Fluffiges Weißbrot

Ich bin ja ein Befürworter von Weizenmehl und ich mag frisches knuspriges Brot….genauso wie fluffiges weiches Weißbrot.

Und nachdem ich schon seit Monaten überhaupt kein Brot mehr gekauft habe, sondern die kleinen Mengen die ich brauche, lieber selber backe – hab ich es nun mein Standard-Rezept für knuspriges Hefeteig-Brot nur leicht modifiziert und daraus ein klasse Weißbrot gezaubert.

Das klassische knusprige Brot besteht ja nur aus: Mehl, Salz, Hefe und Wasser und jeder Menge Gehzeit….und dazu hab ich einfach noch für dieses kleine Brot 3 Esslöffel Sonnenblumenöl gegeben…keine Milch. Damit sind die Zutaten wie bei einem Pita- oder Chiabatta-Brot…nur wird es etwas anders gebacken.

Während ich mein knuspriges Brot also bei ca. 220 Grad und abfallender Hitze mit 1 Tasse heißem Wasser im Backofen backe…hab ich mein Weißbrot bei konstant 180 Grad und OHNE Wasserdampf im Backofen gebacken….denn ich möchte hierzu ja keine feste Brotkruste

Also ich freue mich so über das Ergebnis…es ist genau so, wie ich es wollte: feinporig, fluffig und lecker.

Perfekt für leckere Käsecremes oder einfach nur mit etwas Butter…

Weißbrot hat ja keinen guten Ruf für eine gesunde Ernährung…aber wie alles in Maßen genossen, ist es auf jeden Fall ein Stück entspannte Esskultur.

Das nächste Mal nehme ich Olivenöl….dann schmeckt es bestimmt noch mehr nach warmen Sommerabenden in Italien…mit Oliven und einem Glas Wein….

Ach ja: Nicht nur, das mir meine Brote durch Gehzeiten zwischen 16-24 Stunden viel besser bekommen….seitdem ich mein Brot selber in den Mengen backe, die ich auch tatsächlich benötige, bleibt i.d.R. auch nichts davon übrig…also kein Abfall.

Rinder-Schmortopf und Brot

Obwohl ich gerade nicht ganz so aktiv mit Kochen bin, hab ich es wenigstens geschafft in dieser Woche mal wieder ein Sauerteig-Brot zu backen:

Es ist toll geworden, schmeckt gut und ist klasse knusprig.

Aber ich merke mehr und mehr, das ich mit diesen fertigen Sauerteig-Kulturen nicht glücklich bin…es fehlt der typische RICHTIGE Sauerteig-Duft im Brot….es riecht mir etwas zu künstlich….

Bisher hab ich es noch nicht gewagt selber einen Sauerteig anzusetzen….weil der ja Pflege und Aufmerksamkeit braucht und ich ja nicht ganz sooft Brot mit Sauerteig backe. hmmm…ich werde doch einfach mal damit anfangen und schauen wie es so klappt …

Gestern dann hab ich endlich mal wieder so richtig Unordnung in die Küche gebracht – ich hab gekocht:

Blumenkohl, Kartoffelpüree und dazu einen Rinderschmortopf mit Möhren und Pilzen….und da ich solchen Appetit auf Kartoffelpüree, Bratensoße und Blumenkohl hatte, blieb für heute nur noch ein kläglicher Rest….dafür jede Menge Fleisch und Gemüse….aber jetzt ohne Soße….

An solchen Tagen freue ich mich dann doch über meine Spülmaschine….dann sieht die Küche auch schnell wieder ordentlich aus

2.Versuch: Haferflocken-Brot

Nach dem 1.Versuch mit Haferflocken und Quark, dafür ohne Hefe, wollte ich jetzt mal eines mit Hefe probieren.

Dazu habe ich, ohne ein festes Rezept zu haben , einfach mal los gelegt.

Meine Zutaten: zarte Haferflocken, kernige Haferflocken, Weizenmehl, Salz, Hefe, Joghurt und Wasser.

