Tagesausflug: Herrenteich

Und da ich gerade wieder Lust auf neue Unternehmungen habe, hab ich mal ein neues Ziel für einen Ausflug anvisiert: Reinfeld (Holstein) mit dem „Herrenteich“…das liegt oberhalb von Bad Oldesloe.

Anders als der Name vermuten lässt, ist der Herrnteich kein Teich – sondern ein See und den kann man zu fuß umrunden. Angegeben war er mit einem Rundweg von 5,8 Km…allerdings war der zugängliche Teil dann doch nur 3,6km lang…und so hab ich den See gleich 2x umrundet.

Erst einmal hat es aber fast 45 Minuten gebraucht um dort hinzukommen….man merkt es sind Ferien, denn ich hatte immer wieder diese moderne Schnecken auf der Straße: Wohnmobile…die ja etwas von der Umgebung sehen wollen und so gaaar keine Eile haben.

Das Haus ist immerhin huckepack mit dabei und da kann man über die Landstraßen auch mal gaaaaaaanz laaangsam fahren – um die Aussicht zu geniessen…dumm nur für alle Anderen, wenn es zu kurvenreich zum Überholen ist…manchmal fehlt mir einfach die Geduld…hier blieb mir nichts anderes übrig, als mich dem Tempo anzupassen….nagut – ist ja Sonntag.

Der See hat es aber wett gemacht – denn es hat mir supergut gefallen. Gestartet bin ich mit einem Kaffee in einem Cafè am Rande des Sees…und noch schien die Sonne und die Wege waren meistens durch die Bäume beschattet und schlängelten sich zwischen Wasserlinie und Wald entlang.

An vielen Stellen konnte man dadurch nicht direkt aufs Wasser schauen…für mich war es aber auch so perfekt ab und an sooo einen tollen Ausblick auf den See zu haben.

Bei der 2. Runde rund um den See wurde das Wetter schlechter…der Himmel zog sich zu, es stürmte auf einmal und ein paar Tropfen gab es auch…doch danach beruhigte sich alles schnell wieder – hab nicht mal meine Jacke aus dem Rucksack genommen und sogar die Sonne kam wieder

Das war ein schöner Ausflug und mit mehr als 7km auch eine angenehme Strecke…also hierhin komme ich bestimmt bald wieder…ist genauso schön wie bei der Klosterinsel Bordesholm zu laufen.

Stimmungsvoller Abendspaziergang

Samstagabend hatte ich auf einmal Lust in die Holmer Sandberge zu fahren….es war schon nach 20 Uhr und das Wetter sah schon wieder bedrohlich nach Regen aus…aber das stört mich ja nicht.

Ich hatte das Bedürfnis in die Weite der Heidelandschaft zu schauen und am Abend ist da so gut wie nichts los. Es hat etwas mehr als 1/2 Stunde gedauert, bis ich mit dem Auto ankam…es standen nur 2 Autos dort…prima.

Wenn man mit dem Laufen startet, vermutet man nicht das sich hinter diesen hohen Kiefern

nach ca. 10-15 Minuten zu laufen, eine wunderschöne kleine Heidelandschaft verbirgt, die gerade kurz vor Sonnenuntergang eine stimmungsvolle Atmosphäre schafft:

Und tatsächlich fängt die Heide hier schon leicht an zu blühen, noch zu wenig um wie ein schöner lila Teppich zu wirken…aber doch ein schöner Farbkleks :

Ich kenne inzwischen genügend der kleinen halb verdeckten Wege, um auch den restlichen Menschen dort aus dem Wege zu gehen…und hab die kühle Abendluft, die Ruhe und Abendstimmung in mich aufsaugen können. Ein paar Tropfen hat es dann tatsächlich auch noch geregnet….

Es waren im Endeffekt nur 3,6km, weniger als meine normale Abend-Walkingrunde, aber es ging auch heute weniger um das körperliche Auspowern, sondern es ging um mentale Entspannung.

