Gute Woche und leckeres Essen

Und auch sonst bin ich mit der Woche bisher ziemlich zufrieden….ich schlafe gut, fühle mich wach und munter, während meiner 3 Tage im Homeoffice bin ich gut voran gekommen, hab vieles geschafft und arbeite intensiv daran, meinen Zeitpuffer für die 1/2-Jahresabschlüsse auszubauen…Morgen kommen die letzten Daten und Freitag muss ich den ersten Abschluss fertig haben.

Dienstag gab es mal wieder ein frisch gebackenes Roggenvollkornbrot mit Sauerteig, das war gut gelungen.

Endlich hab ich auch einen vernünftigen Fischladen in der Nähe gefunden und am Samstag gleich mal mehr Fisch gekauft, als nur für einen Tag….die Qualität ist richtig gut

Sonntag garte daher im Backofen ein Stück Lachfilet und dazu noch eine ganze Forelle (ohne Bild)…da hatte ich noch Montag genug zu essen…und vom Matjes aus dem Aalrauch hatte ich bis Heute ausreichend….passte perfekt zum Brot.

Zur Forelle gab es noch einen gemischten Salat….Hatte mich auf die frisch gerösteten Pinienkerne dazu gefreut und griff ins Leere….Mist – hab gar keine mehr. Später beim Einkaufen wollte ich schon die Verkäuferin bitten, mir doch die Pinienkerne lieber einzeln, also pro Stück zu verkaufen….hahaha, die sind ja so teuer wie Goldnuggets…okay, also dann erst einmal nur eine kleine Packung für den nächsten Salat.

Und für heute Mittag gab es noch ein Sammelsurium an restlichen Nudeln unterschiedlichster Größe und Form mit einem frischen Tomaten-Würstchengulasch:

Und für Morgen muss ich mich noch um meinen Rindfleisch-Schmorgurken-Eintopf kümmern….der köchelt noch vor sich hin…

ziemlich leer – im Gefrierschrank

Der aktuelle Füllstand des Gefrierschranks zeigt meine Unlust in den letzten Wochen frisch zu kochen. Irgendwie hatte ich weder die Ruhe noch das Bedürfnis mich an den Herd zu stellen.

Gut das ich es ansonsten oft schaffe, ein bis zwei Portionen meiner frisch gekochten Gerichte einzufrieren…Aber selbst dazu, war ich an manchen Tagen nicht zu bewegen…seufz.

An diesen ganz (koch-)unlustigen Tagen, wo ich nicht mal Lust hatte Kartoffeln oder Reis als Ergänzung für die eingefrorenen Gerichte zuzubereiten, ist mir dann schon mal eine Pizza vom Italiener, ein Döner oder auch eine Currywurst zum Opfer gefallen….und an den Tagen mit sehr starken Kopfschmerzen hab ich den Gefrierschrank nur geöffnet, um mein Lieblings-Vanilleeis zu entnehmen. So als kleinen Trost.

Meine Unlust hatte bestimmt auch damit zu tun, das ich mir vor ca. 2 Wochen den Magen verdorben hatte…Nachdem ich Eier vom Markt gekauft und 2 davon als Spiegeleier zum gebutterten Brot zubereitet hatte, ging es mir Magen-Darmtechnisch grottenschlecht….am nächsten Tag hab ich einen Vanillepudding gekocht und wieder 2 Eier dazu genommen…und wieder ging es meinem Magen/Darm danach sehr schlecht….also mein Körper konnte sich gar nicht schnell genug des Essens wieder entledigen, das war sehr radikal und nicht schön….also hab ich die restlichen Eier entsorgt – vorsichtshalber und tatsächlich hatte ich seitdem keine Probleme dieser Art mehr….aber eben auch keine Lust aufs Kochen.

