Entspannt in Lübeck

Entspannt in Lübeck

Letztes Wochenende hatte ich Besuch von Schwester+Schwager…das war wirklich schön und entspannt.

Als sie Mittags bei mir ankamen, gab es als kleine Stärkung Brot+Brötchen mit jeder Menge Fisch zur Auswahl…ich hatte den Fischladen hier im Ort versucht zu „plündern“ hahaha …. die haben soooo viel Leckeres.

Anschließend sind wir nach Lübeck gefahren…das sind von hier knappe 70km, meistens über Landstraßen. Vorher hatte ich schon im Internet nach einem Parkplatz Ausschau gehalten, der zwischen der Altstadt und der Freiluftbühne liegt….und tatsächlich haben wir nach kurzem Suchen tatsächlich einen freien Parkplatz gefunden, auf dem wir den Rest des Tages stehen konnten….6,00 EUR bis 18 Uhr an einem Samstag in Lübeck finde ich tatsächlich angemessen.

Es war voll in Lübeck….viele Touristen schlenderten durch die Stadt und wir steuerten natürlich auf das Niederegger-Arkaden-Cafè zu und fanden sogar sofort einen freien Platz draußen. Das Wetter war mit knapp über 20 Grad und Sonne echt super angenehm. Erst einmal gab es für uns einen leckeren Marzipan-Kaffee mit Sahnehaube und dann noch Eis…hmmmmmm lecker

Anschließend sind wir durch die Stadt geschlendert und am Abend hatten wiederum Glück, das wir im vietnamesischen Restaurant einen Platz, auch ohne Reservierung, bekommen haben. Es ist ein kleines Restaurant und wir waren hier schon ein paar Mal essen. Für mich gab es eine Bowl mit Entenfleisch und viiiel frischem Salat und Gemüse.

Später sind wir dann zur Freilichtbühne geschlendert und hatten einen lustigen Abend mit „Sherlock Holmes Rache“…Tolle Schauspieler, tolles Stück….es war spannend und lustig und überhaupt einfach klasse. Wir saßen in der 2. Reihe und hatten den vollen Überblick auf die Bühne und die Schauspieler. Also mit 22,00 EUR pro Karte (egal auf welchem Platz) ist das definitiv angemessen. Die Vorstellung begann um 20.30 Uhr und dauerte mit Pause bis 23 Uhr.

Nach der Vorstellung sind wir entspannt zum Auto zurück geschlendert und nach Hause gefahren. Wir fanden alle Drei, das es ein gelungener Tag war….zufrieden und hundemüde fiel ich dann so gegen 1 Uhr ins Bett (bzw. die Couch im Wohnzimmer….Da Schwester+Schwager ja,wie immer, mein Schlafzimmer für die Übernachtung bekommen haben).

Nach einem etwas späteren Frühstück, als sonst üblich, sind wir Sonntagvormittag noch in die Holmer Sandberge gefahren…die Heide blüht aktuell und das Schauspiel muss man sich einfach ansehen…und wenn man schon nicht in die Lüneburger Heide fahren kann…dann nimmt man eben die Holmer Sandberge… hier ist eine Heidelandschaft auf relativ kleinem Raum…dafür aber nahe bei…und der Morgentau lag noch über dem Gelände…so das die meisterhaft geknüpften Spinnennetze noch sichtbar waren:

So ein schön entspanntes Wochenende tat richtig gut und dann ging es in der folgenden Woche aber auch Schlag auf Schlag….

Von Baustellen- draußen und drinnen

Von Baustellen- draußen und drinnen

der gestrige Samstag war echt unangenehm…Es wurde von Stunde zu Stunde wärmer und vor allem schwüler. In der Wohnung konnte ich die Temperatur trotzdem gut auf 23 Grad halten…aber die sehr hohe Luftfeuchtigkeit brachte den unangenehmen Effekt. Die relative Luftfeuchtigkeit lag in fast allen Räumen zwischen 84-86%. Als angenehm empfinde ich, wie die meisten Menschen, eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 50-60%.

Die Temperatur lies dann auch erst ab 20 Uhr wieder nach…und ich hab eine kleine Walkingrunde bei leichtem Nieselregen gedreht und mich über jeden tiefen Atemzug gefreut…na also – geht doch wieder.

Heute morgen sass ich bereits am frühen Morgen auf dem Balkon….die Nebelschwaden lichten sich langsam…es waren nur noch 18Grad und die Luft konnte man wieder normal einatmen.

Außerdem freue ich mich tatsächlich, das die Bahn hinter dem Haus wieder fährt…nach 8 Monaten Umbau und Ausbau ist jetzt wohl der Abschnitt soweit „fertig“….und die AKN fährt wieder.

Was mich allerdings wundert ist, das der Ausbau trotzdem noch gar nicht abgeschlossen ist….das 2.Gleis liegt noch nicht…die Vorarbeiten sind an einigen Stellen auch noch nicht beendet….es klaffen große Lücken, wo noch nicht einmal der Schotter durchgängig liegt und auch die Schwellen liegen nur teilweise…aber laut AKN/Deutsche Bahn, läuft alles nach Plan…na prima.

