Urlaub zuhause

So jetzt kommt dann doch noch ein Beitrag zu meinen Aktivitäten in diesem Urlaub. Für viele Menschen ist ein Urlaub zuhause, gar kein richtiger Urlaub, ich dagegen bin sehr gerne Zuhause und kann mich auch von hier aus, wunderbar erholen.

Donnerstag ging es in meine Lieblings-Sauna. Wer weiß ob und wie lange die überhaupt noch geöffnet haben. Tatsächlich gab es auch schon ein paar Einschränkungen: Zwei Saunen blieben komplett geschlossen, die riesige Sauna im Garten startet eine Stunde später als die Anderen, ebenso geschlossen war das kleine Außenbecken und im Schwimmbad-Bereich das große Außenbecken, die Wassertemperatur im Sportbecken wurde etwas gesenkt.

Es blieben jedoch genügend Saunen zu Auswahl und in den Duschen gab es au (zum Glück) auch noch heißes Wasser. Das mit dem kleinen Außenbecken fand ich zwar schade, aber es geht auch ohne und hat mein Sauna-Erlebnis nicht wesentlich eingeschränkt – obwohl ich gerade es sonst immer gerne genutzt habe.

Düstere Wolken blieben die gesamte Zeit über dem Außengelände….aber ich hab mich nach den Saunagängen trotzdem in den weitläufigen Garten gelegt, weit weg von den Anderen…es war fast windstill und angenehm draußen zu liegen…..himmlisch ruhig…der Regen kam erst später….da war ich schon wieder auf dem Rückweg.

Anfang der Woche war ich abends mal wieder im griechischen Restaurant bei mir im Ort….wie immer war das Essen lecker und die Menschen dort freundlich….die Getränke waren jedoch teurer oder ich hab es dieses Mal nur deutlicher wahrgenommen, dafür sind die Preise für die Gerichte gleich geblieben…ist aber auch egal…Wenn ich Essen gehe, möchte ich auch etwas Nettes trinken.

Freitag war ich im mal wieder am Rande und im Raakmoor wandern. Das gehört schon zu Hamburg und ist nahe beim Flughafen….Ich war Mittags dort und es war ruhig und schön…nur wenn dann mal ein Flugzeug flog, war es extrem tief und dann auch unangenehm laut….na da bin ich aber froh, dass die Flugzeuge über Quickborn noch in größerer Höhe unterwegs sind.

Es war erst ein schöner sonniger Mittag und das Laufen tat gut…insgeheim fragte ich mich schon, warum um alles in der Welt ich unbedingt meine Regenjacke hatte anziehen müssen….

…nur um minutenspäter schleunigst noch mein Regen-Capi aus dem Rucksack zu holen, als es ziemlich plötzlich dunkel wurde….ein Sturm zog durch den Moorwald, gefolgt von einem Platzregen…..und auf dem Rückweg kam ich an einem riesigen Baum vorbei, der wohl kurz vorher quer auf den Bürgersteig gekippt ist…ein Mann mit Hund war ganz verstört, weil er nur ein paar Minuten vorher noch da entlang gegangen war…wir haben kurz geredet und dann er hat sich wieder gefasst.

Den Nachmittag hab ich dann Zuhause verbracht. Seit Dienstag lerne ich wieder täglich für ca. 1 Stunde Dänisch. Den ganzen Sommer über hatte ich keine Lust dazu…jetzt geht es wieder los….aber es ist und bleibt eine langsame Angelegenheit…Das bereits Gelernte ist noch im Kopf und die Wiederholungen zum Einstieg waren somit positiv, vor allem was die Aussprache angeht…die fällt mir zunehmend leichter. Ich hadere aber weiterhin mit den Bedeutungen der vielen kurzen Wörtern und vor allen den verschiedensten Arten von Pronomen.. die fallen mir tatsächlich schwer, aber ich hab ja keine Eile und versuche jetzt konsequent weiter zu lernen.

Was mir daran so schwer fällt sind z.B. solche Wörter, die im Deutschen oder Englischen ebenfalls oft vorkommen, aber eine andere Bedeutung haben und mich immer wieder durcheinander bringen wie z.B. diese dänischen Wörter:

Er = ist / sein

Dem/dem = Sie /sie

den = dieses / das

I = Ihr (in Deutsch / Ich (in Englisch)

Aber steter Tropfen höhlt den Stein…also wiederhole ich gewisse Teile der Grammatik-Grundformern, während ich gleichzeitig weitere Vokabeln dazu lerne.