Bis mir Freitag ein niedlicher Blumenkohl im Supermarkt in die Augen fiel….und zack…da kam sofort der Gedanke: kleine Pellkartoffeln mit Blumenkohl und dazu Hackbällchen in einer Knoblauch-Tomatensauce….unkompliziert und lecker….

und genau das hab ich dann heute auch gekocht:

Das Einzige was ich sonst noch so in den Ofen geschoben hatte, waren Brötchen oder kleine Brote wie das hier von gestern: ein Vollkorn-Weizenmehl Brot mit Sauerteig:

Und jetzt hab ich auch gleich wieder Lust auf das nächste Gericht…wie wäre es mal wieder mit Hühnerfrikassee…hab noch frisch gegrilltes Hähnchenbrustfleisch im Gefrierschrank „gefunden“….das war vom letzten Kikok-Hähnchen das ich Anfang des Jahres ganz im Backofen gegrillt hatte, das Fleisch war saftig und superzart, aber eindeutig zu viel…daher hab ich den größten Teil des Brustfleisches gestückelt eingefroren……fehlen nur noch die restlichen Zutaten.

Ciabatta und Rote-Beete-Suppe

Meine Ungeduld und auch der Hunger am Morgen, brachte mich dazu, die Hälfte meines Ciabatta-Teig zu schnell zu verarbeiten. Also habe ich nicht mit der nötigen Ruhe die Falttechnik für das Brot angewendet, sondern es wie ein normales Brot zu einer flachgedrückten Kugel geformt in den Ofen geschoben.

Gar keine Frage es ist außen knusprig und innen weich….wenn auch nicht so fluffig, wie ich es sonst gerne mag…und es schmeckt sehr gut nach den Kräutern der Provence, die ich mit verarbeitet habe….aber einen weiteren Fehler hab ich trotzdem noch gemacht: zu wenig Salz – durch die Kräuter und das Olivenöl geht das Salz unter…etwas mehr wäre besser gewesen.

Ist aber nicht schlimm…wie gesagt, es schmeckt ja trotzdem und passt prima als Butterbrot oder auch als Beilage zu meiner Suppe.

…..

Das Lustige beim Einkaufen am Selbstbedienungs- Bauernhof-Wagen mit dem Gemüse ist, das ich eben manchmal für das Geld in der Hand, noch etwas Weiteres nehmen kann (es gibt keine Wechselgeld-Möglichkiet)..und genau in der Situation blieb noch 1 EUR übrig…und mein Blick fiel auf die Tüte mit 5 Rote Beete-Knollen für genau 1EUR….okay….dann kommt mal mit.

Nach einiger Überlegung, was ich denn nun mit den Knollen machen werde, hab ich mich für eine einfache Rote-Beete-Suppe entschieden.

Die Knollen hab ich zuerst einmal gewaschen und gebürstet und anschließend eine gute Stunde in Salzwasser gekocht. Danach die abgekühlten Knollen geschält (es ist ratsam immer Einmalhandschuhe zu verwenden….die Farbe ist sehr hartnäckig) und in kleine Stücke geschnitten.

Nun Knoblauch, Zwiebeln glasig dünsten, mit etwas Zucker karamellisieren und mit etwas Sherry-Essig ablöschen….frische geschälte und gestückelte Kartoffeln und die Rote-Beete-Stückchen nacheinander dazu geben, mit Salz, Pfeffer und Lorbeerblatt würzen und mit Gemüsebrühe auffüllen….Noch einmal ca. 40 Minuten kochen lassen.

Noch einmal Nachwürzen, falls erforderlich und anschließend pürieren…Ich hab es nicht fein püriert..so das noch Stücke drin sind…

Der letzte Schritt ist dann noch etwas Sahne unter die Suppe zu geben…das hab ich hier noch nicht gemacht, da ich einen Teil der Suppe einfrieren möchte und das mache ich ohne Sahne:

Die Farbe ist grandios….die Suppe ist jetzt nicht schnell gemacht (zumindest nicht, wenn es mit frischenRote-Beete-Knollen gemacht wird)….dafür ist es einfach und für mich auch mal eine neue Variante für die tolle Knolle.

Die Rüben sind reich an Mineralstoffen wie Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium und Eisen sowie den Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin C und Folsäure (Auszug aus Wikipedia)

Rotkohl-Zeit

Jaa – es ist soweit…ich hab gestern den Herd angeworfen und einen großen Topf Rotkohl gekocht.

Allerdings musste ich ziemlich mit dem Messer kämpfen…und befürchtete schon das Schlimmste, denn ich musste den Rotkohl mit der rechten Hand schneiden…als Linkshänder der sich schon mit einer Zahnbürste in der rechten Hand verletzen kann, eine eher gefährliche Aktion….aber es ging tatsächlich alles gut…hat aber Ewigkeiten gedauert.

