Erfrischende Diskussion

Um aber auch mal wieder etwas Positives zu erzählen: vor ein paar Tagen war ich mit Kollegen aus einer anderen Abteilung zu einem Umtrunk in einem Bistro verabredet…jaaa das hat so richtig gut getan über Politik und Gott-und-die-Welt zu plaudern und zu diskutieren…los gelöst von Themen der Firma oder irgendeiner politischen Extrem-Meinung, ganz locker und unkompliziert.

Das Wesen der Diskussion ist es ja eine Meinung zu haben, diese sachlich zu vertreten und die Meinung von anderen zu Kenntnis zu nehmen und gegen seine eigene Meinung abzuwägen, Schnittmengen (Konsens) zu finden und Unterschiede zu benennen und von allen Seiten zu betrachten. Das Wort Diskussion bedeutet ja eigentlich:  Untersuchung

Es ist schon eine Weile her, das ich mich auf so leichte Art zu politischen Themen austauschen konnte, ohne das es dabei zu unsachlicher Stimmungsmache kommt. Das war sehr erfrischend.

Werbeanzeigen

Countdown gestartet

Sooo – die offizielle Arbeitswoche ist geschafft….

Heute lief es für mich zwar richtig gut, bin gut voran gekommen…aber mein Team-Neuzugang ist echt schräg drauf, heute konnte ich nicht mehr ruhig bleiben und hab ein paar Mal ungehalten auf seine Arbeitsweise und seine oft unangebrachten Bemerkungen reagiert – das kam natürlich gar nicht gut an.  Ja – ich weiß, das war unklug…aber ich hab mich soo geärgert.

Das Ende vom Lied: ab dem Zeitpunkt hat er wirklich überhaupt nicht mehr nachgedacht und  noch mehr Fehler produziert. Als er gegen Ende des Nachmittags gesagt hat, irgendwie sei er erschöpft hab ich ihn ins Wochenende geschickt.

Da hat er mir doch tatsächlich als Erklärung gesagt, er hätte in dieser Woche bereits 45 Stunden gearbeitet und er wäre jetzt ausgebrannt….Zugegebenermaßen hab ich einen Moment gebraucht um mein Gesicht wieder in den Griff zu bekommen…so ganz konnte ich das ungläubige Grinsen nicht unterdrücken. Mit dem Wort „ausgebrannt“ verbinde ich doch etwas anderes…

Nun gut – was soll ich darauf sagen…am Besten NICHTS. Immerhin ist er bereits 5 Monate bei uns, da hätte ich eigentlich etwas MEHR erwartet. Und damit meine ich NICHT mehr Arbeitsstunden, sondern besser genutzte Zeit, mehr Leistung, mehr Konzentration, weniger Quatschen und wesentlich weniger an unkoordinierten Nachdenk-Aktionen die zu keinem oder einem falschen Ergenis führen. Die Flexibilität im Geist und den wachen Verstand erkenne ich gerade nicht so wirklich.

Aber vielleicht liegt es ja an mir –  vielleicht sind es zu viele Worte – zu viel Erklärungen in bester Absicht…aber wenn sein Verstand nicht mitkommt nutzt das ja auch nichts…

Puhhhhhh – ich werde meine Strategie ändern…ändern müssen….ich überlege mir bis zum Wochenanfang wie ich jetzt weiter vorgehen werde.

Gestern hat mir meine Chefin meinen letzten Urlaub genehmigt, damit ist mein letzter Arbeitstag bereits am 13.09.2019. Freitag den 13. – gut das ich nicht an einen Unglückstag glaube.

Der Countdown beginnt:

Verbleibende reguläre Arbeitstage: 50 ./. 2 = 48 Tage  (hab noch 2 Tage Urlaub mittendrin)

Inclusive  1 x Halbjahres-Abschluss-Reporting komplett / 2 x Monatsabschlüsse m. Reporting

Aber auch meine Team-Mitglieder gehen noch in den Sommerurlaub und ich muss weiterhin viel Zeit für die Einarbeitung einplanen.

Nun, aller Hektik zum Trotz, verbringe ich jetzt einen entspannten Feierabend und werde mich  „NUR“ an einem Tag am Wochenende ins Büro begeben, in der Hoffnung damit dann in der kommenden Woche nicht gleich zu Anfang wieder zeitlich in Bedrängnis zu kommen und nervlich zu schnell am Limit zu sein. Ich ziehe also einen Teil des zeitraubenden Reporting vor… so schaffe ich mir eine kleine „Zeit-Insel“.

So sollte es möglich sein ab Mitte der Woche die Anzahl der Arbeitsstunden wieder auf ein normaleres Maß zu senken…

Diese Woche schafft mich..