Ich war auf jeden Fall an jedem Tag der Woche ein- bis zweimal walken, wandern….dazu hab ich noch einige Einkäufe erledigt, mich um die Wohnung gekümmert und meinen Kleiderschrank auf Herbstbetrieb umgestellt, Wäsche gewaschen und gebügelt und bin ziemlich zufrieden damit.

Innere Stärke – auch ohne Familie

Dienstagabend sollte eigentlich der nächste Versuch für die Ballonfahrt über Flensburg stattfinden…aber schon Tage zuvor war klar: das klappt wieder einmal nicht, aufgrund der Wetterverhältnisse vor Ort …das war inzwischen der 4.Versuch, seit Juli letzten Jahres und einen weiteren wird es in diesem Jahr nicht mehr geben.

Leider ist meine Schwester extrem unflexibel bei der Terminsuche….nun gut – dann geht es im nächsten Jahr weiter. Ihre rigorose Absage, es doch noch mal innerhalb der Woche (außerhalb Ihres Urlaubs) zu versuchen hat mich getroffen, obwohl es bei ihr Vorort ist, sie durch den Frühdienst doch oft genug den Abend frei hat und sie auch zwischendurch immer wieder freie Tage bekommt…aber nein – sie will es einfach nicht in der Woche und pocht auf die ursprüngliche Planung an ihren freien Wochenenden, alle 14 Tage. Sturheit ist eine sehr ausgeprägte Eigenschaft in unserer Familie und bündelt sich nicht nur bei mir.

Inzwischen geht mir das Thema auf die Nerven und manchmal wünschte ich schon, ich hätte Ihnen das nicht zum Geschenk gemacht. Dieser kleine Disput, mit meiner Schwester, ging mir quer runter und hat mich leider so negativ getroffen, dass ich mich für die nächsten Tage komplett in mich zurück gezogen habe…so eine dieser leicht schwermütigen Verstimmungen, die mich manchmal überkommen. Aber gut…dadurch konnte ich meine Urlaubswoche jetzt ganz ruhig und zuhause verbringen.

Mir hilft dann viel Ruhe von außen, viel Bewegung an der frischen Luft, die Wohnung zu Putzen, Ordnung zu schaffen, leckeres Essen kochen und einfach die Sachen machen, die ich gerne tue. Dann dauert es maximal ein paar Tage und ich bin wieder raus aus dieser düsteren, gedämpften Stimmung.

Von diesem Urlaub hatte ich Schwester+Schwager extra nichts erzählt. Ich wollte Vermeiden, das mich die Beiden in Ihrer letzten Urlaubswoche auch noch vereinnahmen…und prompt kam auch die Frage, ob ich an diesem Wochenende nicht doch zu Ihnen kommen möchte….ähm – Nein…ich hab dafür ein anderes Wochenende vorgeschlagen, wir treffen uns dann in zwei Wochen.

Ich hab meiner Schwester gestern erst geschrieben, in welcher seelischen Verfassung ich mich in den letzten Tagen befunden habe und es kam nur die Antwort: „kein Problem – jeder hat mal einen Durchhänger“.

Es ist wie immer: schreibe ich von körperlichen Problemen, ist sie sofort zur Stelle mit Anteilnahme und Ratschlägen…schreibe ich davon, wie es um meine seelische Verfassung steht- nimmt sie es kaum zur Kenntnis und kommt sofort zum nächsten Thema. So war es schon immer. Schade!

Wie immer, bin ich in diesen Dingen meine eigene beste Hilfestellung…ich weiß ja mit solchen Phasen bei mir umzugehen und ich hatte auch nicht wirlich mit einer Unterstützung ihrerseits gerechnet.

Meine Stärke ist es, mich selber aus solchen Momenten zu befreien – ohne Hilfe von Außen. Und mit jeder überwundenen kleinen oder größeren Krise werde ich stärker und fühle mich freier, unabhängiger – aber auch noch mehr desillusioniert von Konstrukt der Familie.

