Wintereinbruch und Gedächtnis-Aussetzer

Wintereinbruch und Gedächtnis-Aussetzer

Der Dauerfrost in dieser Woche und meine kleinen Vorbereitungen für die Adventszeit, machen mein Zuhause, so ur-gemütlich…so – wie ich es liebe – Draußen kalt und drinnen gemütlich…dazu dann ab Mittwoch der Schnee.

Mittwochmorgen, im ersten Schnee-Chaos in Hamburg, bin ich tatsächlich ins Büro gefahren…und habe Ewigkeiten gebraucht, um überhaupt bis zur Autobahn zu kommen…ab da ging es dann besser.

Jeden Tag in dieser Woche hab ich bisher meine Walkingrunden gedreht…mal mit Schnee und Wind, mal auf rutschigem Eis (nur eine kleine Runde), mal ohne Wind, und gestern war ich sogar 2x unterwegs…einmal bei beginnendem Sonnen-Untergang und um 22 Uhr ,als eine frische Lage von ca. 5cm Schnee mich nicht mehr zuhause hielt….zu schön der Gedanke, bei Windstille und leichtem Schneefall, einfach durch den Schnee zu laufen….ohne Taschenlampe, weil der Schnee die Wege erhellte und einen Kontrast zu den dunklen Häusern und Bäumen bildete.

Meine berufliche Woche startete eigentlich ganz gut…alles lief ruhig und geordnet und ich bin schon dabei, die Vorarbeiten für die Jahresabschlüsse zu erledigen…und hab, auf Anfrage aus der Zentrale, auch einige erklärende Vor-Arbeiten übernommen, damit der kommende EDV-Wechsel (wann immer das auch sein wird) etwas reibungsloser klappen kann…vor allem bei meinem „Spezialgebiet“ mit der deutschen Umsatzsteuer.

Aber die Zusammenarbeit mit dem Controller gestaltete sich wieder einmal etwas schwierig…was mir zeigt, da läuft bei ihm gerade mal wieder etwas nicht rund…Er stellt mir eine Frage und ich beantworte sie…wir diskutieren ein paar Minuten über das Thema, weil er auf einmal die Parameter verändert und ich nachfragen muss…wie jetzt? Und dann stelle er wieder die Frage, welcher Gesellschaft er das nun in Rechnung stellen muss…ich wiederhole meine Antwort und die Begründung und nach weiteren Minuten Diskussion fragt er mich wieder: und wem soll ich das nun berechnen? Ich reagiere genervt: wovon reden wir denn die ganze Zeit, das hab ich doch jetzt schon mehrfach gesagt…es bleibt bei einer meiner Firmen weil und wegen…seufz….er reagiert patzig – ich genervt.

Und dieses sich nicht merken können, zieht sich mal wieder bei ihm durch alle Tage und alle Gespräche. Da besprechen wir, zusammen mit unserem Firmen-Syndikus ein heikles Thema…und bevor wir damit an die Zentrale gehen, müssen wir erst noch weitere Daten zusammen tragen…ich bin eigentlich nur durch Zufall zu dem Thema gekommen…aber es betrifft mich direkt, also übernehme ich den Teil, die Daten zusammenzutragen…Der Controller war die ganze Zeit mit dabei und als ich ihn nur ein paar Minuten später darum bitte, mir seine Daten dazu zu geben, fragt er mich ganz irritiert, was ich denn jetzt damit zu tun habe. Neeeeein -nicht schon wieder….Sag mal, Du warst doch dabei, als wir fest gelegt haben, das ich die Daten zusammen stelle…also er wollte die Daten lieber unserem Syndikus geben…ich bin wieder genervt und verlasse sein Büro. Das darf doch echt nicht wahr sein.

Ich schreibe ihm also eine Mail und nehme unseren Syndikus in cc, worin ich den Controller bitte mir seine Daten zu geben, damit ich diese von verschiedenen internen und externen Stellen zusammentragen kann, damit wir hoffentlich noch vor Jahresende zu einer Lösung kommen können.

Eigentlich wollte ich diesen Freitag ins Büro kommen…hab mich dann aber fürs Homeoffice entschieden…zumal der Controller auch vergessen hat, das ich seit nunmehr mehr als 1 Jahr nahezu jeden Freitag im Büro bin, weil er bisher seinen Haupt-Homeoffice-Tag immer freitags hatte, zusammen mit seinem Zuarbeiter der auch freitags im Homeoffice ist.

