Vor einem Jahr….ein Vergleich

Wie unterschiedlich sich uns das Leben präsentiert…VOR Corona und jetzt mittendrin.

Heute vor einem Jahr war ich in Italien in Urlaub…in Verona…bei strömendem Regen und kaltem Wind war ich mit meiner Winterjacke unterwegs, hatte  in einem kleinen feinen Restaurant ein hochwertiges  ausgiebiges Essen genossen …war am Ende des Tages durchnässt, verfroren und sehr zufrieden, obwohl es für einen Wein auf dem Balkon im Hotelzimmer am Abend einfach zu ungemütlich war.

Heute nun waren es bei strahlendem Sonnenschein fast 24 Grad in Hamburg. Ich bin nach der Arbeit im Volkspark gewesen, habe Sonne und Wärme ohne Jacke genossen und später einfach nur den Backofen-Grill angeworfen…..jetzt sitze ich auf dem Balkon bei ca. 22 Grad und extrem trockenem Wetter, bei einem Glas Wein…es ist nahezu windstill.

Das Leben hat sich schon sehr verändert… das soll auch gar nicht so negativ rüber kommen..es ist einfach der Vergleich des gleichen Tages Heute und Vor einem Jahr.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend.

 

 

Kontaktaufnahme

In den letzten Tagen stelle ich fest, das auf einmal Bekannte aus „Alten Zeiten“, mit denen ich in den letzten Jahren wenig bis gar keinen Kontakt hatte, auf einmal Nachrichten schicken.

Das ist wohl ein Effekt der vielen freien Zeit (bis hin zur Langeweile) in Corona-Zeiten…und ich hab mich auch selber dabei beobachtet, wie ich vor allem auf Xing auf einmal sehr „alten“ Bekannten und ehemaligen und uralten Kollegen wieder zum Geburtstag gratuliert habe, hahaha.

Richtig verwundert war ich aber über die heutige Nachricht meines ehemaligen besten Freundes aus Gießen. Seit mehr als 10 Jahren haben wir keinen Kontakt mehr…und heute nun kam die Nachricht mit der Frage ob ich noch in Frankfurt lebe, ob es mir gut geht und ob ich noch tanze.

Es ist wie ein Fenster in längst vergangene Zeiten …unbeschwerte Jahre….Ich hab ihn damals kennen gelernt als ich ins Rhein-Main-Gebiet gezogen bin und wir waren jahrelang gut befreundet. Der Versuch einer Beziehung zwischen uns war sehr schnell kläglich gescheitert….aber davor und danach war es ein paar Jahre eine gute Freundschaft. Wir hatten lustige und interessante Zeiten.

Aber schon bevor ich den Banker-Schnösel (meinen heutigen Ex-Freund) kennen lernte, waren unsere Wege dabei sich zu trennen. Er hatte wenig Verständnis für meine sportlichen Tanzambitionen mit dem immensen Zeitaufwand und ich war es leid zu hören, das immer andere Schuld an seinem verkorksten Leben hatten. Dazu die räumliche Distanz zwischen Frankfurt und Gießen und eine gute Portion Faulheit auf beiden Seiten.

Und nun schreibt er heute das er gerade dabei ist, sein altes Adressbuch durch zu forsten…lach…ich weiß, das da früher nur weibliche Namen drin standen…und mein Nachname kommt im Alphabet nicht gerade an oberster Stelle.

Ein Mann, der früher schon behauptet hat, noch nie ein Abendessen alleine zu sich genommen zu haben, hat wahrscheinlich extreme Probleme

1. mit dem Älter werden (das hatte er schon vor 10 Jahren)

2. mit den Corona-bedingten Kontaktsperren

3. mit emotionaler Einsamkeit

Ich denke er langweilt sich gerade ganz extrem.

 

 

Mimik unter Verschluss

Wie sehr es doch zu unserer westlichen Kultur gehört das Gesicht unseres Gegenüber zu sehen und durch die gezeigte Mimik die aktuelle Grundhaltung der Kommunikation zueinander zu entschlüsseln, merke ich jetzt, wo ich selber mit meinem selbstgebastelten Mund-Nase-Schutz einkaufen gehe.

