Fahrt ins Büro – trotz Schnee

Die vielen Schneetage habe ich hier, knapp oberhalb von Hamburg, gut überstanden. Was auch daran liegt, das ich in dieser Woche geplant hatte komplett im Homeoffice zu bleiben.

Da meine Quartalsabschlüsse jedoch so gut funktioniert haben (nicht reibungslos und manchmal war es auch echt frustrierend), hatte ich bereits Mittwoch 16 von 17 Gesellschaften fertig hochladen können. Deshalb bin ich am Donnerstag relativ spontan nach Hamburg ins Büro gefahren. Donnerstag war ja für uns Deadline und den letzten Abschluss konnte ich auch entspannt vom Büro aus erledigen.

Ich bin Donnerstag extra früh losgefahren und so lag zwar wieder einmal Schnee auf den Straßen, doch es war wenig Verkehr. Die Fahrt war also kein Problem.

Das war in diesem Jahr tatsächlich der 1.Arbeitstag, den ich im Büro war. Es waren nur sehr wenige Kollegen anwesend…auf unserer Etage waren nur mein Chef und Ich da und später dann noch kurzfristig 2 Kollegen aus einer anderen Abteilung. Auch die anderen Etagen waren mager besetzt.

Auf auf der Dachterrasse lag mit mehr als 30cm der Schnee so hoch, das der erhöhte Ausstieg von unserer Etage aus, mit Schnee überzogen war. Noch ein paar Zentimeter und beim öffnen der Tür fällt der Schnee direkt in unser Büro.

Als ich den Übergang zum vorderen Haus über die Terrasse wagte (anstatt den offiziellen Weg durch die Tiefgarage zu nehmen), bin ich auch prompt im Schnee eingesunken…aber nicht so viel, wie befürchtet…denn durch mein eigenes Gewicht bei jedem Schritt, habe ich den Schnee ja sofort „verdichtet“..aber na klar waren meine Hosenbeine nass.

Es war ein ziemlich relaxter Tag…die letzte Firma fertig zu bekommen, war kein Thema mehr und ich hab mich viel unterhalten…das tat mir gut. Sooo, damit sind die Quartalsabschlüsse fertig und jetzt kann ich mich für alle Gesellschaften, um die Jahresabschlüsse zu kümmern.

Die Quartalsabschlüsse sind eine interne „Notwendigkeit“ für den Konzernabschluss. Hier gilt der „fast close“ und die Deadline war der 08. Januar. 17 meiner 26 Gesellschaften mussten also bis zu dem Datum fertig werden. Nun starten also für alle Gesellschaften die Jahresabschlüsse. Das heißt, das wir teilweise die gebuchten Werte für den Quartalsabschluss wieder auflösen und die endgültigen Daten einbuchen müssen, sobald uns diese gegen Ende Januar vorliegen.

Aber natürlich gibt es bei einigen Gesellschaften auch keine Änderungen mehr, das heißt hier könnte ich jetzt schon direkt die Daten für die Wirtschaftsprüfer extrahieren, aufbereiten und verschicken. Andererseits muss ich mich aber auch um das laufende Geschäft kümmern. Denn auch im Januar gibt es weiterhin viel zu tun.

Aber nicht heute…nein…heute will ich es einmal genießen, das ich es trotz einiger Schwierigkeiten geschafft habe, ohne vorher zu Verzweifeln, die Abschlüsse fertig zu bekommen.

Außerdem wusste ich ja , das ich am Freitag jetzt mit meinen „zwangsweisen“ 1/2-Tages-Ausgleichen anfangen musste…es gab nämlich gegen Ende des Jahres noch einen kleinen Eklat.

Einfach großartig

Einfach großartig

Freitag, am Nachmittag hab ich mich dann regelrecht von meinem Schreibtisch wegzerren müssen….um noch rechtzeitig bei Tageslicht im nahegelegenen Himmelmoor laufen zu können, aber ich bin dadurch doch später losgekommen, als ich wollte.

