wenig freie Zeit

Durch die vielen Termine hatte ich nicht soviel Freizeit, wie ich eigentlich geplant.

Aber Freitagmorgen war ich Schwimmen. Das war wunderbar….für eine gewisse Weile waren wir nur zu Dritt in dem großen Becken…herrlich die Ruhe. Die Sonne strahlte in das Hallenbad und ich zog gemütlich meine Bahnen für insgesamt 1,6km.

Samstagmittag war ich mit Schwester+Schwager verabredet und zwar im Weihnachtsdorf Wanderup (bei Tarp) . Ein ganzes Dorf macht mit beim Weihnachtsmarkt…überall Lichter und Stände mit Handarbeiten, viel zu Essen und zu Trinken. Viele private Häuser und Gärten waren wunderschön geschmückt und boten selbstgemachte Marmeladen oder Selbstgebasteltes zum Verkauf an.

Wir hatten einen lustigen und schönen Nachmittag. Nächste Woche Dienstag fährt meine Schwester dann zur Reha.

Ein Urlaubstag in Hamburg

Meinen freien Tag am Montag hab ich mal wieder für einen Ausflug nach Hamburg genutzt.

Ja klar, ich arbeite in Hamburg und bin so ca. 2x in der Woche dort…aber ich nutze die Zeit nach Feierabend nur selten, um mal in die Innenstadt zu fahren, an die Binnenalster oder die Landungsbrücken. Das hab ich am Anfang öfter gemacht…in den letzten Monaten aber überhaupt nicht mehr. das liegt auch am Stress.

Früher bin ich noch gerne durch die Geschäfte gestreift, hab mich durch die Straßen treiben lassen…heute schrecke ich vor den Menschen eher zurück…mir wird es schnell zu voll. Heute gehe ich viel lieber in den Wald, ins Moor oder laufe auerßhalb der Ortschaften entlang und durch die Felder.

Aber im Urlaub soll man ja Dinge machen, die man sonst nicht macht…und ich hatte tatsächlich auch mal wieder an Planten und Blomen gedacht…ja warum nicht. Und um das Urlaubsfeeling komplett zu machen, hab ich tatsächlich die Bahn genutzt und nicht das Auto.

Aber als ich dann erst einmal noch fast 20 Minuten auf den Schienenersatzverkehr warten musste, hab ich es schon fast bereut (hätte ja vorher mal auf den Plan schauen können…hab ich aber nicht…manchmal verfluche ich meinen Unwillen vorher zu planen).

Es ging also erst mit dem Bus bis nach Burgwedel, dann in die S-Bahn, noch einmal umsteigen in eine andere S-Bahn und damit bis zum Jungernstieg.

Herrlich war es entlang der Binnenalster zu laufen und ein wenig entlang der schönen Häuser in Richtung Rathaus. es war nicht wirklich kalt, aber mit Sprühregen eher durchwachsen…typisches Hamburg Wetter…und damit genau richtig für mich

Später ging es dann noch in das schöne italienische Restaurant, das etwas abseits der Colonnaden liegt, in dem ich in den letzten Jahren ab und an mal gegessen habe….und auch dieses Mal war es leckeres Essen in einem schönen Ambiente. Für mich gab es frische Pasta mit Lachs und dazu ein Glas Grauburgunder.

Der Wein hat mich fast überrollt…es ist ja schon sehr lange her, das ich Wein getrunken habe und der volle Geschmack des Weins war einfach unerwartet, nein also das kann keine alkoholfreie Variante bieten…sehr intensiv und so lebendig im Mund. Ich bin kein Weinkenner…ich kann nur beschreiben, wie es sich anfühlt/ schmeckt. Jetzt weiß ich wieder, warum ich früher gerne Wein getrunken habe…naja der Arzt hat es mir ja nicht ganz verboten – eher angeraten, auf Alkohol zu verzichten, was ich die letzten fast 2 Jahre auch ziemlich konsequent durchgezogen habe.

Nach dem schönen Essen, ging es dann erst einmal zum öffentlichen Park „Planten und Blomen“…hier war ich viele Jahre schon nicht mehr und der Park ist richtig schön geworden, mit vielen Nischen und Sitzgelegenheiten, kleinen Brücken und schönen Wegen….nur die Gewächshäuser sind geschlossen…die werden längerfristig aufwändig renoviert.

