Wochenstart – im Büro

(Achtung – nur langweiliges Arbeitszeugs !!!)

Entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten, bin ich Montag ins Büro gefahren. Normalerweise liebe ich meine Homeoffice-Tage Montag und Dienstag. Aber diesen Montag war mir nach: Büro. Nicht das ich dort mehr gesprochen hätte hahahaa…es war eh kaum jemand da…

Da Kollegin Katrin auch nicht Vorort sein würde, konnte ich meine Pläne einfach so ändern, ohne es vorher mit ihr zu besprechen. Normalerweise treffen wir geplant ja nur Mittwoch im Büro aufeinander.

Es war ein richtig guter Tag – endlich konnte ich mich mal etwas intensiver mit den anderen Gesellschaften beschäftigen, die nicht mit in den Konzernabschluss fallen und das hat richtig Spaß gemacht.

So konnte ich auch gleich mal die jährlichen Rechnungen schreiben und alle Daten abstimmen (und bin damit dieses mal 2 Monate früher dran, als noch im letzten Jahr).

Außerdem konnte mich endlich auch mit dem Nachweis der Investition in einer Gesellschaft beschäftigen. Der Bau ist nach 1 Jahr fast abgeschlossen und die Anlagen sollen in ca. 1,5 Monaten ans Netz gehen, da kann es nicht schaden sich einen Überblick zu verschaffen, wie gut wir im Budget stehen und was noch aussteht.

Natürlich gibt es dazu eine Excel basierte Budget-Follow-up Datei, die vom Bau-Manager und unterstützenden Kollegen geführt wird…aber letztlich sind meine Daten aus der Anlagenbuchhaltung die „richtigen“ Daten…also habe ich die Werte aus dem Buchhaltungssystem mit der Aufteilung in der Budget-Follow-up-Datei abgeglichen, habe meine Daten um besondere Informationen ergänzt und konnte auf ein paar Differenzen hinweisen. Die Kollegin in der Zentrale hat dann auch schnell die Excel-Liste angepasst. So prima….läuft.

Mit meinen beiden direkten Kolleginnen habe ich nur über Mails und Teams kommuniziert…das war auch okay…zum telefonieren hatten wir wohl alle keine Lust. Ein Gespräch mit Kollegin Katrin und unserem Chef sollte es am Dienstag geben.

Und wieder muss ich feststellen, wie sehr mich das Thema „Katrin“ beschäftigt  😦 und wie gut ich mich mittlerweile mit unserem Programm fühle :-)….auch wenn immer noch nicht alles rund läuft – was aber weniger am Programm selbst, als an der Arbeitsstruktur in der Zentrale liegt….aber auch hier läuft es gaaaaanz langsam etwas besser.

Bei unserem Archivierungssystem wurde, bereits nach 1 Jahr, ALLES noch einmal grundlegend geändert…also das komplette Handling wurde runderneut. Natürlich während unserer Jahresabschlüsse und so habe ich den Ausführungen unseres deutschen Kollegen auch nur rudimentär zugehört….zum Glück einiges mitgeschrieben und war bei der Suche nach Dateien am Anfang hoffnugngslos verloren. Ich habe, wo es möglich war, noch auf unser gaaanz altes System zurück gegriffen, wenn es um Altverträge ging hahah….zum Glück habe ich immer noch Zugriff darau

Nun ging es aber um neue Verträge, Genehmigungen, Schriftstücke usw…ich MUSSTE mich also mit dem neuen Handling auseinandersetzen…und nach ca. 1/2 Stunde ausprobieren – mit Hilfe meiner Unterlagen – habe ich es nun begriffen…es ist tatsächlich wesentlich einfacher und intuitiver – sobald mal ein paar Grundbedingungen bei der Nutzung berücksichtigt.