Seitdem er nun lieber montags ins Homeoffice geht (dann, wenn ich auch von Zuhause aus arbeite), ist er freitags im Büro…und letzte Woche meinte er: warum ich denn an einem Freitag ins Büro komme, so ungeplant. – AHA …wieso ungeplant? Ich bin doch immer da…oder wer meinst Du, hat in den letzten Monaten freitags die Post gemacht? …aus seinem Blick spricht ein einziges Fragezeichen…und dann kommt wieder nur eine patzige Antwort.

Ich reagiere auf diese merkwürdigen Aussetzer mehr und mehr genervt…er merkt wohl, das ich genervt bin, verbindet es aber nicht, mit seiner mangelnden Merkfähigkeit…also ein bisschen mache ich mir schon Sorgen, wie das bei ihm weiter geht. Fakt ist, ich kann mich bei ihm auf keine Aussagen und keine Vereinbarungen mehr verlassen. Und wenn ich in seinen „normalen“ Zeiten mal vorsichtig das Thema „Merkfähigkeit“ anschneide, dann ignoriert er es….weiß er das er ein Problem damit hat? Solche Szenen kommen ja immer öfter vor… Ich kann es leider nicht sagen…

Sonntags-Ausflug: Barker Heide

Der letzte Sonntagsauflug ging in die Barker Heide….das ist oberhalb von Hamburg und unterhalb von Bad Segeberg….ein Naturschutzgebiet auf 682 Hektar (lt. Wikipedia). Für die Anfahrt hab ich gute 40 Minuten gebraucht….aber die haben sich gelohnt.

Und hatte dabei ganz vergessen, das ich hier tatsächlich schon einmal war…Auf der Suche nach einem Ausflugsziel, hab ich es auf Maps „gefunden“ und zu meinem Ziel erklärt…..je näher ich jedoch dem Ziel kam, umso bekannter kam mir die Umgebung vor…Moment mal….hier war ich doch schon einmal….und als ich dann das Auto abstellte, wusste ich genau: hier war ich im letzten Jahr schon einmal….hatte den Namen aber komplett vergessen. Nun war ich also wieder hier:

Sonntag, das war noch vor dem Schnee…aber es gab Dauerfrost und es war mittags nahezu menschenleer….tolle 2 Stunden mit knappen 8km, bin ich hier kreuz und quer gelaufen….wunderbar diese Ruhe und Weite, dazu die klare kalte Luft und ein letztes Aufbäumen der Farben, bevor der kommende Schnee alles überdecken wird.

Was für ein schönes Nachhause kommen, nach so einem Ausflug…für den Abend hatte ich einen Putenoberkeule im Backofen, dazu Röstkartoffeln und gestovtem Rosenkohl.

Das ist die norddeutsche Variante einer Bechamelsoße …irgendwie gibt es dazu viele unterschiedliche Aussagen: die einen sagen das ist nur Milch, die zum gedünsteten Gemüse gegeben wird, andere sagen das ist eine Butter-Mehl-Soße und von da ist es nicht mehr weit zur Butter-Mehl-Milch-Sauce = Bechamel Soße.)

Egal, wie man es nennt: alles zusammen war mega-lecker und ich hatte genügend Portionen für mehrere Tage…und die Putenkeule hatte eine knusprige Kruste und saftiges Fleisch.

Morgens im Moor

Und heute ist schon wieder Samstag und ich bin am frühen Morgen ins Himmelmoor gefahren. Direkt bei Sonnenaufgang….und endlich gab es mal wieder einen richtigen Sonnenaufgang…also MIT Sonne:

Durch den Frost der letzten Nacht, waren die schlammigen Moorwege leicht gefroren….nur so konnte ich dort überhaupt laufen. Es knirschte leicht unter meinen Füßen….ansonsten hörte ich nichts außer die Rufe der Gänse, die sich weit entfernt in den hinteren Moorbecken, aufhielten….friedliche Ruhe…ich mag es so früh am Morgen hier zu sein…

Dort, wo es später auf die von Bäumen geschützten Wege geht, stand das Wasser auf den schmalen Wanderwegen und ich versuchte einigermaßen trocken dadurch zu kommen…natürlich bin ich das eine oder andere Mal etwas weg gerutscht…meine Wanderschuhe sind nun mit einer kräftigen Schicht Schlamm überzogen und für die nächsten Ausflüge, sollte ich mal mein Ersatzpaar benutzen.