Gestik und Mimik sind erwiesen oft aussagekräftiger ,als das gesprochene Wort und in dem Zuge wundert es nicht, das die Emojis bei Textnachrichten so beliebt sind…die Emojis ersetzen die fehlende Mimik im schriftlichen Austausch.

Eine solche Textnachricht kann mittels eines Emojis besser eingeordnet werden und damit Fehlinterpretationen des Empfängers vermeiden helfen.

Bei meinem ersten Einkauf mit der Maske bekam die Verkäuferin mein freundliches Lächeln gar nicht mit, da sie mich schlichtweg überhaupt nicht angeschaut hat….Mit der Maske war ich für sie unsichtbar und emotional so weit weg…bei den nachfolgenden Kunden ohne Schutz, hat sie den Blickkontakt zugelassen. Ich fühlte mich ohne Mimik einfach unsichtbar.

Heute ist mir dafür das Gegenteil passiert, eine Kassiererin hat sich sehr freundlich mit Blickkontakt mit mir unterhalten, obwohl ich durch die Maske nur wenig Gesicht gezeigt habe…sie hat sich mit der von mir getragenen Maske scheinbar wohler gefühlt…

Ja, wir werden uns alle für eine Weile daran gewöhnen müssen….wenn ich mir allerdings Temperaturen von 30 Grad + vorstelle fange ich an zu zweifeln, ob ich das dann noch praktikabel finde.

Fahrrad-Tour #1 – Hetlinger Elbufer

So nach den 2 kurzen Touren letzte Woche, hat sich mein Mors wieder an den Sattel gewöhnt, so konnte heute meine 1. größere Radtour starten.

Ich hatte nur ein grobes Ziel vor Augen: Das Elbufer, so ca. auf Höhe Wedel….die genaue Route hab ich dem Zufall überlassen und bin einfach drauflos gefahren.

Erst einmal am Rande des Klövensteen auf Nebenstrecken in Richtung Wildpark Wedel…über schöne kleine Wege bis zum Marktplatz Wedel…und dann erst unterhalb des Deiches, später über den Deich hinweg direkt am Elbufer bis zur Hetlinger Strand.

Hier hab ich das Rad abgestellt und direkt zum feinen Sandstrand. Schuhe aus und mit den Füßen in die Elbe….heute ist der 19.04. und ich bin mit den Füßen im Wasser entlang gelaufen…es ist windig und ich hab eine windfeste Jacke an, ein Kappi auf dem Kopf und laufe trotzdem mit bloßen Füßen im flachen Wasser….himmlisch…ich fühle mich wie im Urlaub.

Für eine Weile hab ich im Halbschatten Pause gemacht und einfach den Wellen gelauscht. Urlaubsfeeling zuhause. Einfach klasse.

Für den Rückweg hab ich mir neue Wege meistens abseits der Straßen gesucht. Großrichtung: Holm und Appen.

Was sich so entspannt und einfach anhört, war allerdings verbunden mit einer Menge Wind, meistens von vorn. Wenn ich mich also darüber freue endlich wieder ebenerdig fahren zu können, anstatt im Taunus Hügel rauf und runter….so ist hier der Wind der Faktor der es etwas schwieriger macht. Aber dem Wind konnte ich ziemlich locker trotzen: Muskeln und Kondition waren ausreichend.

Nur…am Strand hab ich während des Spaziergangs mit den Füßen im Wasser die Jacke angelassen, weil der Wind doch etwas kalt war. Anderen konnte es gar nicht textilfrei genug sein….brrrrrrr also für Spaziergänge im Bikini oder gar nackt fand ich es eindeutig zuuuuu kalt….aber jeder so, wie er mag…

Am Ende der Tour waren es 43,5 km und mein Hintern hatte keine Einwände…also das kann sich schon mal sehen lassen.

Kaum Zuhause angekommen ging es erst einmal unter die Dusche und dann mit frischen Klamotten und frischem Kaffee auf den Balkon…. Ausklang eines schönen Wochenendes.

Wochenendeeeeeee

Wochenendeeeeeee

Wir leben in komischen Zeiten oder? So, hab ich mich schon lange nicht mehr auf ein „normales“ Wochenende gefreut.

