Kleine Zimtschnecken am Morgen

Kurz nach dem Aufstehen heute Morgen…es ist ja Sonntag, wollte ich mich mit dem Kaffee ganz entspannt ins Wohnzimmer setzen und erst einmal gar nichts tun.

Das hat definitiv nicht geklappt, bereits im Flur – mit dem Kaffeebecher in der Hand – habe ich kehrt gemacht…ach ich könnte ja mal eben den Hefeteig ansetzen…dann hab ich am späten Vormittag schon meine kleinen Zimtschnecken fertig.

Im Internet ist mir ein Rezept für „Zimtschnecken vom Blech“ zugelaufen (also wurde mir angezeigt). Das Rezept war sehr einfach – und ich hab es dann noch einmal etwas abgewandelt, weil ich diese Zimtschnecken eben nicht groß und nicht so hyper fluffig wollte…sondern eher Kleinere und das ist mir tatsächlich gelungen, auf dem Bild täuscht die Größe etwas..ich habe auch nur die Hälfte des Teigs genommen:

Das Besondere an meinen Zimtschnecken ist, das die Füllung eben nicht zu gleichen Teilen aus Butter, und Zucker, sowie Zimt besteht, sondern aus viel weniger Butter, dafür mehr Dattelsirup und viel Zimt und sie sind super lecker geworden..

Beim Aufstreichen der Füllung war ich jedoch nicht so exakt und so haben einige Schneckchen weniger Füllung und bei anderen ist die Menge einfach perfekt. Und auch für das Schneiden der gefüllten Teigrolle hatte ich nicht das optimale Messer genommen…so habe ich eher den Teig gedrückt, als geschnitten…die Form der einzelnen Schnecken ist daher nicht wirklich rund – aber dafür sind sie hausgemacht.

Und während die Schneckchen noch im Backofen waren, habe ich aus 2 übrig gebliebenen Bananen mal wieder ein Bananenbrot gebacken…das ist jetzt noch im Backofen.

Ich habe es jetzt bis ins Wohnzimmer geschafft und freue mich bei einem weiteren Kaffee und lauwarmen Zimtschneckchen auf einen entspannten Sonntag.

Samstagmorgen – bei Sonnenaufgang

Schon kurz nach dem Aufstehen heute, hab ich meine komplette Planung für diesen Samstag, über den Haufen geworfen.

Ich war bereits um 6 Uhr fertig geduscht und angezogen, hatte die Küche sauber gemacht und wollte mich gerade mit dem ersten Kaffee des Morgens, an meinen privaten Laptop setzen, um hier einen Beitrag zu schreiben, als mir einfiel, das ich das noch weit geöffnete Fenster im Schlafzimmer besser schließen sollte…

Es waren -2 Grad draussen und die Luft im Zimmer war soo klar und frisch und beim Blick aus dem Fenster sah ich, wie sich so gaaaanz allmählich die Nacht verzog und einen schönen Sonnenaufgang versprach.

Das war der Moment, in dem ich beschloss, ich möchte nach Draußen um den schönen Morgen zu genießen. Flugs hab ich den Kaffee in einen Thermobecher umgefüllt und zur Seite gestellt, meine gefütterte Mütze tief über beide Ohren gezogen, Winterjacke, Schal und Wanderschuhe angezogen und keine 5 Minuten später, war ich schon vor der Tür.

Ich liebe diese klare, frische und sehr kalte Luft und der Morgen wollte einfach von mir aufgesogen werden…ich lief also dem Sonnenaufgang entgegen, atmete tief ein und aus und schon musste ich lächeln. Ja es geht mir gut.

Ich war fast 1 Std. 20 Min. unterwegs, hab meine Walkingstrecke modifiziert und bin dabei knappe 6km gelaufen. Ich habe jede Minute genossen.

Kaum war ich wieder zuhause,habe ich mich über den heißen Kaffee gefreut…aaaachhhh schööön.

Aber ich hatte keine Ruhe sitzen zu bleiben…ich hatte Lust zu kochen. Hatte gestern schon alles Mögliche eingekauft und mich nun ans Werk gemacht.