Ich war knapp 1 1/2 Stunden unterwegs und anschließend bin ich noch zum Wochenmarkt gefahren….nun hab ich genügend Gemüse, Obst und Fisch für die nächsten Tage….und überlege mir auch schon, wo ich morgen hinfahren werde.

Es ist wie in jedem Jahr im Herbst: je kälter es wird – umso lieber bin ich draußen unterwegs.

Die ganze Woche in Nass

letzten Samstag, am späten Nachmittag, bin ich nach Bad Bramstedt gefahren…so kurz bevor die Sonne untergeht….obwohl es es doch schon wieder dunkel wurde….aber vorher war ich mit allem Möglichen beschäftigt und hab so die Zeit vergessen.

Der Regen der letzten Wochen, hat die Hudau stark anschwellen lassen und mein Spaziergang durch den Ort blieb auch nicht lange vom Regen verschont…. das war trotzdem ein netter kleiner Ausflug..

Sonntagvormittag ging es dann nach Bad Oldesloe…ich wollte mir endlich einmal die Stadt anschauen… bisher war ich fast nur im Moor am Standrand unterwegs. Geparkt hab ich deshalb mitten in dem Städtchen, bin aber ziemlich schnell auf den Weg entlang der Trave gestoßen, dem ich dann aus dem Ort heraus folgte….

Es war eine herrlich kalte und klare Luft…das Wetter war jedoch insgesamt trübe….und nach 1 km fing es dann schon an zu regnen….und hörte für die nächsten 1,5 Stunden auch nicht mehr auf…ich lief immer noch weiter auf dem Wanderweg entlang der Trave….an Feldern entlang und fühlte mich einfach herrlich…trotz des Regens.

Mit Mütze, Regenjacke und Handschuhen war ich gut gewappnet…aber leichtsinnigerweise hatte ich wieder einmal nur eine relativ dünne Wanderhose an…und irgendwann tropfte dann zusätzlich auch das von der Jacke ablaufende Wasser auf meine Hose…. meine Beine fühlten sich eiskalt an, während Regen und Wind zunahmen. Inzwischen hatte ich schon den Rückweg angetreten….am Ende waren es gute 8 km…davon ca. 7 km im Regen.

In den Taschen meiner Regenjacke schwamm das Wasser….Ebenso in den Außentaschen meines Wanderrucksacks…dafür blieb mein Rücken dank des Rucksacks trocken. Wieder am Auto angekommen, hab ich eine der Fleecedecken auf den Fahrersitz ausgebreitet und bin ohne Umwege nach Hause gefahren. Die anschließende Dusche war himmlisch.

Auch die nächsten Tage blieb es hier in der Gegend stürmisch, kalt und nass….und so hatte ich auf meinen Walkingrunden mal nasse Füße, mal eine durchnässte Regenjacke, mal Beides zusammen…mal troff der Regen vom Ärmel in meine Wollhandschuhe und am Freitag traff die Nässe auf meine Jeans in Höhe der Oberschenkel und sog sich dann immer weiter weiter in Richtung Knie, bis am Ende die gesamte Jeans vollkommen durchnässt war und mir das Wasser von oben in die Schuhe lief.

Und mir geht es herrlich damit….ja die Nässe ist teilweise unangenehm…aber am Ende so einer Runde dann trocken in Wohlfühlklamotten zu schlüpfen, einem heißen Apfelpunsch zu trinken und mich auf das Sofa zu kuscheln….das ist einfach unglaublich gemütlich.

Und mir geht es super, ich bin nicht erkältet und kann super schlafen.

Manchmal geht`s daneben

…zumindest farblich !

das anhaltend schlechte Wetter, nun auch noch in kalt, brachte mich auf den Gedanken, mal wieder eine Möhrensuppe zu kochen.

Also hab ich heute Mittag Möhren, Sellerie und Zwiebeln geschält und klein geschnibbelt….und weil ich gerade dabei war, hab ich auch noch die 3 lila Möhren mit verarbeitet, die ich gestern von der Firma mit nach Hause gebracht hatte. Im Büro wollte die niemand essen und sie wurden auch schon langsam „latschig“.

