So weit weg

…alles ist so weit weg…damit meine ich nicht einmal die Entfernung….sondern den Stress:

Arbeitsstress, Umzugsstress, Trennungstress

Obwohl ich bis zum letzten Tag voll gearbeitet habe und mir viel Gedanken wegen meines Teams gemacht habe, ist das inzwischen sooo weit weg. Es fühlt sich an wie 1 Monat, nicht wie eine Woche…Ich denke zwar an die Kollegen, Nicht jedoch an die Arbeit…Ich bin ja noch in Urlaub, das wird sich wahrscheinlich ändern wenn ich wieder arbeiten gehe.

Die Nachwehen vom Umzug lassen langsam nach…ganz langsam findet alles seinen Platz und ich fühle mich schon wohl hier.. jetzt wo alles sauber ist und die Termine für die Nacharbeiten fest stehen…

Und ich fühle mich endlich befreit und vor Allem unbeobachtet…und geniesse die Ruhe hier…..

Ja das Wetter ist hier unbeständiger, es regnet mehr und es geht auch mehr Wind….aber auch jetzt sitze ich bei 13 Grad in Jacke, Schal und Decke gehüllt auf dem Balkon und geniesse die Morgenluft mit einer Tasse Kaffee, während ich das hier schreibe…immer noch per Handy, weil ich ja noch kein Internet habe …aber es könnte schlimmer sein….

Auszug – erledigt

Um dann doch noch alles in meinem Auto verstauen zu können, hab ich einige Zeit gebraucht um jeden Winkel des Autos auszunutzen. Nun gut – ein paar Dinge gingen nun wirklich nicht mehr hinein…lach…aber den Wäschekorb hätte ich sowieso nur noch mit genommen, wenn der Platz gereicht hätte…hat er aber nicht.

Das Auto vollbepackt –  bin ich zur Arbeit gefahren, hab im hintersten Winkel der Tiefgarage geparkt…hab noch gut und in Ruhe gearbeitet, bin mit der S-Bahn später wieder nach Schnöselhausen und hab die Übergabe mit meinen Vermietern gemacht.

Ach, das sind echt tolle Vermieter…nett von Anfang an, bis zum Schluß. Die Übergabe lief unproblematisch …dann bin ich mit dem Fahrrad noch einmal zur Firma gefahren…hab auch mein Fahrrad in der Tiefgarage geparkt, meine gepackte Tasche für eine Nacht genommen und bin zum Hotel gelaufen….

Nach 2 Wochen mal wieder in einem Bett, anstatt auf einer Matratze zu liegen tut gut (ohwohl:  eine Nacht hatte ich ja mit meinem Team in einem Hotel…davon erzähle ich noch mal extra)….und jetzt weiß ich ein Bett doch wieder zu schätzen.

Mit den ersten Regentropfen bin ich im Hotel angekommen, hab mich erfrischt und erhole mich jetzt erst einmal vom Tag. Obwohl – lange werde ich nicht hier liegen…ich habe HUNGER.

Da ich mich hier ja auskenne, hab ich die Qual der Wahl was ich heute Abend Essen werde…ich lauf einfach mal drauf los und entscheide mich spontan, das hat gestern ja auch gut geklappt.

Ich wünsche ALLEN einen schönen und entspannten Sonntag-Abend.

Stress resistent? – das war mal

Mit jeder weiteren Stunde im Feierabend werde ich ruhiger und beginne mich langsam zu entspannen…ganz langsam. Aber durch die Aufregung der letzten Tage hab ich Schmerzen in der Brust (ich habe körperliche Herz Schmerzen – also keinen keinen „seelischen Herz-Schmerz“)…ich hoffe das es heute nicht mehr zu lange dauert bis sich der Schmerz wieder legt.

In der kommenden Woche werde ich wohl doch zum Kardiologen gehen…nur vorsichtshalber…die haben gesagt ich kann bei Problemen jederzeit vorbei kommen. Aber eigentlich weiß ich schon jetzt was die sagen werden.

…evtl. können die mich auch für ein paar Tage „aus dem Verkehr“ ziehen.