Wenn ich jetzt meinen Beitrag lese, bin ich selber überrascht über das Ergebnis und über die tieferen Einblicke, die ich hier in meine Seele gewähre….eigentlich sollte es ein Beitrag über die schönen Dinge werden, die ich in dieser Woche noch unternommen habe…stattdessen schreib ich darüber, was mich belastet hat – ohne das ich es vorher so richtig wahrgenommen habe.

Aber auch das Schreiben hilft mir immer wieder mich von Ballast zu befreien und so geht es mir auch wieder richtig gut….ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag.

Vom Haferflockenbrot zum Pflaumen-Crumble

Bei einem erneuten Backversuch eines Haferflockenbrots hab ich nun endlich ein vorzeigbares Ergebnis und es schmeck auch richtig gut….ich hab ein Rezept aus dem Internet als Vorlage genommen…und das hatte den guten Hinweis, die Haferflocken erst einmal für 1/2 Stunde in Milch einzuweichen….und so wurde es tatsächlich saftiger und feiner in der Krume.

Eigentlich dachte ich, die körnigen Haferflocken bleiben etwas gröber im Brot…aber dafür ist es saftiger und lässt sich gut schneiden….ich hatte das Brot allerdings ein paar Minuten zu lange im Ofen, wie man am Rand gut erkennen kann…machte aber nichts: außen war es schön knusprig und Innen genauso schön fluffig.

Als Nächstes kam dann mal wieder ein süßes Brot auf den Tisch…es ist weniger ein Brot, als ein Gebäck….ich hab es zumindest mit Kaffee und pur genossen…auch hier hab ich den Zucker etwas reduziert und trotzdem war es süß genug:

…und heute hab ich dann noch die Pflaumen vom Markt in einen Pflaumen-Crumble verwandelt…wobei ich nur die Hälfte an Teig genommen habe, als das Rezept eigentlich vorsah….auf 600g kleingeschnittene Pflaumen, hab ich nur 150g Teig genommen…das macht den Crumble fruchtiger und weniger mächtig….es ist daher eher ein Nachtisch, den man mit dem Löffel isst, als ein fester Kuchen….mega-lecker und als Krönung geht es super mit geschlagener Sahne und einer Kugel-Vanille-Eis:

einfache Gerichte – dafür lecker

Mit dem Einsetzen des Regens in den letzten Tagen, war auch das Signal da, wieder mehr zu Kochen…es gab also eine frische Rindfleisch-Gemüsesuppe auf Basis einer Rinder-Beinscheibe…das dauert zwar etwas länger…aber das Ergebnis ist eine leckere würzige Suppe:

Und auch eines meiner Lieblings-Gerichte aus Kindertagen gab es mal wieder: Milchreis mit Zimt und Zucker…davon hab ich gleich einen großen Topf gekocht und hatte so ein paar Tage etwas davon:

und eine schnelle Nudelpfanne gab es auch: mit Zucchini, Paprika, Knoblauch und Parmesan

Gestern Abend hab mich noch eine ganze Dorade im Ofen gegart….die hat es allerdings nicht geschafft auf ein Foto zu kommen…ich war zu hungrig.

Sichtbar, Leuchtend oder Dunkel

Seitdem die große Hitze des Sommers endlich vorbei ist, hab ich abends – oft schon im Dunkeln – meine Walkingrunden wieder aufgenommen. Und genau wie die Jahre zuvor, bin ich mit Taschenlampe und meinen „Positionslichtern“ unterwegs.

Was ich so scherzhaft als Positionslichter bezeichne, sind kleine batteriebetriebene Leucht-Anhänger, die man an Ärmel oder Kragen einer Jacke Klipsen kann, um im Dunkeln auch gesehen zu werden. Neuerdings hab ich als Alternative leuchtende „Schnapp-Armbänder“ aus einem Sportgeschäft, die man mittels USB-Kabel wieder aufladen kann.

Wo ich abends außerhalb des Ortes meine Walkingrunden drehe, sind oft keine Fußgängerwege und keine Lampen. Es fahren zwar nur selten Autos oder Fahrräder…aber manchmal eben schon – und das kann dann schon gefährlich werden.

