ein Problem verbeiße und nach Lösungen suche, wo ich doch hier gar keine Entscheidungs-Befugnis habe und auch keine Handhabe in andere Abteilungen reinzugrätschen
  • die sehr sich mein Pflicht-Bewusstsein drängt, alles möglich zu machen, was gefordert wird
  • ich bin immer noch nicht wieder so stress-resistent, wie ich dachte….

Nachdem ich das also realisiert und wieder abgeschüttelt habe, geht es mir auch von emotionalen Seite wieder gut. Meine Nerven haben sich beruhigt, meine Seele hat sich wieder entspannt.

Na, zumindest das hab ich gelernt: Solche Situationen schneller zu erkennen (als früher) und mich auch daraus zu befreien…trotzdem…ich dachte, ich wäre schon viel weiter….grummel

Mir ist kalt

Das anhaltend trübe Wetter fängt langsam an unangenehm zu werden….heute Nacht hat es wieder so ausgiebig geschüttet, das ich sogar davon wach geworden bin….und mir ist seit ein paar Tagen fast ununterbrochen kalt…

…so bin ich am Sonntag gar nicht erst vor die Tür gegangen und auch gestern bin ich ausschließlich zur Arbeit und zurück gefahren …keine Walking-Runden, kein Einkaufen, dafür warme Fußbäder, dicke Wolljacken und heißen Tee….und gestern Abend etwas „Boden-Gymnastik“ für Rücken, Bauch und vor allem die Beine.

Und heute Morgen war es dann eh schon alles egal…mir war ja immer noch kalt…ich bin also bei Nieselregen zu einer Morgen-Runde aufgebrochen…warm angezogen und gut geschützt und mir wurde dann sogar ENDLICH mal wieder warm beim Laufen (5,5 km) ….und so hat mir auch der stärker werdende Regen beim Laufen gar nichts ausgemacht.

Später hab ich mich zwar noch weiter unwohl gefühlt und der Controller meinte noch , bei einem unserer Telefonate, ich solle dann doch lieber für ein paar Tage pausieren….aber irgendwann war auch das überwunden und jetzt geht es mir wieder ganz okay….. immerhin ist Jahresabschluss-Zeit und Fieber hab ich ja nicht.

Und wenn man sich schon nicht ganz wohl fühlt, braucht man Essen das glücklich macht. Und was macht uns glücklich…also mich? Nudeln.

Zum Mittagessen gab es daher Spaghetti mit einem sehr guten Olivenöl und darin angebratenem Knoblauch (kleingehackt) und frischem Parmesan…und zum Nachtisch ein paar Stückchen Schokolade…..

Das war so schnell fertig…und noch schneller gegessen, also gibt es davon auch kein Bild 🤣…LECKER

Gleich kommt der große Moment…das Highlight des Tages.: ich gönne mir eine heiße Wanne mit Eukalyptus-Minz-Extrakt….ohhh da freue ich mich schon richtig drauf. Einmal aufwärmen rundherum und tief durchatmen und ab auf die Couch….so mit Kuschelsocken, Lieblings Oversize-Pullover und Wolldecke….fehlt eigentlich nur noch der warme Milchreis mit Zimt und Zucker oder ein noch warmer Vanillepudding…..hahaha, na mal sehen…