Anschließend wollte ich dann noch noch ein wenig durch die Geschäfte und Passagen der Innenstadt laufen, habe aber schnell gemerkt, das mich das Gewusel in der Stadt an dem Tag eher abschreckt, bin lieber mit der S-Bahn (auch voll) noch zu den Landungsbrücken gefahren und an den Quais entlang gelaufen.

Irgendwann hatte ich vom trüben feuchten Wetter dann auch genug, also wieder rein in die S-Bahn (noch voller als davor, weil jetzt eben Feierabend-Verkehr)…und dann ging es denn ganzen Weg zurück, erst mit der S-Bahn, dann umsteigen in andere S-Bahn, dann ab in den Bus.

Ich bin sehr zufrieden mit diesem einzelnen Urlaubstag….ich war draußen an der frischen Luft, hab mal wieder so einige km zurück gelegt, war am Wasser und im Park, gut Essen und hab mich dabei entspannt.

In der Küche

Samstag hab ich den größten Teil des Tages in der Küche verbracht….bis auf die Zeit am Nachmittag, bei der ich bei herrlichem Sonnenschein eine schöne ruhige Walkingrunde gedreht habe…und eine große noch dazu…am Ende waren es 6,4 Km außerhalb von Quickborn.

Vorher hatte ich so um die 2,5-3,0kg Gemüse geputzt, geschält und in kleine Stücke geschnitten. Möhren, Knollensellerie, Porree, Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch…alles per Hand. Das hatte auch etwas Meditatives und um mir die Zeit dabei zu vertreiben, hatte ich dazu eine Dokumentation über den Amerikanischen Wahlkampf „auf den Ohren“.

Nicht falsch verstehen, das ist keine Beschwerde das ich so viel Gemüse habe schnibblen müssen…sondern eher das Gegenteil. Ich mag es sehr gerne…vor allem wenn die großen Messer scharf geschliffen sind…Für mich ist das die Basis für gutes Essen. Selber Hand anlegen und die Dinge vorbereiten, die man benötigt.

Bei mir sollte es aber keine Suppe geben, sondern endlich mal wieder einen großen Topf Gemüsebrühe. Meine letzten Vorräte habe ich schon vor einer Weile aus dem Gefrierfach in der Küche genommen. Und jetzt, wo endlich die Trocknungsgeräte aus dem Keller verschwunden sind, möchte ich meinen neuen, halbhohen Gefrierschrank in Betrieb nehmen. Der wartet schon seit einiger Zeit auf seinen Einsatz und steht auf insgesamt 3 Paletten…das sollte für eine evtl. nochmalige Überflutung des Kellers ausreichen. Außerdem steht er nun nahe an der Steckdose. Ich habe gelernt. Allerdings lohnt sich die Inbetriebnahme nur, wenn es auch etwas gibt, was ich da rein packen kann.

Diese eigentliche Gemüsebrühe wird nach dem Kochen püriert und anschließend auf kleine Gefrierbehälter von 80-250ml aufgeteilt. Ich benutzte die Brühe für fast alle meine Gerichte, denn ich verzichte hier schon seit ein paar Jahren auf die Industrie-Varianten, egal ob als Pulver, Granulat oder Würfel.

Aber ich koche immer auch noch die 2. Variante: eine klare Gemüsebrühe, und zwar aus den Gemüseschalen und -abschnitten…diese wird am Ende des Kochvorgangs durch ein Sieb passiert und ebenfalls eingefroren.

Lustigerweise hab ich tatsächlich ALLE meine kleinen Gefrierdosen dafür verbraucht und alles passte in die eine Schublade des Gefrierschranks. Perfekt.

Da ich aber tags zuvor in einem Gemüse-Kaufrausch war, hatte ich unter anderem auch noch einen Blumenkohl…doch den wollte ich nicht für die Brühe.

Für das Abendessen habe ich einen Blumenkohl-Kartoffelauflauf mit Bechamelsoße und Käsekruste in den Backofen geschoben, während gleichzeitig in der Heißluftfriteuse eine ganze Hähnchenbrust mit Haut brutzelte.

