wiederkehrende Abläufe der beruflichen Jahreszeiten

Wie sollte es auch anders sein…nach der Weihnachtsfeier, ist vor dem grippalen Infekt.

So wachte ich am Morgen nach der Firmen-Weihnachtsfeier, gleich mal mit Halsschmerzen auf…und seitdem versucht mein Immunsystem gegen alles zu kämpfen, was da gerade so in mir ist…nein kein Corona, die Tests sind alle negativ…aber über eine triefende Nase, etwas erhöhte Temperatur ging es weiter zu leichten Schwindelanfällen und schmerzenden Gelenken, immer noch begleitet von einem penetranten Schnupfen .

Alles nicht schlimm…nur lästig und etwas einschränkend…meine 3 Urlaubstage in dieser Woche hab ich trotzdem genommen….aber sie fühlten sich mehr wie „Genesung“ denn wie „Urlaub“ an….hätte aber auch keinen Sinn gemacht, mir die Urlaubstage über eine Krankschreibung wieder zu holen, ich nehme schon so zu Viele mit ins neue Jahr. Das ist also okay, so wie es ist.

Laut der Webseite meines Arztes bekomme ich aktuell keine weitere Corona-Schutzimpfung, wenn die letzte Corona-Infektion noch keine 12 Monate her ist…jede Corona-Infektion hat den gleichen Effekt, wie eine Impfung und ein „mehr-an-Impfungen“ bringt kein „mehr-an-Schutz“. Das klingt für mich plausibel und nachvollziehbar…so komprimiert, hat mir das vorher noch keiner erzählt.

Mein Chef hat mich am Montag in einem Meeting gefragt, ob ich meine zeitlichen Vorgaben für die Jahresabschlüsse, werde einhalten können…oder ob etwas dagegen spricht….da hab ich ihn gleich noch einmal um Unterstützung bei der Klärung der Vorgehensweise für die Übertragung der Genehmigungen gebeten…er hat mein Problem und auch das zeitliche Dilemma so kurz vor Weihnachten verstanden und sich des Themas angenommen. Wenn das geklärt ist, ist der Rest eher Masse, als Klasse…also das sollte ich hinbekommen…immerhin konnten wir diese Vorgehensweisen bei den letzten Quartalsabschlüssen schon testen…und bei mir hat es klappt….ganz knapp zwar…aber immerhin.

Eine meiner ungeklärten Fragen zum Thema „Nachbuchungen“, hat sich in dem Meeting dann zum Glück in Wohlgefallen aufgelöst und damit auch das nächtliche Grübeln, wie ich das Problem bloß gelöst bekomme, als der Chef meinte, solange wir noch diese uralte Software benutzen, kann er ja nicht verlangen, das wir so arbeiten, wie die Kollegen, die bereits die neue Software zur Verfügung haben….es bleibt für mich also genau so, wie im letzten Jahr…ach ja und das neue ERP-System kommt bei uns wohl erst Mitte des nächsten Jahres…das soll mir Recht sein.

Somit habe ich nun 11 Werktage für alle Vorab-Abschlüsse, die in den dänischen 4.Quartals– Konzernabschluss gehören, um dann anschließend ALLE 27 Abschlüsse mit den finalen Daten bis Ende Januar fertig zu bekommen…denn früher erhalten wir gar nicht die Abrechnungen der Direktvermarkter.

Also buche ich eilig ab 2.Januar erst einmal alles mit geschätzten Netto-Produktionsdaten und geschätzten Marktpreisen, schätze damit auch die produktionsabhängigen Aufwendungen…nur um das im Laufe des Monats alles wieder zu stornieren und mit den tatsächlichen Daten und Preisen zu buchen, um damit dann erst, einen prüffähigen deutschen Handelsrechtlichen Jahresabschluss zu bekommen.

