Urlaubsfahrt – zurück in vergangene Zeiten

Meine Erste Urlaubswoche ist nun vorbei…und damit auch der Teil, wo ich ständig unterwegs bin. Den zweiten Teil meines Urlaubs verbringe ich ab jetzt in Ruhe zuhause…das brauche ich auch.

Sonntag vor einer Woche bin ich die 520km nach Frankfurt gefahren…die Autobahnen waren voll und Baustellen gab es oft und die waren auch noch oft sehr lang…aber es ging immer noch irgendwie weiter…wenn auch zeitweilig eher langsam.

Aber nach meinem einzigen kurzen Stopp auf einem Autohof (also neben der Autobahn) gab es auf einmal keine Möglichkeit mehr zurück auf die Autobahn zu kommen…die ausgeschilderte Umleitung führte ins Nichts….also zurück zum Autohof und von dort aus erneut der Umleitungsbeschilderung folgen…ich war nicht die Einzige, die gleich mehrfach wieder am Autohof ankam und durch die Gegend irrte.

Ich hatte dann irgendwann die Nase voll und hab mir meinen weiteren Weg über Land gesucht…..das war so sehr Pampa, das es auch keine Bundesstraße in der Nähe gab, sondern nur kleine Landstraßen durch kleinste Orte…aber immerhin war dann irgendwann „Marburg“ ausgeschildert….und lustigerweise, waren alle Versuche wieder die Autobahn zu erreichen unmöglich, weil jedes Hinweis-Schild auf die Autobahn durchgestrichen war….d.h. die Auffahrten waren nicht befahrbar, weil dort gebaut wurde. Ich hatte mir tatsächlich den blödesten Ort für eine Pause gesucht. Aber egal…ich war mit Essen und Getränken versorgt und wollte mich nicht lange aufregen.

In der Umgebung von Marburg kannte ich mich immerhin wieder etwas aus und so kam ich dann wieder auf Straßen, die mir nicht unbekannt waren und dann war ich auch wieder auf der Autobahn….und da waren sie wieder, die immer noch sehr vertrauten Orte, Münzenberg am Gambacher Kreuz, Butzbach, Bad Nauheim, Friedberg, Rosbach v.d.H (In zwei der Orte hab ich auch mal gewohnt, in einem der Anderen gearbeitet)…und dann der Blick auf die Skyline von Frankfurt.

Bei Bad Homburg v.d.H. hab ich die Autobahn verlassen und bin in Richtung Taunus gefahren, nach Kronberg (von mir immer gerne „Schnöselhausen“ genannt)….wollte mal sehen, ob dieser komische Konzertsaal am Bahnhof inzwischen fertig ist und ob er wirklich so scheußlich aussieht, wie schon damals auf den Plänen erkennbar….ohhhja – also dieses futuristische Teil passt so gar nicht da hin, riesig ist es und durch das lang-runtergezogene Dach sieht es merkwürdig aus…gut das ich in diesem Ort nicht mehr wohne.

Mehr wollte ich von Kronberg auch schon gar nicht sehen…den Bereich, wo wahrscheinlich heute noch mein Ex wohnt, hab ich großzügig ausgelassen. Ich wollte nie in diesen Ort ziehen…aber mein Ex-Freund war so ein „Schnösel“, der unbedingt hier leben wollte. Das war der Kompromiss damals…okay ich ziehe von Frankfurt-Rödelheim nach Kronberg…aber ich bleibe in einer eigenen Wohnung…und so kam es dann, das wir im gleichen Haus wohnten, aber in getrennten Wohnungen.

Von Kronberg aus bin ich dann meinen ehemaligen Weg zur Arbeit nach Bad Soden a.T. gefahren…hab das Auto in der Nähe des Kurparks abgestellt und bin etwas durch die Gegend gelaufen…. Die Sonne war immer noch gnadenlos bei annähernd 30 Grad….hab mich in ein kleines Restaurant gesetzt und zu Abend gegessen….hier ist noch alle wie immer….auch das Essen ist richtig klasse.

Und dann ging es nach Eschborn zum Hotel. Ich hatte mich für „das niu Belt“ entschieden…Ein City-Hotel, jung und modern mit kleinen Zimmern, funktional und sauber und bei aktuellen Tagestemperaturen von mehr als 30Grad war auch die Klimaanlage im Zimmer ein Entscheidungskriterium….und es ist nicht so teuer.