Insgesamt wird der Ausbau bis 2025 dauern….da kann man sich ja Zeit lassen…aber die werden wohl wissen was sie tun.

Ich zumindest finde es beruhigend, das die Bahn wieder fährt, zumal mich die vorbeifahrenden Züge noch nie gestört haben…ich empfinde sie sogar als beruhigend. Und jetzt kann ich in den nächsten 2 Wochen zu meinen nächsten Krankenhaus-Terminen mit der AKN fahren und brauche keinen Schienenersatzverkehr oder schlimmer noch, den normalen Bus.

sooo inzwischen hab ich nicht nur aus meinem Roggen-Mischteig ein leckeres luftiges Brot gebacken, erneut Haferkekse gebacken (super dünn und super knusprig …jawohl es hat dieses Mal geklappt hahahaaaa) sondern auch die Wohnung aufgeräumt und etwas geputzt….und ganz wichtig ….viiiieel Luft hereingelassen…herrlich.

Bei inzwischen 23 Grad mit leichtem Sonnenschein bereite ich nun gerade meinen Rucksack für eine kleine Radtour vor…

Seit meiner WhatsApp an die ehemalige,Kollegin gestern, hab ich nichts mehr von ihr gehört.

Immerhin habe ich ihr ja auch mein Mitgefühl übermittelt, wegen ihrer Migräne und weil es ihr eben nicht gut geht.

So bin zumindest Ich wieder entspannt und zufrieden so, wie es eben ist.

Ich habe eigentlich immer viel Verständnis für Alle und Jeden und mit einem einfachen ehrlich gemeinten „sorry“, bin ich auch selten länger böse, ..aber manchmal ist es einfach zu viel.

Zumal das genau der Knopf ist, mit dem man mich wirklich empfindlich treffen kann. Es ist genau das Gefühl für mein Gegenüber nur 2. Wahl oder ein Platzhalter zu sein…

Jaaa das ist wahrscheinlich kindisch, aber das ist einer der Nervpunkte aus meiner Kindheit…so ein Stachel mit Widerhaken…

und wieder vergessen worden -gleich 2x

Seitdem die neuen Gemeinschafts-Schlüssel in der Wohnanlage nun getauscht wurden, steht auch mein Fahrrad wieder in der Tiefgarage, direkt hinter meinem Auto.

Seitdem fahre ich auch wieder spontan kleinere Touren mit dem Rad…hab in dieser Woche nach Feierabend schon ein paar Mal schöne Touren gemacht.

Geärgert hat mich allerdings, bereits 2x in dieser Woche, weil ich nicht los konnte…denn ich hab vergeblich auf meine Telefonverabredung gewartet. Ich war mit meiner ehemaligen Kollegin aus Hessen Montagabend um 17 Uhr zum Telefonieren verabredet. Wir kennen uns jetzt mindestens 15 Jahre und sie telefoniert am Liebsten, wenn sie dadurch keine Zeit verliert…während sie kocht, im Auto fährt oder zuhause aufräumt…etwas was mich immer stört…ich finde das unhöflich mir gegenüber.

Die Verabredung kam auch erst zustande, nachdem sie versuchte mich tags zuvor spontan zum Telefonieren zu überreden, was ich abblockte…so spontan liegt mir das Telefonieren nicht. Also meinte sie, sie hätte Montag um 17 Uhr ZEIT.

Als sie dann nicht wie vereinbart anrief, tat ich es …also sie wäre noch im Büro und hätte mir per Whatsapp geschrieben…sie hätte jetzt doch keine Zeit, müsse arbeiten und wir sollten es auf Freitag 17 Uhr oder das Wochenende verlegen. Wochenende? – nene – das kenn ich schon von ihr…dann sitze ich den ganzen Tag und warte, weil sie es eigentlich nie wie vereinbart schafft. Also okay Freitag 17 Uhr.

Nachdem ich also wieder aufgelegt und ihre Whatsapp gelesen hatte, wurde ich ungehalten…das stand nichts von länger Arbeiten, sondern das sie gleich zu einer Freundin fährt… AHA – hatte sie nicht gesagt, sie hätte Zeit? Ich schrieb ihr also: Schon klar – eine Freundin geht natürlich vor. und sie antwortete verwundert ob ich sauer wäre… ja was denkt sie denn – das ich mich darüber freue.

Ja, ich bin eigen in solchen Dingen…eine Telefon-Verabredung ist eine Verabredung und na klar kann plötzlicher Arbeitsanfall oder Krank sein oder so etwas dazwischen kommen…aber warum soll ich jetzt auf eine ihrer Freundinnen Rücksicht nehmen….sie selbst hat den Termin doch vorgeschlagen.

Und Freitag sitze ich also um 17 Uhr zuhause und warte …und sie ruft natürlich nicht an…ich aber auch nicht…weil jetzt hatte ich echt genug davon. Mich stressen solche Dinge…und warum klappt es mit dem Rentner aus Hessen oder mit meinem Ex-Tanzpartner immer ganz unkompliziert…nur mit ihr wird es immer stressig…Termine sind Termine…und die merkt man sich….verdammt noch einmal.