Aber allein hier draußen zu sitzen ist Entspannung pur – heute ist es zum rundherum  ruhig…Für den restlichen Abend steht jetzt nur noch autogenes Training zu sanfter Entspannungsmusik auf meinem Plan…und wenn ich einschlafe umso besser…

Morgen ist ein neuer Tag, Samstag, ein ruhiger Tag…ohne Stress, ohne Hektik…nur ich und meine Wanderschuhe oder das Fahrrad (es geht wieder mit der Hand – Hurra), ich werde mir keine Sorgen machen und mich von Niemandem ärgern lassen. Ich nehme mein Butterbrot und eine Flasche Wasser und setze mich mitten in den Wald, lausche der Natur

und schon beim Schreiben merke ich, wie die Schmerzen etwas nach lassen, ich ruhiger werde, ich mich auf den fiktiven Ort meiner absoluten Wohlfühl-Entspannungsoase konzentriere….ich langsamer und bewusster ein- und ausatme auf meinen Atem lausche, spüre wie meine Arme und die Augen schwer werden…die Autosuggestion scheint schon jetzt zu funktionieren…

ich bin dann mal weg….

 

 

 

 

 

Plädoyer für den Wald…und die Stille

Wenn die Schule  zu meiner linken Seite und der Kindergarten zu meiner rechten Seite gleichzeitig die Kinder in die Pause schicken, bin ich immer wieder überrascht WIE laut das ist. Scheinbar jedes Kind dort kann nur durch Schreien kommunizieren oder sich mittels Brüllen durchsetzen. Und damit meine ich nicht mal die kreischenden Aufschreie der kleinen Mädchen die erschreckt werden….

Ich weiß das ist politisch unkorrekt…und ich weiß auch das man das akzeptieren muss…tue ich ja auch…aber dadurch wird es nicht leiser oder melodischer….es ist einfach laut.

Wenn ich das Dauer-Gebrülle der Kinder höre frage ich mich, was sich wahrscheinlich alle Erwachsenen früher oder später auch fragen: Waren wir auch so?

Dann versuche ich mich an meine Schulzeit zu erinnern…oder an die Ausflüge in das Freibad…und muss leider sagen: JA – auch wir waren genau so laut auf dem Schulhof und im Freibad. Haben es aber anders wahrgenommen.

WAS aber wesentlich lauter geworden ist, sind  Kinder UND Erwachsene in der Öffentlichkeit, weil einfach weniger Rücksicht auf Andere genommen wird…. Mir fällt es vor allem im Wald auf.

Unser Vater ist mit uns oft in den Wald gegangen und hat uns beigebracht:  Nehmt im Wald Rücksicht auf die Tiere…dann habt auch Ihr etwas davon…ihr könnt dann nämlich viele Tiere sehen…und genau so war es.

Wenn ich heute im Wald unterwegs bin höre ich lautstarke Unterhaltungen, und manchmal sehe ich diese Menschen erst Minuten-später….es wird telefoniert und laute Musik gehört… Und hier rede ich nicht von Kindern – sondern von Erwachsenen.  Der Blick ist auf das Handy gerichtet oder auf den Boden.

Diese Menschen gehen in den Wald – können die Wirkung des Waldes jedoch gar begreifen….weil sie schlichtweg nichts wahrnehmen was den Wald ausmacht. Für solche Spaziergänger wäre ein Park oder ein Feldweg genauso gut…lach.

Der Wald ist voller Geräusche, voller Leben und doch ein Ort der Ruhe …wenn man es zulässt. Wer selber laut ist, wird davon jedoch nichts merken…und verpasst damit die Kraft die ein Waldspaziergang geben kann. 

Neiin – ich bin nicht esoterisch … ich liebe einfach nur den Wald und habe endlich wieder die Gelegenheit:

– die Ruhe des Waldes aufzusaugen: unser Leben findet i.d.R. in lauter Umgebung statt…überall wird man beschallt durch Musik, Fernsehen, Straßenverkehr, laute Maschinen usw.  Wer kann Stille überhaupt noch aushalten?