Zuerst habe ich aus scharf angebratenem Hühnerklein mit viel frischem Gemüse eine kräftige Hühnersuppe gekocht…und später dann noch eine Hühnchenbrust leicht mit köcheln lassen.

Paralell hatte ich einen Weißkohlkopf in schmale Streifen geschnitten und mit weiterem kleingeschnittenem Gemüse erst angebraten und dann zu einem vegetarischen Eintopf gekocht.

Beides ist echt lecker geworden und passt super in mein Wochenende. Seit einer Woche muss ich ständig niesen und mir läuft die Nase…ansonsten bin ich aber topfit…aber irgendwie schniefe ich ständig….also eine kräftige Hühnersuppe hilft da allemal.

Ich habe mir angewöhnt solche Suppen immer ohne Füll-Beilage zu kochen…so kann ich immer spontan entscheiden ob ich sie lieber pur oder mit Kartoffeln, Reis oder Nudeln essen möchte. Heute entscheide ich mich für den puren Genuss.

Das Hühnerlein hab ich aus der fast fertigen Suppe gefischt und vom Fleisch befreit…die gekochte Hühnerbrust hab ich ebenfalls von den Knochen befreit und das pure Fleisch kleingeschnitten und zurück in die Suppe getan. Das mit dem Hühnerklein + Hühnerbrust, anstelle eines kompletten Suppenhuhns hat den Vorteil, es geht insgesamt schneller mit dem Kochen.

Die Suppe gibt es heute und den Kohleintopf Morgen. Die Reste friere ich, wie immer, ein.

In dieser Woche hab ich kaum gekocht, weil ich einfach zu beschäftigt war, um frisch zu kochen, sondern habe mich stattdessen aus dem Gefrierschrank bedient.. Genau für solche Zwecke habe ich ihn ja mit selbst-gekochtem Essen gefüllt. Der neue Gefrierschrank ist kleiner, als der Vorherige und das ist gut so.

Nachdem ich durch den Überschwemmungsschaden den Inhalt des letzten Gefrierschranks fast komplett entsorgen musste, wollte ich mich mit einem etwas kleinerem Exemplar davor schützen, zu viel einzufrieren….und ja es funktioniert gut so.

Ich bin nun gezwungen öfter erst aus dem Gefrierschrank zu essen, bevor ich neu koche…das hilft mir, mich mit den Mengen besser zu arrangieren. Ich koche nämlich gerne große Töpfe voll gutem Essen.

sooo und jetzt erhole ich mich ein wenig, bevor ich später dann doch noch etwas arbeiten werde…Ab Montag startet bei uns das „angeordnete Chaos“…also unsere neue Software, dafür muss ich noch einiges vorbereiten, zu dem ich bisher nicht gekommen bin.

Versöhnliches Jahresende

Heute Morgen bin ich bereits kurz vor Sonnenaufgang zu einer stillen Walkingrunde aufgebrochen….ich wollte der Knallerei bei auffrischendem Wind am Nachmittag / Abend entgehen.

Der Wind hatte bereits am Morgen spürbar zugenommen…es war sehr ungemütlich und trotzdem war es ein schöner Morgen. Und auf meinem einstündigen Weg durch die Felder habe ich noch einmal das Jahr 2024 Revue passieren lassen.

Und ich verlasse, trotz all den Ereignissen in diesem Jahr, entspannt und versöhnt das Jahr 2024….ich bin mit mir und meinem Leben zufrieden und, durch den plötzlichen Tod meines Ex-Freundes, musste ich mal wieder erkennen, wie wichtig es ist, sich in seinem eigenen Leben wohl zu fühlen und mit sich im Reinen zu sein.

Das neue Jahr kann also kommen…ich bin vorbereitet und weiß natürlich ganz genau, das die nächsten 1-3 Monate sehr herausfordernd werden …aber im Moment schaffe ich es, mich von dem Gedanken nicht unterkriegen zu lassen und vor allem nicht jetzt schon damit zu hadern und daran zu verzweifeln.