Und weil ich auch noch einen Stapel Äpfel hatte, gab es noch eine Apfeltarte mit Mandelboden….der Boden war aber jetzt bereits das 2.mal nicht so gelungen und so hab ich die Tarte eher als Apfel-Mandelmus aus der Backform kratzen müssen. Okay – ich muss mir wohl doch noch einmal ein Rezept aus dem Netz ziehen…meine intuitive rezeptlose Backweise hat mich hier im Stich gelassen. Aber die Äpfel mit ein bisschen Teig zusammen, waren doch ganz lecker. Den Rest des Teiges hab ich dann..ähmm entsorgt und lieber auch kein Bild gemacht.

Den Rest des Tages (also nach der Walkingrunde) hab ich dann damit zugebracht meine Küche auf Vordermann zu bringen….endlich mal wieder alle Geräte zur Seite zu schieben und auch da zu putzen, wo man sonst nicht so leicht hinkommt…und auch die Schränke…aber selbst das fand ich ganz angenehm.

Meine Haferkekse habe ich dann erst Sonntagvormittag gebacken…wie immer nach dem gleichen Prinzip und in der Variation: Haferflocken und Mandeln…das ist meine Lieblingsvariante und es schmeckt schon ein wenig nach Winter…was ganz bestimmt am Zimt liegt…ich liebe Zimt.

Die Rezeptmenge habe ich, wie immer, verdoppelt, so das ich insgesamt 4 Bleche auf Vorrat gebacken habe. Sie sind wieder schön dünn und knusprig geworden. Damit habe ich jetzt auch wieder etwas zum Naschen. Mir kommt es dabei nicht auf die Schönheit der Kekse an. Sie sind grob und schräg – ich mag das

Schönes Herbstgefühl

Mein Körper hat mal wieder eine Weile gebraucht, um von „Sommer“ auf „Winter“ umzustellen….das hab ich eigentlich in jedem Jahr…sprich, am Anfang des Herbst ist mir immer unglaublich kalt…aber mein innerer Wärmeschalter hat sich jetzt endlich wieder eingepegelt.

Dabei hatte ich schon befürchtet, das ich durch die Gewichtsabnahme, dauerhaft eine Frostbeule sein könnte. Zum Glück nicht…und so empfinde ich es wieder als sehr angenehm, das es draußen kühl bis kalt ist…und ich es in der Wohnung, auch ohne Heizung, immer noch schön warm habe bei durchschnittlich 19-20 Grad.

Heute Morgen bin ich bei einer Außentemperatur von +1 Grad ins Himmelmoor gefahren. Meine Walkingrunde startete im Trüben und Nebel versperrte die Sicht in die Ferne.

Der Boden war ganz leicht gefroren, aber dann klarte sich der Himmel doch sehr schnell auf, die Sonne kam heraus und der Himmel war wolkenlos. Die Luft war herrlich klar und es war sehr still, bis auf die Gänse, die sich immer wieder über meinem Kopf sammelten und sich anschließend in der hintersten Ecke der Moorseen niederliessen:

Mit einem kleinen Schlenker durch ein Waldstück war ich dann am Ende länger unterwegs, als sonst hier.

Nach einer etwas größeren Runde als üblich, bin ich zufrieden und herrlich entspannt, wieder am Auto angekommen.

Termine und Verabredungen

In den letzten 2 Wochen hab ich es auch geschafft ein paar private Termine zu fixieren. Nächste Woche hab ich einen Zahnarzttermin und in 3 Wochen einen für Zahlreinigung (uuuups – das Jahr 2024 ist ja schon bald rum und die Termine für Zahnreinigung bei meinem Zahnarzt sind schon ziemlich rar).

Ich hab meinen Termin beim Kardiologen ja schon seit längerem im Dezember und muss vorher unbedingt noch zum Hausarzt für neue Blutwerte…den Termin zur letzten Blutentnahme hatte ich quasi verbummelt…aber jetzt steht auch das.

In dieser Woche hatte ich noch einmal einen Termin beim Augenoptiker in Schnelsen….2 weitere Brillen standen auf meinem Einkaufszettel. Einmal brauche ich jetzt endlich dringend die neue Gleitsichtbrille (nachdem meine bisherige ja schon vor Wochen kaputt gegangen ist) und ich möchte zusätzlich noch einmal dieselbe Bildschirmarbeitsplatz-Brille, die ich im Sommer gekauft habe.

