Essen zum sattbleiben

An diesem Wochenende hab ich auch mal wieder Lust zu backen…der Brotteig ist jedoch noch nicht soweit…der ruht noch.

Es sollten bis dahin noch knusprige Haferkekse werden…im Rezept stand, die Knusprigkeit kommt, wenn man die kleinen Teigkugeln flach auf das Backblech ausstreicht….ich vermute jedoch das ich entweder den Ofen etwas heißer stellen, noch eine Schicht Fett auf die Kekse geben muss oder es noch einen weiteren „Trick“ gibt..,denn meine Kekse sind zwar dünn und leicht knusprig…aber nicht ganz so knusprig, wie ich gedacht habe…aber seeehr lecker:

Und da der Backofen gerade schon mal heiß war, hab ich gleich noch eine großes Blech Granola gemacht.

Mein Granola besteht dieses mal nur aus: Mandeln, Cashew-Kernen, kernigen Haferflocken, etwas Honig und Kokosöl (den leichten Kokosgeschmack brauche ich eigentlich nicht…das nächste Mal habe ich es wieder mit Leinöl) und ist echt lecker geworden.

Zusammen mit Obst und etwas Joghurt/Quark ist es ein tolles Frühstück…und ich nasche es ab und an auch einfach so…das hält lange satt und ich bekomme keinen Heißhunger.

Für das vergangene Wochenende mit Besuch von Schwester+Schwager, hatte ich – wie immer – viel zu viel eingekauft und so blieb meine Avocado und die Limette unbenutzt… hab mir daher eine Guacamole gemacht mit: Avocado, Tomate, Zwiebel, Knoblauch, Limettensaft, Salz, Pfeffer, Koriander und Chili.

Und weil auch noch ein schöner großer Blumenkohl im Kühlschrank lagerte, hab ich diesen mit einem großen Messer in kleine Stücke geschnitten (erst in Scheiben und dann noch kleiner)….so das er etwas zerbröselte…dann einfach mit etwas Öl in der Pfanne anbraten (ohne kochen)…so das schöne Röst-Aromen entstehen…anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Gleichzeitig während der Blumenkohl röstete, hab ich die Bechamelsauce gemacht, die geht ja sehr schnell (Butter, Mehl, Milch, Salz, Muskatnuss)

Anschließend Blumenkohl, Bechamelsauce und Käse abwechselnd in die gefettete Auflaufform schichten und für ca. 30 Minuten im Backofen backen lassen. Durch den gerösteten Blumenkohl ist der Geschmack intensiver, als wenn man den Blumenkohl vorkocht…außerdem hat er so noch etwas mehr Biss.

Und für heute gibt es gefüllte Paprika-Schoten….ich habe für mich ja schon vor einiger Zeit entdeckt, das ich das Hackfleisch einfach gegen gehackte Champignons austauschen kann…die erzeugen bei mir tatsächlich den gleichen Yummy-Effekt.

Ich brate also die klein geschnittenen frischen Champignons mit etwas Zwiebeln an, gebe noch eine klein-geschnibbelte Zucchini dazu und mische es mit gekochtem Reis, das Ganze gebe ich dann in die Paprika und backe diese in einer Auflaufform im Backofen.

So einfach und lecker – Granola

Natürlich blieb es nicht aus, das meine Schwester und ich uns während der Wanderung über Rezepte unterhalten haben…und sie hat schon das gemacht, was ich auch ins Auge gefasst, dann aber irgendwie wieder aus selbigen verloren hatte: GRANOLA ….eine Form des Knusper-Müsli.

Aus meinem Weihnachts-Back-Fundus hab ich immer noch Mandeln, Walnüsse in Schale, getrocknete Feigen und Kokosflocken. Okay die Kokosflocken hab ich dann doch erst einmal wieder zur Seite gelegt….die können sehr schnell zu dominant sein…und ich wollte es erst einmal dezenter ausprobieren.

Also: die Mandel und Walnüsse hab ich gehackt, die Feigen in kleine Stück geschnitten, dazu mit kernigen Haferflocken alles in einer Schüssel gemischt und dann mit Olivenöl und Ahornsirup (es geht auch alles andere wie z.B. Honig oder auch ohne…je nach Geschmack und Anspruch) gut durchgemischt.

Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorgeheizt und die lose Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gegeben. Mittlere Schiene ca. 20 Minuten bakcen lassen und nach den ersten 10 Minuten in regelmässigen Abständen die Masse durcheinander mixen und neu ausbreiten…..zum Schluss immer ein Auge auf den Backofen haben…damit das Granola nicht zu dunkel wird. Das geht zum Ende hin ganz schnell.

Danach aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen…sofort essen oder in einem Schraubglas aufbewahren.

das ganz dunke sind die Feigenstücke…die sind nicht verbrannt, sehen nur sehr dunkel aus 🙂

Ich konnte es nicht abwarten und hab es gleich einmal warm probiert….man ist das lecker…ein bisschen schmeckt es nach gebrannten Mandeln wie auf der Kirmes ,aber nicht so süß. Ich hatte zuerst befürchtet das man das Olivenöl zu deutlich herausschmeckt…aber nein…im Vordergrund ist bei meinem Granola der Nussgeschmack, danach kommt eine leichte Süße.

Das tolle ist, man kann jede Art von Nüssen und Saaten verwenden, ganz nach eigenem Belieben….und kernige Haferflocken sich ja auch ideal für zu hohen Blutdruck…und das Beste daran ist: wenn man es selber macht, weiß man was genau und wieviel davon, drin ist….