Das Ergebnis:

Na, das sieht doch gut aus – oder? Und es schmeckt lecker…es ist außen knusprig und innen fluffig.

Allerdings gibt es einen kleinen Haken: die Knusprigkeit der Kruste hat bereits nach dem Abkühlen sehr schnell nach gelassen…dafür ist es auch heute noch nicht trocken und immer noch fluffig und lecker. Das liegt wahrscheinlich an dem Joghurt .

Für die fehlende Knusprigkeit hab ich einfach einzelne Scheiben des Brotes noch einmal auf getoastet (das geht auch in der Heißluft-Fritteuse wunderbar – ich hab nämlich keinen Toaster).

Aufgeschnitten sieht es, durch die kernigen Haferflocken, aus wie ein Mehr-Saatenbrot:

Wie fast immer gibt es bei mir nur Butter dazu….bzw. ich esse das Brot als Beilage zum Hauptgericht.

und noch einmal: Ein Dinkel-Brot

Aus dem restlichen Dinkelmehl vom Wochenende, hab ich dann noch Brötchenteig angesetzt und mich dann entschieden, daraus ein kleines Brot zu backen.

So langsam hab ich den Dreh raus….den Teig am Vortag ansetzen und einfach die doppelte Menge Hefe nehmen, die ich sonst für Weizenmehl nehmen würde und das Brot ist tatsächlich noch besser geworden, als die Brötchen am Wochenende…das Brot ist innen schön fluffig – Außen dafür knusprig.

Allerdings hab ich es schon einen Teil davon abgebrochen und noch warm mit Butter gegessen, bevor ich es fotografiert habe…

Heute Abend gibt es ein neues Gericht: Paprika-Ragout (mit Paprika, Zwiebeln, Tomaten, Roten Linsen, dazu Reis und dazu etwas Brot) Das ganze wird scharf abgeschmeckt)….mal sehen ob das gut wird….

Brot – luftig und leicht zu backen

Heute hab ich es gebacken – das „No-Knead-Brot“…oder rauf rein Deutsch: Brot ohne Kneten….

Ich begegne dem Rezept in letzter Zeit im Internet immer wieder…also hab ich gestern angefangen den Teig vorzubereiten. Auch für dieses Brot gibt es inzwischen verschiedene Varianten….

Was so besonders daran ist?

Nun es kommt mit sehr wenig Hefe aus, ca. 1Gramm (anstatt sonst 6-7Gramm). Der Teig ruht sehr lange – zwischen 17-24 Stunden. Danach wird der Teig aus der Schüssel genommen, nur kurz 2-4x übereinander „gefaltet“ und ruht danach noch einmal 2-7 Stunden (wie gesagt, je nach Rezept) in einem Gärkorb.

Ein ofenfester Topf mit Deckel wird im Backofen auf 220-250 Grad vorgeheizt, der Teig wird aus dem Gärkorb in den heißen Topf gestürzt und mit geschlossenem Deckel ca. 30 Minuten gebacken….danach noch einmal ca. 30 Minuten ohne Deckel… Fertig.

und das ist das Ergebnis meines 1. Versuchs:

Außen knusprig, innen schön fluffig. Perfekt für ein mediterranes Abendbrot ….lecker !! Nur den ofenfesten Topf hätte ich entweder etwas ölen oder mit einer Backfolie auslegen sollen….der Boden des Brotes ist im Topf kleben geblieben.

Für die, die es genau mögen hier das Rezept: 400gr. Weizenmehl / 1gr. Hefe / 325ml lauwarmes Wasser / Salz nach belieben.

Der Freigeist im Brot

Einmal in der Woche von Zuhause aus zu arbeiten hat echte Vorteile. Nicht nur das ich mir den Weg spare, sondern ich kann auch anders kochen…

Gestern Abend hab ich mal wieder ein einfaches Sauerteig-Brot vorbereitet und heute Morgen hab ich es dann in aller Ruhe im Backofen gebacken…dieses Mal ist es fast perfekt:

Das sind jetzt etwas mehr als 400g und damit eigentlich zu viel für mich alleine…aber meine bisherigen Versuche mit kleineren Sauerteig-Broten waren nicht so erfolgreich und ich habe keinen blassen Schimmer warum.