Eschborn liegt nur ca. 4 km vor der Stadtgrenze zu Frankfurt und kann man fast als Trabantenstadt bezeichnen….es gibt zwar einen alten Ortskern, aber hier sitzen inzwischen viele namenhafte Unternehmen in riesigen Bürotürmen z.B. Die Deutsche Börse, Deutsche Bank, Commerzbank, E&Y, Vodafone, Evonik usw. und die Anbindung mit der S-Bahn und den Autobahnen ist ist richtig gut.

Am Abend bin ich dann noch mit dem Auto die knappen 4 km bis nach FFM-Rödelheim gefahren. Hier hab ich knappe 10 Jahre gewohnt…dem Stadtteil fühle ich mich tatsächlich noch emotional verbunden….alles ist wie immer…schön hier durch die Straßen zu laufen, durch den Park, durch die wuselige Einkaufsstraße…an der Nidda entlang…und an dem Haus, wo ich so lange gewohnt hatte. Ich bin nicht wehmütig…aber es ist erstaunlich vertraut.

Endlich Zeit und kleiner Blick in die Vergangenheit

Seid Wochen schon freue ich mich auf diesen Tag, hab ihn tatsächlich herbei gesehnt…ab heute hab ich für 14 Tage Sommerurlaub.

Nicht das ich etwas Besonderes geplant hätte. Also warum hab ich mich sooo darauf gefreut? Weil ich jetzt Zeit habe…die ich auch einfach vertrödeln kann…wenn ich es denn möchte…ich brauche vor Niemandem, auch vor mir selber nicht, zu rechtfertigen, WIE ich meinen Urlaub verbringe.

Ich kann und darf mir einfach Zeit lassen, soviel und solange ich möchte…und wenn es sein muss, auch die kompletten 14 Tage…okay, das ist eher unwahrscheinlich bei mir und na klar werde ich immer wieder von Kollegen gefragt, was ich im Urlaub machen werde…das ist dann doch irgendwie blöd…weil ich gar nicht viel erzählen kann…denn, ich habe ja nicht wirklich etwas geplant…ein paar Absichtserklärungen kann ich dann zum Besten geben

Aber Pläne, fixierte Reiserouten, Tickets für Flug oder Bahn, oder gar reservierte Hotelzimmer? Fehlanzeige. Natürlich denke ich öfter darüber nach….aber so richtig auf ein Ziel wollte ich mich dann doch noch nicht einlassen.

Zumal ich auf der einen Seite ja noch auf den Termin für das PET-CT warte und andererseits mein Schwager aktuell mit neuer Hüfte im Krankenhaus liegt (und dazu auch noch arbeitslos)…während meine Schwester ihren 3wöchigen Urlaub jetzt allein zuhause verbringt.

Aber in dieser Woche kristallisierte sich dann ein Plan heraus…ich werde mich diesen Sonntag ins Auto setzten und in meine alte Heimat fahren…nach Frankfurt. Ich habe dort und in der Umgebung fast 20 Jahre gelebt…werde mich für 2 Nächte in einem kleinen Hotel außerhalb der Stadt einquartieren.

Nach dem letzten Telefonat mit dem Rentner aus Hessen, hatte ich mal wieder so richtig Lust auf alten Pfaden zu wandeln…mein Fahrrad kommt natürlich mit…. So kann ich – wie früher – Morgens nach Bockenheim radeln und in meinem früheren Lieblings-Cafè /-Bistro frühstücken, In Rödelheim durch die Straßen Laufen, wo ich knappe 10 Jahre gewohnt habe… irgendwann dann über die Zeil flanieren und eine kleine Wanderung im Taunus machen….all die schönen Strecken und Wege, die ich früher so gerne hatte.

Das sind alles Dinge, die ich schon lange vorher gemacht hatte, bevor ich mit meinem letzten Ex-Freund zusammen kam…diese Zeit „vorher“ war eine intensive und sehr schöne Zeit, an die ich mich gerne zurück erinnere…ich war Single und hab gemacht, wozu ich Lust hatte….genau, wie jetzt wieder….nur heute mache ich es im hohen Norden der Republik, aber ruhiger – dafür genau so intensiv und vor allem richtig zufrieden.

In der kommenden Woche jährt sich mein Weggang aus Hessen tatsächlich zum 4.Mal – es ist ein interessanter Zufall, das ich ausgerechnet jetzt wieder dorthin fahre. Bisher war ich nur einmal vor ca. 2 Jahren dort.