…und so kam ich dann quasi „nur noch“ zum Sonnenuntergang…hab den strahlenden Sonnenschein des Tages verpasst, umso schöner war es jedoch die Stimmung der untergehenden Sonne zu geniesaen. Alles war mit Schnee überzogen und der Moorsee und die großen Moorbecken waren komplett zugegefroren.

Es war lausig kalt, windstill und nahezu menschenleer, der Boden war gefroren und der Schnee darüber knirschte unter meinen Schritten. Ich genoss jeden Atemzug…die kalte Luft tief einatmen und langsam wieder ausatmen.

Es gibt solche Momente, da bin ich mir meines Lebens so unglaublich stark bewusst….bin dankbar für all das Schöne, das in solchen Momenten steckt….das war mal wieder solch ein Moment:

Einfach großartig

Wintereinbruch und Gedächtnis-Aussetzer

Wintereinbruch und Gedächtnis-Aussetzer

Der Dauerfrost in dieser Woche und meine kleinen Vorbereitungen für die Adventszeit, machen mein Zuhause, so ur-gemütlich…so – wie ich es liebe – Draußen kalt und drinnen gemütlich…dazu dann ab Mittwoch der Schnee.

Mittwochmorgen, im ersten Schnee-Chaos in Hamburg, bin ich tatsächlich ins Büro gefahren…und habe Ewigkeiten gebraucht, um überhaupt bis zur Autobahn zu kommen…ab da ging es dann besser.

Jeden Tag in dieser Woche hab ich bisher meine Walkingrunden gedreht…mal mit Schnee und Wind, mal auf rutschigem Eis (nur eine kleine Runde), mal ohne Wind, und gestern war ich sogar 2x unterwegs…einmal bei beginnendem Sonnen-Untergang und um 22 Uhr ,als eine frische Lage von ca. 5cm Schnee mich nicht mehr zuhause hielt….zu schön der Gedanke, bei Windstille und leichtem Schneefall, einfach durch den Schnee zu laufen….ohne Taschenlampe, weil der Schnee die Wege erhellte und einen Kontrast zu den dunklen Häusern und Bäumen bildete.

Meine berufliche Woche startete eigentlich ganz gut…alles lief ruhig und geordnet und ich bin schon dabei, die Vorarbeiten für die Jahresabschlüsse zu erledigen…und hab, auf Anfrage aus der Zentrale, auch einige erklärende Vor-Arbeiten übernommen, damit der kommende EDV-Wechsel (wann immer das auch sein wird) etwas reibungsloser klappen kann…vor allem bei meinem „Spezialgebiet“ mit der deutschen Umsatzsteuer.

Aber die Zusammenarbeit mit dem Controller gestaltete sich wieder einmal etwas schwierig…was mir zeigt, da läuft bei ihm gerade mal wieder etwas nicht rund…Er stellt mir eine Frage und ich beantworte sie…wir diskutieren ein paar Minuten über das Thema, weil er auf einmal die Parameter verändert und ich nachfragen muss…wie jetzt? Und dann stelle er wieder die Frage, welcher Gesellschaft er das nun in Rechnung stellen muss…ich wiederhole meine Antwort und die Begründung und nach weiteren Minuten Diskussion fragt er mich wieder: und wem soll ich das nun berechnen? Ich reagiere genervt: wovon reden wir denn die ganze Zeit, das hab ich doch jetzt schon mehrfach gesagt…es bleibt bei einer meiner Firmen weil und wegen…seufz….er reagiert patzig – ich genervt.

Und dieses sich nicht merken können, zieht sich mal wieder bei ihm durch alle Tage und alle Gespräche. Da besprechen wir, zusammen mit unserem Firmen-Syndikus ein heikles Thema…und bevor wir damit an die Zentrale gehen, müssen wir erst noch weitere Daten zusammen tragen…ich bin eigentlich nur durch Zufall zu dem Thema gekommen…aber es betrifft mich direkt, also übernehme ich den Teil, die Daten zusammenzutragen…Der Controller war die ganze Zeit mit dabei und als ich ihn nur ein paar Minuten später darum bitte, mir seine Daten dazu zu geben, fragt er mich ganz irritiert, was ich denn jetzt damit zu tun habe. Neeeeein -nicht schon wieder….Sag mal, Du warst doch dabei, als wir fest gelegt haben, das ich die Daten zusammen stelle…also er wollte die Daten lieber unserem Syndikus geben…ich bin wieder genervt und verlasse sein Büro. Das darf doch echt nicht wahr sein.