Durch die Corona-Pandemie ist das Leben ja schon komisch geworden: Kontaktsperren, Kurzarbeit, Homeoffice, Arbeitslosigkeit, keine Schule, wenig Kinderbetreuung, keine Restaurantbesuche, keine touristischen Reisen, eingeschränkte Ausflugsmöglichkeiten.

Umso mehr freue ich mich jetzt über die Arbeit und das auch noch Vorort im Büro. Dadurch erhält mein Tag wieder eine klare normlae Struktur: Aufstehen, zur Arbeit fahren, arbeiten, nach Hause fahren, Feierabend….und so ergeben Wochenenden auch wieder mehr Sinn, weil damit die Arbeitstage vom Wochenende klar getrennt sind (also zumindest bei mir).

Das ist der Grund, warum ich mich über dieses normale Wochenende sehr freue. In den vorherigen Jahren hab ich mich eher über Urlaube, Feiertage und verlängerte Wochenenden gefreut – jetzt aber freue ich mich über diese relative Normalität und bin dankbar das es mir damit so gut geht.

Ich bin mir bewusst, das es für ganz viele Menschen viel schimmere Einschnitte durch die Pandemie gibt. Meine ehemalige Chefin aus Hessen schrieb das es ganz schrecklich ist zu Viert zu Hause sein zu müssen: Die Eltern beide im Homeoffice in EINEM Raum…zwei Vorschulkinder aufgeweckt und lebhaft drumherum…und es deprimiert sie, das es sich kurzfristig auch nicht ändern wird.

Ich hoffe es geht Euch allen gut und wünsche Euch ein schönes Wochenende.

gesucht und wiedergefunden

Es ist schon bemerkenswert, ich WUSSTE wenn ich mir eine neue Luftpumpe für´s Fahrrad kaufe, werde ich bestimmt meine alte wiederfinden.

Und genau so war es. Auch der nette Tipp noch einmal zu überlegen welchen Ort ich als sinnvoll ansehe und dann noch einmal genau dort zu suchen hab ich gemacht (DANKE 😉 für den Tipp) und so hat es nochmal bis Gründonnerstag gedauert bis ich mir eine neue gekauft habe. Dieses Mal aber keine Mini-Pumpe, sondern eine etwas größere gleich mit Druckanzeige.

Und keinen Tag später hab ich dann die vermisste Mini-Pumpe auch wieder gefunden. War ja klar – oder? Ich habe im Flur ein Regal mit einem Korb voller Handschuhe und Mützen….also warum ich es logisch und perfekt fand die Pumpe dort zu deponieren ist mir jetzt zwar schleierhaft – nun kommt die Minipumpe jedenfalls wieder in den Rucksack….und die NEUE hat ihren Platz in der Kammer gefunden.

ENDLICH also ging es Karfreitag wieder los mit dem Radfahren…ich bin über den Klövensteen in Richtung Wedel bis Blankenese gefahren und dann im Bogen wieder zurück….das war jetzt keine sooo große Runde, aber erst einmal muss sich mein Hintern wieder an den Sattel gewöhnen…

Aber ich freue mich darauf endlich wieder längere Strecken zu fahren und meine Umgebung weiter zu erkunden….das ist die Freiheit die ich liebe…

Pizzaboden – einmal anders

Ich hab vor ein paar Wochen im Fernsehen mitbekommen, wie aus einer Dose Thunfisch und 2 Eiern ein Pizzaboden entstand…

AHA ! Also kein Mehl, keine Hefe – modernes low-Carb-Essen – Wird der Boden tatsächlich knusprig und noch viel wichtiger: kann das auch schmecken?

Ich hab es heute ausprobiert…und was soll ich sagen – es schmeckt tatsächlich…aber als Pizza würde ich es eher nicht bezeichnen.

Letztlich ist es ja auch egal, wie man es nennt…es ist mal etwas anderes, schmeckt und macht satt.