Es ist idiotisch…aber so funktioniert die Globalisierung im Rechnungswesen…schnell, schneller und damit ungenauer, für die internationale Ebene, aber für rein Deutsche Zwecke kommt bei der Bilanzierung und Erstellung der Gewinn-und Verlustrechnung, der vielzitierte „vorsichtige Kaufmann“ zum Tragen.

Es werden also wieder vollgepackte Tage bis zum Jahresende, um soviel Vorzubereiten, wie nur möglich, dann kommen die stressigen Tage in den ersten 2 Januar-Wochen, bis die Quartalsabschlüsse für den Konzernabschluss fertig sind. Anschließend folgen noch einmal 2 intensive Wochen, um aus den Quartalsabschlüssen, die endgültigen Jahresabschlüsse zu erstellen und die Daten für die Wirtschaftsprüfer zusammenzustellen…Dann starten im Februar so langsam die Rückmeldungen der Wirtschaftsprüfer mit den Nachbuchungen und den vorläufigen Berichten.

Buchhaltungen haben daher ihre ganz eigenen Jahreszeiten…mit immer wiederkehrenden Abfolgen des immer Gleichen…und doch ist es jedes mal aufregend, denn es ist auch immer irgendwie anders….es gleicht sich zwar, ist aber nicht deckungsgleich.

Ach was war das schön, als unser Unternehmen noch nicht als Konzern galt….das ist gerade mal so ca. 1,5 Jahre her….

Denkste – 3.Mal in einem Jahr

Ich hinke ein wenig mit meinen Einträgen hinterher…hab noch einiges zu erzählen,aber

die Woche war irgendwie aufregend durch: unsere Dienstreise nach Brandenburg, den neuen Kollegen, Aufregeung wegen meiner Schwester beruflich und gesundheitlich, in meinem Job trudeln jetzt im Minutentakt die fertigen Jahresabschlüsse und Steuererklärungen von denWirtschaftsprüfern ein, auf die ich schon seit Mai warte ….

und seit Freitagnachmittag hab ich mich freudestrahlend auf das Wochenende mit anschließendenden 3 Tagen Urlaub gefreut, nur um am Freitagabend mit heftigen Halsschmerzen und laufendener Nase in der Ecke zu liegen.

Tja – somit hat es mich in diesem Jahr bereits zum 3.mal mit einem grippalen Infekt erwischt…ich könnte kotzen (sorry für den Ausdruck). Den gestrigen Samstag hab ich dann nur schniefend und schlafend auf der Couch verbracht. Inzwischen hat sich das Fieber dazugesellt und es tun nicht nur die Rippen weh, sondern alle Knochen mucken auf. Aktuell sind aber meine Schwachpunkte wohl tatsächlich die Nasen-Nebenhöhlen, die wieder extrem zusitzen.

Warum hab ich mir schon wieder etwas eingefangen? Keine Ahnung .

Bis Freitag ging es mir super – war überhaupt in den letzten 2 Wochen wieder viel draussen in der Natur und hab mich bewegt, war sogar wieder mal im Fitnessstudio, hatte viele nette Gespräche mit Kollegen (okay am Donnerstag sassen wir mit ca. 9 Leuten im Frühstücksraum, das war etwas enger als mir sonst lieb ist)….Mittwochabend bin ich bei meinerWalkingrunde tatsächlich etwas nass geworden und Freitagmorgen gab es schon den ersten Schnee…aber ich war ja ordentlich warm angezogen. Also eigentlich nichts, was mich umhauen sollte.

Hilft ja alles nichts – da muss ich jetzt ein weiteres Mal durch….zum Glück scheint es nicht ganz so schlimm zu sein, wie letztes Mal im Oktober.

Eigentlich dachte ich nach dem 3-Wochen-Debakel, das ich mich wieder gut erholt und mein Immunsystem so langsam wieder aufgebaut habe – tja dem ist wohl nicht so…

Endspurt – Gesundwerden

Manche Nächte sind einfach scheußlich…so wie letzte Nacht. Hundemüde ging es ins Bett, schlafen konnte ich aber nur wenig. Durch die Nase bekam ich nur wenig Luft und durch das ständige Husten und Nase schnäuzen war der Schlaf auch immer nur kurz und immer wieder bin ich nach Luft japsend aufgewacht.