Heute gegen Mittag kam dann eine Sprachnachricht auf Whatsapp (hab ich schon mal erwähnt das ich Sprach-Nachrichten nicht mag)….und hab sie erst heute Nachmittag abgehört…es täte ihr Leid, aber sie hätte Migräne gehabt und unsere Verabredung total vergessen…und sie hätte so viel um die Ohren usw….ob wir nicht Sonntag oder nächste Woche…..

ja danke – das hab ich schon gemerkt, das mit dem Vergessen….ich hab schon die ganze Woche überlegt und es ihr jetzt als Antwort auch geschrieben: ich glaube ich möchte aktuell keinen neuen Telefon-Versuch starten….lass uns vorläufig bei Whatsapp-Nachrichten bleiben, da kann jeder Antworten, wenn er Zeit und Lust hat.

Kleiner Büroumzug und Großer Fehler

Inzwischen bin ich auch in das andere Büro gezogen…das, welches ich jetzt vorläufig alleine nutzen kann…der GF meinte dann auch gleich, als er es gesehen hat: na da müssen wir uns jetzt bald darum kümmern, das noch ein Controller kommt. Ähmmm – neee darauf kann ich gerne noch eine gute Weile verzichten. Beides war lustig ausgesprochen – aber ich weiß nicht, ob er es nicht doch auch ernst meint. Egal – jetzt ist es erst einmal so, wie es ist.

Die großen Schränke sind noch nicht da, aber ich hab einen der halbhohen offenen Schränke aus dem bisherigen Büro mitgenommen…so das ich für alle meine Firmen, wenigstens die aktuellen Ordner griffbereit habe und meinen schmalen abschließbaren Schrank hab ich auch noch in das andere Büro gezogen….und vor ein paar Tagen sind auch die Bilder angekommen, die ich von ein paar meiner Fotografien auf Leinwand habe ziehen lassen…Gerade die etwas Kleineren und das ganz Große sind toll geworden….die hängen jetzt auch schon im Büro…also mir gefällt es jetzt gut.

Der Kollege, von dem ich das Büro übernommen habe, meinte dann auch ganz merkwürdig lauernd: wie bist Du denn an die Bilder gekommen? Selber fotografiert und auf eigene Kosten auf Leinwand ziehen lassen. Seine ernüchternd wirkende Antwort: Ach so!

Jaja, gerade die, die bei uns am oberen Rand der Nahrungskette stehen, sind oftmals echt seeehr sparsam…hahaha…selber bezahlen? Davor schrecken viele zurück egal ob Bilder oder Pflanzen.

Der Kollege geht auch durch alle Etagen und bedient sich überall am Allgemeinen Obstkorb, aus Angst, es könnte ja etwas verderben…das legt er allerdings sehr großzügig aus und sucht sich so öfter mal sein Mittagessen zusammen… so meinte ich vor ein paar Tagen dann auch zu ihm, er solle uns jetzt nicht den letzten Rest mopsen – die Woche ist noch lange nicht um…denn der Obstkorb auf seiner Etage war zu dem Zeitpunkt noch sehr gut gefüllt, während bei uns fast nichts mehr drin war. Dabei waren in dieser Woche auf unserer Etage kaum mehr als 2-3 Personen anwesend.

Meine Arbeitstage sind momentan sehr ausgeglichen und ruhig und so kam der Hunderttausend-EUR-Fehler mehr als unerwartet. Wir haben von einem Netzbetreiber eine saftige Strafzahlungs-Aufforderung bekommen…ausgerechnet für die Gesellschaft, für die ich schon seit Monaten versuche die Abrechnungen zu bekommen. Sofort der Schock – Was ist da passiert und dann – war es mein Fehler? Ja es gab eine Unstimmigkeit wegen der UST-Nummer, aber das war im Oktober letzten Jahres dann bereits geklärt und bis Januar lief ja auch anschließend alles normal…ich war mir also sehr schnell sehr sicher, es ist nicht mein Fehler…

…hab das ganze Thema mit Bitte um Klärung an die Abteilung in der Zentrale geleitet und bekam schon am nächsten Tagen diverse Rückmeldungen…Sie sind dran das zu klären und ich lag richtig: es war nicht mein Fehler…der lag in der Zentrale. Angeblich wurde dort etwas Entscheidenden nicht an den Netzbetreiber geschickt und anschließend lasst sich Dieser dann auch noch 7 Monate Zeit, das zu reklamieren…so kommt die große Strafzahlung zustande, die mit jedem Monat des nicht Erfüllens dieser Pflicht, größer und größer wird. DAS ist schon ziemlich dreist…aber auch dafür haben wir einen Spezialisten, der auch schon entsprechend geantwortet hat.

Mir blieb im Nachhinein neben der Erleichterung, auch noch die Genugtuung, das ich nun endlich die Abrechnungen habe und meine vorab Berechnungen Cent-genau mit den Abrechnungen übereinstimmen…also bis auf den extra ausgewiesenen Strafzahlungs-Betrag natürlich.

Musical und verwirrende Bahnfahrt

Letzte Woche Freitag (ich hinke mal wieder etwas hinterher mit dem Schreiben) ….war ich mit meiner lieben Kollegin Svea im Musical Hamilton in Hamburg. Die Eintrittskarten hatte ich ja bei der Verlosung der Online-Zeitung gewonnen.