Beim Anbraten war die Farbe im Topf noch überwiegend orange….doch nach dem Ablöschen mit Brühe und dem anschießendem köcheln wurde die Farbe im Topf dunkler und dunkler…es wurde langsam alles lila.

Damit hab ich nicht gerechnet, also die Menge an hellen Möhren war viel größer ..das die 3 Lila Möhren derartig färben, war mir nicht bewusst. Aber die Farbe fand ich da noch lustig.

Als ich jedoch die Suppe ganz am Ende mit dem Pürierstab in einen sämigen Zustand versetzte, war ich geschockt…also das war jetzt nicht mehr lila, sondern naja….also… eher unappetitliches BRAUN mit rötlichem Schimmer !!!!!

Erst musste ich nach Luft schnappen…dann fing ich doch wieder an zu lachen….gut, das ich die Suppe nur für mich gekocht habe…also Gästen hätte ich die nicht präsentiert.

Dabei schmeckt sie ausgesprochen lecker….gute Schärfe, leichte Süße, abgerundet mit einem Schuss Essig…noch etwas stückig und absolut wärmend…nur hinschauen sollte man beim Essen lieber nicht. Also eine Suppe eher für Kerzenschein….hahaha.

Okay – ich hab gelernt das man dunkle Möhren lieber nicht pürieren sollte…die eignen sich eher für eine farbenfrohe Gemüsepfanne….

Sonntagsausflug: Aabenraa allein erkunden

Und so hab ich mich dann tatsächlich noch einmal auf den Weg über die Grenze gemacht…und bin nach Aabenraa (Appenrade) gefahren, das sind nur knappe 30km von Flensburg aus.

Appenrade ist eine Kleinstadt mit Seehafen…hier war ich noch nie (obwohl wir ja als Kinder mit unseren Eltern in Flensburg gewohnt haben)…unsere sehr wenigen Ausflüge über die Grenze nach Dänemark, gingen ausschließlich nach Rømø zum Baden.

Appenrade im Dauerregen zeigte sich erst einmal trübe und trostlos….erst später hörte dann der Regen für eine Weile auf und sofort fühlte es sich fast gemütlich an (bei knappen 10 Grad), als das Wetter aufklarte.

Es gibt sogar einen Strand…okay – also im Vergleich zu Rømø ist dieser hier geradezu winzig, dafür unmittelbar in der Stadt, neben dem Hafen.

Später zog es mich dann in die Innenstadt…hier gibt es viele kleine Häuser und Geschäfte …und viele Geschäfte waren auch gerade dabei, sich jetzt schon weihnachtlich zu präsentieren….etwas früh für meinen Geschmack…die Fußgängerzone und die Straßen drumherum gefallen mir auch so gut…Kleinstadt-Feeling (knappe 17.000 Einwohner) eben.

In Dänemark dürfen Geschäfte auch an Sonntagen geöffnet sein….vor allem Lebensmittelgeschäfte und Einkaufszentren nutzen das…und ich schlenderte auch durch 3 verschiedene Läden. Ich finde das interessant, was dort anders ist, als in Deutschland…und was sich gar nicht unterscheidet.

Zum Beispiel gibt es in den Lebensmittelläden, in denen ich war, so gut wie keinen gemahlen Kaffee in Vakuum-Verpackungen (diese 500g Packungen, die es in Deutschland überall und von jeder Marke gibt), dafür jede Menge abgepackte Kaffee-Bohnen.

Oder auch: überall gibt es Lakritz und Gummibärchen jeder Art in großen überdimensionalen Vorratsbehältern, so das man sich selber eine gemischte Tüte zusammenstellen kann. Dänisches Lakritz hab ich schon öfter von unserer Firma bekommen – ist nicht so mein Geschmack.

Aber na klar hab ich Schokolade und Haferkekse mit genommen…und meine Kreditkarte wurde anstandslos akzeptiert….es liegt also eindeutig nicht an meinen Bankkarten, das auf der Dienstreise in dem Restaurant, KEINE meiner Karten angenommen wurde.

Es war schon später Nachmittag, als ich mich auf die Heimreise machte und mit jedem Kilometer weiter in Richtung Hamburg, wurde das Wetter nasser und windiger…so das ich tatsächlich bei strömendem Regen zuhause ankam.