Also eine Dose Thunfisch öffnen und den Thunfisch abtropfen lassen. Mit 2 Eiern und ein paar Gewürzen nach Wahl (möglichst kein Salz) durchmengen und die Masse mit einer Gabel dünn auf ein Backblech mit Backpapier drücken, so das inetwa ein runder Boden entsteht. Bei 200 Grad Umluft (ich würde eher Ober-/Unterhitze empfehlen) für ca. 20 Minuten backen lassen, bis der Boden knusprig ist…am Besten „Auf-Sicht“-backen.

Danach nach Belieben belegen und noch einmal für ca. 10 Minuten in den Backofen = fertig.

Ich hatte nur 2 Mini-Dosen Thunfisch und nur 1 Ei genommen, deshalb ist der Boden etwas klein geraten…hab trotzdem den gesamten Mozzarella und die Pilze drauf gelegt, sieht so etwas überladen aus 😁

Da der Boden ja knusprig sein soll, ist der Thunfisch doch ein wenig trocken, das hab ich mit ein paar Tropfen Olivenöl kompensiert (es ging natürlich auch mit einer klassischen Tomatensoße)

Im Internet gibt es verschiedene Rezepte, die aber alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren…wer also am Abend auf Kohlehydrate verzichten möchte, kann das ja mal ausprobieren…viel Spaß dabei 🙂

Arbeitswoche intensiv

Was soll ich sagen, diese Arbeitswoche war klasse …ich hab viel über das Geschäftsmodell und die Firmenstrukturen gelernt und bin schon aktiv dabei mich in die Abrechnungen rein zu fuchsen. Und da ich meine Arbeitstage selber gestalten kann, bin ich freiwillig etwas länger geblieben und trotzdem zufrieden nach Hause gefahren.

Vorbei ist endlich das letzte halbe Jahr ,wo ich mich nur mässig eingebracht und auf den Feierabend gewartet habe…sagen wir mal lieber: ich konnte und durfte mich in vielen Situationen nicht richtig einbringen und dann wollte ich es auch nicht mehr.

Jetzt erst sehe ich wieder, wie schön ein Arbeitstag sein kann, wenn man Spaß an seiner Arbeit hat.

….sooo und jetzt freue ich mich auf ein richtiges Wochenende….

Ostern: schwierig

Ostern: schwierig

Der Start in den neuen Job und die vielen positiven Eindrücke hatten mir neuen Schwung gegeben, so das ich Karfreitag und Oster-Samstag voller Elan viele schöne angenehme Dinge erledigt habe: Wirbelwind allein zu Haus

….aber schon Samstag Abend bin ich in eine Art Lethargie verfallen…antriebslos, schlapp, keine Lust auf Irgendetwas…okay dachte ich, dann nehme ich das einfach mal an…und Morgen sieht alles wieder besser aus.

Leider hat sich meine Antriebslosigkeit und Lethargie bis einschließlich Ostermontag hingezogen. Klar ich hab viel telefoniert, Nachrichten geschrieben, war in der Umgebung wandern und mit dem Fahrrad unterwegs….aber die körperlichen Unternehmungen waren etwas zäh…mein Körper wollte Ruhe.

RUHE? – Hallo …soviel Ruhe und Freizeit wie ich in den letzten Wochen hatte: ich bin tiefenentspannt und derartig entschleunigt, wie seit Jahren nicht mehr…dazu bewege ich mich jeden Tag moderat, schlafe einigermaßen ausgewogen…trotzdem wollte meine Körper nichts machen. Und das hat mich dann auch noch unzufrieden gemacht. Nein, das war nicht schön.

Scheinbar brauche ich die Arbeit, denn seit Dienstag geht es mir wieder blendend…ich habe Energien und mir macht wieder alles Spaß. Ich brauche also aktuell KEINE FREIEN Tage…ich brauche die ARBEIT…

Neu-Start im Job

Ich bin jetzt bereits 4 Tage im neuen Job und es geht mir richtig gut.

Der dänische Konzern aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien hat in Hamburg einen ziemlich eigenständig agierenden Zweig, von dem aus eine ganze Menge kleinerer Firmen betreut werden.

Der größte Teil der Mitarbeiter in Hamburg kümmert sich um Projektplanung und Technischem Service, die Verwaltung bestand bisher nur aus 1 Person und hat durch meine Ankunft eine Steigerung um 100% ehrfahren.

