Feierabend – abgetaucht

Feierabend – abgetaucht

Der Sommer zeigt sich im Norden ja recht kühl…und so musste ich einfach am Mittwoch das schöne Wetter nutzen…und so eine kleine Auszeit konnte  ich auch gut gebrauchen.

Feierabend habe ich daher schon um 14.30 Uhr eingeläutet…bin dann vom Büro direkt aus los gelaufen…über eine Eisdiele in Ottensen (den Stadtteil finde ich mittlerweile echt klasse…viele kleine Geschäfte, es ist so lebendig hier und alles scheint so normal zu sein) bis an die Elbe. Dann am Wasser in Richtung  Hamburg Mitte. Hab zum 1. Mal eines dieser riesigen Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen sehen…WOW – das Ding ist ja beindruckend groß…nee – das wäre nichts für mich.

Weiter ging es, vor einem Steakhouse waren Tische und Stühle aufgestellt und ein Strandkorb stand da auch…also hab ich, im Strandkorb sitzend, eine kleine Rast eingelegt und am NACHMITTAG ein Glas Wein getrunken und die Sonne genossen.

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…dann ging es weiter bis ich am U-Boot-Museum angekommen bin….Ach komm….da liegt ja tatsächlich ein U-Boot und man kann es besichtigen. Nun bin ich ja kein Fan großer Menschenmengen und Enge ist auch nicht mein Ding…aber es war LEER….also mit 9 EUR  hab ich die Erlaubnis gekauft das U-Boot betreten zu dürfen…und war fast alleine dort.

Und das war auch gut so….es war schon seeehr eng…und wenn man im Film sieht, wie die Soldaten durch die Luken der einzelnen Sektionen durchhüpfen,  dann wirkten die Luken hier schon sehr klein.

Also mit körperlichen Gebrechen sollte man das U-Boot wirklich meiden und eine gewisse Sportlichkeit hilft auch bei der Besichtigung. Erst ab  der 3. Luke bin ich einigermaßen gut dadurch „gehüpft “ (also im Film sieht das wesentlich eleganter und sportlicher aus…gut also das mich sonst niemand gesehen hat – na bis auf eine wahrscheinliche Videoüberwachung durch das Museum). Alsoo Hände an die Stange oberhalb der Luke und durchhüpfen…und hinter der Luke bin ich mit dem Hintern auf den vorhanden Vorsprüngen zum Halt gekommen…nix von wegen durchhüpfen und gleich auf den Füßen landen um weiter zu hechten…hahaha  na gut – das waren auch junge Männer…

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Es hat Spaß wirklich Spaß gemacht und die Enge konnte ich wirklich gut ertragen, da es sonst gerade keine Besucher in meiner Nähe gab. Witzig: ALLE ausgestellten Puppen, die das Leben auf einem U-Boot simulieren sollten trugen: Mund-Nase-Schutz….Auch ich hatte während des gesamten Besuchs meine Maske auf…

Zum Glück verzichtet das Museum auf musikalische Untermalung…so wurde zusammen mit einem in regelmässigen Abständen wiederkehrenden PING  eines Sonars eine beklemmend dichte Atmosphäre erzeugt.

Immer wieder erstaunlich finde ich es, wie „blind“ die U-Boote im 2. Weltkrieg waren. Außer durch das Periskop war ja überhaupt kein Blick nach draußen möglich. Bildschirme gab es noch nicht….überall nur Rohre, Schalter und analoge Anzeigeuhren…

Wieder aufgetaucht ging es im großen Bogen zurück in Richtung Firma (zu meinem Auto). Das waren gute 9km für den heutigen Spaziergang durch Hamburg.

 

 

Hamburgs Hafen-City

Hamburgs Hafen-City

Samstag Morgen bin ich ins Büro gefahren um kurz ein paar Dinge in RUHE erledigen zu können…und kurze Zeit später kam auch mein Kollege…war aber friedlich.

Um die Mittagszeit bin ich dann von Altona aus in Richtung Elbe gelaufen…irgendwann dann aber doch in eine S-Bahn gestiegen…hmm die Schuhe waren vielleicht doch keine so gute Idee für das Laufen auf Asphalt….aber es ging irgendwie und ich bin dann nur bis zur Station „Dammtor“ gefahren….von dort aus an der Binnenalster entlang immer in Richtung Strandkai und Hafen-City…drum herum…

Gerade im Bereich der alten Häuser von Hamburg lohnt sich ein Blick nach oben…wie das Schiff  im Bild oben.  Und erst jetzt erlebe ich  meine Geburts-Stadt  mit seiner  faszinierenden Architektur…jetzt wo ich zu Fuß und in aller Ruhe die Stadt erkunden kann.