Jetzt kann ich Standardabfragen speichern, schnelle Suchen (mit Hilfe der eingebauten KI) einfach eingeben…..jaaaa ich finde noch nicht alles, aber das liegt auch daran, weil bei der Datenmigration die Suchbegriffe nicht oder nicht ausreichend mitgegeben wurden und gleiche Dateien nicht immer unter denselben Haupt-Kriterien abgelegt wurden. Viele Untergruppen wurden auch erst nach der Migration hinzugefügt. Und in den migrieren Daten stehen noch die alten Firmen-Nummern, die aber Anfang 2025 bereits geändert wurden.

D.h. wenn ich durch Zufall eine Datei finde, die da gar nicht reingehört wo ich gerade suche, kann ich die Hauptkategorien und Unterkategorien (doc-Type and subdoc-Type) selber ändern….also wenn ich dazu Lust und vor allem Zeit habe. Also dazu habe ich noch keine Zeit….aber gut zu wissen, das ich es ändern kann.

Wenn ich also eine Datei so gar nicht finde, könnte ich den Doctype „Migration“ verwenden und dort nach der Datei suchen…was aber schwierig ist, weil an dem neuen Speicherort nicht mehr der alte Dateiname angegeben wird…es sind nämlich gar keine Dateinamen mehr möglich, wie man das sonst kennt z.B. „4711-Vertrag Landowner H.schmidt- 1.Verlängerung 01.01.22“ sondern das steht nun z.b. „4711-migration – asdfjasdlfakjsdf 01.01.2025“ …. und das bei Tausenden von Dokumenten, die das Migrationsteam nicht zuordnen konnte. Zum Glück wurde meistens wenigstens unsere interne Firmennummer vorangestellt (man muss nur alte und neue Firmen-Nummen kennen hahaja..zum Glück sind Buchhalter im Merken von Ziffern sehr geübt) und dann heißt es, sich durch alle Dateien zu klicken….manchmal kommt einem der Zufall zu Hilfe..manchmal leider nicht

erst schlechter – dann besser

So, heute gibt es mal keine Tirade über das, was bei uns im Büro gerade abgeht….nicht das heute alles gut gelaufen wäre, ganz im Gegenteil…es lief mal so richtig schlecht ….hahaha.

Gemäß dem Motto: es muss erst schlechter werden, bevor es besser wird fand ich: nach dem Meeting konnte es gar nicht mehr schlechter gehen und so war jeder kleiner Fortschritt wieder eine positive Entwicklung mit anhaltendem Trend nach oben.

Es hat uns bis zum Mittag zwar viel Zeit gekostet…dafür lief es danach aber wieder ruhig und naja, einigermaßen normal….und ich hab beschlossen, mich wieder meinen eigenen Themen zu widmen und natürlich stehe ich für die Anfragen der übrigen Kollegen weiterhin zu Verfügung…aber von der schlechten Laune des Controllers halte ich mich fern. Da helfen auch die besten Absichten nicht weiter….wenn er nicht zuhört, muss er das eben selber ausfechten.

Ich war am Ende des Tages also zufrieden mit mir und meiner Arbeit und dem was ich heute dazu gelernt habe….dafür wurde heute auf einer anderen Ebene so viel Stress bei mir erzeugt….die seit über einem Jahr vor unserem Bürofenster befindliche Dauer-Baustelle geht langsam in die letzte Phase: Das Bürogebäude steht fertig, aktuell wird drumherum gepflastert.

Den GANZEN Tag war eine Stein-Schneidemaschine im Einsatz…den ganzen Tag das Gejaule …. das war wirklich nerv-tötend. Aber auch so ein Bauarbeiter-Arbeitstag hat irgendwann einmal ein Ende….ab 16 Uhr war es tatsächlich wieder still….und kurz danach hab auch ich Feierabend gemacht.

Ich hoffe jetzt auf noch ein paar Tage trockenes frostfreies Wetter, damit die Pflaster-Arbeiten beendet werden können und dann….. DANN sollte endlich vor dem Bürofenster wieder Ruhe einkehren.