Später bin ich zufrieden ins Bett gefallen und habe sehr gut geschlafen.

Gemüse mit Gemüse…

Die gerösteten Kichererbsen gingen ja schnell. Mehr Zeit in der Küche hab ich allerdings mit den verschiedenen Gemüsezubereitungen verbracht.

Zuerst hab ich für die Auberginentaler mit Parmesan, die Tomatensoße aufgesetzt, die Aubergine entwässert, in Scheiben geschnitten und von beiden Seiten mit Olivenöl bestrichten und mit Pfeffer gewürzt und im Ofen gegart. Später dann mit der Tomatensause und geriebenem Parmesan noch einmal überbacken.

Das Rezept ist mittlerweile fester Bestandteil in meiner Küche…so ist die Aubergine echt lecker…obwohl ich sie dieses Mal etwas zu lange im Ofen hatte…die Aubergine ist sehr weich geworden. Ich hab das Foto erst später gemacht, als die Taler schon abgekühlt waren, deshalb sehen sie etwas schrumpelig aus….aber das war ein leckeres Mittagessen:

Dann hab ich für das Ofengemüse alle möglichen Gemüsesorten zusammen gesucht, geschält, geschnippelt und auf dem Backblech verteilt. Das interessante war dieses Mal der Wirsingkohl, den ich kleingeschnitten dazu gegeben habe…der wurde im Ofen schön geröstet…das hab ich in Dänemark mal bei einem Fischgericht gehabt, da gab es als „Topping“ gerösteten Wirsingkohl…der ist wirklich sehr aromatisch und passt prima zu den anderen Gemüsesorten.

Anschließend hab ich die riesige Kohlrabi ebenfalls geschält und in knapp 1cm breite Scheiben geschnitten, blanchiert, getrocknet, gewürzt, paniert und gebraten..

Zusammen mit dem Rest Pilzgemüse und Hähnchen Nuggets vom Vortag war das ein abwechslungsreicher Teller zum Abendessen.

geröstete Kichererbsen als Snack

Gestern war ich den ganzen Tag irgendwie immer beschäftigt…vor allem war ich lange in der Küche und hab gekocht.

Im Internet ist mir durch Zufall ein Rezept aufgefallen, das ich gleich mal ausprobieren wollte: geröstete Kichererbsen als kleiner knackiger Snack für zwischendurch. Aha – und das schmeckt?

Ich esse Kichererbsen wirklich sehr gerne, vor allem als Kichererbsen-Curry…aber geröstet als Snack konnte ich mir das gar nicht vorstellen. Ich bin ein großer Liebhaber von Kartoffelchips und hab bisher nichts gefunden, was das Ersetzen könnte, daher sind Chips im Moment komplett vom Ernährungsplan gestrichen, was mir aber auch gerade überhaupt nicht schwer fällt.

Nun wollte ich es wenigsten einmal ausprobieren…denn seien wir doch einmal ehrlich, WAS genau mögen wir eigentlich so an Kartoffelchips: also bei mir ist es das knacken beim reinbeißen, das ständige reingreifen und es sind die Gewürze…und der Träger ist eben die Kartoffel….und das komplette Ergebnis macht es eben so lecker.

Also hab ich das Rezept auf die Schnelle – es geht wirklich sehr unkompliziert, ausprobiert:

Ein Glas Kichererbsen unter kaltem Wasser abspülen, vorsichtig trocken tupfen und in eine Schüssel geben. 1 Esslöffel Olivenöl, 1 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver, etwas Pfeffer, normales Paprikapulver und jedes Gewürz das ihr mögt dazu gehen und 1 Teelöffel Speisestärke: alles gut vermengen und dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und knappe 30 Minuten bei 190-200 Grad backen, bis sie RICHTIG knusprig sind:

Nach 2/3 der Backzeit hab ich mal eine probiert…da waren sie noch nicht wirklich knusprig und es schmeckte mir gar nicht, weil die Kichererbse innen noch weich war.