Viel gelaufen bin ich…hin und her….weit ausladend  bis zu  einem schmucken Cafe/Restaurant mit dem Namen „Catch of the Day“ :

Highlight des Tages: eine Frische Waffel mit Erdbeeren und  (nein keine Sahne) sondern: festes leckeres Soft-Eis….grandios lecker

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Mein Fuß machte zwar immer wieder Schwierigkeiten…Grummel…aber mit kleineren Pausen ging das Laufen dann doch ganz gut… zurück ging es dann in Richtung Jungfernstieg, Mönckebergstraße …noch ein wenig shoppen in einem Sportladen….und dann mit der S-Bahn zurück nach Altona…dann noch mal Laufen bis zum Auto…..so alles zusammen waren es knappe 13km….

Das war ein schöner Samstag….ich hab viel gesehen und vor allem war es RUHIG und absolut entspannend….

 

 

durch das enge Hamburg

durch das enge Hamburg

…bereits am Montag hatte ich mich, aus beruflichen Gründen, auf den Weg zu einer Fotografin gemacht. Entfernung vom Büro: 2,7 km …also nicht wirklich eine große Strecke….

Aus Termingründen hab ich jedoch das Auto genommen…und es gleich darauf bereut…. Ottensen: eine Kleinstadt in der Großstadt….mit engen Straßen, noch engeren Gassen, Einbahnstraßen, vielen Baustellen, vielen Menschen, wenig Platz und noch weniger Parkplätzen …. hahhaha

Jaaa mit dem Fahrrad wäre das kein Problem gewesen…aber mit dem Auto war es…..schwierig….als ich endlich einen Parkplatz gefunden habe, OHNE dabei Menschen, Radfahrer oder Autos zu streifen, war ich heilfroh und musste trotzdem noch eine Weile laufen… Beim Fotografen lief alles ruhig und nett ab….und das Ergebnis kann sich auf unserer Firmen-Webseite auch sehen lassen…also ich bin zufrieden.

Anekdote am Rande: Noch vor einiger Zeit war es üblich, sich unmittelbar vor dem Gang ins Fadenkreuz der Fotografen, noch einmal zu kämmen, zu pudern und die Klamotten zurecht zu zubbeln…. HEUTE ist das nicht mehr notwendig…das macht dann alles Photoshop…hahaha… sogar kleinste Fusseln auf einem schwarzen Blazer werden einfach weg gezaubert….wie? die Ärmelraffung ist ungleichmäßig? – das passen wir an.…. selbst die nette Fotografin meinte: traue keinem Foto…alles gefaked.

Ich hab aber von Anfang an klar gesagt , das sie NICHS in meinem Gesicht glatt ziehen soll…alle Fältchen sollen genau so bleiben…ich möchte mich hinterher nicht wie gebügelt fühlen…und da ich die gesamte Zeit der Nachbearbeitung dabei war, haben wir zusammen entschieden, wo was wie korrigiert wird.. z.B. mein Kinn war doch etwas zu glänzend…. das hat mit der jungen und unkomplizierten Fotografin super geklappt… in dem Foto erkenne mich so, wie ich eben bin.

Auf dem Rückweg zum Auto (kleine Schnitzeljagd inclusive – wo genau stand noch mal mein Auto?) bin ich durch die Straßen gelaufen und hab mehrere nette kleine Cafès gefunden…da muss ich unbedingt noch einmal in meiner Freizeit hin – musste ja leider zurück ins Büro.

Heute nun nach Feierabend hab ich es noch einmal gewagt dort hinzufahren, hab den engen Bereich der kleinen Gassen gemieden, einen schönen Parkplatz auf einer belebten Straße gefunden und hab einen Schlender-Spaziergang bis zu einem der kleinen Cafès gemacht.

Das Cafè, für das ich mich entschieden hatte, hat einen größeren Aussenbereich und es war sogar noch genügend freier Platz….bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Apfelkuchen (leider Industrieware…aber trotzdem okay) hab ich draußen gesessen und hatte seit langem mal wieder das Gefühl, einfach sitzen bleiben zu können…es wartete Niemand auf einen freien Tisch.