Die Büroetage bietet Platz für insgesamt ca. 15-17 Personen, von denen ich bisher nur 5 kennen gelernt habe. Ich teile mir das Büro mit meinem Buchhaltungs-Kollegen. Die Firma ist gerade erst hierhin gezogen, da es am alten Standort nicht mehr genügend Platz gab und so ist hier tatsächlich alles auf dem neuesten Stand der Technik. Auch die Ausstattung der Arbeitsplätze mit Laptop und Smartphone ist top….und für alle sind sogar die Schreibtische höhenverstellbar (das empfinde ich als Luxus, ist in dänischen Firmen allerdings Pflicht – das wusste ich vorher auch nicht) und modernstem Bürostuhl der sich optimal einstellen lässt.

Es gibt frei verfügbar Kaffee,Tee, Wasser und Obst, eine voll ausgestattete Küche incl. Kochplatte und 2 Mikrowellen und einen Dachgarten auf dem wir mittags schon draußen gesessen haben.

Was aber viel wichtiger als diese Top-Ausstattung ist, die Kollegen sind entspannt und nett…es gibt durch die flachen Hierarchien keine direkten Vorgesetzten am Standort und sehr wenig Druck…jeder arbeitet eigenverantwortlich und von Dänemark gibt es nur wenige Vorgaben. Bisher sind mir noch keine Spannungen untereinander aufgefallen.

Und jetzt kommt das BESTE: es gibt KEINE monatlichen oder quartärlichen Abschlüsse, es gibt KEINEN Zeitdruck. Es gibt nur 1/2-jahres und Jahresabschlüsse nach HGB und Steuerrecht…damit entfällt das Prinzip der gleichzeitigen Ledger-Buchungen…. also keine IFRS-Abschlüsse (oder noch schlimmer US-GAAP).

Mit dem Buchhaltungskollegen komme ich klar, er ist eher still und hat ähnliche Ansichten über Strukturen und die Art zu Arbeiten. Es ist offen und direkt und mir fiel es von Anfang an leicht mich mit ihm zu Unterhalten…auch über das Arbeiten hinaus. Wir sind in einem ähnlichen Alter … also Buchhalter vom alten Schlag…immer noch etwas papierlastig aber auf dem Weg ins papierlose Büro hahahha….okay also halbwegs papierlos….so ganz wird es bei uns nie klappen.

Mein Kollege ist niemand der anderen seine Arbeitsweise überstülpen will und er merkt, das ich nichts adhoc umkrempeln werde…es ist sogar so, das er gerne seine Strukturen ändern möchte, wo ich dann schon mal bremse, da es vielleicht keine gute Idee ist gleich zu Anfang alles zu ändern. Ich hab ihm signalisiert das ich gerne erst einmal gerne seine Strukturen übernehme und wenn ich merke wir könnten es uns einfacher machen, wir es dann besprechen. Da wir uns ja gegenseitig vertreten sollen, ist es sinnvoll die Firmen auch nach den gleichen Strukturen zu bearbeiten.

Wir waren uns sofort einig, wie die Arbeit aufgeteilt werden kann und ich hab ein paar Vorschlage gemacht, z.B. wie wir den Fortschritt der Arbeiten für jede Gesellschaft besser nachverfolgen können.

Ich lerne von ihm das Geschäftsmodell und die Strukturen innerhalb des Konzerns kennen, und zusammen suchen wir nach Strukturen um die Arbeit so effektiv wie möglich zu gestalten.

Schon nach 4 Tagen fühle ich mich hier wohl, bin schon produktiv in die Arbeit eingebunden. Innerhalb von 2 Tagen waren trotz Corona und der Einschränkungen in der Arbeitswelt, fast alles Zugänge für die verschiedenen Programme funktionstüchtig….und gestern war ich sogar alleine im Büro und hab fleissig gearbeitet

…und hier darf ich geanu so arbeiten, wie ich es gerne mag: Als Allrounder – von allem etwas: Banken, Kreditoren, Debitoren, Sachkonten, Anlagevermögen, Zahlläufe, Abschlüsse…..

…bei so viel Glück bin ich fast schon wieder verunsichert…