Ich bin so begeistert von der Brille und möchte gerne eine davon im Büro lassen können, um nicht immer so akribisch daran denken zu müssen, sie einzustecken.

Mit etwas Glück bekomme ich die Gleitsichtbrille schon Ende der nächsten Woche – bevor es dann wieder auf Dienstreise geht.

Außerdem hab ich nächste Woche wieder eine Telefonverabredung mit dem Rentner aus Hessen (wir telefonieren ja regelmäßig miteinander) und mit meinem ehemaligen Trainingspartner suchen wir gerade nach einem Telefontermin, der uns Beide passt.

Er hat beruflich gerade viel um die Ohren und hat erst in 14 Tagen wieder die Ruhe für ein Telefonat. Dann bin ich beruflich eine Woche in Dänemark und anschließend noch die nächste Woche mit Meetings in Hamburg schwer beschäftigt…also schauen wir mal wann wir es mal wieder hinbekommen.

Meine Schwester kommt ab dem 03.Dezember in die Reha…ca. 60km unterhalb von Hamburg….was bedeutet: Weihnachten in Flensburg fällt in diesem Jahr aus…die Gans ist zwar bestellt (noch einmal teurer, als im letzten Jahr – puh), wir werden das Weihnachtsessen aber erst im Januar machen.

Mein Schwager kann evtl. über Weihnachten bei ihr in der Reha-Klinik bleiben und dann kommen Beide am 1.Weihnachtstag zum Essen zu mir (ohne Gans, eher mit Ente…aber da stecken wir noch in der Planung).

Morgen habe ich einen Tag Urlaub…ich hab auch schon ein paar Pläne, was ich damit anfangen möchte…mal sehen, was es dann tatsächlich wird.

Feiertag im Norden und Selbstfürsorge bei mir

Im Norden unserer Republik ist heute ein Feiertag: Reformationstag und ich bin dankbar für die heutige Auszeit. Morgen müssen wir dafür wieder Arbeiten, wenn in anderen Bundesländern „Allerheiligen“ gefeiert wird. Viele nehmen sich bei uns Freitag einen Tag Urlaub, um mit diesem Brückentag ein langes Wochenende zu bekommen.

Ich werde Morgen zwar arbeiten, bleibe aber im Homeoffice. Dafür hab ich mir Montag einen Tag Urlaub genommen und bekomme auf diese Art eben auch ein etwas längeres Wochenende.

Der Stresspegel in unserer Abteilung nimmt gerade rapide zu…und das färbt auch immer mehr auf mich ab, werde ich doch mit Themen konfrontiert, die eigentlich nicht meine sind. Aber sobald der Controller und der Schweigsame mir davon erzählen, werde ich noch nervöser…es tut mir auch nicht gut, das ich neuerdings bei all ihren Themen per Mail auch immer in cc gesetzt werde.

ich habe schon versucht es den Beiden abzugewöhnen…aber es funktioniert nicht…also versuche ich solche Mails zu ignorieren…klappt nur nicht so richtig bei mir.

Ja der Schweigsame ist tatsächlich seit Montag wieder im Büro und „arbeitet“. Ich hatte ihn während eines 2er Teams-Meeting auf seine unentschuldigte Abwesenheit angesprochen….angeblich wäre alles ein Missverständnis zwischen dem Controller um ihm. Der hat mir das auch später so gesagt. Na gut – wenn ihr meint…ich finde es trotzdem mehr als seltsam.

Seitdem ich ihn auf sein Kommunikationsverhalten angesprochen hatte, spricht er tatsächlich etwas mehr mit mir. Er hat mich sogar einen Tag per Chat-Nachricht darüber informiert, das er gerade Probleme mit dem Schienenersatzverkehr hat und etwas späterins Büro kommt…und fragt mich mittlerweile sogar in ganzen Sätzen, ob ich ihm kurz helfen kann oder ob wir mal etwas testen können. Ich bin erstaunt, bleibe aber skeptisch.

Mein Entgegenkommen auf die Kommunikations-Offensive seinerseits, ist, das ich ihm helfe, wenn er fragt, ihn aber ansonsten nicht weiter anspreche. Ich muss aber gestehen, das ich weiterhin der Meinung bin, das er nicht die richtige Person für diesen Job ist.