Ich werde mich von Tag zu Tag durchhangeln….mich von Problem zu Problem durchbeißen…ich habe sie wieder – die Zuversicht, das Ich das schon irgendwie hinbekommen werde.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und ganz viel Zuversicht, das das Leben schön ist und auch noch besser werden kann.

Und noch mehr schlechte Nachrichten

Natürlich muss man ab einem gewissen Alter mit Krankheiten im engeren Umfeld rechnen und auch das der Tod einen Strich durch Lebensplanungen machen kann. Trotzdem kommen solche Nachrichten unvermittelt und dann ist die Drohung da, das fest geglaubte Lebens-Sicherheiten auf einmal wegbrechen könnten. Wie zum Beispiel das eine liebgewonnene Freundin auch in den nächsten Jahren noch da sein wird.

Heute Vormittag kam ganz unerwartet eine Nachricht von meinem Schwager, das die beste Freundin meiner Schwester seit Freitag notfallmässig im Krankenhause liegt: mit einem geplatztem Aneurysma im Kopf (Das Wort musste ich erst einmal googlen, um es schreiben zu können – auch wenn ich es schon öfter gehört habe). Sie wurde direkt 2x operiert und liegt auf der Intensivstation – ist aber inzwischen außer Lebensgefahr.

Mein Schwager wusste nicht wirklich, wie er es meiner Schwester schonend beibringen sollte…und auch ich hatte sofort Angst, das es sie aus ihrem gerade mühsam erreichten seelischen Gleichgewicht kegeln könnte. Außerdem war meine Schwester seit gestern Abend nicht mehr online und mein Schwager machte sich Sorgen. Beide sind seit Weihnachten mit einem grippalen Infekt leicht angeschlagen.

Ich hab sofort gesagt, er soll es Ihr per WhatsApp sagen, das die Freundin im Krankenhaus liegt und ich würde gleich losfahren und in ca. 1 Stunde bei ihr in der Reha sein…ich würde ihr dann den Rest erzählen. Hatte meinen ungeplanten Besuch bei ihr, ebenfalls per WhatsApp, angekündigt und mich auf den Weg gemacht.

Als ich vor ihrer Zimmertür stand, hatte sie aber noch keine unserer Nachrichten gelesen, entsprechend war sie über meinen Besuch überrascht. Aber es war gut das ich hingefahren bin, so konnte ich sie in den Arm nehmen und sie entsprechend positiv bestärken, das ihre Freundin lebt und außerdem außer Lebensgefahr ist…sie kann damit weiterleben, evtl. mit ein paar Einschränkungen, aber sie lebt….die Freundin ist schon über 60 Jahre und hat auch so einige Krankheiten in den letzten Jahren überstanden.

Und ich konnte ihr dann auch vom Tod meinem Ex-Freund erzählen, denn hatte sie ja auch noch kennen gelernt, als unser Vater starb.

Von der Reha-Klinik sind wir dann in ein Cafè gefahren und haben viel geredet, dann noch ein kleiner entspannter Spaziergang und nach ca. 3 Stunden hab ich mich wieder auf den Weg zurück gemacht. Meine Schwester ist seelisch stabil und kann jetzt mit den Neuigkeiten umgehen – vor allem nachdem sie mit dem Mann ihrer Freundin telefoniert hatte.

Ich finde so langsam reicht es jetzt mit den negativen Nachrichten, von Tod und Krankheit.

Wie heißt es so schön:

„Das Leben ist das was passiert, während wir dabei sind, andere Pläne zu machen.“ John Lennon

Herzens-Angelegenheiten – 2.Teil

Herzens-Angelegenheiten – 2.Teil

Gestern am späten Abend hat mich dann noch eine traurige Nachricht erreicht.

Der beste Freund meines Ex-Freundes hat mich über WhatsApp angerufen. Er wäre gerade in Amerika bei seiner Schwester, deshalb der Anruf über WhatsApp.