Das hat böse Erinnerungen an meine schlimmsten Zeiten in Hessen wachgerufen, als ich oft im Schlaf das Gefühl hatte Ersticken zu müssen…wenn ich denn endlich mal eingeschlafen war. Massive Durchschlaf-Störungen gehörten Jahrelang zu meinem Alltag.

Himmel – wie hab ich das bloß damals so lange ausgehalten. Schlafentzug ist ja auch eine Form der Folter. Also, so ohne grippalen Infekt, habe ich seit fast 3 Jahren normalerweise eine sehr sehr gute Schlafqualität. Dafür tue ich auch eine Menge, um das Schlaferlebnis optimal zu fördern…seitdem ich wieder Ruhe und Frieden im beruflichen und privaten Leben habe, funktioniert das klasse.

Aber jetzt muss ich noch die nächsten eins bis zwei Nächste überstehen…dann sollte sich alles wieder einpendeln….der Infekt sollte bald überstanden sein, immerhin sind es schon 7 Tage.

Eigentlich wollte ich Morgen wieder ins Büro fahren…der Controller hat jetzt 14 Tage Urlaub und ich muss meine Fehltage ja wieder aufarbeiten…Morgen hab ich Steuertermine für viele Gesellschaften einzuhalten.

Wahrscheinlicher wird es jedoch sein, dass ich den ersten Tag im Homeoffice bleibe…aber das entscheide ich morgen früh.

Welle um Welle

Welle um Welle

leider geht es nicht um Urlaubswellen, Hitzewellen oder Meereswellen, sondern um Krankheitswellen.

Wie effektiv uns medizinische Masken und die AHA-Regeln während der letzten 2,5 Jahre vor Ansteckungen tatsächlich geschützt haben, kann man Erahnen, wenn man die aktuelle Welle von „Atemwegs-Erkrankungen“ in diesem Herbst beobachtet.

Sie sind früh dran, die Grippe und Grippalen-Infekte, Husten, Schnupfen, Heiserkeit und wenn man sich ansteckt, sind die Auswirkungen stärker und dauern länger. Erklärung der Mediziner: durch das Tragen der Maske während der Pandemie, ist unser Immunsystem oftmals faul geworden…die körpereigene Abwehr ist schwächer und muss sich jetzt erst einmal wieder aufbauen.

Da es sich um einen, über viele Länder hinweg, sichtbaren Effekt handelt, finde ich die Erklärung plausibel: Also – wir haben alles richtig gemacht mit dem Tragen der Maske, als es noch keine Impfstoffe und keine Medikamente gegen Covid19 gab und ein Großteil der Welt unter dem Virus zu kollabieren drohte.

Und so finde ich es auf der einen Seite extrem blöd, bereits die ganze Woche schon WIEDER mit einem grippalen Infekt flach zu liegen und bin auf der anderen Seite froh, das es nur eine massive Erkältung ist und meine Corona-Tests bisher alle negativ blieben…was bei unser aktuellen Lage im Büro nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Seitdem die meisten Kollegen mehrere Tage auf einer Messe waren, dafür sogar viele Kollegen aus den anderen Standorten extra zu uns ins Büro gekommen sind…und na klar freute man sich auf die, die man sonst nur selten sieht, hat viel zusammen gesessen und geplaudert…seitdem ist so ziemlich die Hälfte aller Mitarbeiter ausgefallen: entweder durch einen positiven Corona-Test oder durch einen grippalen Infekt.

Meine Warnapp sprang auf Rot und hatte mir für den vorangegangen Freitag 2 potentiell gefährliche Begegnungen gemeldet. Beim Einkaufen und in der Stadt, wenn mir viele Menschen entgegenkommen, trage ich tatsächlich schon seit Wochen wieder eine Maske…nicht aber im Büro.