Ausgerechnet heute hatte ich meinem kleinen Mini-Laptop zum Schreiben nicht dabei…grrrr und das Cafè bot auch keine Zeitungen an….egal…Hauptsache in entspannter Gelassenheit dort zu sitzen, einen Kaffee zu geniessen und ein wenig dem Treiben drumherum zuzuschauen hat mir gut getan.

Ich wünsche Allen einen schönen Start in Wochenende….

Haarscharf dran vorbei….

Haarscharf dran vorbei….

….am aktuellen Unwetter in Hamburg.

Bereits kurz vor 15 Uhr  war für mich heute Feierabend und da ich mein Rad immer noch im Auto habe, wollte ich jetzt endlich mal mit dem Rad bis zu den Landungsbrücken fahren.

Meine Kollegen meinten, es soll bereits ab 16 Uhr regnen…okay also hab ich zügig Feierabend gemacht…mit einem ruhigen Gewissen, da meine Datenübernahme ja FERTIG ist.

Extra für die Fahrt in Hamburg hab ich mein sonst übliches Cäpi gegen den Fahrrad-Helm getauscht…den trage ich normalterweise nicht wenn ich Über-Land oder in meiner kleinen Stadt hier unterwegs bin…aber der Verkehr in Hamburg ist schon ein anderes Kaliber…

Bis zu den Landungsbrücken waren es nur knappe 6km….und inzwischen hatte sich das strahlende Blau am Himmel schon etwas gewandelt…..Mit Blick auf die Elbphilharmonie und eines der Museumsschiffe hab ich mich am  „Alex“ nieder gelassen…draußen und es war ….. HIMMLISCH.

Gemütlich im Cafe bei Kaffee  und einem kleinen Sorbet hab ich die Atmosphäre entspannt auf mich wirken lassen…erst als es am Himmel bedrohlich dunkel wurde, hab ich mich wieder aufs Rad geschwungen und bin noch kreuz und quer gefahren…

Zurück am Auto war es: 17.01 Uhr,  4 Minuten später kamen unvermittelt Blitz und Donner, weitere 5 Minuten später kam der Starkregen….das war haarscharf…. ich hab keine regentauglichen Klamotten dabei und wäre minutenschnell vollkommen durchnässt gewesen…Glück gehabt.

Jetzt regnet es seit knapp einer Stunde ununterbrochen…also Warten hätte mich auch nicht weiter gebracht.

Und so hab ich zu meiner Feierabend-Erholung  so nebenbei ganz locker zusätzliche  knappe 12km für mein  wöchentliches  „Fitness-Konto“ erhalten…Auch nicht schlecht.

 

 

 

 

Hamburger Schietwetter

Das Treffen mit meiner Schwester ist schon länger in Planung und fast hätte ihre Grippe (die ECHTE Influenza) das verhindert…Immerhin war sie fast 3 Wochen krank und damit war es nicht klar, ob sie diesen freien Tag überhaupt  bekommen wird….hat sie aber.

Ich hab nur bis Mittags gearbeitet so sind wir mit der S-Bahn nach Hamburg gefahren bis zum Jungfernstieg….zuerst einmal etwas Essen…mein Vorschlag war das Alex….sie wollte lieber Vietnamesisch essen… prima Idee…haben wir auch gemacht.

Danach gab es einen einzigen offiziellen Tagesprogramm-Punkt direkt in der nähe der Alster…das haben wir sehr schnell erledigt…so – danach sind  wir bei bestem Hamburger Schietwetter hihihi einfach durch die Straßen Hamburgs geschlendert…waren mal in dem einen oder anderem Geschäft, haben in einem kleinen Cafe in den Alsterarkaden am Fenster gesessen, Kakao und Kuchen genossen und den (lt. Radio ca. 30.000) Fridays-for-Future-Demonstranten zugeschaut, wie sie in der Nähe vorbeizogen. Hmm – vereinzelt gab es so Musikwagen zwischen den Demonstranten….und einige haben sich auch zur Musik bewegt…das hatte so einen Hauch von Love-Parade, aber die meisten liefen einfach nur ruhig mit Plakaten und Schildern vorbei.

Den ganzen Nachmittag war es ein ständiges: Mütze/Kaputze an  und ab…immer wieder Regen und Wind, dann wieder kein Regen – aber Wind, dann wieder rein ins Geschäft – also Mütze ab (weil sonst zu warm) und wieder raus aus dem Geschäft: also Mütze auf …

Wir sind viel gelaufen, haben viel gesehen…es war einfach schön…und das Wetter muss man eben nehmen, wie es kommt…

Los geht`s

…mit der Suche nach einem anderen Job.