Nach Ende der Backzeit hab ich sie dann, noch warm, probiert und jetzt haben sie mir auch gut geschmeckt….es knuspert schön im Mund…durch die Gewürze haben sie einen sehr intensiven Geschmack und auch später, als sie kalt waren, schmeckten sie mir immer noch.

Es gibt aber einen ganz großen Unterschied zu Kartoffelchips…es fehlt dieses Verlangen immer wieder in die Tüte greifen zu wollen (müssen).

Geröstete Kichererbsen sind ein relativ gesunder Snack oder auch eine lustige Beilage zum Salat, anstelle von Croutons…aber sie machen nicht süchtig, denn es fehlt diese untrügliche industrielle Kombination aus Fett, Geschmacksverstärkern, Salz und Zucker, der uns immer wieder zugreifen lässt. Aber das muss ja nicht verkehrt sein…

das heißt ja nicht, das ich nie wieder Chips essen werde, sondern das ich die Wahl habe…je nach Gemütslage und Tagesform.

Elbstrand am Abend

Ich habe mich jetzt endgültig dazu entschieden, eben nicht in Urlaub zu fahren, jetzt wo meine Schwester wieder im Krankenhaus liegt, sondern wieder vereinzelt Tagesausflüge zu machen.

Für gestern hat es mich dann gegen Abend noch einmal nach Hamburg gezogen…ich wollte bei Övelgönne an den Hamburger Elbstrand. Also bin ich erneut von Quickborn nach Hamburg gefahren.

Das Wetter hatte sich besser gehalten, als angekündigt, es wurde zwar zeitweile bedrohlich dunkel, aber es gab nur ein paar vereinzelte Regentropfen…so konnte ich wunderbar am Elbstrand entlanglaufen.. Hab mich auch eine Weile am Rand des Strandes nieder gelassen und den Wellen zugeschaut, die durch vorbeifahrende Schiffe an den Strand schwappten.

Es war noch ein bisschen zu früh, für eine so ganz magische Abendstimmung, aber trotzdem ausreichend, um mich innerlich zu beruhigen

..und bin später noch knappe 6,5km an der Elbe entlang gelaufen.

Ich wünsche Euch Allen ein schönes Wochenende 🥀

Tief einatmen im Salzraum

Ich hatte mir für den Start in meinen Urlaub einen Termin in einer „Salzgrotte“ gesichert. In Hamburg war es jedoch keine Grotte sondern ein Salzraum.

Der Salzraum war ein Raum, mit einer gemütlichen Bank zum Sitzen, die Wände waren aus speziellen Steinen, die von innen heraus leuchteten und in regelmässigen Abständen ihre Farbe wechselten….dazu beruhigende Musik und aus einer Düse im oberen Bereich wurde beständig Solenebel in den den Raum abgegeben, so das dieser sich nach und nach etwas vernebelte…aber jetzt nicht, wie im Dampfbad…sondern ganz dezent.

25 Minuten dauerte die Sitzung und ich empfand es als sehr angenehm für Nase und Lunge…für mich hätte die Sole-Konzentration und die Luftfeuchtigkeit ruhig höher sein können….aber es waren 25 Minuten schöne Entspannung.

Früher, als Kinder, sind wir oft in Bad Sassendorf durch das Gradierwerk gelaufen und haben die salzhaltige Luft eingeatmet…und haben mit dem Finger salzhaltige Wassertropfen in den Mund geträufelt und uns geschüttelt…weil es so salzig war. Das war natürliche Sole und die war wesentlich höher konzentriert.

Da diese Salzkammer, über meine Firmen-Fitness-App, für mich keine zusätzlichen Kosten verursacht hat, wollte ich es auf jeden Fall mal ausprobieren.

