DAS Osterbrot – endlich gelungen

Ich hab vor zwei Wochen mit dem 1.Versuch eines Osterbrotes angefangen…heute nun der 3.Versuch…immerhin ist Morgen Oster-Sonntag und zum Brunch sollte es ein zumindest gutes Brot geben.

Vor 15 Minuten hab ich es aus dem Ofen geholt….und es ist super gelungen…zumindest von Außen

Nach den ersten beiden Versuchen war ich einwenig enttäuscht und hab gestern durch Zufall ein Video gefunden, in dem die Herstellung in ein paar Dingen anders war, als ich sonst in den Rezepten gefunden habe:

1. Es beginnt mit einem Kochstück. Ich wusste nicht was das eigentlich ist. Also ein Kochstück ist Mehl und Wasser(oder Milch) im Verhältnis 1:5: also 25g Mehl und 125g Wasser zusammen in einem Topf solange rühren, bis es sich zu einem festen Brei verbindet und vom Boden löst (so ähnlich, wie bei einem Brandteig). Diese Masse sofort in eine kleine Schüssel geben, abdecken und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank geben. (Es kann auch einen Tag vorher vorbereitet werden).

2. Der Hefeteig wird dann mit dem Kochstück zusammen zu einem glatten Teig vermengt, und ruht für nur ca. 50 Minuten. Danach wird der Teig in 3 gleich große Stücke geteilt und jedes Stück zu einem langen Strang geformt. Sollte sich der Teig immer wieder zusammen ziehen, einfach noch einmal 5 Minuten ruhen lassen.

3. Die 3 fertigen Stränge sofort zu einem Zopf flechten und mit verquirltem Ei (ich hab nur Eiweiß genommen) bestreichen und für ca. 12-14 Stunden in den Kühlschrank geben

4. Nach der langen Gehzeit noch einmal mit verquirltem Ei bestreichen und mit Hagelzucker (und /oder Mandelplättchen bestreuen) und bei 180Grad Umluft ca. 30-40 Minuten backen …wenn es zu dunkel wird, einfach abdecken.

Das Kochstück, so hab ich nachgelesen, soll das Backwerk saftiger machen und länger frisch halten…..

jetzt bin ich nur noch gespannt, wie es schmeckt….

Alles braucht seine Zeit

Alles braucht seine Zeit

Für den heutigen Samstag habe ich mir vorgenommen den Tag etwas ruhiger zu gestalten.

Bei einem ausgiebigen Kaffee-Frühstück  auf dem Balkon bei 9Grad mit Sonne und Wolken hab ich im Internet mal das örtliche Fitnessstudio-Angebot geprüft.

Dieses morgentliche Sitzen auf dem Balkon ist zu einer richtigen Marotte geworden…solange es nicht regnet oder stürmt ist es mir ein richtiges Bedürfnis meinen Kaffee draussen zu trinken…na klar mit Jacke, Schal und Decke…aber eben an der frischen Luft. Kann man eigentlich süchtig nach frischer Luft werden? Egal.

Also langsam wird es Zeit mir ein Fitnessstudio zu suchen. Ich mag ja Studios die groß sind…dabei meine ich vor allem WEITE. Studios die in Fabrikhallen angesiedelt sind…bei denen die Geräte nicht dicht an dicht stehen…Hmmm also in meiner näheren Umgebung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz hab ich 2 gefunden…die werde ich mir nachher mal anschauen.

Aber zuerst hab ich mal  mit einigen Handgriffen die Wohnung etwas aufgeräumt und Wäsche gewaschen…heute kann ich sogar die Wäsche auf dem Balkon trocknen…

Angesport durch das gelungene selbst gebackene Brot hab ich es heute mal wieder mit Burger-Brötchen probiert…die sind mir bisher einfach nicht so gut gelungen.

Und obwohl ich das GLEICHE Rezept genommen habe, mit den GLEICHEN Zutaten sind die  Burger-Buns dieses Mal genial geworden….um nicht zu sagen: PERFEKT. Der einzige Unterschied war die Geh-Zeit für den Hefeteig mit 2x 60 Minuten…tja und wieder zeigt es sich, das  Zeit oft der entscheidende Faktor ist.

Bereits gestern hab ich alle Zutaten für die Burger gekauft….nur den Salat hab ich dann doch vergessen, ..so mein Mittagessen war ziemlich lecker.

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