Er ist bestimmt ein guter und zuverlässiger Buchhalter, wenn er klar definierte und gut strukturierte Firmen mit standardisierten Abläufen betreut. Aber für diese chaotische Übernahme von neuen Firmen, die noch im Aufbau sind, wo externe Kooperationspartner mit an Bord sind, die in alles involviert werden wollen, wo nichts Standard ist, wo die Fehler aus der Anfangszeit erst noch behoben werden müssen, wo die neue Software noch nicht immer gut funktioniert und das in einem Unternehmensumfeld, welches er noch gar nicht kennt…er sich also vieles selber erarbeiten muss….das ist nichts für ihn. Das tut weder ihm, noch unserer Firma gut.

Dafür ist er zu defensiv und fragt nicht an den richtigen Stellen (Zentrale in DK) obwohl es ihm von dort immer wieder angeboten wurde, sich bei Fragen zu melden. Er hat tatsächlich nicht ein einziges Mal den Kontakt zu der Kollegin gesucht, die ihm das (sogar in unserem Beisein) mehrfach angeboten hat.

Als ich in der Firma anfing und sofort einen ganzen Schwung bestehender Firmen übernommen habe und dazu noch einen Stapel gerade dazu gekaufter Firmen implementieren sollte, hatte der Controller auch keine Zeit mir alles einzeln zu erklären…also hab ich eine rudimentäre Einweisung bekommen und dann stand ich da…hab mir alles mit Hilfe von Logik und vielen Fragen an die unterschiedlichsten Stellen selber erarbeitet…hab alle Kollegen (auch den Controller) mit Fragen gelöchert, wo es notwendig war und hab mir die Strukturen, wie ich mit so vielen Firmen gleichzeitig umgehen kann, ohne etwas aus zu den Augen zu verlieren, selber geschaffen. Musste mir ja sogar die Logik (oder auch Unlogik) unserer Buchhaltungssoftware immer wieder durch Fragen erklären lassen. Mal vom Controller, mal von den dänischen Kollegen.

Na klar sind mir im Laufe der ersten Jahre einige Fehler unterlaufen, weil ich Dinge fehlinterpretiert und erst mit der Zeit verstanden habe, wie das Geschäftsmodell bis in die letzte Ecke funktioniert. Hab dann Stunde und Stunde meine eigenen Fehler ausgemerzt, mich tierisch darüber geärgert…und bin dadurch in der Lage heute meine Firmen vollumfänglich zu betreuen, auch wen sich etwas ändert, weil ich es komplett überblicke.

Beim Schweigsamen scheitert es aber nicht nur an der Kommunikation, sondern er behält auch nur wenig von dem, was ihm erklärt wird. Er macht dadurch immer wieder die gleichen Fehler…weil er sich auch nichts aufschreibt. Der Lerneffekt bleibt daher klein und überschaubar…aber so kommen wir nur extrem langsam voran…während der Berg vor ihm immer größer wird. Nächste Woche kommt der GF zurück…bin mal gespannt, ob es dann zu einer Entscheidung kommt.

Der Controller hat mir mitgeteilt, das er Kontakt zu einem Personalvermittler aufgenommen hat…nicht um einen neuen Buchhalter zu finden…sondern um für sich selbst einen anderen Job zu suchen. Ja super – noch eine Sorge mehr, die meinen Schlaf stört und meinen Blutdruck in die Höhe treibt.

Innerhalb der letzten Wochen ist meine Ruhepuls um 10 Schläge die Minute hochgegangen…mein Herz pocht so unangenehm, das es mir fast weh tut und meine Schlafqualität nimmt immer weiter ab.

Deshalb bin ich froh über den freien Tag heute….hab mir heute Vormittag eine Meditationsstunde verordnet…letztlich waren es nur 50 Minuten die ich mit leisen und ruhigen Klängen, auf meinem Kissen am Boden sitzend, meine Aufmerksamkeit nur auf Atmung, Herzschlag und den sanften Tönen der Musik fokussiert habe.

Da ich das länger nicht gemacht habe, hat es eine Weile gedauert, aber so konnte ich zumindest nach einiger Zeit meinen Herzschlag wieder beruhigen.

Jetzt schreibe ich einfach mal wieder darauf los und merke, das ich das Thema mal wieder verselbständigt hat…was mir immer gut tut, wenn ich aufschreibe, was mich gerade umtreibt. Dann verliert es seine Bedrohlichkeit und ich fühle mich besser – im wahrsten Sinne des Wortes: entlastet.