Als mich Anfang der Woche ein Radfahrer von hinten überholte, fand er meine Leuchtbänder klasse….so konnte er mich schon von Weitem erkennen und wir kamen gefahrlos aneinander vorbei.

Für Hunde werden solche Leuchtbänder schon oft benutzt und mir hilft es, mich auf die Begegnung mit einem Hund einzustellen (immer in der Hoffnung, das da im Dunkeln noch ein Mensch mit Leine dabei ist – ich hab ja Angst vor Hunden).

Wenn ich durch die Wohnsiedlungen laufe, frage ich mich schon, was werden die Anwohner in diesem Jahr machen, wenn jetzt bald wieder die Zeit ist, die Häuser und Gärten in reinste Lichtermeere zu verwandeln. Werden die Lichterketten überhaupt noch angebracht….wahrscheinlich schon – aber wird es auch so viel sein, wie in den Vorjahren? Oder denken die Menschen mehr darüber nach und machen weniger? Ich bin da wirklich gespannt.

Auf meinen Touren im letzten Jahr, war ich oft überrascht, wie ganze Gärten und Häuser in phantasievolle Lichtermeere verwandelt wurden…oft viel zu viel und viel zu bunt und für mich vor allem ein Graus: viel zu bunt BLINKEND.

Schön finde ich, wenn ein Haus ganz dezent mit den Lichterketten beleuchtet wird, so das es Erhaben und Würdevoll wirkt.

Ich bin wirklich sehr gespannt, was in diesem Winter zu sehen sein wird: keine Beleuchtung – weil notwendige Sparmaßnahme, ein „Jetzt-erst-Recht“-Lichtermeer allem zum Trotz oder „ein-bisschen“-als Kompromiss. Es wird auf jedenfall ein sichtbares Statement sein, egal ob es ein Dunkles oder Leuchtendes sein wird.

Ist das Wetter nun schön oder nicht…

Ist das Wetter nun schön oder nicht…

…an dem Beispiel des ZDF-Meteorologen Ödzen Terli sehe ich mal wieder, wie eine an sich einfache und klare Aussage eines Meteorologen, in Kommentaren zu den Artikeln über diese Aussagen, zu einer überbordenden und maßlos übertriebenen Medienschelte ausufert, bzw. er persönlich beleidigt und diffamiert wird.

Ein Meteorologe ist doch nicht nur dazu da, die aktuellen Temperaturen, Regenwahrscheinlichkeiten und Windrichtungen in die Wohnzimmer zu tragen, sondern sie beobachten Klimaprozesse und prognostizieren Wetterentwicklungen.

Wenn also eine Jahreszeit extrem abweicht vom langjährigen Mittel oder sonstwie auffällige Entwicklungen sich Abzeichnen, dann finde ich es richtig, das darüber auch in den Wetternachrichten informiert wird. Es bietet die Möglichkeit die aktuelle Wetterlage in einem großen Kontext (hier Klima) einzuordnen….immer belegt anhand von Grafiken und Statistiken.

Wem das als Panikmache negativ aufstößt, möchte vielleicht lieber belogen werden und weiterhin glauben alles ist in Ordnung auf unserem Planeten und ja, auch ich möchte manchmal einfach nichts mehr hören von aktuellen oder zukünftigen Katastrophen – aber nur weil ich es nicht immer möchte, heißt es nicht, dass es dann weg geht.

Und ich gebe Özden Terli recht, wenn er bei langanhaltendem Sonnenschein und Trockenheit nicht mehr von schönem Wetter reden möchte: „Was ist denn schön daran, wenn draußen alles gelb ist vor Trockenheit und die Bäume leiden?“

Und es Leiden bei dem Wetter ja auch viele Menschen und Tiere unter der Hitze….ich fand es in diesem Sommer bei den immer noch moderaten Temperaturen hier im Norden bei mehr als 32-36 Grad auch nicht mehr schön.

Wir können es doch auch sehen, der Rasen ist verbrannt, auf den Feldern wuchs das Getreide nicht mehr so hoch, die Bäume haben vielerorts schon die Blätter sehr früh verloren, alles war ausgedörrt, weil es monatelang nicht geregnet hat…soll man darüber nicht reden, weil es manche eben nicht hören wollen?