Obwohl ich noch vor knapp 2 Wochen davon überzeugt war, es noch eine Weile in der Firma auszuhalten, gab es eine weitere blöde Situation…eine Zuviel  (noch vor dem „Probezeit-Endgespräch“ mit meinen Chefinnen) und so hab ich den Personalvermittler gebeten mein Profil in seiner Firma zu reaktivieren.

  • ich hab meinen Lebenslauf aktualisiert
  • mein Xing-Profil für Recruiter freigegeben
  • mein Stepstone-Profil aktualisiert

Letzten Samstag hab ich dann vier Bewerbungen geschrieben und über die Online-Portale verschickt…und bereits am Montag hatte ich

  • eine Absage
  • eine Einladung zum Vorstellungsgespräch
  • zwei Einladungen von Recruitern zum Telefongespräch (die haben mein Profil gesehen)

Und immer wenn etwas schneller passiert, als ich es erwarte, war ich im ersten Moment geschockt…lach….die Woche im Job war schon anstrengend (Monatsabschluss) und dann noch die Telefongespräche. Solche Erstgespräche dauern ja auch schon mal 1 Stunde…und die Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch in Hamburg musste ich ja auch noch durchziehen.

Ich hab mich also wieder mal auf ein Bewerbungsgespräch komplett in Englisch vorbereitet: meinen Lebenslauf, Berufliche Sachgebiete usw….Nicht das das nötig ist, aber so bin ich bestens auf Fachfragen vorbereitet und gleichzeitig kommt immer ein Gespräch auch auf Englisch und da ich ja nicht weiß für welches Themengebiet hab ich so zumindest alle notwendigen Vokabeln und Phrases schneller parat.

Das Gespräch war lange, fast 1,5 Stunden und es war eine lockere Atmosphäre…ich kann es mir gut vorstellen dort zu arbeiten, mit dem Auto wären es ca.25 Minuten nach Hamburg rein….Parkplätze kann man morgens dort auch noch finden, das Bürogebäude ist neu…es wäre mit der neuen Stelle ein 2er Team in einem Büro…es ist eine moderne Firma, mit einem nachhaltigen Geschäftsfeld,  die zu einem skandinavischen Konzern gehört. Die Eckdaten passen auf beiden Seiten….aber ich bin natürlich nicht die einzige Bewerberin. Aber ich habe gute Chancen in die 2. Runde zu kommen.

Und wenn nichts daraus wird, hab ich immerhin schon mal wieder die erste Hürde genommen…ich habe mich aus der Starre des „man müsste sich mal umschauen“ gelöst und bin aktiv dabei….das ist doch auch schon mal etwas.

Allein diese Perspektive macht mir das weiter arbeiten in der jetzigen Firma leichter…

..to be continued….

 

 

 

 

Schöner Abend in Hamburg

Ich war seit Jahren nicht mehr im Theater und hab es sehr genossen. Das werde ich jetzt öfter wieder machen.

Und es ist für mich auch besser im Theater, als im Kino. Warum? Man sitzt zwar genau so eng. Aber man hat nicht ständig diese Menschen die dazwischen reden oder sich mit dem Handy beschäftigen, Popcorn oder Nachos essen oder lauthals mit einem Strohhalm Cola schlürfen…lach…es ist eine etwas gediegene Form der Unterhaltung.

Dazu stehen da echte Menschen die bis zu 2 Stunden eine ECHTE Leistung vor Deinen Augen vollbringen. Es ist echt, es ist jetzt, da kann man nicht einfach das Band anhalten und eine Szene neu machen. Man kann ein Stück mögen oder nicht…aber es passiert vor Deinen Augen und bei manchen Szenen weiß man nicht, war das Stolpern nur ein Fehler oder war das eine Regieanweisung. Das finde ich spannend und schön.

Fast hätten wir es nicht mehr rechtzeitig geschafft. Meine Kollegin kam ein paar Minuten zu spät bei mir an und musste dann erst noch mal auf die Toilette…wir sind dann mit meinem Auto weiter gefahren und es lief auch richtig gut kein Stau, keine Verzögerung…aber ALLE Parkhäuser rund um das Theater waren BESETZT…..also sind wir die Seitenstraßen hoch und runter gefahren…und so langsam wurde die Zeit knapp…fast wäre ich, wie alle anderen, an dem EINEN Parkplatz vorbeigefahren. Im ersten Moment war ich mir auch unsicher…darf man da parken? es wirkte erst wie ein Platz vor einer Einfahrt…zwischen 2 Bäumen…erst bei näherem Hinsehen entpuppte sich die „Einfahrt“ als auf eine Backsteinfront aufgemalt…hahaha….also schnell die Spur gewechselt und eingeparkt…okay – das Einparken hat etwas gedauert, weil die Parklücke etwas eng war und es unangenehme Eisenpfosten gab…aber nach 3x kurbeln war ich drin…und wir erstaunlicherweise wieder ganz nah am Theater – über diesen Parkplatz hab ich mich noch stundenspäter riesig gefreut, so kamen wir noch rechtzeitig und konnten in aller Ruhe die Jacken an der Garderobe abgeben.