…in meinem Job herrschen  leicht chaotische Zustände kurz vor dem Halbjahres-Abschluss… ich weiß nicht wieso, aber Teile meines Teams sind im Moment nicht so richtig bei der Sache…die geänderten Aufgaben, die geänderte Aufgabenverteilung und die immer noch andauernde Einarbeitung des neuen Kollegen führen zu kollektiven Konzentrationsproblemen…

Das wiederum hat massive Auswirkungen auf das Arbeitsergebnis und ich rede nicht von einem Fehler hier oder da, sondern von ganzen Fehler-Serien wo man denkt: Sagt mal wie kommt ihr denn darauf…das  ist seit Jahren immer so gelaufen, das hat sich nicht geändert und urplötzlich erinnert ihr euch nicht mehr an die normalsten Dinge?

Es hilft ja nichts…ich muss also ständig erklären, korrigieren, ermahnen und auf Dinge hinweisen, beschwichtigen usw.  Ich hoffe diese Negativ-Serie ist bald überwunden.

So wie es jetzt läuft, mache ich mir echte Sorgen um die nahe Zukunft, wenn ich dann ab Mitte September nicht mehr da sein werde…ob mein Team es tatsächlich schafft  mit den geänderten Anforderungen UND bald mit einem neuen Teamleiter ihre Aufgaben korrekt durchzuführen und sich dabei selbst zu kontrollieren.

Der neue Teamleiter wird das am Anfang erst mal überhaupt nicht überblicken können wo die Fehlerschwerpunkte der Einzelnen Aufgaben liegen, der wird genug damit zu  tun haben meine Aufgaben zu bewältigen, nach so kurzer Einarbeitung.

Ich bin in dieser Woche innerlich sehr unruhig, ständig pocht mein Herz bis zum Hals – mein Blutdruck rast und ich muss immer wieder bewusste Auszeiten nehmen, um nicht durch zu drehen…Zusätzlich reagiert meine Haut wieder mehr auf…???  Ja auf was? Also Hausstaub kann es nicht sein, wenn ich NOCH MEHR putze werde ich zum Putz-Neurotiker…lach…. Aber irgendetwas lässt meine Augenlider jucken und anschwellen wenn ich draussen bin, im Park oder in der Stadt…weniger im Wald….seufz…

Und eines muss ich auch mal loswerden: was mich auch sehr unter Stress setzt, sind die Momente in denen mein Ex-Freund sich bei mir meldet…immer wenn ich aufatme und denke super, es sind ein paar Wochen ganz ruhig vergangen….jetzt ist es endlich überstanden, kommt wieder eine Nachricht L Es setzt mich unter Stress das er mir immer noch zu verstehen gibt, wie wenig er mit der Situation umgehen kann…er schafft es nicht nach vorne zu blicken und selber für sein Leben eine  eigene Art von Zufriedenheit zu erlagen, ja das ist auch Arbeit für sein eigenes Glück selber verantwortlich zu sein ….aber das ist sein Problem, nicht meines –

…und im Gegensatz  zu ihm fand ich meinen ersten Single-Urlaub einfach toll und entspannend…ich hab nichts vermisst und habe mich die 14 Tage wunderbar erholt (okay – die Erholung hat nur kurze Zeit angehalten) , mich frei und unbekümmert gefühlt, viele Dinge unternommen, hab spontane Ausflüge gemacht oder eben auch spontan umdisponiert… genau so hab ich mir meinen Urlaub vorgestellt…ich liebe meine wieder gewonnene Unabhängigkeit und genieße mein privates Leben…

…und das mit diesem  nervenaufreibenden Job ist ja auch bald überwunden…

Abend bin ich platt und schlafe schnell ein…aber gestern hab ich mich dann doch noch zum Pilates aufgerafft…das tat gut.

Disco-Abend -Ü30

Endlich mal wieder Tanzen zu gehen, das hab ich mir gewünscht…und hiermit meine ich jetzt das Disco-Gehopse und keine Form eines regel-folgenden Paartanzes…gestern gab es eine Ü30-Party in FFM und ich war endlich mal wieder dort.
Beim letzten Mal war ich noch mit meinem heutigen Ex-Freund dort, seit der Trennung hab ich den Ort gemieden um ihm dort nicht zu begegnen…aber gestern wollte ich mich unbedingt bewegen ohne weit fahren zu müssen. Seit der Trennung bin ich bereits 2x die knappen 40km gefahren um in die Dorf-Disco auf dem Land zu fahren, in der ich früher öfter mit meiner Clique war…aber die Fahrerei Nachts macht mir nicht so viel Spaß.