Ich will darüber informiert werden…ich will es wieder und wieder hören….denn auch ich bin phlegmatisch und ändere mein Verhalten nicht automatisch, nur weil man es mir einmal erklärt, das ich etwas ändern sollte…sondern nur, wenn ich es immer wieder höre und so langsam es auch in mein Bewusstsein dringt, das auch ich mein Verhalten im Kleinen ändern muss, damit es irgendwann einmal im Großen sichtbare Änderungen gibt.

Und um noch einmal ganz klar meine Meinung zu sagen (auch wenn das jetzt nicht in erster Linie mit dem Klima, sondern mit der aktuellen Energiekrise zu tun hat): Ich finde es auch nicht schlimm, das uns jetzt von Regierungsseite auferlegt wird, Heizkosten zu sparen, Strom zu sparen und auch Wasser zu sparen. Denn das hätten wir schon vor längerer Zeit alle ganz locker von alleine machen können…und das ist genau das, was ich schon seit einigen Jahren selber versuche. Aber wir Menschen sind zu bequem und denken zu wenig darüber nach, wo die eigene Verschwendung anfängt. Ich weiß auch, es ist vielen Menschen nicht möglich, noch weiter an all dem zu sparen, weil sie sich das Leben eh kaum noch leisten können….aber die Menschen, die verschwenderisch immer noch die Heizung auf 25 Grad aufdrehen, dann aber das Fenster dabei auf Kipp geöffnet lassen…die lieber im T-Shirt im Wohnzimmer sitzen, anstand mal einen Pullover darüber zu ziehen, die haben bestimmt noch Einsparpotential….und das kommt dann nicht nur der Energiekrise, sondern auch der Klimakrise zu Gute.

Ach ja und ich halte nichts davon, immer nur auf die Anderen zu zeigen…die es noch schlechter machen, oder noch verschwenderischer sind…und auch ich finde nicht alle Maßnahmen der Regierung sinnvoll.


Meteorologen und Meteorologinnen erforschen Klimaprozesse und beobachten, messen und prognostizieren Wetterentwicklungen. Sie erarbeiten Modelle für Wettervorhersagen, entwickeln Messinstrumente, sammeln meteorologische Daten und erstellen Statistiken sowie Datenbanken.

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index;BERUFENETJSESSIONID=ZQhFNH00VR0HMo0rWH9iY1D9VR55sb8ycRFWReOj9tT49h4ZdLBn!-23305192?path=null/kurzbeschreibung&dkz=58757&such=Meteorologe%2FMeteorologin

…und wie immer gilt: das ist MEINE Meinung und auf meinem Blog tue ich sie auch kund- jeder darf gerne denken was er möchte!

Jeans ? – aber Welche denn?

Wann hat es eigentlich angefangen, dass der Kauf einer passenden Jeanshose zur Wissenschaft wird?

Mit Schrecken musste ich feststellen, dass ich mich in meinen verbliebenen langen Jeans nicht mehr wohlfühle. Eine ist zu eng um den Bauch, bei der High-Waist-Jeans drückt der Bund unangenehm auf den Magen und bei der Nächsten fühle ich mich, durch die enganliegenden Hosenbeine, wie in einem Schraubstock.

Somit hab ich für den Winter nur noch 2 passende lange Jeanshosen, die ich gerne anziehe….Also EINE Neue muss auf jeden Fall her.

Ich bin in eines dieser hallenartigen Jeans-Geschäfte gefahren…und minuten-später war ich schon komplett überfordert von der Auswahl: Jeanshosen soweit das Auge reicht….und jede war klassifiziert:

Bootcut, Regular fit, Boyfriend, Skinny, Slim fit, Straight leg, Marlene, Barrel, High Waist, Culotte, Moms, Low Waist..und für meinen Begriff sahen die einfach alle gleich eng aus, wie Hosen für schmale Kinder.

Eine junge Verkäuferin nahm sich Meiner an und in diesem Fall war ich sogar froh über ihre Hilfe…habe ihr meine Größe und Vorstellungen über die perfekte Jeans genannt: Straight oder leichten Bootcut, normale Leibhöhe und vor allem KEIN oder sehr wenig Elasthan und damit reduzierte sich die Auswahl in dem Laden mit hunderten von Jeanshosen tatsächlich auf ZWEI.