Ich schreibe ihm also eine Mail und nehme unseren Syndikus in cc, worin ich den Controller bitte mir seine Daten zu geben, damit ich diese von verschiedenen internen und externen Stellen zusammentragen kann, damit wir hoffentlich noch vor Jahresende zu einer Lösung kommen können.

Eigentlich wollte ich diesen Freitag ins Büro kommen…hab mich dann aber fürs Homeoffice entschieden…zumal der Controller auch vergessen hat, das ich seit nunmehr mehr als 1 Jahr nahezu jeden Freitag im Büro bin, weil er bisher seinen Haupt-Homeoffice-Tag immer freitags hatte, zusammen mit seinem Zuarbeiter der auch freitags im Homeoffice ist.

Seitdem er nun lieber montags ins Homeoffice geht (dann, wenn ich auch von Zuhause aus arbeite), ist er freitags im Büro…und letzte Woche meinte er: warum ich denn an einem Freitag ins Büro komme, so ungeplant. – AHA …wieso ungeplant? Ich bin doch immer da…oder wer meinst Du, hat in den letzten Monaten freitags die Post gemacht? …aus seinem Blick spricht ein einziges Fragezeichen…und dann kommt wieder nur eine patzige Antwort.

Ich reagiere auf diese merkwürdigen Aussetzer mehr und mehr genervt…er merkt wohl, das ich genervt bin, verbindet es aber nicht, mit seiner mangelnden Merkfähigkeit…also ein bisschen mache ich mir schon Sorgen, wie das bei ihm weiter geht. Fakt ist, ich kann mich bei ihm auf keine Aussagen und keine Vereinbarungen mehr verlassen. Und wenn ich in seinen „normalen“ Zeiten mal vorsichtig das Thema „Merkfähigkeit“ anschneide, dann ignoriert er es….weiß er das er ein Problem damit hat? Solche Szenen kommen ja immer öfter vor… Ich kann es leider nicht sagen…

Winter und Fühling zugleich

Für Samstagvormittag war ich mit Schwester+Schwager in Flensburg verabredet…meine Schwester ist jetzt seit mehr als 1 Woche wieder zuhause, meine Corona-Infektion und die stressige Woche sind vorbei…also kehrt so langsam wieder Normalitität in mein Leben….inclusive das ich seit letztem Wochenende wieder weiter Dänisch lerne.

Gestern ging es erst einmal um ein vorgezogenes Krokusblüten-„Fest“…das es in Flensburg zwar nicht gibt…aber es gibt einen wunderschönen alten Friedhof mit vielen Krokussen und die blühen gerade.

Aber erst einmal gab es bei mir zuhause SCHNEE. Noch im Bett liegend hörte ich Jemanden Schnee schippen…ohhhh…es gibt Schnee…aber erst beim Blick aus dem Wohnzimmerfenster begriff ich, wieviel Schnee tatsächlich in der Nacht gefallen war…es waren ca. 3-5 cm und auch auf den Straßen blieb der Schnee liegen.

Mit dem Aufstehen hab ich mir etwas zu viele Zeit gelassen…hab noch im Bett gelesen….so das mir am Ende dann keine Zeit mehr blieb noch einen Schnee-Spaziergang zu machen…aber ich hab alles eingepackt und gedacht…na dann schneit es in Flensburg bestimmt auch.