So ein Aufenthalt in einem Salzraum ist keine medizinische Anwendung, sagt auch Stiftung Warentest, sondern eher eine Wellness-Anwendung…also sie ist nicht schädlich und kann durchaus positive Effekte haben…aber eben alles auf der subjektiven Ebene…mir war das egal…ich hab diese Zeit in der Salzkammer genossen und fühlte mich anschließend entspannt und gut.

Ein Gradierwerk (veraltet auch Leckwerk) ist eine Anlage, die im Prozess der Salzgewinnung aus Sole der Erhöhung der Salzkonzentration („gradieren“) sowie der Qualitätsverbesserung des gewonnenen Salzes dient. Das Gradierwerk besteht aus einem frei aufgestellten Holzgerüst, das mit Reisigbündeln aus Schwarzdorn (früher Stroh) verfüllt ist. Die Sole wird von oben über dem Reisig verrieselt, wobei die Tropfen auf ihrem Weg nach unten einen erheblichen Teil ihres Wassers durch Verdunstung verlieren. Gleichzeitig lagern sich schwer lösliche, unerwünschte Begleitminerale der Sole wie KalkGips und Eisenstein am Reisig ab, wodurch sich die Qualität des erzeugten Salzes erhöht. Weiterhin entweicht gegebenenfalls vorhandene Kohlensäure aus der Sole, was zu einer Verstärkung des Ausfällprozesses von Kalziumsalzen führt.

Gradierwerke sind normalerweise Teil eines Salzwerks oder Saline, wozu neben dem Gradierwerk auch Solebrunnen, Pumpanlagen, Siedehäuser und weitere Einrichtungen gehören.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gradierwerk

…noch mehr Bewegung

Heute Morgen war ich schon wieder extrem früh wach…nicht das ist noch müde gewesen wäre, ich war einfach ausgeschlafen und bin nach 1/2 Stunde lesen im Bett dann auch zügig aufgestanden.

Sooo und was mache ich nun mit diesem Tag? Hatte mich kurzfristig zu einem Online-Yoga/Meditationskurs angemeldet…der dauerte 1,5 Stunden und war richtig gut. Wenige Übungen, die dafür lange gehalten wurden. Wir waren nur wenige Teilnehmer, so konnte die Kursleiterin uns über die Kamera im Auge behalten und korrigieren, bzw. uns kleine Alternativen nennen, wenn eine Übung zu anstrengend war…das fand ich echte klasse. Meine Muskeln wurden so gefordert, das sie öfter vor Anstrengung zitterten. Nach dem aktiven (anstrengenden Teil) gab es dann den meditativen Teil…sollte ich öfter mal machen – das tat so richtig gut.

Und weil das ja für heute noch nicht alles an Bewegung gewesen sein konnte, bin ich noch in den Voßlocher Wald gefahren. Der ist nahe Barmstedt, am Rantzauer See.

Den See hab ich gemieden, der war überfüllt….aber im Wald war fast kein Mensch und auch kaum Radfahrer, auch wenn das hier ein ausgewiesener Radweg ist:

Im Hallenbad

Gestern war ich bereits das 2x innerhalb einer Woche beim Schwimmen.

Ich habe ja immer noch die Mehrfach-Eintrittskarten (also den Chip) für die Badebucht in Wedel und die werde ich jetzt erst einmal aufbrauchen, bevor ich das eine oder andere Schwimmbad in Hamburg über meine Firmenfitness-App ausprobiere.

Ja ich habe endlich wieder Lust aufs Bahnenziehen. Letzten Sonntag war ich über die Mittagszeit dort und es war unglaublich voll…im Duschbereich waren so ca. 20 Kinder und 10 Erwachsene und der Geräuschpegel dort war unglaublich…also hab ich mich ganz schnell geduscht und bin in das Sportbecken gegangen….auch dort war es voll…aber irgendwie ging es.