-den Blick entspannt in die Ferne zu schicken: unsere Augen müssen viel zu oft nur im Nahbereich tätig sein, durch Bildschirme, Fernsehen und Handys-das strengt die Augen an. Wie schön es ist in einen Wald hinein zu schauen…um so auch scheue Tiere in der Entfernung wahr zu nehmen…oder die Vögel die in unmittelbarer Nähe im Wald nach Nahrung suchen…

– die warmen Farben der Natur aufzunehmen: gerade das beruhigende Grün der Blätter – vor allem im Frühjahr wenn alles mit einem zarten Lindgrün anfängt  und noch mehr im Herbst wenn alles bunt wird. In unserer Stadtwelt ist Vieles bunt und grell und hell erleuchtet…alles muss markant hervorgehoben werden…wie schön ist es da, wenn die Augen mal nicht visuell überfordert werden

– den Duft des Waldes aufsaugen: Je nach Tageszeit riecht es im Wald anders oder geht mal in den Wald kurz nachdem es geregnet hat (okay – also nicht nach einem Sturm  oder Starkregen, das wäre zu gefährlich) das riecht so schön…und auch je nach Jahreszeit….für mich typisch für den Herbst ist der Pilzduft…

Und man kann sich ruhig mal bei trockenem warmen Wetter auf den Waldboden setzen oder auf einen gefällten Baum, dazu benötigt man keine Sitzbank…lach…

Vor ein paar Tagen war ich im Wald unterwegs und hab mich auf einem Stapel gefällter Bäume niedergelassen…ich war alleine  weit und breit…und es gab sehr viele gefällte Bäume, die entlang des Waldweges zum Abtransport aufgestapelt waren.

Keine 15 Minuten später hörte ich zwei Frauen schon aus großer Entfernung ….und als sie dann später an den Punkt ankamen, wo ich saß, fanden die die Idee wohl so gut das sie sich auf dem Stapel gegenüber niederließen und redeten und redeten… Ich bin dann gegangen…weiter rein in den Wald – weg vom Weg und weg vom Geschnatter ….bis ich an einen kleinen Bachlauf kam  der munter vor sich hin plätscherte…da hab ich mich gerne hingesetzt und hab den Geräuschen des Waldes gelauscht…

Unaufgeregtes Wochenende

Endlich mal wieder ein Wochenende ab dem ich nichts machen MUSS…

aber eben kann….wenn ich denn will.

Samstag hab ich dann auch tatsächlich mal ausgeschlafen. Im eigenen Bett ist es immer noch am Schönsten…kein Hotelbett hat MEINE Matratze … Ich hab lange mit dem Kaffee auf dem Balkon gesessen und einfach das Grün der Bäume und Büsche genossen…und Pläne für den Tag gemacht…. Okay – also Aufräumen kann ich auch Morgen noch – ich wollte das schöne Wetter draußen genießen.

Okay – also bis mittags hab ich dann  „rum-gepröddelt“….und mir seit Monaten mal wieder Pfannkuchen gebacken…Der Plan stand  da schon fest…ich fahre mit dem Fahrrad nach Frankfurt in die Innenstadt, zur  Kleinmarkthalle. Von hier aus sind das ca. 15km bei direktem Weg bis in die Innenstadt…bei strahlendem Sonnenschein ….

Durch Waldstücke und durch Felder, mit einigen verschlungenen Wegen waren es dann ziemlich genau 20km….herrlich zu fahren. Etwas geschockt war ich von den Menschenmassen in Frankfurt….Gerade rund um die Kleinmarkthalle gab es ein Weinfest…da war es nicht möglich mit dem Fahrrad durch zu kommen…viel zu viele Menschen. Ich hab mein Fahrrad also auf der anderen Seite abgestellt und bin von dort aus durch die Markthalle geschlendert…..ohhhhhh – GUT das ich mit dem Fahrrad dort war (oder auch schade) sooo viel frische Kräuter in Töpfen… und Blumen und  Gemüse, frische Pasta….. ich konnte aber  nur so viel kaufen, wie ich im Rucksack angenehm tragen kann…lach… also blieb es bei 1,5kg Kartoffeln und ein paar Zwiebeln….in den letzten Wochen hab ich im Supermarkt immer nur Kartoffeln aus Ägypten usw. gefunden – die kaufe ich aus Prinzip nicht.

Von meiner Idee ein Glas Wein in der Markthalle zu trinken, hab ich kurzerhand abgesehen…bei den  Massen an Menschen macht mir das keinen Spaß. Stattdessen bin ich lieber in die Fußgängerzone in ein Cafe gegangen. Aber auch hier waren Horden von Menschen….und die Chistlichen  Missionierer waren überall lautstark am Werk, mit Musik und mikrofon-verstärkten Predigten das jeder zu Gott finden kann.