WOW – 4 Jahre sind inzwischen schon wieder vergangen. Wie anders mein Leben heute ist….beruflich bin ich seitdem nicht mehr so angespannt, wie die 20 Jahre zuvor….ich mache meinen Job gerne und ich mache ihn gut….ansonsten hab ich viel Freizeit und viele Freiheiten.

Ja klar lebe ich heute sehr viel ruhiger und zurück gezogener…aber dafür ist meine Zufriedenheit auch um ein Vielfaches höher. Jaaaa das mit der Gesundheit ist jetzt nicht mehr ganz soooo gut…aber hey – wir werden eben alle älter und so ein paar Krankheiten gehören eben auch dazu….noch kann ich damit ganz gut leben (zumindest bis zum Ergebnis des PET-CTs….dann schaue ich mal weiter)

Wie bei einem so spontan initiierten Urlaub zu erwarten, treffe ich mich jetzt nicht mit vielen Leuten. „VIELE“ hab ich ja eh nicht. Ich hab nur 2 von 4 mir wichtigen Personen überhaupt über mein Kommen informiert.

Was wahrscheinlich irritierend klingt: ich besuche die Stadt und Umgebung, um der Stadt und der alten Erinnerungen willen…und na klar würde ich in diesem Zusammenhang auch gerne die Beiden gerne treffen (also unabhängig voneinander)….leider klappt es mit meinem ehemaligen Tanzpartner und gutem Freund nicht….er befindet sich ab heute selber im Familienurlaub….so wird es wohl nur zu einem Treffen mit dem Rentner und seiner Frau kommen, das ist ja inzwischen eine ganz besonders enge Freundschaft ….jaaaaa ich könnte noch die anderen Beiden auf meiner Liste informieren…aber das möchte ich eigentlich gerade nicht.

Wenn ich dann wieder nach Hause komme, werde ich anschließend noch für 1-3 Tage zu meiner Schwester fahren. Mein Schwager wird dann schon in der Reha sein… und damit sie auch noch etwas richtigen Urlaub bekommt, wollen mal wieder nach Rømø (Dänemark) fahren….an den schönen weiten und langen Strand….mal sehen ob das Wetter dann überhaupt noch mitspielt….etwas Wasser, etwas Wellness, gutes Essen…mal sehen, was sich so ergibt. Und in der 2. Woche meines Urlaubs treffen wir uns dann zu Dritt für einen Tag bei meinem Schwager in der Reha……

Sightseeing durchs alte Leben

Die letzten 2 Arbeitstage bis zum Urlaub waren schon nervig….aber ab heute hab ich Urlaub – Endlich.

Aufgestanden bin ich um 4.30 Uhr…..Abfahrbereit war ich um 6 Uhr…..Das Fahrrad hatte ich schon gestern (während des großen Regens) ins Auto verfrachtet, ebenso die Reisetasche gepackt.

An meinem 1. Urlaubstag ging es dann tatsächlich um 6 Uhr Morgens los….zurück in die Vergangenheit.

Es sind ziemlich genau 2 Jahre die ich jetzt bereits fort bin aus Frankfurt / Bad Soden und Schnöselhausen….Freitag den 13. September 2019 hatte ich meinen letzten Arbeitstag in Bad Soden und bin direkt nach dem letzten Arbeitstag ins Auto gestiegen und nach Schleswig-Holstein gefahren…meine Möbel waren ja schon fast zwei Monate vorher umgezogen.

Soooo und nach 2 Jahren mache ich nun den 1. Besuch in dieser alten Heimat, in der ich immerhin fast 16 Jahre gelebt habe.

Ich hab in der Nähe von Frankfurt ein Hotelzimmer reserviert….es hat zum Glück eine Klimaanlage auf dem Zimmer und Außenjalousien…..den ausgerechnet ab heute soll es hier wieder richtig warm werden…also gegen ein paar Grad weniger, hätte ich auch nichts einzuwenden gehabt.

Die Fahrt mit mehr als 500km war entspannt….und das, obwohl die ersten 260km fast durchgängig von Baustellen und Geschwindigkeitsbegrenzungen begleitet wurden….also auch mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 130kmH wäre ich schneller hier gewesen…..hahahah….dann wäre ich nämlich richtig schnell unterwegs gewesen….aber ich hatte ja eh Zeit genug…..und war auch so nach 5,5 Stunden am Ziel angekommen…..nur mit 2 kurzen Pinkelpausen.