Aaaach wie herrlich war es sich mit kuscheliger Wolldecke, ein paar Kerzen auf dem Tisch und heißem Tee in der Hand, auf die Couch zu verziehen. Zuhause ist es doch immer noch am Schönsten. So nach insgesamt ca. 240 km Autofahrt und guten 16km zu Fuß war es auch genug für einen Tag.

Und der niedliche Weihnachtswichtel/-Elch hat auch schon seinen Platz im Wohnzimmer gefunden…auch wenn es mir eigentlich noch zu früh ist…aber er ist doch so niedlich…und das passende Deckchen hab ich auch gleich hervor gekramt…aber mehr gibt es noch nicht an ans Deko…also fast 😉

Das Wochenende war sehr schön und ich bin froh auch den Ausflug alleine nach Aabenraa gemacht zu haben…ich bin eben sehr gerne nur für mich … bin mir meistens selber genug.

Kekse und Kuchen

Ich backe ja eigentlich lieber Brote oder Brötchen…aber heute hatte ich mal wieder Lust auf einen Apfelkuchen mit Zimt- und Zucker….immerhin ist Herbst und da gehört so ein Blechkuchen einfach zum Kaffee dazu:

Das klassische Rezept eines fluffigen Rührteig, hab ich etwas abgewandelt: 1/3 weniger Zucker / 1/4 weniger Butter, dafür etwas mehr Milch und das normale 550er Mehl hab ich zur Hälfte durch Weizenvollkornmehl ersetzt…dabei hab ich allerdings nicht daran gedacht, dafür etwas mehr Backpulver zu nehmen…er ist aber trotzdem gut geworden und vor allem genauso fluffig, wie ich es erwartet hatte….nur nicht ganz so hoch:

In den letzten Wochen hab ich übrigens öfter mal Haferkekse gebacken….das geht mir inzwischen routiniert von der Hand…diese Kekse knabbere ich gerne, wenn ich Lust auf etwas Süßes habe…durch die Haferflocken bleibt mein Blutzuckerspiegel relativ konstant…also hab ich weniger Hunger auf zu Süßes

Einige meiner Kollegen empfinden diese Kekse als „zu gesund“ hahahaha….ich finde sie mega lecker..

Ich mache mir auch nicht mehr die Mühe sie rund auszustechen, der Teig ist ja etwas klebrig und diese Ausstecherei dauert relativ lange…sondern ich walze den Keksteig auf einem Backblech großflächig aus, und schneide die Masse dann vor dem Backen mit einem Pizzaschneider in Rauten oder Vierecke vor.

Nach dem Backen kann sie dann ganz Einfach in Stücke brechen, sobald sie etwas ausgekühlt sind….Anschließend kommen sie in eine Vorratsdose und ich hab immer etwas Süßes zur Hand, ohne zu einem Industrieprodukt greifen zu müssen.

Im Wasser – herrlich

Gestern Abend war ich mit meiner ehemaligen Kollegin Kim verabredet und zwar in der „ältesten Schwimmbad-Anlage“ in Hamburg…im Kaifu-Solebad….herrlich dieses alte Gemäuer mit neuem Innenleben…sehr geschmackvoll und urgemütlich….aber auch teuer.

Es gibt nur Tageskarten, und wenn man dort viele Stunden verbringt, relativiert sich der Preis, aber wenn man erst am Abend kommt…für 1-2 Stunden, DANN empfinde ich es als teuer…aber egal…es hat sich gelohnt….wir haben das Kombiangebot mit Schwimmen und Solebad genommen und waren dann ca 3,5 Stunden dort.

Mit Unterbrechungen bin ich dann tatsächlich auch 1km geschwommen….aber das Highlight war eindeutig das Solebecken, in dem man quasi schwerelos auf dem Wasser treiben kann…ohne unterzugehen…und wenn man die Ohren im Wasser hatte, hörte man auch leise und entspannende Musik…überhaupt die ganze Atmosphäre war ruhig und entspannt…trotz der vielen Leute dort.

…und wir haben uns gut unterhalten…sind ja schon ein paar Monate her, das wir uns das letzte Mal getroffen haben.

Innerhalb einer Woche war das bereits das 2. Mal, das ich schwimmen war…letzten Sonntagmittag bin ich endlich mal wieder in die „Badebucht“ nach Wedel gefahren…hab ja immer noch jede Menge Sauna- und Schwimmkarten…und endlich fühle ich mich wieder fit genug dafür.