Also im Topf sind tatsächlich nur Rotkohl, Zwiebeln, Äpfel, Salz, Pfeffer, Zucker, Schweineschmalz, Lorbeerblätter, Nelken und Wacholderbeeren gelandet….und dazu Rotwein und Rotweinessig:

Wer es lieber vegetarisch mag nimmt pflanzliches Fett…ich bin bei Rotkohl aber sehr klassisch unterwegs, gibt das Schweineschmalz dem Rotkohl doch seinen typischen Geschmack und auch diesen Glanz…dabei nutze ich nur ca. 50g für den großen Topf.

Mein Schwester schwört inzwischen auf Gänseschmalz…das riecht beim Braten auf jeden Fall angenehmer …aber geschmacklich ist es …hmmm…anders….nicht schlecht, aber anders.

Auf jeden Fall ist genügend Rotkohl im Topf für die nächsten 1,5-2 Monate…..und ich sehe schon den Rinderbraten, die Gans, Entenkeulen vor mir….MIT Rotkohl und Klößen…..hab ich schon erwähnt das ich den Herbst gerne mag….das gilt auch im Besonderen für die Gerichte in dieser Zeit.

Kochen – 3x

Das Kochen ist zwar etwas zu kurz gekommen in dieser Woche, aber an drei Tagen hab ich dann doch frisch gekocht….

und so gab es, ganz dem Wetter entsprechend, sehr unterschiedliches:

In Wein geschmortes Sauerkraut mit Tafelspitz und Salzkartoffeln

Eine Gemüsepfanne mit Reis und rosa-gebratenem Lamm und

Pasta mit Parmesan und gebratenem Lachsfilet

Den Rest der Woche hab ich einfach aus dem Gefrierschrank gelebt und gestern Mittag gab es seit langem mal wieder eine Currywurst mit Pommes und Mayo …der Stand vor dem Baumarkt hat echt eine tolle Curry-Soße und die Wurst schmeckt auch.

Fastfood versus Selberkochen

Mit Kochen hatte ich es in dieser Woche nicht wirklich….gut Pfingstmontag hab ich noch einmal Kartoffelpüree mit gebratenem Spargel und einem Schmetterlingssteak vom Iberico-Schein gemacht.

Ich hatte bisher noch nie etwas von einem Iberico-Schwein gegessen, aber viel davon gehört. Das Fleisch ist etwas teurer, aber dafür soll es besser schmecken weil sie auf der Weide gehalten werden und sich hauptsächlich von Eicheln ernähren…ob das in jedem Fall so ist, weiß ich natürlich nicht. Das Fleisch ist auf jeden Fall fester in der Struktur und kräftiger im Geschmack…ich fands lecker und in der Kombi mit Kartoffelpüree sowieso.

Die restlichen Tage hab ich mich so ohne Kochen durchgewurstelt, hatte einfach keine Lust….mal hatte ich Mittags Falafel, dann einfach nur ein Butterbrot und Freitag sogar mal eine Currywurst mit Pommes in Hamburg von einer Imbissbude….hahaha also DAS hab ich seit 3/4 Jahr nicht mehr gemacht…Na die Wurst war relativ geschmacksneutral.

Und noch etwas hab ich schon bestimmt seit vielen Monaten nicht mehr gemacht: ich habe ein Brot gekauft…. ein kleines Brot, so ähnlich wie ein Paderborner, aber mit viel Kümmel….ja das war auch mal wieder lecker, schön mit Butter und lufttrockenem Schinken oder etwas Mett mit Zwiebeln….passte gut.

Aber prompt haben Magen und Darm signalisiert, das sollte, so geballt zumindest, die Ausnahme bleiben. Na meine Ausflüge zu den Fastfood-Läden sind sowieso sehr selten geworden (auch schon vor Corona) und ich koche ja schon seit Jahren so weit es praktikabel ist, ohne hochgradig verarbeitete Produkte oder Fertigprodukte.

