Brot mit Joghurt

Beim Blick in den Kühlschrank ist mir Samstag noch ein Naturjoghurt ins Auge gefallen….sag mal….wie lange stehst du denn schon da rum?….okay, also die sensorische Prüfung ergab: absolut genießbar…nur das ich in den letzten Tagen überhaupt keine Lust auf Joghurt hatte…aber nun gut…jetzt ist er schon mal da…

Kurzerhand hab ich das gesamte Glas Joghurt für mein nächstes Brot verwendet…ein helles fluffiges Weizenmehl-Brot mit Hefe…..der Joghurt hat es wirklich sehr luftig gemacht…lecker.

und diente mir dann auch noch als Beilage zum Gemüse-Ragout…

Ansonsten hab ich nicht wirklich viel gekocht….okay, es gab noch einen Topf mit Milchreis als Nachtisch…so schön mit Zimt und Zucker.

Gemüse-Lasagne mit selbstgemachten Nudeln

Seit langem ist das meine beste Lasagne, was vor allem an den selbstgemachten Nudeln und den vielen Champignons im vegetarischen Tomaten-Ragout liegt….sie ist unglaublich lecker geworden.

Bisher hab ich meine selbstgemachten Nudeln immer trocknen lassen und wusste nicht so recht, wie ich die Lasagneplatten so hinbekomme, wie die Gekauften. Bis ich vor ein paar Tagen mal wieder eine Sendung mit Jamie Oliver gesehen habe…ach so …der nimmt die frisch gewalzten Nudeln und lässt sie einfach über die Auflaufform lappen, um sie dann zum Schluß als Deckel zu nutzen…auf die Idee bin ich gar nicht gekommen.

Den Nudelteig hatte ich bereits gestern gemacht (nur Mehl, Salz und Wasser – ohne Ei) und hab den Teig mit dem Nudelholz ganz dünn ausgerollt und mit der ersten Schicht die gefettete Auflaufform ausgelegt.

Gleichzeitig köchelt schon die Lasagne-Füllung: Zucchini, Paprika, Knoblauchzehen und roten Zwiebeln und Tomatenmark in Olivenöl angebraten und mit etwas Zucker leicht karamellisiert. Anschließend mit etwas Rotweinessig und einem Schuß Masala und Gemüsebrühe abgelöscht und mit einer Menge kleingeschnittener Champignons und Tomatenpüree aus dem Glas (Passata) aufgefüllt und für ca. 15-20 Minuten bei geringer Hitze leicht kochen lassen. Gewürzt hab ich das Ganze mit Salz, Pfeffer, frischem Oregano und Thymian.

Dann das Gemüseragout auf den ersten Nudelteigboden geben und Mozzarella darüber…dann die nächste etwas kleiner ausgerollte Nudelplatte darauf geben und erneut mit Gemüseragout und Mozzarella belegen…nun die überlappende Nudelgrundplatte über den Auflauf ziehen und noch einmal mit geriebenem Mozzarella belegen. Für ca. 30 Minuten bei 180Grad Umluft in den Ofen geben.

Erst spät beim Kochen hab ich über die Béchamelsauce nachgedacht und dann doch auf diese klassische Soße verzichtet.

Nur jetzt machte ich mir etwas Sorgen ob die Nudeln so ohne Soße auch tatsächlich gar werden würden. Und WIE das geklappt hat – die Feuchtigkeit aus dem Gemüseragout hat für diese dünnen Nudelplatten ausgereicht…man das ist einfach nur LECKER.

Paprika-Ragout (vegetarisch)

klingt gut oder?… Aber was bedeutet eigentlich Ragout?

die Erklärung lt. Wikipedia:

Ragout ( [ ʀa’gu ], von französisch ragoûter ‚den Gaumen reizen‘‚Appetit machen‘) ist eine Gerichtgattung von würfeligen Fleisch-, Geflügel-, Wildbret- oder auch Gemüsestücken in einer oft sämigen Sauce. 

Also in meinem Falle handelt es sich um klein-gewürfelte Zwiebeln, Paprika, Knoblauchzehe, Schalotten (und die Reste vom Porree, die noch in meinem Kühlschrank schlummerten,) scharf anbraten, dann eine Tasse Beluga-Linsen dazu geben (eigentlich sollten es rote Linsen sein) und dann mit einer Dose kleingeschnittener Tomaten und etwas Gemüsebrühe auffüllen. Mit Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, etwas Chili aus der Mühle, 1 Prise Zucker und etwas Essig abschmecken und schmoren lassen, bis die Linsen noch leichten Biss haben….danach noch einmal abschmecken.

Dazu passt Reis und jede Art von leckerem Bauernbrot….

Ich bin immer wieder überrascht, was man so aus Gemüse alles zaubern kann….echt lecker …vor allem durch die Linsen.

Als leidenschaftlicher Fleischesser wundere ich mich über mich selbst…aber aktuell mag ich sehr gerne auch mal Gerichte ohne Fleisch…

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