Da hab ich meine Bahnen für 1,2 km am Stück im Sportbecken gezogen und konnte gar nicht aufhören, so schön war es das Becken fast alleine nutzen zu können…purer Zufall das gerade mal kaum Leute da waren …aber herrlich.

Dabei war mir schon währenddessen klar: DAS gibt heftigen Muskelkater…aber endlich konnte auch meine Schulter wieder die Schwimmbewegung ohne Schmerzen ausführen…da hatte ich die letzten Wochen irgendetwas, was blockierte…nicht schlimm…aber manche Bewegungen taten einfach weh….

Kaum hatte ich den Schwimmbereich Richtung Sauna verlassen…spürte ich auch schon, wie sich der Muskelkater in den Brustmuskeln einnistete…ohhh das ging ja schneller als gedacht…jaaaa ich hab etwas übertrieben….aber es war sooo schön mit tiefen ruhigen Atemzügen durch das Becken zu ziehen….es war herrlich…ich fühlte mich einfach lebendig.

Bei der Sauna musste ich dann aber vernünftig sein….Sauna nur bis max. 65Grad, nur kurze Saunagänge – keine Aufgüsse, keine kalten Duschen, kein Eisbecken…sondern nur langsames Abkühlen. Alles war für den gesunden Menschen in einer Sauna positiv für das Immunsystem ist…sollte jemand mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen meiden, weil es zusätzlich belastet…vor allem die abrupten Wechsel zwischen HEIß und KALT… Okay – das hab ich kapiert.

Also war die Sauna nur mittelmässig heiß…und zur Abkühlung bin ich dann eine Runde durch den Park gelaufen, bei dem regnerischen Schmuddelwetter war das Abkühlung genug…und die anschließende Dusche war lauwarm. Es war aber trotzdem sehr schön entspannend.

Herbst-Freude

Herbst-Freude

Die Lage nach der Sturmflut in Flensburg fängt an sich ganz langsam zu entspannen. Ich hab gelesen das der Höchststand letzte Nacht bei 2,27m über NN lag…höher als jemals zuvor.

Schwester+Schwager wohnen zum Glück nicht in Hafennähe oder der Innenstadt, sondern in Mürwik….das ist ein höher gelegener Stadtteil…aber meine Schwester hat an diesem Wochenende Dienst und als Krankenschwester im Mobilen Pflegedienst muss sie durch die gesamte Stadt zu den Patienten fahren…wir haben gestern viel kommuniziert und sie hat versprochen vorsichtig zu sein.

Mein Schwager bleibt auf jeden Fall in den nächsten Tagen zu Hause…mit seiner noch recht frischen Hüft-OP muss er sehr vorsichtig sein, darf nicht ausrutschen / fallen.

Hier bei mir, im norddeutschen Binnenland, oberhalb von Hamburg, ist dagegen alles ruhig…ja es regnet immer noch viel und die letzten Tage war es recht stürmisch…aber alles im „normalen“ Rahmen des Herbstes. Immerhin steigt die Temperatur heute mal wieder auf 9 Grad…und ich hab es mir wieder zuhause kuschelig gemacht.

Die Winter-Teesorten stehen wieder vorne, die ersten Kerzen stehen auf den Tischen, dazu die Wolldecken für die Couch…und auch besonders wichtig: meine Strickjacken und die warmen Kuschelsocken hab ich wieder hervor geholt.

Als bekennender Fan des Herbstes hab ich eine ganze Kollektion an Regenjacken in unterschiedlichsten Ausführungen – gefüttert und ungefüttert, dazu warme Sweatjacken zum darunterziehen, Wollmützen und Regenhüte. Bereit steht auch wieder die Abtropfmatten für nasse Schuhe. Ich laufe ja viel auf unbefestigten Wegen…und die Schuhe sind am Ende meistens ziemlich durchnässt….Leider kann in meinen Gummistiefeln immer noch nicht lange laufen…eigentlich schade…aber so ist es nun einmal.

Ich liebe Kälte und ja – auch Nässe macht mir nicht ganz so viel aus…außer es regnet tagelang ununterbrochen…das nervt mich dann auch irgendwann. Wind ist die einzige Komponente die mir überhaupt nicht gefällt. Aber na ja – der gehört nun einmal dazu.