Also hab ich gestern wieder jede Menge Gemüse in der Pfanne gebraten und dazu gab es Reis und heute hab ich mir mein Brot wieder selber gebacken:

Da ich gestern so im Gemüse-Schnippel-Modus war, hab ich auch gleich mal wieder einen Topf Gemüsebrühe gemacht (Möhren, Sellerie, Porree und Zwiebeln angebraten und mit Wasser aufgefüllt, mit Salz + Pfeffer abgeschmeckt, weich kochen lassen und nach dem Kochen alles pürieren….eignet sich hervorragend für jedes Gericht mit Gemüse und dickt auch gleichzeitig die Soße mit an)

Fürs Einfrieren hab ich mir dafür hab ich bereits im letzten Jahr einen Stapel von ca. 40 kleinen Gefriertöpfen (zwischen 50ml-100ml) angeschafft….bisher hab ich immer kleine Gefriertüten genommen…aber das ist unpraktisch zum Stapeln im Gefrierschrank und die Tüten kann man anschließen auch nicht gut wiederverwenden….und den Versuch mit Eiswürfelbehältern fand ich jetzt auch nicht so praktisch…obwohl es eigentlich ein top-Idee schien.

Da mein neuer Gefrierschrank ja etwas größer ist, als der vorherige hab ich durchaus noch genügend Platz für ein paar meiner Lieblingsgerichte und Kochklassiker….

privater Lieferservice – Koch inclusive

Der stille Tag gestern, hat mir gut getan…mein Herz schlägt wieder ordnungsgemäß im Takt, Blutdruck und Ruhepuls befinden sich erneut in dem für mich normalen Bereich.

Bereits ganz früh heute Morgen, bevor die Menschenmassen alle Läden stürmen, hab ich schon die restlichen frischen Lebensmittel eingekauft….trotzdem war der Parkplatz bereits um 7.10 Uhr sehr voll…aber die Menschen haben sich auf dem Gelände mit den verschiedenen Läden sehr gut verteilt….alle blieben ruhig und gelassen…

Wieder Zuhause hab ich das Osterbrot in den Ofen geschoben, danach die Lammlachse mariniert, die gibt es heute Abend zu meinem aktuellen Lieblings-Gericht: Spaghetti al olio mit gebratenen Garnelen und gebratenen Lamm-Loins.

Für den Osterbrunch am Sonntag hab ich dann Hähnchen-Flügel in der Heißluft-Friteuse zubereitet und danach aus frischem Hack mit viel Knoblauch und Chili spanische Hackbällchen in feuriger Tomatensoße gezaubert.

Den Brötchenteig hab ich auch schon gestern vorbereitet….der wartet im Kühlschrank. Zusätzlich hab ich so alles gekauft, was ich gerne mag: Büsumer Krabben, Wildlachs, Roter Heringssalat, Lachs-Forelle, Serano-Schinken, Melone…

Das gesamte vorbereitete Essen werde ich nachher gut verpackt ins Auto packen und mit nach Flensburg nehmen.

Seit nun 1,5 Jahren bin in Schleswig-Holstein und zu JEDEM Fest und jedem Geburtstag bin ich bisher zu Schwester+Schwager gefahren….ich brauchte nie kochen…..wurde immer bewirtet oder wir sind Essen gegangen.

Jetzt zu diesem Ostern hatte ich mich angeboten: ICH koche. Ic h koche ja gerne und bewirte auch gern Freunde und Familie…

Da wir in dieser Woche aber kurzfristig entschieden haben das ich doch zu den Beiden fahre…..bringe ich jetzt eben alles mit….also mein Auto avanciert zum „Essen auf Rädern“ oder auch zur Liefer-„Kochbox“ inclusive Koch….

…..und jetzt bin ich fertig mit den Vorbereitungen, werde mich nun duschen und dann das schöne Wetter noch eine weile auf dem Balkon geniessen, bevor ich mein Auto belade und los fahre…

Einfaches – sooo lecker

Nach dem Einkauf heute, sollte es gebratenes Lachsfilet mit Kartoffelpüree geben. Für mich gehört zum Püree immer auch Apfelmus dazu…

Ich bin ja in NRW aufgewachsen und dort ist „Himmel und Erde“ ein traditionsreiches einfaches Bauernessen…allerdings kombiniert mit gebratener Blutwurst…die gab es bei uns zwar nie, aber Kartoffelpüree mit Apfelmus ist geblieben. Im Laufe der Jahre sind eben zu den norddeutschen, auch die westfälischen Gerichte dazu gekommen.