Aber schon nach ca. 40km in Richtung Norden, war vom Schnee nichts mehr zu sehen und so blieb es zwar vorläufig bei strahlend blauem Himmel…aber ohne Schnee und später dann auch mit Schneeregen und Regen und dann wieder Sonnenschein und mit Krokussen und Schneeglöckchen…eine tolle Kombination:

Das „richtige“ Krokusblütenfest findet kommendes Wochenende in Husum statt…da sind dann so viele Krokusse, das man keinen Rasen mehr sieht…ein Meer aus Blüten…das ist ein tolles Schauspiel – aber auch fürchterlich überlaufen….da ich kommenden Freitag Urlaub habe, werden wir uns evtl. Freitagmittag dort treffen…also VOR dem Fest und den Menschenmassen. Aber das ist erst einmal nur eine lockere Absichtserklärung…

Meine Schwester hat ihre lebendige Art zurück und auch mein Schwager ist ziemlich erleichtert und man merkt ihm sehr deutlich an, wie sehr ihn die letzten 6 Wochen alleine zuhause, zugesetzt haben…Beide waren übermäßig laut beim Sprechen und mein Schwager hat mich kaum einen Satz zu Ende sprechen lassen. Das war super anstrengend und auch teilweise schon nervig. Das war nichts für mich, um mich zu entspannen…trotzdem war es ein schöner Tag….am späten Nachmittag bin ich dann auch schon wieder heimgefahren.

Beiden geht es soweit gut, das Finanzielle regelt sich auch langsam bei Beiden, mein Schwager bewirbt sich fleißig- hat bisher aber nur Absagen erhalten. Die körperlichen Narben meiner Schwester verheilen gut, aber sie darf noch lange nicht wieder körperlich Arbeiten..ist noch krankgeschrieben..Die seelischen Attacken mit Angst und Panik sind fort …wieder Zuhause zu sein, tut ihr richtig gut.

Uund ich bin auch raus aus dem Krisenmodus….alles wird wieder gut …noch nicht jetzt sofort….aber Stück für Stück und mit jedem Tag ein bisschen mehr.

Tagesstruktur im Büro – und Schnee

Die Arbeit im Büro am Montag hat mir geholfen aus meinem energielosen Tief heraus zu kommen….der Tag war angefüllt mit netten Unterhaltungen und ansonsten mit jeder Menge Arbeit.

Mittags bin ich nach Ottensen gelaufen, um mir etwas Essbares zu suchen…jaja, ich hatte am Wochenende ja weder gekocht noch ein Brot gebacken…also brauchte ich dringend etwas Nahrhaftes….Der Mittagsausflug war ungemütlich durch den Wind, aber er tat gut und am Ende hatte ich auch etwas Leckeres.

Die bleiernde Schwere in meinen Knochen lies dann endlich am Nachmittag nach und so hab ich dann derartig lange gearbeitet ohne zu merken, wie die Zeit verging…..und dann lag der Schnee schon mehrere cm auf den Straßen und es wurde immer mehr…. der wurde dann so heftig, das ich für die Rückfahrt mehr als 1Stunde brauchte.

Und auch bei mir Zuhause lag dieser schwere pappige Schnee bestimmt 10-12cm hoch….meine Nachbarin Frau Nett, war schon wieder fleißig dabei die Schneemassen zur Seite zu räumen…und das war dieses Mal bestimmt kein Vergnügen….und da sie nicht nur ihr Grundstück, sondern auch das Grundstück meiner Vermieterin immer frei-räumt (die haben wohl so eine Vereinbarung- ich bin laut Mietvertrag von der Schneeräumpflicht befreit) hab ich ihr, mit Blick auf die bereits hochgetürmten Schneemassen am Rande, angeboten zu helfen….also meiner Nachbarin (nicht meiner Vermieterin) .

Ich hab mich gefreut, das sie meine Hilfe angenommen hat…bin also kurz nach oben in die Wohnung, hab meine Sachen beiseite gelegt und dann mit dem dargereichten 2. Schneeschieber angefangen, den Weg vor meiner eigenen Haustür freizuschippen….hahaha, den Schnee hab ich am Rande des Blumenbeetes aufgeschichtet… meine Vermieterin kam dann auch noch raus….das Hausdach allerdings hat so seine Tücken…ich weiß ehrlicherweise nicht woran es liegt, aber seit es vor ein paar Wochen angefangen hat, immer mal wieder zu schneiden, kommen ganze Schneelawinen vom Dach runter (es ist ein Einfamilienhaus mit ausgebauten Dachboden….also die Dachschrägen sind jetzt eher flach….kein Giebeldach) … und sehr oft landen diese Lawinchen mitten vor der Haustür…ich hab also auch noch die Schnee-Barriere vor der Tür weg geschippt, bevor ich demnächst erst einen Hügel überqueren muss, um zur Haustür zu gelangen. Grins – also ganz so schlimm war es nicht….