Er hätte auch erst gerade die traurige Mitteilung erhalten, das mein Ex-Freund vor Weihnachten verstorben ist.

Wuuum – das hat gesessen.

Nun habe ich ehrlicherweise seit dem letzten Ausbruch von schwarzem Hautkrebs mit Metastasen in den Organen und im Gehirn vor ca. 4 Jahren ständig damit gerechnet, das er das nicht lange überleben wird. Aber dann kam neben OP, Chemo, Bestrahlung und was weiß ich, eine teure und langwierige Stammzellen-Therapie und die hatte wohl gut bei ihm angeschlagen. Aber selbst mit dieser Therapie war seine Lebenserwartung auf nur wenige Jahre geschrumpft.

Es ging ihm aber zunehmend besser und da ich nichts weiter gehört hatte, ging ich davon aus, das es ihm gut geht….und so war es wohl auch, wie mir der Freund versicherte.

Am 16.Dezember haben die Beiden am späten Nachmittag noch miteinander telefoniert, weil der gute Freund Geburtstag hatte…und ca. 1 Stunde später ist mein Ex-Freund dann plötzlich gestorben – aber nicht am Krebs, sondern an einem Herzinfarkt.

Das hat mich dann richtig geschockt.

Es tut mir so leid für meinen Ex-Freund….ich hätte ihm ein langes und erfülltes Leben gewünscht…weiß aber natürlich auch, das er mit dem Leben immer haderte…sich benachteiligt fühlte, weil er nicht zu den Schönen und Reichen gehörte…er wollte immer „da Oben“ mithalten, dieser „Banker-Schnösel“ wie ich ihn immer genannt habe. Er war nie mich sich und seinem Leben im Reinen. Lügen war für ihn eine ständige Option sich besser darzustellen…etwas was unsere Beziehung von Anfang an belastet hat…ich hasse Lügen und er hat mich in vielem belogen.

Ich habe versucht ihm vorzuleben, wie schön das Leben sein kann, wie zufrieden wir mit dem sein können, was wir haben…wie gut wir davon leben können….er hat es nicht verstanden oder verstehen wollen.

Ich bin froh, das er jetzt einen sehr schnellen Tod hatte…er hat wohl nicht mehr viel davon mitbekommen…das ist ein Trost…und ich hoffe er hat jetzt den Frieden, nach dem er immer gesucht hat.

Stille konnte er nie aushalten, dabei war sein Lieblingslied: Enjoy the silence (Depeche Mode)

Herzens-Angelegenheiten

In der Woche vor Weihnachten hatte ich meinen regelmässigen Check-up beim Kardiologen…und nachdem ich ja so schön fast 9kg im letzten 1/2 Jahr abgenommen habe, dachte ich ehrlich das ich evtl. sogar meine Tabletten reduzieren könnte.

Das alles fühlt sich körperlich so gut an, das muss doch auch einen Effekt auf Blutdruck/ Ruhepuls/ Cholesterin usw. haben, das muss doch die Arteriosklerose in Schach halten. Dachte ich zumindest.

Trotz all dem, ist mein Cholesterin immer noch über dem angestrebten Zielwert von 55…eigentlich sollte ich sogar noch niedriger kommen…leider liege ich wieder bei 78…. ooooochnöö. Wie schon öfter erwähnt, wäre das ein total super Cholesterin-Werte für einen gesunden Menschen…nicht jedoch für mich, wo es ja das Ziel ist, mich vor einer OP am Herzen zu bewahren.

Die Risiken für eine OP haben sich aber inzwischen bei mir verdoppelt, denn es gibt eine weitere Diagnose, die zwar jetzt noch nicht dramatisch ist…sich aber verschlechtert hat und die langfristig eben auch zu einer OP führen kann/wird.

Eine meiner 4 Herzklappen ist mittelgradig undicht…sie schließt nicht mehr richtig. Während das Herz schön kraftvoll pumpt und der Arzt damit zufrieden ist, ist eine Herzklappe defekt.