Und heute hatte ich so einen Hunger darauf, das ich es gar nicht abwarten konnte…so war der Lachs noch gar nicht fertig…da hab ich schon angefangen zu Essen hihihi

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Das sieht nicht spektakulär aus, aber so ein einfaches, selbst zubereitetes Kartoffelgericht mit (okay fertigem) Apfelmus aus dem Glas…das ist soooo lecker, dafür verzichte ich sogar auf Fisch oder Fleisch.

Hier möchte ich mal wieder eine Lanze für das „selber kochen“ brechen.

Kartoffelpüree ist ganz schnell und einfach selber herzustellen…dazu braucht man keine Kochlehre und es ist 100mal besser als die bekannten Fertig-Pürees.

Kartoffelpüree geht übrigens mit jeder Kartoffel (egal of festkochend oder mehlgkochend): Kartoffel schälen, in kleine Stücke schneiden (dann geht es mit dem Kochen schneller) in den Topf mit Wasser auffüllen und etwas Salz hinzu. 20-30 Minuten kochen. Wasser abgießen, etwas Butter und Milch hinzu geben, leicht mit Muskatnuss würzen, alles mit einem Kartoffelstampfer (ca. 2-3 Euro bei Ikea oder in jedem Supermarkt) alles je nach Geschmack stampfen = fertig.

Dann wisst Ihr auch, was drin steckt: keine Zusatzstoffe, soviel Salz und Butter wie Ihr reingetan habt….

Hier mal ein Auszug aus der Inhaltsangabe eines beliebigen Fertig-Pürees : Kartoffeln, Gewürze, Jodsalz, Emulgator Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Stabilisator Dinatriumdiphosphat, Antioxidationsmittel (Ascorbinsäure, NATRIUMMETABISULFIT).

Bei uns gab es früher immer Fischstäbchen dazu oder auch ein Schnitzel, es passt zu jedem Braten mit Soße…oder wer es eben westfälisch mag mit Apfelmus und gebratener Blutwurst.

Einfaches – aber gutes Essen

Lächeln im Wald

Lächeln im Wald

Kaum bin ich im Wald angekommen, merke ich wie ich Lächele und auch nicht mehr aufhöre….ja so einfach geht das bei mir.

Allerdings war es notwendig den Mund dabei geschlossen zu halten 😊… der Regen von Oben machte  es notwendig….aber schon nach ein paar Minuten liessen Regen und das triefen meiner Nase nach.

Ich bin kreuz und quer gelaufen und mit langsamen Schritten ging es mir Schritt für Schritt besser. Es war eine gute Entscheidung trotz des schlechten Wetters nach draussen zu gehen. Am Ende meiner knappen 5km hab ich noch auf einem Bauernhof frische Eier und Kartoffeln gekauft.

Sooo ich hab vor kurzem im Internet  ein Rezept für Frühstücks-Muffins mit Gemüse und Schinken gesehen…hmmm das werde ich für heute Abend mal ins Auge nehmen.

Gestern gab es tatsächlich mal wieder meine selbstgemachte Pizza Margherita…sogar der Boden war richtig knusprig…LECKER!wp-1578762589531.jpg

Der Rest lässt sich so prima einfrieren und so hab ich auch wieder eine „Schnelle Pizza“ die sich minutenschnell im Backofen aufbacken lässt…

Ach ja: eine Selbstgemachte Pizza ist wesentlich gesünder als eine gekaufte. Denn hier besteht die Pizza nur aus: Mehl, Hefe, wenig Salz und wenig Zucker, Wasser. Die Soße besteht aus  Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und etwas Tomatenmark und der Belag aus  Mozzarella… 🙂   Keine Zusatzstoffe, keine versteckten Zucker, Salze, Fette oder sonstigen  schädlichen Dinge….  So macht Pizzaessen echt Spaß.

 

 

Ich liebe Essen

Seit ich mein Frühstück weniger süß gestalte und dazu unser Essen oft selber aus frischen Zutaten koche, hat sich mein Geschmack verändert. Fertiggerichte und stark verarbeitete Lebensmittel benutze ich fast gar nicht mehr…und auch mein Fleisch würze und paniere ich lieber selber.