Bei 26 Grad Wassertemperatur musste ich mich aber erst einmal schnell bewegen, damit mir warm wurde. Leider waren so viele „Quer-Schwimmer“ dabei, das ich meine 40 Bahnen (1km) nicht an einem Stück abspulen konnte…manchmal musste ich mitten im Becken anhalten, damit die kleinen Schwimmanfänger passieren konnten…zum Glück kann ich durch die Schwimmbrille auch unter Wasser sehen, wenn ein Hindernis vor mir herumzappelt.

Aber irgendwann hatte ich meinen Bahnen fertig. Entspannend war das zwar nicht, aber die Bewegung hat mir sehr gut getan. Es gab nicht einmal Muskelkater am nächsten Tag…das kommt, weil ich ja seit Monaten diese Übungen gegen den Rundrücken mache.

Gestern nun, war ich am frühen Abend dort und das war besser…während ich ins Gebäude wollte, kamen mir Heerscharen an Menschen entgegen. Jaa – geht nur alle nach Hause – Zeit zum Abendessen, jubelte ich innerlich.

Dieses Mal konnte ich meine Bahnen fast in Ruhe schwimmen. Ja es waren immer noch genügend Menschen im Wasser, aber die schwammen ebenfalls ins Bahnen und schossen nicht quer. Man musste sich mit dem Platz arrangieren, aber das hat gut funktioniert.

Konzentriert auf ruhige und gleichmäßige Atmung und mit kräftigen Zügen zog ich meine Bahnen und war dabei sogar entspannt….nach meinem 1km, hab ich noch einige Bahnen mehr gezogen und mal etwas Rückenschwimmen geübt (das ging dann, weil der Sprungturm geöffnet wurde und die Bahn im hinteren Bereich damit gerade nicht genutzt wurde…also hab ich 1/2 Bahnen in Rücklage versucht und bin so nicht mit den anderen Bahnenschwimmern kollidiert.

Ich merke wie ich es tatsächlich wieder geniesse zu Schwimmen. Mal sehen ob ich es hinbekomme, das wieder regelmässiger zu machen…aber ich mag keine Freibäder und auch kein kaltes Wasser…hahahaha, also mal sehen, wie es über den Sommer funktioniert – nicht alle Hallenbäder haben im Sommer geöffnet.

Wechseljahre: vorbei oder nicht?

Ich weiß nicht ob es jetzt ursächlich zusammen hängt oder nur Zufall ist, aber seit ich vor einem Monat mit dem 16:8-Interfallfasten und dem gleichzeitigen Verzicht auf Koffein und Einschränkung von Kohlehydraten am Abend, wirklich gut lebe, sind meine Hitzewallungen fast vollständig verschwunden.

Ich habe jetzt fast 4KG abgenommen und fühle mich so richtig wohl mit meinem Körper. Durch die Gewichtsabnahme friere ich sogar öfter mal und empfinde direkte Sonneneinstrahlung nicht mehr als automatisch unangenehm, sondern kann die Wärme sogar zeitweilig wieder genießen.

Seit 14 Jahren befinde ich mich bereits in den Wechseljahren, habe aber außer den Hitzewallungen sonst kaum Beschwerden. Die Hitzewallungen waren phasenweise sehr unangenehm, umso erfreulicher das diese sich gerade mal etwas verzogen haben. Das passiert bei mir öfter mal in stressigen Phasen…

….aber so lange wie jetzt, waren sie noch nie weg, was in mir die Frage auslöst: war es das jetzt? Sind die Wechseljahre jetzt ENDLICH vorbei?