Da wir Beide nicht in Hamburg wohnen, sind wir an dem Tag später ins Büro gefahren und anschließend gleich dort geblieben…für kurz nach 18 Uhr hatte ich einen Tisch im kleinen asiatischen Restaurant, bei uns um die Ecke, reserviert. Die sind immer gut besucht, weil echt lecker. Die bieten moderne asiatische Küche an und vor allem die Bowls sind klasse.

Die Kollegin hatte mich zu dem Essen eingeladen…das fand ich super nett, hab ihr aber auch gesagt, das es nicht notwendig ist, weil ich die Eintrittskarten ja selber geschenkt bekommen habe…aber es war ihr ein persönliches Anliegen…nicht wegen der Karten, sondern wegen „überhaupt“….ich hab es sofort verstanden und mich sehr darüber gefreut und gleich mal festgehalten, das ich dann bei unser nächsten Aktivität, die Restaurant-Rechnung übernehme.

Das „überhaupt“ bezieht sich auf unsere vielen kleinen und großen Gespräche als es ihr, besonders nach der Trennung, nicht so gut ging und sie hatte mir schon einmal gesagt, wie gut ihr unsere Gespräche tun und weil ich mich immer wieder auch erkundigt hatte, wie es ihr nach dem Schlüsselbein-Bruch ging. Beides fiel ja in dieselbe Zeit.

Anschließend blieb uns noch eine gute Stunde um mit der S-Bahn von der neuen Haltestelle Ottensen (die wurde erst am 31.05. eröffnet) bis zur Haltestelle Reeperbahn zu kommen. Das ist eigentlich kein großes Ding. Normalerweise.

Erst konnte ich mir über meine HVV-App keine Fahrkarte kaufen, weil mal wieder meine Zugangsdaten nicht mehr gespeichert waren…also ab an den Automaten und manuell eine Karte kaufen…und dann fuhren die S-Bahnen nicht wie erwartet….dann waren wir in der falschen S-Bahn und weil wir uns unterhalten haben, hat es etwas gedauert, bis wir es bemerkten.

Also schnell raus an der nächsten Haltestelle um wieder zurück zu fahren, dort war der Zugang zum Bahnsteig für S1, S2 und S3 aber gesperrt. Die Anzeigen waren verwirrend und in der HVV-App stand etwas anderes ..also dann ab zur U-Bahn und bevor wir dann noch weiter mit den Bahnen durch die Gegend irren…sind wir dann ausgestiegen und den restlichen Weg zu Fuß gegangen. Jaja, es fühlte sich ein wenig wie eine Schnitzeljagd an…weil überall an S- und U-Bahnen gebaut und gesperrt wird….und wir uns so von einer Station zur nächsten gehangelt haben.

Letztlich kamen wir mit 10 Minuten Verspätung am Theater an und mussten – na klar – warten!. Weil die Vorstellung bereits angefangen hatte.

Dieses ungeplante Chaos war doppelt lustig, weil ich ja in der Regel sehr gut organisiert bin und die Kollegin, auch aufgrund ihres Jobs als Assistentin der Geschäftsleitung, ebenfalls ein echtes Talent im Organisieren ist….hier aber haben wir Beide keinen Plan gehabt.

Es kam dann noch ein Pärchen mit Verspätung und nach ca. 10 Minuten wurden wir Alle auf die Empore geführt und sollten uns dort am Rand einen Platz suchen. Man könne uns jetzt nicht auf unsere regulären Plätze bringen, da diese Mitten im Saal waren.

Durch diese Verspätung hatten wir somit unerwartet tolle Plätze mit einem grandiosen Blick von oben auf die Bühne und auch nach der Pause, sind wir wieder dorthin gegangen, anstatt auf unsere Plätze unten im Saal.

Das Musical selbst war schon interessant. Tolle Musik, toller Gesang, tolle Tänzer, schönes Bühnenbild….aber man hat kaum verstehen können, was die dort singen. Durch den schnellen RAP-Gesang auf Deutsch, gesungen von (wahrscheinlich) Amerikanern….es war einfach zu schnell mit zu viel Akzent…und da die Bühnen-Performance nicht viel von der Geschichte preisgab…brauchte man die Worte um überhaupt zu verstehen, um was es eigentlich ging.

Aber mit etwas Phantasie konnte man so einigermaßen folgen. Aber ich kann verstehen, warum das Musical jetzt bereits nach einem Jahr fort geht. Es ist nicht so massentauglich wie „König der Löwen“, „Phantom der Oper“ oder ähnlichem. Aber ich freue mich darüber, das sich es mir angeschaut habe.

Nach der Vorstellung kamen wir aus dem Theater und es war unglaublich warm, dabei war es schon nach 23 Uhr. Tagsüber war es gar nicht soo warm gewesen. Wir sind also wieder mit der U-Bahn zurück gefahren und bewusst eine Station eher ausgestiegen, um den Rest des Weges zu Fuß zu laufen…das Wetter war einfach zu schön. Am Büro angekommen haben wir die Autos aus der Tiefgarage geholt und sind in unterschiedliche Richtungen nach Hause gefahren.