Dadurch nehme ich weniger Zusatzstoffe zu mir, vor allem weniger Geschmacksverstärker  und  auch viel weniger Industriezucker in all seinen Formen.

Das hat aber Auswirkungen…mir wird inzwischen fast schlecht, wenn ich im Büro rieche das ein Kollege sein Essen in der Mikrowelle warm macht…und es dadurch vor und in meinem Büro derartig nach Glutamat riecht…. Mein Büro liegt direkt neben einer kleinen Küchennische ohne Fenster…Die Bürotür zu schließen macht keinen Sinn, der Geruch muss ja irgendwie auch wieder abziehen….und da ist mein Büro die einzige Möglichkeit.

Na klar esse ich immer noch sehr gerne Süßigkeiten und eine Tüte Haribo fällt mir auch schon mal zum Opfer…ABER insgesamt sind mein Gaumen  und meine Nase wesentlich sensibler geworden.

Ich schmecke Süßes wesentlich intensiver und so einiges ist mir inzwischen einfach ZU süß. z.B. fertige Joghurts und Puddings. Sogar Schokolade ist mir inzwischen um einiges zu süß und ich esse (aktuell) wesentlich weniger….was meine Figur natürlich auch super findet….lach

Nur bei Eis kann ich einfach nicht nein sagen….im Sommer liebe ich einfach Eis.

Insgesamt bin ich jedoch sehr zufrieden das wir so etwas wie eine „Gesunde Mischkost“ essen und das OHNE Vollkornreis und Vollkornnudeln oder so, das hab ich als für mich nicht schmackhaft ausgeschlossen…jaa ich hab es probiert – geht nicht. Essen muss einfach gut schmecken – ich muss mich nicht zwingen etwas zu Essen, das ich nicht mag…und ich muss mich auch nicht zwanghaft an vorgegebene Mengen halten… Insgesamt merke ich aber, das wir seit ca. 2 Jahren kleinere Mengen essen, also zu vor…wahrscheinlich doch das Alter.

Bei uns gibt es fast täglich frisches Gemüse und wenn Soße dann selbstgemachte z.B. Bechamel-Soße ….es gibt auch viel Fleisch…aber immer selbst gewürzt und wenn paniert, dann eben selber paniert….es gibt auch viel Nudeln, manchmal auch mit Käse-Sahnesoße und auch recht häufig Fisch.  Ich liebe Aufläufe mit Käse, Eintöpfe und  Suppen… alle Drei meistens mit allerlei Gemüse und Fleisch….und meistens ein Mix aus dem was der Kühlschrank noch so bietet…

Und bei Bratensoße nutze ich  lieber angeröstete Zwiebel, Lauch, Möhren und Sellerie und das angebratene Fleisch als Soßenfond….Angedickt mit Soßenbinder (weil ich den noch vorrätig habe) – immer öfter aber auch einfach mit einem Gemisch aus Mehl +Wasser, wie ich es sogar noch bei meiner Mutter gesehen habe.

Wir essen täglich Obst – vor allem Äpfel und Bananen…jetzt  frische Erdbeeren und alle anderen Beerensorten die man so bekommt…

Einig sind mein Schatz und ich uns auch darüber das diese Tiefkühlpizzen einfach nicht mehr auf unseren Speiseplan gehören…die machen nicht wirklich satt und glücklich machen die auch nicht….das „günstige“ Geld sparen wir lieber und essen eine Pizza in der Pizzeria oder ich mache sie eben selbst. Mein Gefrierschrank ist immer voll und hält auf jeden Fall einige Gefrierbehälter mit selbst gekochter Tomatensoße und vor allem Bolognesesoße bereit…

Und so essen wir eigentlich oft worauf wir gerade Lust haben….und wenn es etwas von Burger King oder KFC ist…ist das auch nicht schlimm…oder eine Currywurst…meistens sieht unser FastFood jedoch so aus: Thai-Wok oder Sushi…..

Essen ist zuerst einmal Leben und dann Genuss, aber auch Geselligkeit und Lebensfreude, manchmal ist Essen auch Trost – manchmal Versöhnung – immer sollte es aber zufrieden machen….und niemals ein schlechtes Gewissen.