Manchmal merke ich aber erst beim Schreiben, was mich wirklich umtreibt, wenn es aus meinen Fingern fließt und die Worte ihren Weg auf die Tastatur finden.

Wie sagt Trude immer so schön: mein Blog – meine Regeln 😉 Ich schreibe einfach das auf, was mir gerade im Kopf herumgeistert.

Ich habe dabei immer noch die Kopfhörer auf und sanfte Klänge begleiten mich beim Schreiben…Der Fernseher bleibt heute aus, ebenso die Nachrichten Apps…Das Wetter draussen ist windig und trübe bei 11 Grad, später werde ich noch eine Walkingrunde machen und evtl. gehe ich später noch Schwimmen…denn Bewegung und Sport ist, neben dem Schreiben, das was mir immer gut tut.

Ich wünche Euch einen schönen Feiertag (für alle Norddeutschen) oder zumindest einen schönen Donnerstag (für alle die heute keinen Feiertag haben) .

Im Wohldorfer Wald

Nach der Rückkehr von der Dienstreise Donnerstagabend, war ich Freitag im Homeoffice…wie zu erwarten, ging es mir danach nicht so gut…und ich brauchte das Wochenende um mich davon zu erholen…um es mal klar zu sagen, so richtig gut ging es mir erst wieder gegen Ende dieser Woche…also 1 Woche nach der Rückkehr….was aber auch zum Teil an einigen beruflichen Ereignissen, in dieser Woche lag.

Aber den Sonntag hab ich mich dann wenigstens aufgerafft und bin für einen Ausflug in den Wohldorfer Wald gefahren…das Naturschutzgebiet liegt in Hamburg und ich war bereits kurz vor 8 Uhr Morgens dort.

Es war noch kühl, die Sonne war gerade aufgegangen und es lag noch ein leichter Nebelschleier über den Feldern und Wiesen….bevor dann später noch richtig die Sonne raus kam.

Für gute 2 Stunden bin ich anschließend in absolut friedlicher Stille durch den Wald gewandert. Wunderschön war das. Die Vögel zwitscherten und die Blätter raschelten schon unter meinen Füßen…ich liebe den Herbst und hier war ich tatsächlich schon eine Weile nicht mehr.

Lustig dieser kleine Pilz, der auf einem Stück Baumrinde wächst..

Wieder zuhause hab ich tatsächlich nichts anderes gemacht, als mich zu entspannen…

Von Gespenstern und der Wolfsstunde

Natürlich hatte ich während unserer Dienstreise aber auch wieder diese kleinen Feierabend-Urlaubsgefühle, diese kleinen Momente wo es sich für kurze Zeit fast wie Urlaub anfühlt.

Am 2. Abend sind Katrin und ich vom Hotel, am Fjord entlang bis in den Ort gelaufen, das sind so gute 3,5 km…aber bei dem Wetter und der Aussicht…ich liebe diesen Weg: auf der einen Seite des Weges ist Wald, auf der Anderen das Wasser. Wir sind gemächlich gegangen, weil sie Probleme mit einem operierten Fuß hat.

Im Ort angekommen, hatten wir immer noch eine gute Stunde, bis wir uns mit den anderen Beiden zum Abendessen verabredet hatten…also haben wir noch einen Rundgang durch die kleine Stadt gemacht.

Der Abend zu Viert im Restaurant war dann auch ganz okay…das Essen war, wie immer dort, lecker (leider hatten die aber keine Muscheln mehr auf der Karte….aber ich habe auch so etwas gefunden).

Es war erst 20.30 Uhr als wir uns auf den Rückweg machten…die 3 Kollegen sind mit dem Auto gefahren…ich hatte beschlossen, den Rückweg alleine zu bewältigen…nämlich wieder zu Fuß und am Fjord entlang…dafür hatte ich auch extra meine Taschenlampe mitgenommen…denn der Weg ist nur zum Teil beleuchtet.

Und das war dann so richtig mein Moment….endlich alleine, die dunkle Nacht mit vielen Sternen am Himmel…der Fjord wo man das Wasser leise hörte, wie es sich bewegte…die in der Ferne beleuchteten Häuser auf der anderen Seite des Fjord….es war sooo ruhig, so still…genau das, was ich mag.