Nach dem Theaterbesuch sind wir noch ins „Cafe May“ gegangen…das weniger ein Cafe als ein Szenelokal für jüngere Leute war. Es war urgemütlich mit vielen alten Sofas und Sesseln, sehr hohen Decken, alten Dachbalken…dazu eine ausgiebige Getränkekarte mit allem was das Herz an Alkohol so begehren könnte… ich hab mich für Cuba Libre entschieden. Als Dankeschön für die Einladung ins Theater hat meine Kollegin uns den ganzen Abend mit Getränken versorgt…und dann haben wir das gemacht, was Frauen so gerne machen…wie haben geklönt, geschnackt, gebabbelt…bis weit nach Mitternacht.

Es war ein klasse Abend..mit ihr fällt es mir nicht schwer mich zu unterhalten…ich brauche nicht nach Themen zu suchen…die Themen finden wir automatisch…lach…

Wir sind uns einig, das war nicht unser letzter gemeinsamer Abend…es gibt noch so viel zu entdecken (sie hat gerade an dem Tag ihre Scheidungspapiere erhalten und 33 Jahren Ehe schiebt man nicht innerhalb von ein paar Monaten beiseite) und es gibt noch so viel Leben zu leben….

Theaterbesuch

Theaterbesuch

Das St.Pauli Theater in Hamburg hatte gestern die 1. Vorpremiere zum Stück „Heilig Abend“ und ich war mit meiner Kollegin dort.

Das Theater ist so richtig altmodisch im besten Sinne und damit strahlte es eine herrliche längst vergangen anmutende Erhabenheit aus. SO stelle ich mir einen Theatersaal vor.

Wir hatten Plätze im 2.Rang Mitte, haben das Geschehen auf der Bühne also von oben betrachtet, was der Sicht auf das Geschehen aber keinen Abbruch tat – wir konnten alles sehen.

Es war ein 2-Personenstück mit Barbara Auer und Johann von Bülow. Zwei Schauspieler die ich klasse finde und sie haben es klasse gemacht. Auch wenn ich den einen oder anderen abrupten Wutausbruch bei Johann von Bülow zu übertrieben fand…es klang zuuu gewollt in der gespielten Wut, ohne diese wirklich zu transportieren…aber das war nur am Anfang und ich bin kein geschulter Kritiker…lach.

Das Stück wurde in München bereits aufgeführt und man liest von „bejubelter Premiere“ und „begeistertem Publikum“. Also ich fand das sozial-kritische Stück am Anfang lustig was vor allem an Johann von Bülow lag…dann gab es phasenweisen einen sehr guten verbalen Schlagabtausch mit Barbara Auer…aber insgesamt blieb die gesamte Aufführung für meinen Geschmack  eher flach…viele aktuelle Themen wie Terrorismus und Flüchtlinge wurden zwar angesprochen…aber keines der Themen wurde tiefgründiger besprochen…da hätte ich mir ein paar Themen weniger gewünscht, aber mit emotionaler Tiefe…das hätte beiden Schauspielern auch zu mehr Glaubwürdigkeit in ihren Rollen verholfen.

Aber es waren unterhaltsame 80 Minuten…die wie im Fluge vergingen . Ohne Pause und ohne Verbeugung der Schauspieler am Ende, wie es uns vor Beginn des Stückes erläutert wurde.

 

Theater – Theater

Während ich in der letzten Woche krank zuhause lag, hab ich mich mal mit den Theaterprogrammen in und um Hamburg beschäftigt und ein Stück gefunden,  das mich sehr reizt.  

Also hab ich einfach mal  2 Karten bestellt – ohne zu wissen wer mich begleiten wird….lach…ich hab gedacht – ach, das wird sich schon finden. Ausgesucht hatte ich die Karten für diesen Sonntagabend… hab anhand des Sitzplanes 2 schöne Plätze ausgesucht und die Karten bestellt…Mittendrin bin ich aber aus dem System geflogen…also noch mal rein…okay die von mir ausgesuchten Plätze waren nun vergeben…okay dann eben andere..