Und dann endlich hab ich am späteren Abend wieder eine schööööne Schnee-Walkingrunde gedreht…..seufz…endlich fühle ich mich wieder kraftvoller….

Bin nicht lichtscheu – Tagesausflug im Sonnenschein

Bin nicht lichtscheu – Tagesausflug im Sonnenschein

Und damit nach all meinen Tagesausflügen und Walkingrunden im Morgengrauen oder spät am Abend niemand auf die Idee kommt ich sei lichtscheu oder gar ein Vampir, hab ich heute das wunderbare Sonnenschein-Wetter für einen Winter-Ausflug genutzt.

Meine gängigsten Ausflugsziele sind aufgrund der zu hohen Inzidenzen im Kreis Pinneberg gesperrt….macht aber nichts…der Kreis ist groß und bietet noch viele andere schöne Ausflugsziele….Heute also : Der Wald rund um den Heister Flugplatz….

Bei phantastisch blauem Himmel, ca 7cm Schnee, -1 Grad mit absoluter Windstille war es genau der richtige Rahmen für einen ausgiebigen Aufenthalt im Wald…

Es waren nur ca. 7km die ich gelaufen bin …. die sich aber beim Gang durch den „tiefen“ Schnee anstrengender anfühlten….also gefühlt waren das BESTIMMT 10km hahahaha….

Aber ich hab alles aufgesogen, was die Natur zu bieten hatte: Neben der Stille und dem strahlenden Sonnenschein, freuten sich vor allem meinen Augen beim Blick in die weite Schneelandschaft….In dieser Woche hab ich wieder einmal sehr lange und intensiv auf meine 2 Computer-Bildschirme gestarrt….und bei dem Blick in den Wald hab ich fast körperlich gespürt, wie sich die Augen sofort entspannten….eine Wohltat.

Leicht ermattet und tief zufrieden bin ich dann die wenigen Kilometer wieder nach Hause gefahren….erst einmal einen heißen Tee, dazu mein Wurzelbrot mit rotem Heringssalat…ohhh das passt perfekt.

Waffel-Muster im Schnee

Heute Morgen um kurz vor 6.00 Uhr war es dann endlich soweit: meine Walking-Runde im SCHNEE….

Ich hab mich wirklich darauf gefreut und als ich bereits um kurz nach 5 Uhr hörte, wie meine Nachbarin mit dem Schneeschieber zu Werke ging…da bin ich schneller aufgestanden, als ich es sonst tue.

Ja okay…es war jetzt nicht soooo viel Schnee, wie ich gerne gehabt hätte…aber immerhin eine geschlossene Schneedecke auf Straße und den Gehwegen….außer dort, wo meine Nachbarin schon den Schnee beseitigt hat.

Dieses lustige Waffelmuster hab ich während meiner Walkingrunde direkt am Stadtrand gefunden….

Eigentlich war es, trotz Schnee, eine trübe Dunkelheit, schwere düstere Wolken über mir…es fehlte diese Leichtigkeit die ein Schneetag manchmal haben kann…. doch immer noch waren ganz kleine leichte Schneeflocken unterwegs und kitzelten mich im Gesicht…

Ein schöner Einstieg in einen arbeitsreichen Homeoffice-Tag…

Schnee

Schnee

Der Norden tut sich schwer mit dem Schnee….er bleibt nicht liegen – obwohl es fast den ganzen Tag Schnee und Schnee-Regen gab…

Mein Auto und auch meine Velux-Venster sind schnee-bedeckt…die Straßen und Gehwege sind frei und so war meine kleine Runde am Abend eher ein Spaziergang am Schnee vorbei….