Sie hat sich in einem 1/2 Jahr von „leichtgradig“ auf „mittelgradig“ verschlechtert….Operiert wird ab „hochgradig“. Woher kommt das also? Stress ist auf jeden Fall eine Möglichkeit….und als ich dem Arzt von meinem Stress der letzten Monate erzählte, meinte er auch sofort: na – da haben Sie Ihre Erklärung.

Nun ist es einfach, alles auf den Stress zu schieben…denn zum Teil liegt es auch am Blutdruck. Der hohe Blutdruck drückt eben auch mit höherem Druck auf die Herzklappen…und das führt langfristig zu einer beschleunigten Abnutzung. Den hohen Blutdruck habe ich geerbt…da kann ich eben nur mit Medikamenten dagegen halten. Aber natürlich begünstigt Stress einen noch höheren Blutdruck und ein höher belastetes Herz. Aber solange ich noch keine Atmennot, geschwollene Beine o.Ä. habe, besteht noch kein Handlungsbedarf…Noch kann mein Herz die defekte Herzklappe ausgleichen.

Stress zu reduzieren, ist jetzt aber tatsächlich das oberste Gebot. Und wenn es gar nicht anders geht solle ich mal über eine Reduzierung der Stundenzahl nachdenken, um längere Regenerationszeiten zu haben.

Na klasse….die Diagnose hat mich erst einmal so 2-3 Tage umgehauen.

Jetzt mache ich viel online-Meditation und Entspannungsübungen über meine Firmen-Fitness-App und nach einem Gespräch mit der dänischen Finanzchefin, zu der ich jetzt vorläufig gehöre, hab ich tatsächlich keine Unterstützung von ihr bekommen. Sie hat zwar gefragt, wie sie mich entlasten kann – hat aber alle meine Vorschläge, um mir das Leben zu erleichtern, abgelehnt. Das wäre ein paar kleinere und einfache Stellschrauben gewesen – aber mit einem freundlichen Lächeln hat sie es dann doch abgelehnt.

Hilfe habe ich aber zuvor schon, von einer anderen Seite bekommen. Ich gehöre ja noch zu 50% zu einer anderen Abteilung …und dort hatte ich die Teamleitung gebeten, die gerade fertig in Produktion gegangene Gesellschaft an die Kollegen in der Zentrale abgeben zu dürfen und sie hat zugestimmt das ich Ende Januar, wenn wir sowieso wieder für eine Woche in der Zentrale sind, die Übergabe machen kann.

Ein paar Tage später hat sie mich gebeten 2 relativ kleine Firmen zu übernehmen, die deutsche Investoren haben und darf dafür 2 meiner großen Firmen abgeben. Nach reiflicher Überlegung und nachdem ich mir die beiden Firmen angeschaut habe, habe ich zugestimmt…auch diesen Wechsel machen wir Ende Januar.

Soooo und damit habe ich jetzt erst einmal ganz gute Aussichten mit der Situation umgehen zu können. Beruflich halte ich mich aus allem raus, was nichts direkt mit meiner Arbeit und meinen Firmen zu tun hat und ich stehe auch nur noch bedingt (also für einen sehr kleinen Personenkreis) als seelisches Auffangbecken zur Verfügung – weil ich meine Kraft gerade selber brauche.

Und weil wir jetzt mit großen Schritten bereits auf den 1. großen Abschluß-Termin zusteuern, bin ich ab sofort auch hauptsächlich im Homeoffice anzutreffen. Der 08.01. ist der Termin für den letzten Quartalsabschluss 2024 (teilweise nur mit geschätzten Werten), das ist der „Vor-Abschluss“ – nur für Konzernzwecke…und damit ist es aus dänischer Sicht, der wichtigste Abschluss.

D.h. die reinen Konzerngesellschaften dürfen sich nach dem 08.01. möglichst nicht mehr ändern. Für die Windparks gibt es erst danach den richtigen Jahresabschluss, wenn wir Mitte Januar die endgültigen Zahlen der Direktvermarkter und Netzbetreiber kommen. Warum der Konzernabschluss nicht noch 1-2 Wochen warten kann, bis wir auch dort die richtigen Werte bekommen bleibt mir ein Rätsel.