Dabei ist meine Figur mit einer Größe von evtl. noch knappen 1,70m und einem Gewicht von inzwischen rund 70KG, mit langen Beinen und einer normalen Gewichtsverteilung, jetzt nicht unbedingt als exotisch zu betrachten. Normal eben. Und trotzdem blieben nur 2 Hosen übrig.

Erklärung der Verkäuferin: es ist sehr schwer Jeans ohne Stretch zu verkaufen…denn durch einen hohen Elasthan-Anteil kann man tendenziell eine kleinere Größe nehmen und die sitzt dann, eben durch die Dehnfähigkeit des Materials, immer noch gut an den meisten Figuren der Frauen.

Das ist nichts für mich…ich mag mich in einer Hose nicht eingesperrt fühlen…ja klar muss eine Jeans möglichst knackig an Hintern und Oberschenkeln sitzen…aber doch nicht wie eine Wurstpelle….außerdem möchte ich beim Hinsetzen noch Luft bekommen und auch nicht das Gefühl haben, das mein Mageninhalt durch die Hose wieder nach oben herausgepresst wird.

Ich hab dann aber doch keine der Beiden Jeans genommen, auch wenn der Jeansstoff sich richtig toll anfühlte. Die Teuerste mit 129 EUR saß nicht ganz so bequem,…und bei der, die richtig passte und auch nur 59EUR kostete, waren die Hosenbeine eindeutig zu kurz und wohl auch nicht mehr in einer längeren Variante zu bestellen.

Ich werde allerdings den Verdacht nicht los, sie hatte einfach keine Lust, sich für die doch recht günstige Hose, jetzt noch so ins Zeug zu legen…denn sie sagte sie hätte, während ich noch in der Kabine die Teurere anprobierte, in einer anderen Filiale nachgefragt…. allerdings hab ich sie die gesamte Zeit vor der Kabine mit einer anderen Kunden reden hören….hmmm – egal.

Ich hab dann später, in einem anderen Laden mit großer Jeans-Auswahl, den unbequemeren Weg gewählt und mich selbständig durch die verschiedensten Jeansformen gewühlt und anprobiert, nachjustiert in Größe und Form und anprobiert und nachjustiert und anprobiert und anprobiert und anprobiert…..

Bis ich mich zum Schluss für 2 Hosen entschieden hatte…und bin mit weniger als 100 EUR für Beide zusammen ausgekommen und die Stretch-Fähigkeit ist in beiden Hosen sehr gering. Na also – geht doch!

gefundene Urlaubstage

Die letzte Woche plätscherte ruhig und entspannt vor sich hin….beruflich ist es immer noch derartig ruhig und entspannt, das ich langsam misstrauisch werde.

Nutze aber diese extrem ruhige Lage, um lange aufgeschobene Arbeiten zu erledigen….und habe mich intensiv einem speziellen Thema gewidmet, das ich zwar regelmäßig „mache“, aber die firmenspezifische Vorgehensweise ist für mich unlogisch und nicht selbsterklärend und vor allem, wird es trotz Corporate Identity nicht in jeder meiner Firmen gleich behandelt.

Wo liegt die Logik, warum weichen einige Firmen davon ab und wie kann ich es möglichst systematisch für alle gleich erfassen….hierbei bin ich tatssächlich extrem „old-shool“…und nutze ein Ringbuch um den Ist-Zustand aller betreuten Firmen zu erfassen.

Anschließend habe ich alle Mails der letzten 2,5 Jahre zu dem Thema quergelesen und schaue noch einmal nach, was für unterschiedliche Erklärungen ich von den verschiedensten Kollegen, zu dem Thema erhalten habe und so langsam verstehe ich, was tatsächlich gewollt ist….und welche Erklärungen der Kollegen ich als fehlerhaft ignorieren kann.

Nun wo ich weiß, wie es gebucht, kontrolliert und dokumentiert werden soll, vergleiche ich es mit dem aktuellen Ist-Zustand und sehe, wo ich Umbuchungen machen, wo ich die Dokumentation anpassen und wo der Kollege aus der entsprechenden Abteilung, die Zahlen korrigieren muss….und am Ende der Woche passtedann auch alles zusammen. Das ist ein schönes Gefühl. Thema erledigt.