Bei der Wärme war es in FFM auch nur mäßig voll…das kommt mir entgegen…und so hab ich mich fast 2 Stunden körperlich voll ausgepowert. Das ist auch eine Form der sportlichen Betätigung, zumindest so wie ich tanze und ich war derartig von oben bis unten verschwitzt, das ich auf dem Rückweg zu meinem Auto fast gefroren habe. Wohlwissend hab ich daran gedacht ein großes Handtuch mit zunehmen um mich im Auto darauf zu setzen…
Das mit dem Schweiß ist ein merkwürdiger Effekt…er kühlt die Oberfläche der Haut und trotzdem ist der Körper weiter aufgeheizt…. Der kühlende Nachtwind trifft auf die oberflächlich gekühlte Haut und schon hat man das Gefühl es ist kalt, während die Hitze weiter versucht von Innen nach Außen zu gelangen..
Zuhause angekommen bin ich mitten in der Nacht noch unter die Dusche…und dann mit frischen Klamotten und feuchten Haaren noch für eine Weile in mein Sommer-Zimmer: auf den Balkon….im wahrsten Sinne eine himmlische Stimmung bei dem klaren Himmel.

Hitzestrategie zuhause und Genuss unterwegs

Jetzt macht es sich auch bezahlt das diese Wohnung eher dunkel ist und einen Schattenbalkon hat…dazu noch meine Strategie bei der Hitze…

Draußen sind lt. Thermometer 34 Grad im Schatten …in der Wohnung sind es dagegen nur 24 Grad….so lässt es sich gut aushalten.

Gut gelüftet in der Nacht (bei 17 Grad letzte Nacht um 1.30 Uhr)  hab ich alle Fenster geöffnet um die kühlere Luft in die Wohnung zu lassen…und als heute Morgen die Temperatur drinnen wie draußen 23 Grad anzeigten, sofort alle Fenster zu und die Außenrollos runter… hahahaha…

Jetzt ist es 15.30 Uhr und ich hab drinnen immer noch angenehme 24 Grad…. Und hab inzwischen sogar die Wohnung geputzt, gesaugt, Wäsche zusammengelegt und Essen gekocht (okay – also in der Küche ist es wahrscheinlich etwas wärmer – hier muss das  Fenster beim Kochen einfach geöffnet sein).

Nachdem ich gestern Nachmittag einen langen Spaziergang  in der Sonne unternommen habe und am  Abend noch dazu in einer Disco  war (jaa – ich weiß, das ist ein eher altmodischer Begriff) um endlich mal wieder zu tanzen…hab ich mir für heute vorgenommen einfach zuhause zu sein….auf dem Balkon weht ein leichter angenehmer Wind…

Wie entspannend hier zu sitzen und die Gedanken kreisen zu lassen…gut das ich am Freitag länger gearbeitet habe…so kann der Firmen-Laptop heute ungenutzt in der Ecke stehen bleiben…ich mag nicht arbeiten und muss es auch nicht…

Inzwischen hat sich mein Körper und vor allem mein Kopf an die hohen Temperaturen gewöhnt…ich kann besser damit umgehen und bekomme KEINE Kopfschmerzen…

Aber körperliche Höchstleistungen muss ich nicht draußen oder im stickigen Fitnessstudio vollbringen…aber ich trinke regelmäßig und ausreichend Wasserschorlen mit verschiedenen Fruchtnoten ….(Erdbeer, Himbeere, Minze, Zitrone, Limette, Orangen – oder Cranberry) ..und ja mit Eiswürfeln..auch wenn ich es besser weiß…ich mag es eben auch kühl. In den letzten Jahren hab ich es immer mit ungesüßten Früchtetees gemacht…in diesem Jahr stehe ich auf Frucht-Wasserschorlen…auch ohne zusätzlich Zucker.

Als ich gestern nach dem langen Spaziergang an der Nidda entlang nach etwas zu trinken lechzte, hab ich mir eine kleine Flasche Cola Light gekauft…und ich muss euch sagen das war die BESTE Cola überhaupt…seit mehreren Wochen hab ich gar keine Cola mehr getrunken (das hab ich mir ja schon vor längerer Zeit abgewöhnt Sieht so ein Cola-Junkie aus?)…und jetzt war ich durstig, mir war warm, ich fühlte mich matt und ich hatte Lust auf eine Cola…und dann diese eisgekühlte prickelige Brause….in kleinen Schlucken…einfach ein Hochgenuss und gefühlt die BESTE Cola EVER…Lach.

