Brot im Gusseisernem Topf backen

Das restliche Emmer-Mehl hab ich am Mittwoch zu einem Hefe-Brotteig geknetet, am Abend dann noch in einen gusseisernen runden Bräter/Topf umgefüllt und bis zum nächsten Tag ruhen lassen. Den Topf hatte ich vorher mit Backpapier ausgelegt, so bleibt das Brot, nach dem Backen, nicht im Topf hängen.

Das Ergebnis hat mich dann wirklich überrascht. Es ist toll geworden.

Obwohl es nur mit Hefe gebacken wurde, ist der Geschmack kräftig, die Krume fluffig und die Kruste angenehm knusprig. Ich hab es auch nicht mit Dampf gebacken, sondern mit der kombiniertem Umluft-Grill-Funktion – das war eher ein Versehen, denn Absicht…weil ich vorher einen Apfelkuchen kurz über-grillen wollte.

Das Brot lässt sich herrlich in Scheiben schneiden….belegt mit Butter und jungem Mai-Gouda oder meinem Favoriten im Moment: Butter, Tomatenscheiben, körniger Frischkäse, garniert mit Frühlingszwiebeln….LECKER:

Vorher hatte ich aus dem restlichen Buchweizenmehl und gemahlenen Mandeln einen Rührteig gemacht und mit vielen Apfelspalten belegt. Erst gebacken, dann leicht übergrillt und mit Zimt und Zucker bestreut.

Den Kuchen den hatte ich für Freitag, fürs Büro geplant…viele der Kollegen mögen Buchweizen, im Gegensatz zur mir….und so war es auch. Die beiden einzigen Kollegen, die neben mir, am Freitag im Büro waren, waren geradezu begeistert vom Ergebnis…für mich war der Kuchen okay….aber Buchweizen-Mehl kaufe ich trotzdem nicht mehr.

Buchweizen – PseudoGetreide

Mit Blick in meinem Vorratsschrank und angeregt durch das „Waffel-Haus“ hatte ich nun endlich eine Idee, was ich eigentlich mit dem Buchweizenmehl machen könnte: Waffeln.

Das Mehl hatte ich beim Auffüllen meiner Mehlvorräte vor ein paar Wochen gekauft…abgepackt mit 250g in Bio-Qualität. Warum ich es mitgenommen habe, weiß ich eigentlich nicht genau – aber ich könnte ja mal etwas daraus machen.

Nachdem ich verschiedene Rezepte im Internet gelesen hatte, hab ich mich für ein einfaches und unkompliziertes Rezept entschieden: Als bekennender Teig-Nascher musste ich feststellen, das die Teigmasse mit dem Buchweizenmehl eine leichte andere Konsistenz hatte, als normaler Waffelteig aus Weizenmehl……vielleicht lag es auch an der Farbe des Teiges, der dunkel wirkte…aber auch der Geschmack des Teiges hat mich nicht so überzeugt.

Der Teig liess sich aber im Waffeleisen super verarbeiten und da sind sie dann:

Die Waffeln schmecken, vor allem mit etwas Puderzucker und Apfelmus dazu.

Aber insgesamt schmecken sie tatsächlich anders….da ist ein ganz eigentümlicher Geschmack durch das Buchweizenmehl. Hmmm nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut…also für mich….aber ich freue mich trotzdem über den Versuch.

Wer glutenfreie Produkte essen muss, der wird sich mit Buchweizen bestimmt anfreunden können.

Buchweizen ist Pseudo-Getreide…und die Angaben wie gesund es ist, sind tatsächlich sehr unterschiedlich….mal wird geschrieben es hat viele Ballaststoffe, der nächste schreibt es hat weniger Ballaststoffe als Weizenmehl….auf jeden Fall stecken viele hochwertige Eiweiße und Mineralstoffe drin, dafür kein Gluten…und es soll sogar entzündungshemmend wirken.