Lustig war dann auch der kleine Kerl hier, der am Wegesrand stand:

Es ist mir schon aufgefallen, das bereits in diesen Wochen vor Halloween in dem dänischen Ort überall ausgiebig gespenstisch dekoriert wird.

Der Weg wurde sogar gut vom nahezu komplett vollen Mond zusätzlich etwas ausgeleuchtet…aber gerade bei den Stellen durch den Wald, war ich zufrieden die Taschenlampe zur Hand zu haben.

Leider war es trotzdem keine erholsame Nacht, denn ich habe nicht wirklich viel schlafen können…laut meinem Fitness-Tracker waren es nur etwas mehr als 3 Stunden. Ich bin zwar schnell eingeschlafen, aber dann mitten in der Nacht aufgewacht und habe nachgedacht, gegrübelt und mir Sorgen wegen der Umstellung gemacht…die Wolfsstunde lässt grüßen.

Und ich hab alles versucht um wieder einzuschlafen…nichts half…also hab ich erst mein Hörbuch gehört, dann gelesen und später den Fernseher eingeschaltet…bis es Zeit wurde aufzustehen. Das war kein guter Start in den 2.Tag der Schulung.

Den Begriff „Wolfsstunde“ gibt es tatsächlich:

https://www.ptaheute.de/wissen-am-hv/wissen-am-hv-schlafstoerungen/wolfsstunde-wieso-wir-nachts-aufwachen

„Viele Menschen wachen immer wieder zwischen 03:00 Uhr und 04:00 Uhr morgens auf. Mediziner nennen das die „Wolfsstunde“ und das Aufwachen hat einen Grund.

Etwa 25 Prozent der Deutschen leiden irgendwann in ihrem Leben unter Schlafstörungen. Die einen schlafen schlecht ein, andere wachen nachts häufig auf und finden dann nicht wieder zurück in den Schlaf. Die Ausprägungen von Schlafproblemen sind vielfältig. Es gibt aber Phänomene, die Schlafmediziner häufiger beobachten als andere, unter anderem die sogenannte „Wolfsstunde“.

Dahinter, dass manche Menschen in der Nacht zwischen 03:00 Uhr und 04:00 Uhr aufwachen, verbirgt sich ein medizinisches Phänomen. Das Aufwachen in dieser Zeit hängt mit dem Hormonspiegel zusammen, genauer gesagt mit dem Zusammenspiel aus Melatonin, Serotonin und Cortisol.“

ein aktiver Tag

Meinen freien Tag hab ich dann auch gleich mal ganz früh gestartet…also eigentlich wie immer – ich kann seit ein paar Wochen eh nicht so gut schlafen, wache immer sehr früh auf (so zwischen 3:30 und 4.30) und denke über vieles nach.

Ich bin dann meistens schon so hellwach, das ich lese und und um 5:15 Uhr stehe ich sowieso meistens auf. Fühle mich dabei aber fit und munter…was mich immer wieder erstaunt.

Soo aber für den Freitag wollte ich mal wieder zum Früh-Schwimmen in die Badebucht in Wedel. Die Tasche hatte ich bereits einen Tag zuvor gepackt. Irgendwie hab ich dann aber doch etwas getrödelt, so war ich dann doch erst gegen 7:00 Uhr in Wedel.

Und, genau wie beim letzten Mal, war es einfach toll. So früh am Morgen waren nur wenige Menschen im Bad und ich konnte Bahn für Bahn durch das Becken ziehen, wir haben uns zu Dritt 2 Bahnen geteilt…da musste jeder nur minimal ausweichen…perfekt also. Auf den anderen Bahnen waren auch ein paar Menschen, das waren aber eher die „gemütlich Schwimmer“ und Plauderer.

Meine Kondition gerade ist aber auch super…meine Lungenkapazität ist auch wieder voll da…und nach einer Stunde im Becken mit 72 Bahnen (1.8km) hab ich mich schnell unter die Dusche begeben, damit ich die insgesamt 90 Minuten nicht überschreite. Ich hätte noch viel länger schwimmen könne. Heute merke ich die wieder ungewohnte Bewegung vor allem im Oberkörper.