Die kleineren Brote oder Brötchen funktionieren perfekt mit Hefe….aber in der Verbindung Sauerteig + Hefe hab ich scheinbar noch nicht den Dreh raus.

Dabei muss ich sagen, das ich ohne Rezept arbeite und mich an der Teig-Konsistenz orientiere….ich mag es inzwischen überhaupt nicht mehr mich akribisch an ein Rezept zu halten. Selbst in diesem Bereich bin ich ein Freigeist geworden…

Na egal…dann friere ich ein paar Scheiben ein…. Heute Mittag hab ich das Brot gleich als Basis für das schnelle Mittagessen genommen:

Eine Scheibe Brot mit Olivenöl beträufelt (anrösten war nicht nötig, da ja noch ganz frisch), ein Stück Schweinefilet aufgeschnitten, mit Salz und Pfeffer gewürzt und kurz angebraten auf das Brot gelegt. Aus Tomaten, Frühlingszwiebeln und Knoblauch in der gleichen Bratpfanne eine Art Tomaten-Chutney gemacht, pikant abgeschmeckt und über das Filet gegeben…FERTIG ist das schnelle aber frische Mittagessen im Homeoffice:

Fladenbrot – das Ur-Brot der Welt

Das einfachste Brot, das es fast überall auf der Welt gibt, ist das Fladenbrot.

Es ist ungesäuert und besteht in der Regel nur aus Mehl, Wasser und Salz/sonstigen Gewürzen. Aber bei uns in Deutschland gibt keine eigene Kultur für diese Form des Ur-Brotes.

Wir sind das Land der Vielfalt in den Brotsorten und hier bestehen die Brote aus Hefe- oder Sauerteig…in über 700 verschiedenen Variationen und in der Regel haben die Brote eine Form, um daraus Scheiben schneiden zu können.

In den letzten Monaten backe ich regelmässig Fladenbrote mit Hefe…also die erweiterte Form des Ur-Brotes….dieses Brot bekommt mir besser, als die sonstigen Gekauften und ist einfach herzustellen.

Da ich meinem Einkauf gestern „hitzefrei“ erteilt hatte und auch keinen Hefeteig vorbereitet…hab ich heute seit längerem mal wieder ein klassisches Fladenbrot ohne Hefe gemacht:

Zubereitungszeit: 1 Minute, Backen in der Bratpfanne: ca. 5 Minuten je nach Dicke

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Weizenmehl, Wasser, Salz und Kräuter der Provence (oder jedes andere Gewürz das man mag) zu einem Teig verrühren, ausrollen und mit etwas Olivenöl in der Bratpfanne mit Deckel auf beiden Seiten braten ….Fertig

(ergänzen kann man es z.B. mit einem Tomatensalat oder Oliven und Knoblauchbutter )

pragmatische Lösungen

Nach einem unspektakulären Tag auf dem heimischen Balkon und mit viel innerer Gelassenheit hab ich mir mal wieder ein Glas Wein gegönnt…Das hab ich mir aber auch verdient.

Hahaha hab eine Lösung für meinen Sonnenschirm…denn auch dieser Schirmständer  gibt immer ein wenig nach…der Schirm wackelt etwas im Wind. Wie schon beschrieben wäre eine Halterung am Geländer sicher besser, ist mir aber nicht erlaubt…oder vielleicht stelle ich auch einfach nur zu hohe Ansprüche an die Festigkeit eines Sonnenschirms…egal.

Meine Lösung…sieht dann so aus 😅

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Jetzt ist der Schirm im Schirmständer fest und ich muss bei leichten Windstößen nicht mehr mit dem Fuß dagegen drücken… Jawohl – DAS sind pragmatische Lösungen.

Eigentlich mag ich, wenn eine Lösung 100% Sicherheit bietet und dazu noch gut aussieht…ist das aber nicht möglich, nehme ich auch jede andere Lösung, die funktioniert.