Aber letztlich ist es mir egal – es ist wie es ist…und ich versuche mich bestmöglich durch diese Zeit zu bringen….

Ach ja – Weihnachten

Ach ja – Weihnachten

Da war doch noch was…

In den letzten Wochen hatte ich immer noch mit dem Zuviel an Kommunikation zu kämpfen. Ich fühlte mich müde und erschöpft…vor allem da ich mich auch an den Wochenenden nicht zurück ziehen konnte.

War mit meiner Schwester zum Weihnachtsmarkt-Hopping in Hamburg….davon gibt es ja jede Menge und eine Woche später hab ich mich mit meinem guten Freund (meinem ehemaligen Tanzpartner) aus Hessen getroffen…wir waren ebenfalls stundenlang auf einem der größeren Weihnachtsmärkte in Hamburg unterwegs. Zusammen mit einer Freundin von ihm, war es zwar ein schöner Abend…aber die Freundin ist schon sehr speziell..z.B. legt sie viel Wert aufs gendern und ich hatte dazu meine Meinung freiheraus gesagt, nämlich, das ich das überhaupt nicht notwendig finde…damit hab ich sie wohl etwas brüskiert.

Naja egal – die Hauptperson war für mich sowieso mein guter Freund und es war wie immer wunderbar mit ihm zu reden und zu lachen.

Sooo und jetzt ist schon wieder die Woche halb herum und da ist es nun schon Heiligabend.

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes, geruhsames und vor allem gesundes Weihnachtsfest.

Da ich morgen das Weihnachtsessen für Schwester und Schwager ausrichte, verbringe ich heute Heiligabend gaaaanz still und gemütlich für mich… Die Vorbereitungen haben mich doch den ganzen Tag beschäftigt, aber jetzt – jetzt wird es gemütlich und schön still bei mir .#

wenig freie Zeit

Durch die vielen Termine hatte ich nicht soviel Freizeit, wie ich eigentlich geplant.

Aber Freitagmorgen war ich Schwimmen. Das war wunderbar….für eine gewisse Weile waren wir nur zu Dritt in dem großen Becken…herrlich die Ruhe. Die Sonne strahlte in das Hallenbad und ich zog gemütlich meine Bahnen für insgesamt 1,6km.

Samstagmittag war ich mit Schwester+Schwager verabredet und zwar im Weihnachtsdorf Wanderup (bei Tarp) . Ein ganzes Dorf macht mit beim Weihnachtsmarkt…überall Lichter und Stände mit Handarbeiten, viel zu Essen und zu Trinken. Viele private Häuser und Gärten waren wunderschön geschmückt und boten selbstgemachte Marmeladen oder Selbstgebasteltes zum Verkauf an.

Wir hatten einen lustigen und schönen Nachmittag. Nächste Woche Dienstag fährt meine Schwester dann zur Reha.

Ein Urlaubstag in Hamburg

Meinen freien Tag am Montag hab ich mal wieder für einen Ausflug nach Hamburg genutzt.

Ja klar, ich arbeite in Hamburg und bin so ca. 2x in der Woche dort…aber ich nutze die Zeit nach Feierabend nur selten, um mal in die Innenstadt zu fahren, an die Binnenalster oder die Landungsbrücken. Das hab ich am Anfang öfter gemacht…in den letzten Monaten aber überhaupt nicht mehr. das liegt auch am Stress.

Früher bin ich noch gerne durch die Geschäfte gestreift, hab mich durch die Straßen treiben lassen…heute schrecke ich vor den Menschen eher zurück…mir wird es schnell zu voll. Heute gehe ich viel lieber in den Wald, ins Moor oder laufe auerßhalb der Ortschaften entlang und durch die Felder.

Aber im Urlaub soll man ja Dinge machen, die man sonst nicht macht…und ich hatte tatsächlich auch mal wieder an Planten und Blomen gedacht…ja warum nicht. Und um das Urlaubsfeeling komplett zu machen, hab ich tatsächlich die Bahn genutzt und nicht das Auto.