Schade das es hier im Ort kein Hallenbad gibt…und um nach Wedel zu fahren, brauche ich 1/2 Stunde mit dem Auto. Evtl. sollte ich das doch auch mal an Bürotagen machen,mit dem Frühschwimmen…aber irgendwie fehlt mir dazu dann die innere Ruhe, wenn ich weiß, ich muss anschließend arbeiten.

Aber für einen Urlaubstag war das perfekt. War anschließend noch einkaufen, hab ein Paket aus der Packstation geholt, habe später Wäsche gemacht und mein Schlafzimmer geputzt, die Winterbettdecke reaktiviert…habe aus dem ganzen Gemüse im Kühlschrank für die nächsten Tage leckeres gekocht und 1000 Kleinigkeiten erledigt.

Und bin dann auch noch sehr spät am Abend, es war schon nach 23 Uhr, zu einer Walkingrunde aufgebrochen….meine Schwester hatte mir Bilder aus Flensburg geschickt, so sie Polarlichter fotografiert haben. Die Aurora Borealis ist eindeutig in Grün, Orange und Gelb zu sehen.. und die Chancen standen in dieser Nacht, auch für meine Region nicht ganz so schlecht.

Es war eine kühle und sternenklare Nacht…der zunehmende Mond leuchtete denn auch riesig in Orange und mein Blick ging immer wieder nach Nordern…aber leider hab ich während meiner einstündigen Runde keine Polarlichter gesehen….dafür einen wunderschönen Sternenhimmel.

Das Bild stammt also nicht von mir, sondern von Schwester+Schwager:

Schade war es schon, das ich sie selber nicht gesehen habe…und heute ist die Wahrscheinlichkeit sehr sehr gering. Das sagt auch das „Polarlicht-Radar Schleswig-Holstein“, von dem ich bisher nicht einmal wusste, das es das gibt.

Laut den Artikeln, die ich zu dem Thema gelesen habe, gibt es wohl ca. alle 11 Jahre eine so maximale Aktivität auf der Sonne, das man für ein paar Nächte sogar in Norddeutschland Polarlichter sehen kann. Ich finde das faszinierend.

Perfekter Sonntag

Mit Superlativen sollte man ja vorsichtig umgehen…aber der letzte Sonntag war so ziemlich perfekt für mich.

Ich habe den Vormittag völlig entspannt zuhause verbracht und bin am Nachmittag nach Hamburg gefahren: Stadtteil Alsterdorf…hab dort das Auto abgestellt und bin bei schönsten Sonnenschein direkt am Alsterkanal entlang spaziert…natürlich in einem etwas flotteren Schritt, aber eben völlig entspannt.

Mit einigen Schlenkern ging es die meiste Zeit direkt am Kanal entlang…zeitweile hab ich mich auch auf eine Bank in der Sonne niedergelassen und hab genau das gemacht, was ich im Sommer nie freiwillig tun würde…ich hab mein Gesicht in die Sonne gehalten und mich über die warmen Strahlen gefreut.

Es waren eine ganze Menge Menschen unterwegs, aber irgendwie war es extrem ruhig, so als ob jeder den Nachmittag einfach nur geniessen wollte.

Später hab ich dann für eine Weile den Weg an der Alster verlassen und habe in einem kleinen Cafè einen Kaffee getrunken…bevor ich meinen Weg entlang des Kanals fortsetzte…bis Winterhude bin ich gegangen…und bin dann zurück Richtung Parkplatz gelaufen.

Hmmm warum habe ICH es eigentlich nicht geschafft, in diesem Jahr Kajak zu fahren? Jetzt wo ich mich endlich rundherum fit fühle, ist die Saison schon fast zu Ende…irgendwie hab ich mich gescheut es anzugehen …wie blöde 🙁…dabei hat es mir soviel Spaß gemacht.

Auf der Fahrt hierher bin ich wieder einmal durch Norderstedt gekommen und auch an dem Steakhouse vorbei, wo ich „früher“ gerne mal eingekehrt bin. Jetzt habe ich schon sooo lange kein Steak mehr gegessen (soll ja Schweine- und Rindfleisch meiden), aber jetzt wollte ich mal wieder.

Hab auf der Rückfahrt einen Stopp eingelegt, einen schönen Tisch bekommen und ein tolles Steak mit Salat und Ofenkartoffel….hmmm lecker. Ich sag ja es war ein nahezu perfekter Tag.