Ich bin aber nicht bis nach Frankfurt gefahren, sondern schon kurz vorher bei Bad Homburg v.d.H. von der A5 abgefahren…..bin nach Schnöselhausen gefahren (meinem letzten Wohnort in Hessen) ….wollte dort aber nur sehen, ob das komische Bauprojekt am Bahnhof inzwischen fertig ist…war es aber nicht…..Halt machen wollte ich hier nicht….

Von dort bin ich dann nach Bad Soden a.T. gefahren…quasi meinen alten Weg zur Arbeit …..einmal durch den Ort und an meinem alten Arbeitgeber vorbei….

…dann im nächsten angrenzenden Ort ab ins riesige Einkaufszentrum, in dem ich früher oft war….einmal eine Runde schlendern. Interessant: trotz Corona, sind fast alle Geschäfte noch genau so da, wie früher…egal ob groß oder klein (außer dem Karstadt…aber das war ja schon vorher klar)….

…dann ging die Sightseeing-Tour weiter, kurz über die Autobahn in die nächste Ortschaft…..hier war früher der riesige REAL-Markt, in dem ich immer die Lebensmittel eingekauft habe…..der inzwischen aber abgerissen wurde…..alles andere sieht noch so aus, wie früher….

…und dann ging es nach Frankfurt-Rödelheim…dort hab ich 10 Jahre gewohnt…und hab sogar einen Parkplatz an der Hauptstraße bekommen…..bin durch das Viertel gelaufen, hab ein Eis an der Eisdiele geholt (die haben umgebaut….hmmm…gefällt mir so zwar nicht – aber das Eis ist immer noch lecker)….bin meinen alten Schleichweg an der Nidda entlang spaziert….an dem Biergarten vorbei (hmmm…..schade, jetzt ist es ein China-Restaurant)…..und an dem Haus vorbei wo ich gewohnt habe (hmmm – alle Namen ungekannt)….

….Dann ging es weiter …..aber jetzt wieder raus auf Frankfurt, zumindest für heute….ab zum Hotel.

Inzwischen war es schon Nachmittag und ich wollte mich jetzt erst einmal etwas von der Fahrt ausruhen und frisch machen….Für den Abend hatte ich dann ja schon die 1. Verabredung….

der nachgelagerte Abschied

Ich hab am Wochenende für 3 Tage im August ein Hotelzimmer im Rhein-Main-Gebiet gebucht. Nach 2 Jahren wird es Zeit, die schon lange ausstehenden Besuche, in der alten Heimat, anzugehen.

Aber ich habe nur 3 Tage für Hessen geplant…und weiß schon jetzt, das es bei ein paar meiner Kontakte der letzte Besuch sein wird…eine Art nachgelagerter Abschied…längst überfällig.

Mein Ex-Tanzpartner freut sich schon lange auf meinen Besuch und er war auch der 1. den ich angefunkt habe….Termin fixiert….dieser Kontakt wird auch weiterhin Bestand haben…ein über viele Jahre liebgewonnener Freund.

Eine weitere Verabredung hab ich natürlich mit meinem Rentner-Kollegen und seiner Frau….auch dieser Kontakt bleibt…und 14 Tage nach meinem Besuch in Hessen, kommen die Beiden auch zu mir in den Norden.

Meine ehemalige Chefin ist leider mit Mann und Kindern im Urlaub, das Treffen holen wir aber nach.

Zwei weitere Treffen habe ich auch schon festgezurrt….

Tja…und dann komme ich zu meinem ehemaligen Team…da ich die ambivalente Verhaltensweise von Teilen meines Teams schon seit Monaten beobachte, hab ich angefragt, wer denn überhaupt noch Interesse an einem gemeinsamen Treffen hat….die Vier haben sich ja untereinander auch kreuz und quer das Leben schwer gemacht….und so war die Antwort entsprechend uneinheitlich.

Ich habe daher beschlossen, die Firma gar nicht selber zu besuchen….sondern ich treffe mich mit den Beiden, die zugesagt haben, am Abend.

Die beiden Kolleginnen, mit denen ich viele Jahre zusammen gearbeitet habe, denen ich sehr viel Zeit innerhalb und außerhalb der Arbeit gewidmet habe, um sie aus ihren Tiefs und Problemen herauszuholen, die wollen kein Treffen.