Aber als ich dann erst einmal noch fast 20 Minuten auf den Schienenersatzverkehr warten musste, hab ich es schon fast bereut (hätte ja vorher mal auf den Plan schauen können…hab ich aber nicht…manchmal verfluche ich meinen Unwillen vorher zu planen).

Es ging also erst mit dem Bus bis nach Burgwedel, dann in die S-Bahn, noch einmal umsteigen in eine andere S-Bahn und damit bis zum Jungernstieg.

Herrlich war es entlang der Binnenalster zu laufen und ein wenig entlang der schönen Häuser in Richtung Rathaus. es war nicht wirklich kalt, aber mit Sprühregen eher durchwachsen…typisches Hamburg Wetter…und damit genau richtig für mich

Später ging es dann noch in das schöne italienische Restaurant, das etwas abseits der Colonnaden liegt, in dem ich in den letzten Jahren ab und an mal gegessen habe….und auch dieses Mal war es leckeres Essen in einem schönen Ambiente. Für mich gab es frische Pasta mit Lachs und dazu ein Glas Grauburgunder.

Der Wein hat mich fast überrollt…es ist ja schon sehr lange her, das ich Wein getrunken habe und der volle Geschmack des Weins war einfach unerwartet, nein also das kann keine alkoholfreie Variante bieten…sehr intensiv und so lebendig im Mund. Ich bin kein Weinkenner…ich kann nur beschreiben, wie es sich anfühlt/ schmeckt. Jetzt weiß ich wieder, warum ich früher gerne Wein getrunken habe…naja der Arzt hat es mir ja nicht ganz verboten – eher angeraten, auf Alkohol zu verzichten, was ich die letzten fast 2 Jahre auch ziemlich konsequent durchgezogen habe.

Nach dem schönen Essen, ging es dann erst einmal zum öffentlichen Park „Planten und Blomen“…hier war ich viele Jahre schon nicht mehr und der Park ist richtig schön geworden, mit vielen Nischen und Sitzgelegenheiten, kleinen Brücken und schönen Wegen….nur die Gewächshäuser sind geschlossen…die werden längerfristig aufwändig renoviert.

Anschließend wollte ich dann noch noch ein wenig durch die Geschäfte und Passagen der Innenstadt laufen, habe aber schnell gemerkt, das mich das Gewusel in der Stadt an dem Tag eher abschreckt, bin lieber mit der S-Bahn (auch voll) noch zu den Landungsbrücken gefahren und an den Quais entlang gelaufen.

Irgendwann hatte ich vom trüben feuchten Wetter dann auch genug, also wieder rein in die S-Bahn (noch voller als davor, weil jetzt eben Feierabend-Verkehr)…und dann ging es denn ganzen Weg zurück, erst mit der S-Bahn, dann umsteigen in andere S-Bahn, dann ab in den Bus.

Ich bin sehr zufrieden mit diesem einzelnen Urlaubstag….ich war draußen an der frischen Luft, hab mal wieder so einige km zurück gelegt, war am Wasser und im Park, gut Essen und hab mich dabei entspannt.

In der Küche

Samstag hab ich den größten Teil des Tages in der Küche verbracht….bis auf die Zeit am Nachmittag, bei der ich bei herrlichem Sonnenschein eine schöne ruhige Walkingrunde gedreht habe…und eine große noch dazu…am Ende waren es 6,4 Km außerhalb von Quickborn.

Vorher hatte ich so um die 2,5-3,0kg Gemüse geputzt, geschält und in kleine Stücke geschnitten. Möhren, Knollensellerie, Porree, Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch…alles per Hand. Das hatte auch etwas Meditatives und um mir die Zeit dabei zu vertreiben, hatte ich dazu eine Dokumentation über den Amerikanischen Wahlkampf „auf den Ohren“.