Sorry, aber das ist für mich Zwangs-Missionierung…man konnte diesen Predigten nur auf eine Art entgehen – die Fußgängerzone meiden. Ich blieb trotzdem und versuchte es zu ignorieren…keine Chance. Die Bedienung meinte das wäre letztes Wochenende auch schon so gewesen, sie würde das langsam mürbe machen. Kann ich gut verstehen. Jeder kann glauben was er will….und darf auch gerne versuchen andere davon zu überzeugen, aber dann bitte in einer Lautstärke die es anderen ermöglicht in einiger Entfernung normal zu sitzen ohne  das einem die Worte in den Kopf gehämmert werden.  …

Ich blieb aber trotzdem, immerhin war ich extra in die Stadt gefahren. Bis auf die „Lärmbelästigung“  war es ja auch schön…ich bin dann noch etwas herum geschlendert und hab mich nach ein paar Stunden wieder auf den Heimweg gemacht….in Richtung Taunus – bergauf… So richtig Lust den GANZEN Weg jetzt wieder bergauf zu fahren hatte ich nicht mehr. Also hab ich ca. auf halber Strecke die S-Bahnstation angesteuert und bin den Rest des Weges mit der  Bahn gefahren…GRINS ….jaaa – etwas faul war das schon….aber schön.

Am Abend hab ich dann noch meinen großen Balkon sauber gemacht, die Holzdielen geschrubbt…die Spuren des Winters beseitigt…und später hab ich dann noch in der gesamten Wohnung, Staub gewischt, das Bett bezogen, die Böden gesaugt und nebelfeucht „gefeudelt“…lach….mit dieser blöden Hausstaub-Milben-Allergie muss ich das jetzt ständig machen…

Sooo und als Belohnung hab es dann die frischen Kartoffeln, in Schale gekocht – nur mit Salz und Butter – ein Gedicht ….

2.Versuch zu Entspannen

Jaaa und auch am Dienstag bin ich früh aufgestanden, musste meinen Schatz ja zur Arbeit fahren….was also mache ich jetzt mit dem Morgen…na klar auf zum Sport.

Nachdem ich meinen Schatz bei der Arbeit ab gesetzt hatte, kam ich ja quasi auf dem Rückweg am Fitnessstudio vorbei….aber Lust hatte ich überhaupt keine….sooooo gaaaaar keine….anstrengen am frühen Morgen….Neeeeee …..eigentlich lieber nicht….

Aber ich bin trotzdem  hin gegangen…und nach 30 Minuten Crosstrainer und 2km Rudern, nach Bein-und Rückentraining und ausgiebigen Dehn-und Streckübungen hatte ich dann aber wirklich keine Lust mehr….und hab mich im Nachhinein sau wohl gefühlt. Das war doch eine gute Entscheidung .

Zuhause hab ich mich dann um Wäsche und Haushalt gekümmert…und den Nachmittag ein wenig vertrödelt, bis es Zeit war  meinen Schatz von der Arbeit abzuholen. Zum Glück wurde das Auto doch noch rechtzeitig fertig und wir haben es durch den Feierabendstau trotzdem gerade noch rechtzeitig geschafft den Wagen vor Ladenschluss wieder abzuholen. Der Feierabend-Verkehr in Frankfurt macht es oft spannend …

Auch dieser Tag war insgesamt sehr schön und ich hab auch nicht an die Firma denken müssen…trotzdem fühle ich mich immer noch nicht erholt und mein Herz rast immer noch ziemlich stark…Richtige Erholung sieht anders aus.

Zeit für Winter-Gerichte

Meinen Urlaub hab ich damit begonnen Lebensmittel einzukaufen…und einen Teil davon hab ich gleich verarbeitet – um meine Vorräte im Gefrierschrank wieder aufzufüllen.

Angefangen habe ich gestern mit 9 Rinderrouladen (eigentlich sollten es nur 8 sein….der Mann an der Fleischtheke hat sich wohl verzählt)  und 6 Portionen Rotkohl.  Heute sind noch einmal  weitere 6 Portionen Rotkohl hinzugekommen.

Und in den nächsten Tagen geht es dann weiter mit den klassischen Wintergerichten: Grünkohl mit Kassler und Mettenden, Erbsensuppe, Hühnerfrikassee, Gulasch und Linsensuppe.  Endlich hab ich mal wieder Zeit zum Kochen, denn das dauert alles so seine Zeit. Aber dann gibt wieder auf die Schnelle gute selbst gekochte Gerichte für die Zeit im Jahr  wenn andere nach der weihnachtlichen Besinnlichkeit suchen und versuchen inne zu halten, sich auf sich und seine Lieben zu konzentrieren und bewusster zu leben.