Erst nach erfolgreicher Bestellbestätigung hab ich mir Gedanken gemacht, mit wem gehe ich denn ins Theater? Sooo viele Möglichkeiten hab ich nun nicht….Meine Kollegin mit der ich auf dem Weihnachtsmarkt war, meine Vermieterin die auch gerne ins Theater geht oder den Briten.

Also hab ich mal den Briten angefunkt und gefragt ob er diesen Sonntag Zeit und Lust hat ins Theater zu gehen…und für den Sonntag hatte er auch Zeit…Nach Eintreffen der Eintrittskarten hab ich diese fotografiert und ihm geschickt…So richtig drauf geschaut hab ich aber nicht…ich weiß ja, was ich bestellt habe: SONNTAG!

Warum ich das mit dem Sonntag so betone…na – weil ich eben bei der neuen Buchung einen Fehler gemacht habe….und nicht die Karten für den Sonntag – sondern für den Samstag bestellt habe…Aber ich hab es nicht gemerkt. Denn ich habe die Daten der Bestellung weder bei der Bestell-Bestätigung noch die Daten auf den gelieferten Eintrittskarten überprüft. Beruflich würde mir das nie passieren etwas ungeprüft zu lassen….grummel… Und wenn ich mich nicht um eine Begleitung hätte kümmern müssen, wäre ich alleine, OHNE noch einen Blick auf die Karten zu werfen, tatsächlich  am Sonntag ins Theater gefahren – und das hätte mich dann echt geärgert – immerhin kosten die Geld.

Anfang der Woche hab ich mit dem Briten gesprochen und er meinte auf den Karten würde aber Samstag stehen…DA bin ich dann erst daruf gestoßen (worden) das ich mich beim Bestellen vertan hatte.  Am Samstag hat er aber keine Zeit….okay kein Problem…dann frage ich weiter.

Ich hab dann die Kollegin gefragt ob sie Zeit und Lust hat  am Samstag mit zu kommen….und sie hat Beides: Zeit und Lust.  Also fahren wir heute Abend nach Hamburg und gehen ins Theater….und wenn wir schon mal da sind…mal sehen was wir danach machen…es findet ja auch eine Ü30 Party statt….

okay – so hat meine Dappigkeit dann doch dazu geführt, das ich  an diesem Wochenende gleich 2 Verabredungen habe…der Brite hat mir vorgeschlagen einen Sonntags-Spaziergang in Hamburg zu unternehmen – so an der Elbe entlang…

 

In der Stadt

In der Stadt

Gestern war ich in Hamburg mit meinem Personalvermittler verabredet….nachdem er mich ja erfolgreich vermittelt hat, ohne mich je getroffen zu haben, wollte er das jetzt nach holen..und hat mich zum Mittagessen eingeladen.

Also hab ich mich diesesmal zufuss auf den Weg zum Bahnhof gemacht…ohne Mühe das richtige Ticket gezogen, auf dem richtigen Bahnsteig die richtige Bahn genommen… na also….geht doch….vom Hamburger Hauptbahnhof aus bin ich dann den Rest des Weges gelaufen.

Als ich im Internet über die App der Deutschen Bahn eine Verbindung vom Hbf zu der Adresse gesucht habe, bekam ich vom Programm so in etwa die Meldung: Start- und Zielort liegen so nah beieinander, bitte gehen Sie zufuss…Lol…. ich war etwas pikiert und schuldbewusst und hatte das Bedürfnis mich zu rechtfertigen, das ich doch nur nach dem Weg suchen wollte….hahaha

Also dann hab ich den Vermittler kennen gelernt, den ich bisher nur vom Telefon kannte. Am Telefon wirkte er wesentlich älter.. wir waren dann in einem gemütlichen Bistro, er hat mir ein paar Tipps für Hamburg gegeben, wir haben uns über seinen und meinen Werdegang unterhalten…und auch wie er aus Stuttgart nach Hamburg gekommen ist…dann über meinen neuen Arbeitgeber….

Es war eine angenehme Stunde mit gutem Essen..aber dann hab ich mich auch gefreut den Rest des nachmittags einfach nur durch die Stadt laufen zu können…hatte später in einen Cafe noch einen leckeren Eisbecher …und dann ging es wieder zurück nach Hause.

Ich bin so viel gelaufen, das ich den Rest des Tages ziemlich platt war…