Eine der Beiden hat sich erst gar nicht zurück gemeldet….(auf meine letzten kleinen Gruß-Botschaften gab es auch nur solche namenlosen Joke-Bildchen)….

und die andere möchte sich lieber noch weiter zurück ziehen, weil ihre Mutter krank ist (das ist sie allerdings schon mehrere Jahre und sie leben in unterschiedlichen Städten…sehen sich nur selten.)…und sie möchte jetzt nicht so weit im Voraus planen (3 Wochen). Ich respektiere das…dann ist das eben so, egal mit welcher Erklärung…..aber es nagt doch an mir.

Das war es dann endgültig mit diesen Beiden. Es ist doch ein für mich langwieriger Abschied….aber es wird Zeit und dafür ist dieser Besuch genau das Richtige….um auch das endlich hinter mir zu lassen.

Ich hab jetzt 2 Jahre versucht den Kontakt aufrecht zu halten, ich hab sogar meine Abneigung gegen das Telefonieren überwunden, aber es gehören immer Zwei dazu….Sender und Empfänger. Wenn der Empfänger nicht möchte, dann kann ich daran nichts ändern…aber ich kann es endlich akzeptieren und mit dem Senden aufhören….

Letzter Urlaubstag

Frühstück auf dem Balkon…und es ist tatsächlich mal wieder richtig still…kaum geschrieben schon hört man  eine elektrische Säge….aber trotzdem –  kein Baulärm, Schule und Kindergarten haben scheinbar heute geschlossen und auch die Kirche nebenan schläft noch friedlich ohne Geläut und Aktivitäten.

Es ist noch kühl bei 16 Grad (zumindest etwas zu kühl für eine kurze Hose mit nackten Beinen…brrr), der Himmel  ist bewölkt,  aber die Sonne bricht immer mal wieder durch…

Wenn meine Kaffeetasse gleich leer ist werde ich den Tag noch aktiv nutzen…ich fahre heute in die Stadt, habe noch einen Termin wahrzunehmen aber dann habe ich freie Zeit.

Seit Jahren möchte ich mal wieder auf die 200m hohe Aussichtsplattform des Main-Towers…von dort hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt Frankfurt  und darüber hinaus (bei klarem Wetter)….Wer Hessen-Fernsehen schaut, weiß das von dort oben jeden Abend das Wetter präsentiert wird.

Ich war dort so viele Jahre  schon nicht mehr da…und so viele Gelegenheiten wird es für mich jetzt auch nicht mehr geben….allerdings sollte es so bewölkt bleiben, verschiebe ich es doch noch einmal…wenn schon – dann möchte ich auch den richtig Großen Weitblick genießen können. Das Auto lasse ich heute einfach mal stehen und fahre mit der S-Bahn in die Stadt…das erhöht den Urlaubs-Effekt …kein Stress bei der Parkplatzsuche und mit einer Tageskarte des RMV kann ich quer durch FFM fahren… (außerdem liegt im Auto noch mein Fahrrad – das lasse ich gleich für das Wochenende drin , möchte Morgen ja noch einen Tagesauflug unternehmen und NEIN-  ich bin nicht faul – ich denke nur effizient).

Nach dem Frust mit der Steuererklärung gestern, hab ich genau das gemacht was eigentlich immer  hilft…ich bin ¾ Stunde rund um den Ort gewandert. Bewegung hilft  fast immer beim Frustabbau…und auch dieses Mal war der Effekt groß. Also eine weitere Sporteinheit in dieser Woche.

So groß das ich zum Abendessen entspannt im Sushi-Restaurant war (lecker) und das ich dann bis weit nach Mitternacht noch die Wäsche gebügelt habe (notwendig).

Immerhin sollen die Temperaturen in den nächsten Woche auf 38 Grad !!!  hochgehen….SCHOCK – da kann ich ja froh sein, das ich dann wieder arbeiten muss und dort eine Klimaanlage anwerfen kann…nur das verträgt sich nicht so gut mit meiner Hausstaubmilben-Allergie.

Wohnung und Balkone sind sauber, die Wäsche gebügelt, alle notwendigen Termine erledigt (also nachher…die Steuererklärung blende ich jetzt einfach mal aus – Grins) ….für das Wochenende hab ich dann tatsächlich FREI.