Es gibt dazu gefühlt 1000 verschiedene Antworten…Fazit: es könnte sein – muss aber nicht. lt. DAK:

  • Im Durchschnitt dauern die Wechseljahr 7,5 – 15 Jahre …es können aber auch 20 Jahre sein = bei mir sind es aktuell: 14 Jahre
  • Frauen die früh in die Wechseljahre kommen, haben öfter länger mit Beschwerden zu tun = ich war 42 Jahre als die ersten Symptome begannen, was schon früh ist
  • 1/3 aller Frauen entwickeln nur leichte Symptome = ich glaube ich kann mich da zu den Glücklichen zählen, habe als Hauptsymptom nur die Hitze
  • Die Post-Menopause ist im Durchschnitt mit ca. 60 Jahren abgeschlossen

Okay also mit 56 Jahren kann ich langsam darauf hoffen, das die Menopause bald vorbei sein wird ..natürlich könnte ich bei der Frauenärztin einen Test zur Bestimmung des Hormonspiegels machen lassen…aber soo wichtig ist es für mich jetzt auch wieder nicht. Denn mir geht es ja körperlich soweit gut.

Mit der letzten Anpassung meiner Medikamente, gegen die Arteriosklerose, sind Puls und Blutdruck in einem normalen Bereich (Hurra) und mit meinem nun wieder Normalgewicht und der angepassten Ernährungsweise und den sportlichen Aktivitäten tue ich somit alles, was ich beeinflussen kann, damit das Damoklesschwert mit der Herz-OP, sich nicht weiter senkt. Also okay – den phasenweisen beruflichen Stress kann ich nicht wegzaubern….aber ich versuche besser mit ihm umzugehen.

Ja das ist ein echt gutes Gefühl und ich hoffe auf einen aktiven Sommer für mich, mit nicht ganz so viel Hitze, aber vielen Ausflügen und Wanderungen…noch 1,5 Wochen und ich hab endlich Urlaub….

Der Wind als Trainingspartner

Letzten Sonntag hab ich das ganz moderate Wetter genutzt, um mal wieder eine kleine Radtour zu machen…Die Hitze war erst für die kommenden Tage angesagt, so sollte eine kleine Fahrt durch die Umgebung bei knappen 24 Grad kein Problem sein.

Wer hier oben im Norden wohnt, weiß das es fast immer Wind gibt und so startete ich meine Tour auch mit Gegenwind…und der blieb auch die gesamte Fahrt über…aber kein Problem meine Beine wollten ja auch etwas zu tun haben….es war sonnig und ich habe mir schöne Wege ausgesucht, die halbwegs im Schatten lagen.


Ich bin von Quickborn nach Pinneberg (direkte Strecke mit dem Auto ca. 14-15km) über kleine Seitenwege und letztlich über einen ausgewiesenen Fahrradweg gefahren.

Als ich in Pinneberg ankam, war ich überrascht WO ich rausgekommen bin…den kannte ich von einigen Abendspaziergängen an der Pinnau entlang, als ich noch dort gewohnt habe.

Da ich nicht den gleichen Weg zurück fahren wollte und meine Kraft noch ausreichend schien, hab ich einen zusätzlichen kleinen Bogen geschlagen und dann auch noch einmal die falsche Richtung gewählt…der Weg nach Hause zog sich also schier endlos dahin und meine Kraft ließ nach….und entgegen der Annahme nun mit dem Wind nach Hause zu „segeln“, bliess mir dieser immer noch von Vorne entgegen…und zwar heftiger, als auf dem Hinweg.

Achja, da ist ja der angekündigte „stürmisch auffrischende Wind“….gefühlt kam ich nur langsam voran, aber aufgeben ist ja keine Option…also hab ich gegen den Wind in die Pedale getreten und 2,5 Stunden und 39,5km später, war ich dann tatsächlich wieder zuhause. Zwischenzeitlich hatte ich mich schon für den tollen Einfall schon verflucht…man war das anstrengend.

Ich war länger und weiter unterwegs, als geplant – aber letztlich war es eine gute Trainingseinheit für Beine und Ausdauer. Und nach einer kurzen Dusche und anschließender Erholung auf der Couch war ich dann doch mit mir und dem Tag sehr zufrieden.