Trotz der kleinen Verwirrfahrt auf dem Hinweg, war es ein schöner Abend….ich will jetzt echt wieder öfter ins Theater und schon ganz bald fahre ich mit Schwester+Schwager zur Freiluftbühne in Lübeck. Gespielt wird ein Krimi: Sherlock Holmes` Rache…. Die Karten hab ich bereits bestellt.

Essen zum sattbleiben

An diesem Wochenende hab ich auch mal wieder Lust zu backen…der Brotteig ist jedoch noch nicht soweit…der ruht noch.

Es sollten bis dahin noch knusprige Haferkekse werden…im Rezept stand, die Knusprigkeit kommt, wenn man die kleinen Teigkugeln flach auf das Backblech ausstreicht….ich vermute jedoch das ich entweder den Ofen etwas heißer stellen, noch eine Schicht Fett auf die Kekse geben muss oder es noch einen weiteren „Trick“ gibt..,denn meine Kekse sind zwar dünn und leicht knusprig…aber nicht ganz so knusprig, wie ich gedacht habe…aber seeehr lecker:

Und da der Backofen gerade schon mal heiß war, hab ich gleich noch eine großes Blech Granola gemacht.

Mein Granola besteht dieses mal nur aus: Mandeln, Cashew-Kernen, kernigen Haferflocken, etwas Honig und Kokosöl (den leichten Kokosgeschmack brauche ich eigentlich nicht…das nächste Mal habe ich es wieder mit Leinöl) und ist echt lecker geworden.

Zusammen mit Obst und etwas Joghurt/Quark ist es ein tolles Frühstück…und ich nasche es ab und an auch einfach so…das hält lange satt und ich bekomme keinen Heißhunger.

Für das vergangene Wochenende mit Besuch von Schwester+Schwager, hatte ich – wie immer – viel zu viel eingekauft und so blieb meine Avocado und die Limette unbenutzt… hab mir daher eine Guacamole gemacht mit: Avocado, Tomate, Zwiebel, Knoblauch, Limettensaft, Salz, Pfeffer, Koriander und Chili.

Und weil auch noch ein schöner großer Blumenkohl im Kühlschrank lagerte, hab ich diesen mit einem großen Messer in kleine Stücke geschnitten (erst in Scheiben und dann noch kleiner)….so das er etwas zerbröselte…dann einfach mit etwas Öl in der Pfanne anbraten (ohne kochen)…so das schöne Röst-Aromen entstehen…anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Gleichzeitig während der Blumenkohl röstete, hab ich die Bechamelsauce gemacht, die geht ja sehr schnell (Butter, Mehl, Milch, Salz, Muskatnuss)

Anschließend Blumenkohl, Bechamelsauce und Käse abwechselnd in die gefettete Auflaufform schichten und für ca. 30 Minuten im Backofen backen lassen. Durch den gerösteten Blumenkohl ist der Geschmack intensiver, als wenn man den Blumenkohl vorkocht…außerdem hat er so noch etwas mehr Biss.

Und für heute gibt es gefüllte Paprika-Schoten….ich habe für mich ja schon vor einiger Zeit entdeckt, das ich das Hackfleisch einfach gegen gehackte Champignons austauschen kann…die erzeugen bei mir tatsächlich den gleichen Yummy-Effekt.

Ich brate also die klein geschnittenen frischen Champignons mit etwas Zwiebeln an, gebe noch eine klein-geschnibbelte Zucchini dazu und mische es mit gekochtem Reis, das Ganze gebe ich dann in die Paprika und backe diese in einer Auflaufform im Backofen.

Es geht mir gut…

Ja – es geht mir gut.

Die berufliche Stressphase ist gerade mal wieder vorbei….sind ja auch noch viele in Urlaub…also kommt eher weniger „Störung“ von außen…Ich hatte auch nur 3 Arbeitstage in dieser Woche…dafür aber im Büro, denn der Controller ist jetzt in Urlaub und sein Zuarbeiter macht Homeoffice (in seinem Heimatland) und auch sonst waren, in dieser Woche, nur wenige Kollegen vor Ort.

Meine beiden Urlaubstage Anfang der Woche boten tatsächlich keine so entspannte Erholung…mir ist das anhaltende Regenwetter aufs Gemüt geschlagen….ich war müde und unausgeglichen…jaaa es gibt kein falsches Wetter – nur falsche Kleidung…aber wenn man bereits 2x am Tag durchnässt nach Hause kommt, und es mehrere Tage dauert, bis alles wieder trocken ist…selbst im Trockenkeller…dann vergeht einem die Lust auf weitere Ausflüge…also mir zumindest.

Ich hab mich also zuhause verkrochen…Dänisch gelernt, Sport gemacht, Wäsche gewaschen und ansonsten relativ antriebslos herumgelümmelt…auch eine Form der Erholung…aber nicht das, was ich eigentlich geplant hatte: Rad fahren, endlich mal wieder Kajak fahren, durch die Stadt bummeln.