 

Ferien und „Feier“-Tage

In Hessen haben die Schulferien begonnen und das hat Auswirkungen auf mein persönliches Wohlbefinden. Nein – ich bin kein Lehrer und noch viel weniger Schüler…aber mit dem Start der Ferien kann ich meine Freizeit auf dem Balkon noch mehr genießen.

In den Ferien bleibt es in der Schule nebenan ruhig, auch im Kindergarten nebenan ist es ruhiger, die Vereine die in der Kirche nebenan proben sind ebenfalls nicht da,  also keine Chorproben, kein Bläserchor…

Was  für eine Wohltat für meine Seele…

Ich hab übrigens mal geschaut, wie sich die Feiertage in Schleswig-Holstein im Verhältnis zu Hessen verteilen…ich hab immer noch im Kopf das es im Süden Deutschlands viel mehr gesetzliche Feiertage gibt, als im Norden oder Osten des Landes.

Früher hab ich nicht darüber nachgedacht das es in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt ist, aber als ich von NRW nach Hessen zog hätte ich beinahe einen Arbeitstag verpasst…lach….weil der 1.November in Hessen eben KEIN Feiertag ist, in NRW aber schon.

In Hessen gibt es jährlich 10 gesetzliche Feiertage…und 10 sind es auch in Schleswig-Holstein. Irgendwie beruhigt es mich, das ich nicht noch einen Feiertag „verliere“…was aber nur daran liegt, das erst vor 2 Jahren ein neuer Feiertag für dieses Bundesland eingeführt wurde: 31.10. – Reformationstag.  In 2017 war es für ALLE Bundesbürger ein zusätzlicher Feiertag…seitdem sind es 9 Bundesländer (im Norden und Osten Deutschlands) die den Reformationstag als jährlich wiederkehrenden Feiertag verankert haben.

In Bayern sind es übrigens 13 gesetzliche Feiertage  !! pro  Jahr.

Das liegt daran das die süddeutschen Regionen immer schon sehr katholisch geprägt waren, in der Mitte Deutschlands ist es eher gemischt (katholisch und evangelisch) und im Nord-und Ostdeutschen-Raum war es schon immer mehr evangelisch geprägt.

Unsere Feiertage haben ja zum größten Teil einen religiösen Hintergrund (weltliche Feiertage sind nur: 1. Januar, 1.Mai und 3.Oktober)….von daher ist es nicht verwunderlich das es diese Unterschiede gibt. Es ist eigentlich eher erstaunlich, das es diese religiösen Feiertage überhaupt noch als gesetzliche Feiertage gibt.

Jeder Feiertag ist damit ein zusätzliches Geschenk des Staates an uns Bürger….und sollte entsprechend gewürdigt werden, als das was sie sind „Feier“-Tage im besten Sinne.

Gut behütet

Bei den hohen Temperaturen die wir in Deutschland inzwischen erreichen, sollte man mal über sein eigenes Wohlbefinden nachdenken.

50 Jahre lang hatte ich überhaupt keine Probleme mit Haut, Sonne oder Wärme.

Mit Sonnenmilch eincremen? Iiiich? -Äußerst selten- nur im Urlaub am Stand.Den Kopf vor der Hitze schützen mit einem Sonnenhut? Quatsch – ich doch nicht…ich liebe die Wärme… und vertrage Hitze und Sonne gut.

Seit der Allergie die  seit dem letzten Jahr mein Gesicht strapaziert und den steigenden Temperaturen, hat sich das geändert…Ich denke mehr darüber nach, mich zu schützen…und wenn ich jetzt wieder viel draußen bin sollte ich einfach darauf achten auch meinen Kopf zu schützen.

Ich möchte weder einen Sonnenstich noch einen Hitzekollaps bekommen…dann lieber vorher handeln.  Es ist übrigens erwiesen das lauwarme Getränke den Körper besser kühlen als Eiskalte…auch wenn wir das subjektiv anders wahrnehmen

Ich bin ja nicht so der Sonnenhut-Typ…fand das immer irgendwie zu überkandidelt und mit Basecaps  fühle ich mich nicht so wohl…die sitzen so locker bei mir – ein Windstoß und ich muss es mit der Hand festhalten.

Und dann hab ich das hier gefunden: Vorne der Schirm wie ein Hut, der Rest aus Stoff wie ein Piratentuch, aber mit leichtem Gummizug hinten…sitzt gut auf dem Kopf bis an die Ohren und lässt sich mit einem Bindeband auch noch enger stellen…..und das Beste, das ist ein Funktionshut mit „eingebautem“  Lichtschutzfaktor 50:  Drückt nicht, hält, schützt und ist super angenehm zu tragen.