Ausflugsziel: Dosenmoor

Obwohl der Name: Dosenmoor, eher vermuten lässt, das es sich um ein kleines zusammengepferchtes Gelände handelt, ist es doch eher ein großes…eines der größten Hochmoore in Schleswig-Holstein…und ich hatte vorher noch nie etwas davon gehört. Es liegt nahe bei Neumünster, neben dem Einfelder See…den ich auch noch nicht kenne.

Heute am Sonntag hab ich mich ja regelrecht dazu gezwungen sehr früh aufzustehen und den Tag aktiv zu gestalten, da mir die Umstellung auf die Sommerzeit echte Probleme bereitet.

Die knappen 75km bis zum Moor waren friedlich und ereignislos…und auch auf dem Parkplatz war am Sonntag-Vormittag nichts los…was auch dadurch kam, das ich auf einem Platz stand, der eigentlich nicht offiziell als Parkplatz ausgewiesen war…

Der erste Weg, mitten hinein ins Moor, war mit einem Band abgesperrt und zusätzlich stand auf Schildern, das das Betreten verboten ist…Hoppla…okay – also das Moor wird schon seit Jahren renaturiert…also wieder verwässert und Gefahrenquellen sind an manchen Stellen wohl nur schwer erkennbar…und zusätzlich herrscht gerade Brutzeit….daher waren einige Wege gesperrt….

Aber nur ca. 300 m weiter begannen die schönen zugelassenen Wege …sooo jetzt also hinein und diese schöne Landschaft geniessen…

Die Sonne hat sich jetzt nicht so wirklich blicken lassen….alles sah noch irgendwie farblos nach Winter aus. Aber in die Weite zu schauen….diese klare kühle Luft einzuatmen….dieser gewaltigen Stille zu lauschen (in einem normalen Wald zwitschert und tiriliert es ja ununterbrochen und auf vielfältigste Art…aber hier im Moor war es einfach still)….dazu brauche ich keine Sonne. Mitten im Nichts war eine kleine Anhöhe mit ein paar geschützten Bänken…da hab ich mich nieder gelassen und mein Frühstück ausgepackt…

Für den Rückweg hatte ich mir vorgenommen, direkt am Einfelder See zu laufen…aber da, wo ich die Möglichkeit hatte vom Moor Richtung See zu laufen (ein Bahndamm trennt beide Gebiete)…gab es keinen Zugang zum Spazierweg am Wasser….obwohl ich Menschen gesehen habe, die dort liefen…aber scheinbar war der „Einstieg“ auf der anderen Seite ….ich bin dann eben ein Stück an der Bundesstraße gelaufen, bis ich wieder den Bahndamm in Richtung Moor unterqueren konnte. Dann eben nicht heute…

Okay, also den See werde ich noch einmal gesondert aufsuchen….da der See sehr groß ist, macht es Sinn, dann das Fahrrad mitzunehmen….

Ich war zufrieden mit meinem Ausflug mit knappen 9km….Aber jetzt wollte ich wieder nach Hause….ich hab ja noch einiges vor…

Süßer Hefezopf – Osterbrot

Dieses Mal hat es geklappt mit dem süßen Hefezopf….ich hab mich noch einmal durch ein paar Rezepte gelesen und mein eigenes modifiziert:

Damit der Zopf noch lockerer wird, hab ich bei 250g Mehl noch 50g Naturjoghurt dazu gegeben. Nach dem Backen hab ich noch flüssige Butter darüber gepinselt und den Zopf mit Zucker bestreut (mangels Hagelzucker, hab ich mich für Puderzucker entschieden)…dafür hatte ich aber auch die im Rezept angegebene Zuckermenge fast halbiert…und trotzdem ist es süß genug.

Mit dem Ergebnis bin ich dieses Mal sehr zufrieden. Der Zopf ist innen luftig und lecker und wie man es bei einem richtigem Hefezopf erwarten kann, gibt es beim aufreißen diese lockere faserige Konsistenz.

Und wie immer wenn ich etwas mit Hefe mache, hab ich die angegebenen Ruhezeiten für den Teig um ein vielfaches verlängert…diesen Teig hab ich gestern Nachmittag angesetzt und heute Morgen dann den Zopf geflochten und aus dem restlichen Teig kleine Schnecken gelegt.

Jetzt kann ich mit heißem Kaffee und einem süßen kleinen Frühstück gleich meinen heutigen Tagesausflug starten: Das Ausflugsziel heißt: Dosenmoor und liegt bei Neumünster (Einfeld) …und da gibt es auch den Blocksberg, der aber wohl eher ein Hügel ist…so hab ich gelesen….