Jetzt ist Samstag und das Wetter ist seit gestern bei uns wieder normal (nach 2 Wochen mit Dauerregen und ohne Sonne).

Jetzt fühle ich mich wieder wohl in meiner Haut, bin entspannt und freue mich auf ein ruhiges Wochenende…mit etwas Sonne und Temperaturen um die 20 Grad….gerne kann es dann auch ab und an regnen.

Das letzte Wochenende mit Schwester+Schwager war schön….aber aktuell schwingt bei allem eine erneute Ungewissheit mit…meinem Schwager geht es mit seiner kaputten Hüfte immer schlechter und deshalb hat er auch noch seinen neuen Job nach 2 Monaten schon wieder verloren…innerhalb der Probezeit braucht es ja keinen Grund für die Entlassung, aber sie haben es ihm so erklärt, dass sie gesehen haben, wie oft er sich humpelnd und mit schmerzverzehrten Gesicht über den Hof bewegt hat…und ein paar Fehltage hatte er auch schon…er ist also erneut arbeitslos. Das ist für Beide keine schöne Situation.

Im Putz-Flow mit akustischer Untermalung

Meinen ersten freien Tag hab ich ganz entspannt, dafür aber sehr aktiv verbracht…mit Putzen der Wohnung.

In den letzten Wochen war ich ein wenig nachlässig…hab nur das Wichtigste erledigt…aber so richtig Allergiker-freundlich war das nicht….ich halte mich ja nicht sklavisch an irgendwelche Putzpläne…ich putze wenn es sein muss oder ich es für nötig empfinde.

Nun traf Beides zu…also hab ich ganz ohne Stress und Hetze auch alle die Ecken geputzt, die im Alltag nicht so offensichtlich sind: Fußleisten, auf den Türen, unter der Couch, hinter der Waschmaschine…allerdings kommt das Bad erst heute so richtig dran. Dafür hab ich die inzwischen schon sehr wuchernde Bepflanzung auf dem Balkon etwas ausgedünnt…nicht jede Pflanze verträgt das regnerische Wetter gleich gut und manches sah einfach nicht mehr schön aus.

Die Waschmaschine lief auch den ganzen Tag mit normaler Kleidung und dazu noch Sofakissen-Bezügen, Bettwäsche und Wolldecken – also ein rund-um-Schlag.

Dabei hetze ich mich ja nicht…mache kleine Pausen auf dem Balkon…hab immer die Kopfhörer auf den Ohren und lausche einer Dokumentation…manchmal auch einem Krimi…dazu habe ich bei meinem Fernsehen die Audio-Deskription eingeschaltet…das ermöglicht es mir einem Film zu folgen, auch wenn ich nicht vor dem Fernseher sitze…denn es beschreibt in kurzen Worten, was gerade auf Bildschirm passiert, wenn gerade nicht gesprochen wird.

Audiodeskription, auch als akustische Bildbeschreibung oder seltener als Audiokommentierung bezeichnet, ist ein Verfahren, das blinden und sehbehinderten Menschen ermöglichen soll, visuelle Vorgänge besser wahrnehmen zu können. Dabei wird die Handlung mit einem akustischen Kommentar versehen, um sie für das Publikum erfassbar zu machen. Dies kann durchaus auch ohne derartige Einschränkungen hilfreich sein. Autistischen Menschen, die aufgrund von Gesichtsblindheit oft die handelnden Charaktere miteinander verwechseln und damit bei Spielfilmen leicht den Roten Faden verlieren, ist die Audiodeskription eine gute Hilfe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Audiodeskription

Ich mag es wirklich, wenn anschließend, nach so einer Putz-Aktion, die Wohnung einen leichten Überzug von Frische und Sauberkeit ausstrahlt…was hauptsächlich an der Gewissheit liegt, wirklich jede Ecke mal wieder berücksichtigt zu haben. Das gibt mir eine entspannte Zufriedenheit.

Aus den Resten im Kühlschrank hab ich mir dann noch Mittag- und Abendessen gebastelt….und hab das Haus nur am Abend verlassen, um noch eine kleine Runde zu laufen.

So heute mache ich noch den Rest und später gehe ich für das Wochenende einkaufen….Morgen kommen Schwester+Schwager zu Besuch und sie bleiben bis Sonntag.

Eigentlich wäre es mir lieber ich hätte an diesem Wochenende keinen Besuch…aber wir haben uns ja schon vor langer Zeit verabredet. Nach dem letzten Wochenende würde ich dieses jetzt lieber alleine verbringen…aber na gut, nun ist es so. Familie eben – und sie freuen sich so darauf und mir tut es ja dann oft auch gut….

Büro-Umzug mit Dachterrasse

So langsam rückt auch mein Umzug in ein anderes Büro in reale Nähe…Nachdem in den letzten Tagen bereits viele Kollegen aus unserer Etage in die zusätzlichen Räume im Nebenhaus gezogen sind…wird es langsam still bei uns.

Was ja einerseits schade ist, weil so alle die, mit denen ich mich gerne im Büro unterhalte, dann nicht mehr direkt da sind…Andererseits war das die einzige Möglichkeit, das wir 3 Controller uns nun auf 2 Büros aufteilen können.