Nicht falsch verstehen, das ist keine Beschwerde das ich so viel Gemüse habe schnibblen müssen…sondern eher das Gegenteil. Ich mag es sehr gerne…vor allem wenn die großen Messer scharf geschliffen sind…Für mich ist das die Basis für gutes Essen. Selber Hand anlegen und die Dinge vorbereiten, die man benötigt.

Bei mir sollte es aber keine Suppe geben, sondern endlich mal wieder einen großen Topf Gemüsebrühe. Meine letzten Vorräte habe ich schon vor einer Weile aus dem Gefrierfach in der Küche genommen. Und jetzt, wo endlich die Trocknungsgeräte aus dem Keller verschwunden sind, möchte ich meinen neuen, halbhohen Gefrierschrank in Betrieb nehmen. Der wartet schon seit einiger Zeit auf seinen Einsatz und steht auf insgesamt 3 Paletten…das sollte für eine evtl. nochmalige Überflutung des Kellers ausreichen. Außerdem steht er nun nahe an der Steckdose. Ich habe gelernt. Allerdings lohnt sich die Inbetriebnahme nur, wenn es auch etwas gibt, was ich da rein packen kann.

Diese eigentliche Gemüsebrühe wird nach dem Kochen püriert und anschließend auf kleine Gefrierbehälter von 80-250ml aufgeteilt. Ich benutzte die Brühe für fast alle meine Gerichte, denn ich verzichte hier schon seit ein paar Jahren auf die Industrie-Varianten, egal ob als Pulver, Granulat oder Würfel.

Aber ich koche immer auch noch die 2. Variante: eine klare Gemüsebrühe, und zwar aus den Gemüseschalen und -abschnitten…diese wird am Ende des Kochvorgangs durch ein Sieb passiert und ebenfalls eingefroren.

Lustigerweise hab ich tatsächlich ALLE meine kleinen Gefrierdosen dafür verbraucht und alles passte in die eine Schublade des Gefrierschranks. Perfekt.

Da ich aber tags zuvor in einem Gemüse-Kaufrausch war, hatte ich unter anderem auch noch einen Blumenkohl…doch den wollte ich nicht für die Brühe.

Für das Abendessen habe ich einen Blumenkohl-Kartoffelauflauf mit Bechamelsoße und Käsekruste in den Backofen geschoben, während gleichzeitig in der Heißluftfriteuse eine ganze Hähnchenbrust mit Haut brutzelte.

Und weil ich auch noch einen Stapel Äpfel hatte, gab es noch eine Apfeltarte mit Mandelboden….der Boden war aber jetzt bereits das 2.mal nicht so gelungen und so hab ich die Tarte eher als Apfel-Mandelmus aus der Backform kratzen müssen. Okay – ich muss mir wohl doch noch einmal ein Rezept aus dem Netz ziehen…meine intuitive rezeptlose Backweise hat mich hier im Stich gelassen. Aber die Äpfel mit ein bisschen Teig zusammen, waren doch ganz lecker. Den Rest des Teiges hab ich dann..ähmm entsorgt und lieber auch kein Bild gemacht.

Den Rest des Tages (also nach der Walkingrunde) hab ich dann damit zugebracht meine Küche auf Vordermann zu bringen….endlich mal wieder alle Geräte zur Seite zu schieben und auch da zu putzen, wo man sonst nicht so leicht hinkommt…und auch die Schränke…aber selbst das fand ich ganz angenehm.

Meine Haferkekse habe ich dann erst Sonntagvormittag gebacken…wie immer nach dem gleichen Prinzip und in der Variation: Haferflocken und Mandeln…das ist meine Lieblingsvariante und es schmeckt schon ein wenig nach Winter…was ganz bestimmt am Zimt liegt…ich liebe Zimt.

Die Rezeptmenge habe ich, wie immer, verdoppelt, so das ich insgesamt 4 Bleche auf Vorrat gebacken habe. Sie sind wieder schön dünn und knusprig geworden. Damit habe ich jetzt auch wieder etwas zum Naschen. Mir kommt es dabei nicht auf die Schönheit der Kekse an. Sie sind grob und schräg – ich mag das