Meinen Kleiderschrank hab ich letztes Wochenende bereits auf Herbstbetrieb umgestellt und die Wohnung ordentlich gewienert. Für dieses Wochenende hab ich mir vorgenommen meine Vorratsschränke neu zu sortieren und auch die Küchenschränke aufzuräumen….ich finde das ist eine perfekte Aufgabe für das ungemütliche Wetter.

Auf meinem Balkon blüht gerade das 2.Mal die Clematis…aber bald muss ich den Balkon winterfest machen:

….und später geht es dann noch raus….durch Zufall hab ich gesehen, das in dieser Woche ein neues Restaurant im Ort eröffnet hat…ich werde einfach mal hinlaufen…dann kann ich meine Abendrunde gleich mal mit einem Restaurant-Besuch verknüpfen…ich bin gespannt..

Alle Zeichen stehen wieder auf: Normalität

Alle Zeichen stehen wieder auf: Normalität

und zwar so sehr…das ich mich quasi täglich verwundert frage…wo kommt das jetzt auf einmal her…warum geht es mir schlagartig wieder RICHTIG gut…als ob es die anstrengenden und sorgenvollen 9 Monate,mit den vielen Krankheiten von Schwester, Schwager und mir, in diesem Jahr, gar nicht gegeben hätte?

Der Rentner aus Hessen hat mich, mit einem Hinweis auf eine Infosendung im WDR, in die richtige Richtung gebracht. Ja nach den vielen Infekten Ende letzten Jahres und dann noch der Corona-Infektion Anfang des Jahres war ich immer müde und kaputt, war schnell schlapp und irgendwie ging es nur sehr langsam aufwärts…dann kam der Befund mit der Ateriosklerose und nahtlos dann das kleine Ding auf meiner Lunge.

Mit den ganzen Tabletten und einer angepassten Lebensweise, um die Arterienverkalkung im Schach zu halten, klappt es seitdem prima…und mit der Gewissheit, das das Ding auf meiner Lunge kein Krebs ist, ist auch der Lungenarzt zufrieden…jetzt sagt er: okay es ist da und sollte regelmäßig überprüft werden…solange es nicht wächst, ist alles okay…das kann sogar schon seit langer Zeit da sein, nur das es früher eben nicht entdeckt wurde…war ja nur ein Zufallsbefund beim Herz-CT.

Und seitdem geht es mir prima…der seit Monaten unsichtbare Schleier von Müdigkeit und Schlappheit, der immer über mir lag, ist fort…so und jetzt noch einmal zu der Infosendung über die Psyche, die auf den Körper Einfluss nimmt…wenn alle körperlichen Ursachen ausgeschlossen wurden, kann es durchaus die Psyche gewesen sein…psychosomatische Beschwerden.

Das heißt nicht, das ich mir die Symptome eingebildet habe, sondern nur, das mir die Psyche einen Streich gespielt hat. Die Sorgen vor und nach der 4fach Bypass-OP meiner Schwester, ihre berufliche Zukunft, dann die Arbeitslosigkeit meines Schwagers, seine Hüft-OP, deren finanzielle Sorgen, dann hab ich auch noch mit gemacht mit den Krankheiten….und nun sind alle Sorgen endlich wieder fort: meiner Schwester geht es körperlich super und sie arbeitet wieder voll, mein Schwager hat die Hüft-OP gut überstanden, ist noch in der Genesung, aber es geht im gut…bei mir ist auch soweit wieder alles gut und beruflich läuft es auch wieder bei mir ruhiger und in geordneten Bahnen….und immer noch bin ich verwundert, WIE gut es mir auf einmal wieder geht.

Alle Zeichen stehen bei mir auf Normalität…ich finde meine Gelassenheit wieder, und vor allem auch die Unbeschwertheit…erfreue mich wieder an meinen Walkingrunden, hab Lust auf Unternehmungen, bin wieder viel draußen – auch bei Regen und abends wenn es kalt ist…ich finde es herrlich wie letzten Sonntagmorgen am Hamburger Elbufer entlang zu laufen…auch wenn ich anschließend komplett durchnässt bin und durchgefroren…aber es ist einfach schön…das Leben, so wie es ist.

Ich hab mich noch gar nicht bedankt für Eure Unterstützung und Anteilnahme…. DANKE schön…das hat gut getan 🍀💐