Diese Suche habe ich aufgegeben, es ist normalerweise die stressigste Zeit in meinem Job…naja, in diesem Jahr ist es einfach die Fortführung des Stresses der mich auch jetzt noch nicht los lässt.  Alles Käse…

Ich hab zwar schon eine ganze Menge an Wäsche, Haushalt, Einkaufen und Kochen an diesem Wochenende erledigt, aber ich schlafe schlecht und nur sehr kurz….wache mit Kopfschmerzen auf und werde diese auch nur schwer wieder los und heute war mir dabei so schlecht, das ich sogar mehr Schmerztabletten genommen habe, als mir eigentlich gut tut. Na – immerhin geht es mir jetzt endlich  besser.

Und Morgen starte ich mein Ausruh- und Erholungsprogramm … Zuerst einmal gehe ich zum Frühstücken in ein Cáfe in der Nähe …später dann fahre ich ein Einkaufszentrum und schlendere mal so durch die klimatisieren Gänge und  Geschäfte (hehehe – Morgen sollen es nämlich bei eisigen Ostwind nur ganz wenig Plusgrade geben)…und hoffentlich bekomme ich für den Nachmittag noch einen Termin zur Massage.

Zum Abendessen gibt es dann einen Rosenkohlauflauf mit einer Kartoffelpürree-Haube und mit Käse überbacken. Soviel zum Plan….

Main oder Rhein

In dieser Woche hab ich es endlich mal wieder geschafft Sport zu machen… Am Feiertag bin ich nach der Arbeit noch für 1 Stunde auf den Crosstrainer im Fitness-Studio gegangen….wow – das ging  wirklich gut. Gestern hab ich kurz vor Sonnenuntergang noch eine Fahrradtour gemacht…war aber nur knappe 40 Minuten unterwegs.

Und heute nun wollte ich endlich mal wieder am Wasser entlang gehen…schnelles Spazieren gehen/wandern…wie man es auch nennen möchte. Auf jeden Fall keinen Shopping-Schlendergang, sondern zügiges gehen.

Bereits gestern Abend hab ich mir überlegt, das ich gerne mal wieder am Rhein entlang laufen möchte…nun wohne ich nicht ganz so weit vom Main, aber ich wollte an den Rhein…also ab ins Auto und über die A66 an Wiesbaden und Mainz vorbei in Richtung Rheingau. Nach knappen 30 Minuten war ich in Oestrich/Winkel, hab mein Auto abgestellt und bin direkt am Wasser angekommen.

Leider war der Himmel etwas bedeckt, aber immerhin noch warm genug um sich auch mal kurz ans Wasser zu setzen und den Schiffen zuzuschauen. Das war entspannend und aufmunternd …aber die meiste Zeit bin ich einfach gelaufen,  erst auf dem Weg, dann auch abseits der Wege….in Richtung Rüdesheim. Aber bis dahin wollte ich gar nicht…nur kein Trubel, so wenig Menschen wie möglich.

Nach knapp 2 Stunden war mein Wander-Spaziergang beendet und ich fast wieder am Auto. Doch da gab es noch einen kleinen Weinausschank …direkt am Wasser. Also hab ich mich noch mit einem Glas Riesling auf eine Bank gesetzt und noch eine Weile aufs Wasser schaut.

Letztlich war ich froh wieder am Auto angekommen zu sein…denn obwohl ich gut sitzendes Schuhwerk anhatte, hab ich mir eine Blase unter dem Fuß gelaufen …aua …Grummel….so ein Mist. Mit Wanderschuhen hab ich einfach kein Glück, evtl. liegt es aber auch an den Socken, das muss ich mal ausprobieren.

Aber egal ich hab  die Zeit am Wasser sehr genossen …und der goldene Oktober soll ja noch ein paar Tage andauern.

Heute ist: Saunatag

Letzten Monat hatte ich beschlossen, das ich an jedem 3.Montag im Monat bereits Mittags Feierabend mache und in die Sauna gehe….dazu hab ich mir sogar im Bürokalender einen Dauertermin eingestellt….lach…anders geht es nicht – wenn ich es nur als  „loses Vorhaben“ betrachte, dann mache ich das garantiert nicht

Heute ist wieder der 3. Montag im Monat und ich hab  Urlaub…also hab ich ja eigentlich Zeit…hab meinen Schatz bereits am Wochenende informiert – ich gehe in die Sauna.

