..und noch mehr Änderungen

(Achtung nur langweiliges Arbeitszeugs !!)

So kurz vor dem Wochenende haben wir dann auch noch erfahren, das wir jetzt schon mal „zu Übungszwecken“ ab SOFORT monatliche Abschlüsse abgeben müssen, für alle die Gesellschaften, die wir sonst auch im Quartal melden müssen und das immer bis zum 5. (dänischen) Werktag….also fällt der 3. Oktober (nur Deutscher Feiertag) auf einen Wochentag, bleiben nur 4 Tage…langfristig wird aber überlegt, die Abgabefrist auf den 3. Arbeitstag vorzuverlegen. hahahaaa dann haben wir DAS Problem zumindest nicht mehr.

Zum Glück werden im Moment nur die Sachen im „Monats-Abschluss“ gefordert, die wir sowieso schon, auch ohne Abschlüsse, monatlich machen müssen. Aber diese Taktik kenne ich schon von anderen Konzernen in denen ich gearbeiett habe. Das wird so nicht bleiben, da kommen mit jedem Monat mehr und mehr Anforderungen…aber dann fällt es nicht mehr so auf, weil immer nur 1-2 Dinge zusätzlich neu gefordert werden,…hahahaaa das habe ich schon öfter erlebt. Und an jedem Quartalsende haben wir sowieso das volle Programm.

Okay, momentan denke ich, komme ich monatlich mit meinen 17 Gesellschaften klar…nur das ich ja noch mehr Gesellschaften habe, die ich immer zusätzlich kurz nach dem 1/2-Jahresabschluss auch noch fertig stellen muss….vom Jahresabschluss mit allen 26 Gesellschaften will ich gar nicht sprechen. Wie das dann laufen soll: Keine Ahnung. Mein Chef meinte, das wenn wir noch eine zusätzliche Kraft bekommen, ich dann evtl. auch davon profitieren würde…ich habe erst einmal abgelehnt…wichtiger ist, das er selbst Firmen abgibt und gleichzeitig auch die Mädels entlastet werden. Dann wäre an der Front vielleicht endlich mehr Ruhe…das käme mir auch zu Gute.

Achja die Idee, das ein paar meiner Firmen liquidiert , also aufgelöst werden, hat sich aufgelöst…in Luft aufgelöst hahahaha. Die werden bald für andere Projekt benutzt…bleiben damit aber bei mir. Da habe ich mich wohl etwas zu früh gefreut. Aktuell gibt es tatsächlich nur 1 kleine ehemalige Komplementär-GmbH die tatsächlich aufgelöst wird. Na gut – dann ist es einfach so.

Nach den fast unkomplizierten Quartalsabschlüssen per 31.03. fühle ich mich inzwischen gut aufgestellt. Ich bin gut vorbereitet. Nur meine Abwesenheiten muss ich jetzt noch genauer planen, damit das mit allen Terminen hin kommt. Am besten sind immer die Zeiten nach dem 10. eines Monats und vor dem 25….aber auch das wird sich alles noch weiter einspielen.

Denn auch weiterhin wird versucht, Prozesse mittels KI zu automatisieren. Aber es ist klar wo die Reise hingeht. Sobald der externe Investor die seit nunmehr 1,5 Jahren andauernde due-diligence-Prüfung abgeschlossen hat und er tatsächlich einsteigt, werden wir endgültig in einem kapitalmarkt-orientierten Groß-Konzern arbeiten – mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben.

Die Menschlichkeit leidet ja jetzt schon. Eine Kollegin aus dem Controlling hat mir auf eine Mail geantwortet, ich solle sie nicht über ihre persönliche Mail-Adresse anschreiben (dabei hatte Sie mir vorher über ihre persönliche Mail Adresse bestätigt, das eine wichtige Zahlung rausgegangen ist. Allerdings hatte sie bei der Zahlung einen Fehler gemacht und ich habe ihr über die Antwortfunktion auf diese Mail geantwortet, das Sie die Zahlung bitte noch einmal korrekt ausführen soll, da das Geld zurück gekommen sei).

Also ich solle sie nicht über ihre persönliche Mail-Adresse anschreiben, weil sie heute eben nicht für diese Tätigkeit zuständig ist, sondern eine Kollegin und wenn ich sie persönlich anschreibe, würde das ihren Arbeitsablauf stören und sie würde dann ihre Arbeit nicht mehr schaffen. – BOA ….ich bin selten richtig sauer…aber diese Mail habe ich meinem Chef zur Info geschickt aber auch NUR zur Info). Später stellte sich heraus auch eine andere Kollegin in DK, hatte so eine Mail von der gleichen Controllerin bekommen….wir mussten Beide lachen, weil auch sie diese Mail als frech ansah…wir fühlten uns in unserer Empörung verbunden.

Eine Due-Diligence-Prüfung (von englisch due diligence ‚Sorgfaltspflicht‘, ‚gebührende Sorgfalt‘, lateinischer Ursprung diligentia[1]), entsprechend dem englischen Rechts- und Geschäftsjargon oft verkürzt zu Due Diligence (DD), ist der Anglizismus für eine sorgfältige Prüfung, die – im Regelfall durch den Käufer veranlasst – beim Unternehmenskauf, Erwerb von Unternehmensbeteiligungen oder Immobilien sowie bei einem Börsengang erfolgt

Due-Diligence-Prüfungen (sinngemäß übersetzt als „im Verkehr gebotene Sorgfalt“) analysieren Stärken und Schwächen des Objekts sowie die entsprechenden Risiken im Rahmen einer Ist-Aufnahme und spielen daher eine wichtige Rolle bei der Wertfindung des Objektes.

Käufer und Verkäufer vereinbaren Zeitraum und Umfang für die Due-Diligence-Prüfung, dabei kann ggf. die Zahlung einer Gebühr vereinbart werden, falls ein Kauf nicht zustande kommt. Bei Due-Diligence-Prüfungen werden i. d. R. externe Berater (SteuerberaterUnternehmensberaterWirtschaftsprüfer etc.) zu Rate gezogen.

Auszug aus Wikipedia

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