Den größten Teil des Tages hab ich also auf dem Balkon verbracht und es genossen…einzig als ich feststellte das ich keine Butter mehr im Haus habe, hat es mich doch noch nach draußen gezogen…immerhin wartet mein Sauerteig noch auf die Weiterverarbeitung. Und frisches Brot OHNE Butter? – ne das geht gar nicht.

Seit ich mein selbstgebackenes  Brot meistens nur noch mit Butter und ohne Aufschnitt/Käse esse, hat das Wort Butterbrot wieder eine richtige Bedeutung für mich. Frisches Brot und Butter – mehr braucht ein tolles Brot eigentlich nicht…und das vertrage ich dann auch sehr gut. Hochgradig verarbeitete Lebensmittel wie Wurst und Käse reizen mich inzwischen kaum noch.

Leider hat es mit dem Sauerteig dieses Mal nicht so ganz geklappt, der Teig hat mehr als 24 Stunden Zeit zum gehen gehabt, das Ergebnis sieht gut aus, der Kruste ist rösch und das Brot schmeckt auch klasse…ist aber nicht  fast gar nicht hoch gegangen…könnte evtl. an dem Dinkel-Anteil liegen…denn ich hatte noch einen Rest Dinkelmehl… den hab ich mit dem Weizenmehl vermischt …das war vielleicht keine so gute Idee, war aber auch eine pragmatische Lösung… und das Wichtigste: Es schmeckt trotzdem.

Aus dem Glas Wein sind dann gleich mal zwei Gläser geworden…er war einfach lecker und mein Blutdruck hat sich dieses Mal auch nicht hervorgetan…im Gegenteil Herzfrequenz und Blutdruck liegen gerade mal wieder in meinem Normalbereich…verstehe einer die Welt…

Sooo und jetzt werde ich mal Fahrrad und Auto schnappen und den heutigen Tag ein wenig aktiver gestalten, als den gestrigen… Der Plan ist mit dem Fahrrad von Teufelsbrück mit der Fähre nach Finkenwerder zu fahren und dann dort in Richtung Buxtehude / Stade zu fahren…so als grobe Richtung…mal sehen wo ich dann tatsächlich landen werde….

12. Urlaubstag Mo 26.06. – Zuhause

Ich hab mich dann entschieden: erst einmal Frühstück zuhause (Joghurt-Milch-Shake mit Früchten)…danach ab aufs Rad und rund um Schnöselhausen gefahren…jaja das war schon anstrengend durch die Steigungen und schon nach 6km hatte ich eigentlich keine Lust mehr.  Bin dann aber doch noch weiter gefahren. Nach knapp einer Stunde war ich wieder zurück.

Mein Rad hab ich dann mal auf dem Balkon sauber gemacht (Vorteil: ich wohne im Erdgeschoss)…wozu hab ich einen Wasserschlauch mit Spritze…lach so ging es unkompliziert. Dann noch mit einem Mikrofasertuch schön trocken putzen und nun strahlt es wieder.

Prima…und nun hab ich zwar noch eine gewisse Unruhe im Petz, bin aber zu faul meine Trutzburg zu verlassen…also werde ich mich mal wieder am Herd auslassen, bzw. auf meinen Balkonen…ist ja auch eine Art von Meditation.

Als ich hier eingezogen bin, hab ich doch tatsächlich von der Telekom ein Geschenk bekommen…nicht das der Umzug von Festnetz nicht schon teuer genug gewesen ist, haben die immerhin ein Teil  davon in ein  Geschenk investiert. Eine Brotbackmischung als Analogie zu dem obligatorischen „Brot und Salz“.

Irgendwie stand die Flasche jetzt ein Jahr herum, und nun hab ich mich erbarmt und die Backmischung zu einem Teig verarbeitet…allerdings hab ich noch einmal Hefe dazu gegeben, da ich nicht weiß, ob die enthaltene Hefe überhaupt noch triebfähig ist. Mal sehen was daraus wird.