Unser AG bietet die Corona-Tests wieder an und ermuntert uns, diese auch zu benutzen…das ist toll und hilfreich. Die Tests blieben bei mir weiterhin negativ, dann fuhr ich Samstag zu Schwester+Schwager und wir waren abends ja noch im Restaurant…und bereits in der Nacht fingen meine Knochen an, schwer zu werden und zu Schmerzen. Seit Sonntag wurde es dann immer mehr und den Feiertag am Montag hab ich bereits mit Gliederschmerzen, Halsschmerzen und leichtem Fieber schlapp in der Ecke gelegen.

Dienstagmorgen ging dann gar nichts mehr. Ich hab beim Arzt angerufen für einen Termin, aber ich brauchte nicht in die Praxis zu kommen – laut meiner Zustands-Beschreibung und mit dem Hinweis auf einen negativen Test, hat er mich sofort bis Ende der Woche krankgeschrieben und ich solle mich alle 2 Tage erneut testen…die Krankmeldung wird mir per Post zugeschickt… OH – okay.

Donnerstag hab ich das erste Mal das Haus verlassen, um einen kleinen Spaziergang um den Block zu machen und gestern war ich mit dem Auto zum Einkaufen…ich bin noch schnell schlapp und mag weder länger gehen, noch Einkäufe schleppen.

Da das bereits meine 2. „Grippe“ in diesem Jahr ist, dachte ich eigentlich, es geht dieses Mal etwas schneller…und tatsächlich fühlt es sich heute am Samstag schon viel besser an, als die Tage zuvor – aber eben noch nicht ganz gesund…. es scheint so als ob ein großer Ziegelstein auf meinen Bronchien liegt…dafür sind die Nasenneben-Höhlen schon wieder frei. Es geht also schon fast wieder gut – wenn auch nur fast.

beginnendes Sehnen nach….

…Bewegung in der Natur.

So langsam bekomme ich einen Wohnungs-Koller…und ich werde ungeduldig. Wie lange dauert das denn noch, mit dem Gesund-werden.

Montag Abend war mein letzte Walkingrunde….heute ist Sonntag. Gestern Abend hab ich mich zu einem kleinen Spaziergang motiviert und der tat schon mal gut. Aber ich bin ganz langsam und nur etwas mehr als 2km gegangen….das tat nicht nur meinem Körper, sondern auch meiner Seele gut.

Dieser grippale Infekt ist hartnäckiger als erwartet, da ich nach jeder kleinen Aktion außer Atem bin…selbst wenn ich nur Wäsche auf eine Leine hänge…danach bin ich wieder müde und schlafe eine Weile…meine Nase läuft dabei ununterbrochen und die Niesanfälle sind so heftig und langanhaltend, das zweitweise mein Zwerchfell zu verkrampfen scheint….das Luftholen zwischen den einzelnen Niesern wird dadurch beeinträchtigt. Zum Glück hab ich kein Fieber mehr und die Gliederschmerzen gehen zurück.

So langsam bin ich es leid…ich hab eine Menge Geduld bewiesen in dieser Woche…aber jetzt werde ich ungeduldig…ich möchte wieder RAUS…ich möchte in die Natur…ich möchte wieder gesund sein.

Wahrscheinlich kommt meine Ungeduld 1-2 Tage zu früh…weil eben so ein Infekt i.d.R. bei 7-8 Tagen liegt… aber ich MAG nicht mehr….manno

Dieser Sehnsucht nach Natur werde ich jetzt nachgeben. Ich hab beschlossen einen Spaziergang im Wald zu machen….gaaaaanz sutsche …immer schön langsam.

Ich werde auf jeden Fall Morgen wieder arbeiten gehen, da unser 3er Team aktuell nur aus 1 Person besteht…und die braucht am Montag einen freien Tag….also hab ich mich bereit erklärt, auf jedne Fall  am Montag wieder arbeiten zu kommen…aber mit dem Hinweis, das ich wahrscheinlich noch nicht voll einsatzfähig sein werde…