Wir „übrig-gebliebenen“ 8 Kollegen aus 2 Abteilungen haben aktuell viel Platz zur Verfügung und da die Kollegen aus der Technik ja überwiegend vom Homeoffice aus arbeiten, bzw. oft auch zu den Anlagen fahren müssen….wird es schon recht leer hier sein.

Überall stehen jetzt leere Kartons, liegen herrenlose Kabel herum und andere Überbleibsel des Umzugs. Ein paar der traurig halbvertrockneten Pflanzen in den nun verwaisten Büros hab ich jetzt unter meine Fittiche genommen…es gibt nichts trauriges als lieblos missachtete Büropflanzen…..und so fühlte es sich für mich auch irgendwie wie „zurück gelassen werden“ an.

Zumal am Mittwoch tatsächlich nur 3 Kollegen anwesend waren…wovon einer auch noch „rüber“ ziehen muss…sein Umzug verzögert sich noch etwas, da sein neues Büro noch keine Türen hat.

Aber spätestens in 2 Wochen ist auch er drüben….und bis dahin werden wir Controller auch in die anderen Räume umziehen. Die neue Raumaufteilung für uns ist nun genehmigt, ebenso die zusätzlichen Schränke …immerhin arbeiten wir immer noch mit viel Papier und brauchen Stauraum für Ordner und auch wer in welches Büro geht, ist nun klar. Ich bekomme also eines der 2er Büros zur Einzelnutzung…mal sehen, wie lange ….denn in allen Abteilungen soll ja noch zusätzliches Personal eingestellt werden…wenn sie denn welche finden….mal sehen ob unsere Abteilung dann auch aufgestockt wird.

Ich freue mich natürlich bald mein vorläufig eigenes Reich zu haben…das macht einiges leichter für mich…auch wenn die beiden Kollegen direkt im Nebenbüro sitzen werden…und Beide gerne ohne Headset telefonieren….aber alles ist besser, als so eng zu Dritt auf der Pelle zu hocken.

Das Gute ist auf jeden Fall, das wir jetzt auf unserer Etage weniger Meetings und Besuch haben werden…die Unruhe, die damit immer verbunden ist, verlagert sich dann in das vordere Hause, wo unser GF sitzt.. die haben einen riesigen Meetingraum…da ist unser bisheriger „großer“ Raum, jetzt klein dagegen…d.h auch alle internen Treffen werden dort statt finden.

Für mich überwiegen die Vorteile….auch wenn ich ein paar der Kollegen aus dem Vorderhaus jetzt schon vermisse…mal eben 2-3 Minuten im Vorbeigehen plaudern…oder sich für 5 Minuten eben das Neueste vom Tage erzählen, geht dann nicht mehr eben so…das muss dann schon etwas geplant werden.

Ja klar sind wir durch die Dachterrasse auch verbunden…was aber nicht so einfach ist, weil wir für den Zugang zur Dachterrasse keine richtige Türen mit Türöffner machen durften…und weil es auch keinen richtigen Weg durch die Dachbegrünung gibt. Aber immerhin haben wir jetzt auf beiden Seiten eine Klingel angebracht,

Also ein Kollege vom Vorderhaus, der zu uns in das rückwärtige Haus möchte…öffnet die große Terrassentür (die nicht ebenerdig ist, sondern einen großen Absatz innen und außen hat), stapft durch ein schmales Kiesbett und trampelt durch die Begrünung bis zu unserer Terrassentür (ebenfalls nicht ebenerdig mit Absätzen) klingelt…wartet bis einer kommt, um die Terrassentür von innen zu öffnen und kann dann einkommen. Solange wie der Kollege bei uns ist, werden die Türen nur angelehnt (die haben aber außen gar keine Griffe und lassen sich dadurch nicht richtig ran ziehen). Wenn der Kollege also wieder rüber geht, muss einer von uns dann die Terrassentür von Innen wieder schließen.

Da wir nicht die einzige Firma mit Zugang zur Dachterrasse sind, ist das suboptimal.

Der lange Weg wäre: raus aus dem Büro über das Treppenhaus runter gehen, raus aus dem Haus, um das Haus herum laufen, dort in das andere Treppenhaus, rauf gehen (oder mit dem Aufzug) und dann ins Büro.

Und dann wäre da ja noch das Büro in der 4. Etage im rückwärtigen Haus…die kommen also von der 4. Etage zu uns in die 1.Etage und dann über die Dachterrasse, wie eben beschrieben, in den neuen Meetingraum im Vorderhaus….. hahaha na da bin ich gespannt, wie oft ich dann die Terrassentür öffnen und schließen darf….denn mein neues Büro ist der Terrassentür am Nächsten hahaha.

Wie man Erkennen kann ist das nicht wirklich logisch und fördert weder die Gemeinsamkeit der Kollegen, noch ist es effektiv. Aber immerhin es gibt zusätzlichen Platz….und lustig wird es bestimmt auch…spätestens wenn die Hausverwaltung dem Einhalt gebietet, weil wir die Dachbegrünung zu sehr schädigen.