Doch bereits kurz nach dem Aufstehen hab ich gebügelt, ein Baguette gebacken und gedacht aaaachhh….also eigentlich könnte ich ja auch zuhause bleiben…Lach – jaaa und schon geht es wieder los… NEIN, nein, nein…ich gehe in die Sauna.

Also Tasche gepackt, meinen Schatz geweckt und dann zur Taunus-Therme. Montags und dienstags gibt es hier Sonderpreise:  3 Stunden bezahlen – 4 Stunden bleiben…

Das war eine gute Entscheidung…. Es waren sehr entspannte Stunden, so stelle ich mir Sauna vor…nicht  so voll, sehr ruhig, sehr beruhigend…ich fühle mich herrlich entspannt und bin froh, dass ich hin gegangen bin.

15. Urlaubstag Do 29.06. – ohne Turbo

So schön kann es sein, wenn der Kopf nur mitmacht. Also wenn mein Innerstes mir nicht ständig sagt: MACH etwas aus dem Tag. Ich hatte also weiterhin kein innere Unruhe oder Angst meinen Urlaub einfach zu verpassen.

Mit den Kopfhörern auf den Ohren habe ich gemütlich in den Wohnungen hantiert…lach – also das was man immer machen muss: Betten und Wäsche, Abwaschen, Müll entsorgen, aufräumen,Essen vorbereiten…Blumen gießen, Vögel füttern….dazu ein paar nette Dokumentation aus dem Fernseher hören.

Das was Hausfrauen täglich machen müssen und  was ich sonst auch mache, wenn ich arbeiten gehe…aber eben alles viel langsamer und entspannter…ohne den üblichen Turbo. Mittags bin ich dann zu einer Metzgerei gefahren und habe für meinen Schatz und mich frisch belegte Brötchen geholt und wollte ihn Mittags  besuchen. Da  Wohnort, Metzger und die Arbeitsstelle meines Schatzes in 3 unterschiedlichen Orten sind hatte ich 1,5 Stunden eingeplant  um bis 14 Uhr da zu sein.

Nuuun, das war viel zu viel Zeitpuffer und ich hatte noch fast eine Stunde Zeit…also ab in einen Möbelladen in dem ich vor 3 Jahren meinen Küchenläufer gekauft habe…und schwuuups hatte ich schon einen neuen Küchenläufer. Es war der Gleiche. Durch so einige Küchenunfälle mit Roter Beete und Tomaten sieht meiner bereits nicht mehr so ansehnlich aus.  Blieben immer noch fast 40 Minuten Zeit.

Ich könnte ja noch mein Auto waschen. Das war einer der Pläne für Morgen…egal – jetzt kann ich die Zeit gut nutzen. Diese Waschstraße war mit 9 EUR relativ günstig…Modern mit  Hand-Vorwäsche und vor allen Dingen mit kostenlosen Staubsaugern….perfekt. Also mein Auto glänzte dann auch für fast ½ Stunde, bis der große Regen kam. Aber immerhin auch von Innen ist er jetzt wieder ansehnlicher.

Unsere gemeinsame Mittagsstunde war super. Ich hab meinen Schatz vor dem Büro abgeholt, haben uns auf einen Parkstreifen gestellt und haben auf der Rückbank des Autos ein kleines Picknick veranstaltet. Ok – also für ein Picknick fehlte der Sekt und die Gürkchen…aber immerhin belegte Brötchen, frische Pfefferbeißer und Cola hatten wir.

Am Nachmittag hab ich dann zuhause den Pizzateig gemacht, einen großen Topf Pizzasoße gekocht und alles weitere vorbereitet. Heute gibt es selbstgemachte Pizza mit Mozzarella, Serano-Schinken, Rucola und Parmesan. Aber erst nach dem Sport.

Beim Sport waren wir  1,5 Stunden…davon alleine 40 Minuten auf den Cardiogeräten… Wie immer nach dem Sport hab ich mich toll gefühlt, obwohl ich vorher überhaupt keine Lust hatte hinzugehen. Ja es war ein schöner Tag und endete mit Kaffee auf dem Balkon, frischer Pizza und ein wenig Kuscheln auf der Couch.  Urlaub kann  ja sooo herrlich entspannt sein.