Wohlwissend, das diese ruhige Zeit bald wieder vorbei ist, habe ich schon mal angefangen für die kommenden Quartalsabschlüsse vorzuarbeiten…und jetzt hab ich tatsächlich schon wieder ein paar Tage Urlaub.

Ende letzter Woche hab ich ungläubig festgestellt, das ich ab dem 12.09. schon wieder eine Woche Urlaub habe. Als ich lachend meiner Kollegin erzählte, das ich ein paar Urlaubstage „gefunden“ habe, kam sogar der GF lachend um die Ecke und fragte: wo und wie man denn Urlaubstage finden könnte.

Ganz einfach….indem man sich Urlaubstage von seinem Chef genehmigen lässt, diese aber immer wieder verschiebt und letztlich den Überblick nicht mehr im Kopf hat. In meiner Urlaubsdatei und in den Outlook-Kalender hatte ich die Tage zwar eingetragen, dann aber einfach nicht mehr daran gedacht.

Und hoppla: ich hab schon wieder Urlaub…

Herbstbeginn

Auch hier oben im Norden, zeigt der Herbst seine ersten Vorboten….und durch den starken Regen der letzten Tage, sind die Temperaturen wieder im normalen Bereich…tagsüber bei Regen zwischen 14-17 Grad, Sonnenschein zwischen 22-24 Grad…das reicht mir völlig aus.

Auf meinem Balkon hat sich innerhalb von 2 Tagen ein wunderschöner Gras-Wedel gebildet….ja so langsam muss ich mir mal Gedanken über die Herbst-und Winterbepflanzung machen….

Nach der vorsichtigen Erweitung der Futter-Vielfalt an den Futterstellen, kommen inzwischen auch ein paar Buchfinken und Grünfinken regelmässig zu Besuch….und es Entstehen immer wieder „Warteschlagen“ auf den Holzspalieren….aaach das ist so schön zu beobachten…manchmal streiten die Vögel sich sogar untereinander.

Einen besondern Moment hatte ich in dieser Woche, als ich Morgens die Gardine vor dem Balkonfenster zurückzog und einen Zaunkönig zwischen den Balkonkästen erblickte..,leider wurde der niedliche kleine Kerl durch die Bewegung aufschreckt und schon war er wieder fort. Schade. Ich hab schnell noch eimmal im Internet nachgeschaut, ja es war ein Zaunkönig….den hab ich bisher tatsäclich noch nie in Natura gesehen.

Ich finde diese Zeit, des gerade begonnenen meteorolischen Herbstanfangs (01.09.) ganz phantastisch.

Passend dazu hab ich gestern ein paar dickere Wohlfühlsocken gekauft…die meisten „alten“ sind inzwischen fast blank gelaufen…da wärmt nichts mehr an der Fußsohle …. also hab ich mir gleich ein ganzes „Bündel“ an verschiedenen Wohlfühl-und Kuschelsocken gekauft….aber danach musste ich schon lange suchen…denn ich mag Socken mit einem sehr hohen Baumwoll- oder Woll-Anteil…und vor allem mit einer etwas dickeren Laufsohle.

Jetzt beginnt die Zeit für Abende mit Strickjacke, Kuschelsocken und heißem Tee….und Balkonaufenthalte in Jacke und mit einer Wolldecke.

Wortlos zufrieden

Auch nach mehr als einer Woche, seit Ende meines Sommerurlaubs, fühle ich mich immer noch richtig entspannt und zufrieden….und verspüre aktuell nur wenig Drang mich zu unterhalten oder schriftlich auszudrücken.

Ich mache viele kleine Dinge nach Feierabend….und fühle mich so gut dabei….so still ruhig, ohne das es einen negativen oder bedrückenden Beigeschmack hat. Ich geniesse gerade die Ruhe in mir und um mich herum. Ich unterhalte mich im Büro, ja klar…aber ich habe gerade gar kein Mitteilungsbedürfnis.

Ich bin viel draußen unterwegs, mache einiges auf dem Balkon, mache Sport und backe, neben Broten und Brötchen, auch wieder öfter Kuchen:

Alles nichts Spektakuläres…aber ich fühle mich wohlig zufrieden…ein schönes Gefühl.

Ich wünsche Euch ein schönes und friedliches Wochenende ….lasst es Euch gut gehen….