Erst jetzt, nach 22 Uhr ist es tatsächlich kalt genug und so langsam bleibt der Schnee auch auf den Gehwegen liegen….ich werde also morgen früh die Chance haben, den 1. richtigen Schnee-Spaziergang diesen Jahres zu starten…

Ich hab schon mal für Morgen alles vorbereitet (Kaffeemaschine ist startklar, mein Homeoffice-Büro ist aufgebaut, warme Kleidung liegt bereit, das Frühstück ist vorbereitet), so kann ich gleich nach dem Aufstehen loslaufen….

Nach einem lockeren Abend mit leichter Hausarbeit, einigen Sport-Übungen zum Kräftigen und anschließendem vorsichtigen Dehnen der Beinmuskulatur ist es für heute genug und ich werde nun schlafen gehen….

Ich hoffe, wenn ich Morgen früh aufwache, werden die Nachrichten von keinen weiteren Eskalationen aus Washington berichten…ich mag aktuell gar nichts mehr von/über Trump und der Wahl hören…es nervt nur noch und wo seine Rhetorik hinführt, kann man aktuell sehen…meine Hoffnung ist, das nur ein Bruchteil der Amerikaner das tatsächlich gutheißt….

Ein Augenblick – Als Kokon vor der lauten Welt

Ein frohes Neues Jahr…das wünsche Ich Allen.

Wir waren zu Silvester bei einem Freund eingeladen und mit knapp 10 Leuten war es eine kleine privat-intime Feier, auch wenn ich nur wenige davon kannte.

Aber ausnahmslos waren alle der Meinung es ist gut, das das Jahr 2016 vorbei ist, das Neue kann nur besser werden…weil schlimmer geht’s nicht mehr. Dabei meinte Niemand die großpolitische Lage oder die Angriffe, sondern seine private Welt.

Nun aus diversen Gründen hatte ich es bis und auch nach Mitternacht nicht geschafft, mein persönliches Resümee zu ziehen und einen Ausblick auf MEIN neues Jahr zu werfen….aber ich war überrascht das Alle nur negative Erlebnisse im Blick hatten und so gar keine positiven Aspekte mehr wussten.

Es ist klar die negativen Erlebnisse bleiben stärker im Gedächtnis …aber bei 365 Tagen muss es doch auch Schönes gegeben haben.

Was mir an diesem Silvester gefallen hat, wir sind um Mitternacht mit warmen Jacken und kaltem Sekt im Glas raus auf die Straße gegangen. Es hatte leicht geschneit (komisch – bei uns im Taunus , etwas höher gelegen als Frankfurt  war kein Schnee) und  die Straßen und Autos waren komplett mit Schnee bedeckt…wir haben Alle zusammen angestoßen, unsere kleinen Feuerwerke abgefeuert…also die Anderen, ich nicht….ich liebe Wunderkerzen und mag keine Raketen. Und dann haben wir gesehen wie in den Straßen drum herum die Menschen viele tolle Feuerwerkskörper in den Himmel schossen…es war eine so friedliche Atmosphäre. Ich fühle mich in dieser kleinen verschneiten Straße mit friedlichen Menschen die fröhlich waren, so geborgen und so eingehüllt in diesen Moment…

…bis dieser je zerstört wurde…einer der Freunde unseres Freundes musste unbedingt 10 Minuten nach Mitternacht sein Handy zücken und las uns die Schlagzeilen der Silvesternacht vor…. Attentat in der Türkei, wieder ca. 1000 Festnahmen in Köln…usw.

Maaaaannnn…., kann denn heute niemand mehr einfach den Augenblick länger als 10 Minuten geniessen OHNE gleich wieder einen Anreiz von Außen zu benötigen? Muss das denn sein? Also mein Augenblick – dieser kleine Moment als Kokon des friedvollen Zusammenseins – war zerstört…

Zum Glück sind Alle dann wieder hoch in die Wohnung gegangen, während mein Schatz und ich in der klirrenden Kälte noch ein paar Minuten  draussen blieben….Ein frohes Neues Jahr….schön, das wir ein Neues Jahr begrüßen und erleben dürfen…