Doch etwas zu viel Trubel – ich bin platt

Es war genau richtig Hamburg am Freitag schon vor 12 Uhr verlassen zu haben…denn obwohl man dem Kalender kaum glauben möchte….es ist Hochsommer…es sind sogar die „Hundstage“ und Ferien in allen Bundesländern…und der hochsommerliche Verkehr auf der A24 Richtung Berlin nahm dann auch sehr schnell zu.

Aber immerhin floss der Verkehr noch…auch wenn er öfter mal drohte zu stocken. Mit einer kurzen Pause war ich dann nach 3 Stunden am Zielort: Neuruppin. Die Stadt mit dem Beinamen: Fontane-Stadt….denn hier wurde Theodor Fonatane geboren.

Bisher kannte ich die Stadt gar nicht…bin nur beruflich ein paar Mal hindurch gefahren…aber die Architektur und die vielen Pflasterstein-Straßen haben mich gereizt, mir die Stadt einmal genauer anzuschauen.

Zuerst hab ich mal in dem kleinen Hotel eingecheckt und mich auf dem Zimmer entspannt…später hab ich mich dann für meine Verabredung mit der Brandenburgerin und ihrer Familie frisch gemacht und bin hin gefahren. Wie immer in solchen Situationen, hab ich mir während des Nachmittags mehr als einmal gewünscht, ich könnte wieder nach Hause fahren….hahaha.. Was natürlich nichts mit der Kollegin zu tun hatte, sondern nur mit meiner eigenen Unzulänglichkeit mich bei solchen Verabredungen zu entspannen.

Ich wurde auch gleich sehr herzlich von Allen empfangen von ihr, ihrem Freund, ihrer Mutter und dem Hund…zum Glück waren die Kinder aber dann doch nicht da…sonst wäre es mir schnell zu viel geworden in der kleinen Wohnung. Also wie gesagt, alle waren sehr herzlich, freundlich und es hat mir sehr gut gefallen…wir hatten einen schönen Abend…später bin ich dann noch mit der Kollegin alleine eine Weile am Ruppiner See entlang gelaufen….da haben wir uns noch etwas intensiver über ihre Arbeitssituation unterhalten.

Es war fast 22 Uhr als ich zum Hotel zurück fuhr…dann war ich noch ein paar Minuten in der Nähe vom Hotel spazieren, bevor ich super gut geschlafen habe.

Samstag war ich dann bereits früh auf und bin nach einem tollen Frühstück durch die Stadt und vor allem durch die Wallanlagen mit dem Tempelgarten gelaufen und gelaufen (mehr als 11km und tags zuvor auch schon) und es war mir warm, und kalt und wieder warm…es war windig, ich hab gefroren…dann war es schwül und ich hab überhaupt nicht gemerkt wie sehr mir das Alles zusetzte…ich wurde nur immer müder.

Nach dem Mittag hab ich mich noch einmal mit der Kollegin am See getroffen und wir sind noch etwas gelaufen bevor wir uns in einem Cafè niederließen…Auch das war ein nettes Treffen…aber die Kollegin war auch etwas gedrückt und mir machte das Wetter zu schaffen.

Und dann bin ich die knappen 245 km wieder nach Hause gefahren…und war einfach nur platt. Den Rest des Wochenendes hab ich dann quasi nur auf dem Balkon und auf der Couch verbracht und fühlte mich, als ob ich einen Marathon gelaufen wäre…nicht das ich das jemals getan hätte…aber ich könnte mir vorstellen, das ich mich so fühlen würde….mir taten die Muskeln in Armen und Beinen weh, ich war schlapp und sehr müde…und fand meine eigene körperliche Reaktion auf dieses Wochenende selber übertrieben…aber was sollte ich machen.

Als dann noch meine Schwester anrief, um mir mitzuteilen, was wir zu Dritt am kommenden Wochenende machen werden, war ich hoffnungslos überfordert….ich konnte und wollte nicht sprechen und schon gar nicht in dem Moment Pläne schmieden…sie hat es sogar schnell verstanden und es zum Glück nicht auf sich selbst bezogen….wir telefonieren in den nächsten Tagen…erhol Dich gut…und weg war sie…Ich war ihr in dem Moment sehr dankbar.

War aber selber verwundert, wie sehr mich die Fahrt, die Treffen und das Wetter und die intensiven beruflichen Wochen jetzt ausgelaugt zurück gelassen haben, aber gut…ich blieb also den Sonntag ziemlich stumm und nahezu regungslos und hatte bei dem Dauerregen mit Wind auch keine Lust, das Haus zu verlassen.

Zum Glück startete diese Woche wieder ganz regulär mit meinen Homeoffice-Tagen und ich konnte mich um einige stille Themen kümmern…erst gegen Mittag verschwand diese bleierne Müdigkeit und ich fühlte mich so langsam wieder normal und hab mich dann auch gezwungen 2-3 berufliche Telefonate zu führen….meine Schwester hab ich dann am Nachmittag auch noch kurz angerufen, um unsere Ausflugspläne zu fixieren…das kommende Wochenende hatten wir schon vor einem Monat beschlossen…aber gestern konnte ich mich an einige Einzelheiten gar nicht mehr erinnern….jajaja – heute funktioniert das wieder mit dem Denken.