Sommer – Nachlese

Ja ich weiß – es wurde bereits genug geschrieben über diesen Sommer, zu heiß, zu trocken, zu lang.

Trotzdem muss auch ich noch meine persönliche Nachlese zu diesem Sommer kundtun. Ich liebe den Sommer, ich liebe die Sonne und ab 25 Grad taue ich erst so richtig auf.

Und trotzdem kam der Tag da war ich diesen Sommer sooo leid…. und das wo ich von der Hitze ja nicht ganz so viel mit bekommen habe.  Mein Auto steht immer in der Tiefgararge (Zuhause und im Büro), meine Wohnung liegt geschützt vor direkten Sonnenstrahlen  umgeben von Bäumen , im Büro lief  ständig die Klimaanlage  und da ich ja viel arbeiten musste, war ich sehr oft Drinnen.

Und trotzdem….mir ging das Alles irgendwann auf den Keks….die Klimaanlage fand ich echt nervig, weil sie die Luft trocken macht und das bekommt meinen Augen auch nicht so gut… und durch meine Hitzewallungen war ich  schon Minuten nach dem Duschen wieder schweiß gebadet… Das Atmen viel mir im Fitnessstudio schwer, so stickig war es oft….

Was mich aber am Meisten geärgert hat….ich konnte die schönen Blusen und Shirts nicht anziehen die ich mir bereits im Frühjahr für den Sommer gekauft hatte…denn die hatten kurze Ärmel…aber alles was Ärmel hatte war mir viiieeel zu warm grummmel….so oft und so viel hab ich in meinem Leben noch nie ärmellose Tops getragen…lach…und knielange Shorts.

Aber auch hier war die Freude nicht ungetrübt….ich habe immer noch tolle Beine präsentiere diese aber mittlerweile ungern ohne Strumpfhosen…hmmmm und auch bei dieser Hitze hab ich nicht auf die Strumpfhosen verzichtet….okaaay….selbstgewähltes Schicksal….hätte ich ja nicht tragen müssen….

Dafür hab ich etwas gemacht, was ich bestimmt 15 Jahre nicht gemacht habe…ich habe auf Unterhemden verzichtet….Eigentlich hasse ich das Gefühl so ohne Unterhemd zu sein….ich fühle mich einfach wohler mit….aber bei DER Hitze und DEN Hitzewallungen und  dazu noch die Strumpfhosen….also das blieb mir ja  nichts anderes übrig als auf die Untershirts zu verzichten…

JETZT endlich…wo es Herbst geworden ist, kann ich die Shirts und Blusen vom Sommer anziehen…und gleich noch eine Strickjacke dazu.

Als es in den letzten Tagen zu regnen anfing wusste ich nicht mal mehr wo mein Regenschirm ist und auch nach den Kappis musste ich erst suchen…lach. Jetzt kann es von mir aus erst einmal ein paar Tage lang richtig regnen…so als Ausgleich.

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Das Jahr 2018 ist echter Mist

Was ist das eigentlich für ein Jahr? Nach fast 7 Monaten im Jahr 2018 bin ich dafür, mich auszuklinken und erst im Jahr 2019 wieder hervorzukriechen.

Es ist nicht zu fassen….aber ich bin am Anschlag angekommen..

Anfang des Jahres das übliche Übel des  frühen Jahresabschlusses…kaum war das überstanden ist mein Vater gestorben und gleichzeitig auch noch mein Quasischwiegervater….Gleichzeitig sind im Job aus dem geplanten einem  Großprojekt, 3 Großprojekte geworden und  gleichzeitig musste dafür auch noch sehr schnell und kurzfristig eine neue Gesellschaft aus dem Boden gestampft werden…und das wo ich durch den Nachlass meines Vaters nur wenig Überstunden machen konnte…Die ganze Zeit schwang noch ein paar Monate eine Arbeitsplatzverlagerung  über uns…und als ich  Juni 2 Wochen Urlaub hatte, hat es gerade mal gereicht mich körperlich wieder etwas zu erholen.

Nur seelisch war ich überhaupt nicht erholt und kurz vor Ende unseres Urlaubs hab ich Zuhause gesessen und mich um meine Bewerbungsunterlagen gekümmert…ich hatte beschlossen: so geht es nicht weiter.

Am 1. Tag nach meinem Urlaub hat meine Chefin mich gefragt wie es mir geht und es brach alles aus mir heraus….wenn sich nichts ändert, dann bin ich bald weg….und auf einmal geht es …ich hab die Genehmigung eine weitere Vollzeitstelle zu schaffen und zu besetzen…bereits einen Tag später fingen wir an zu suchen. Dazu immer wieder neue  komplizierte  Verträge, Sachen die wir noch nie hatten,  Arbeitsabläufe werden zwischen den Gesellschaften verschoben….ganze Abteilungen müssen jetzt anders arbeiten, dann der fast zur Normalität gewordene Wahnsinn bei Reihen-und Dreiecksgeschäften mit dem Ausland  die richtigen steuerlichen Konsequenzen aufzuzeigen.

Dann kam die Nachricht – HURRA die Arbeitsplatzverlagerung ist Geschichte….aber noch sind wir nicht ganz raus….und  in letzten Woche ist klar geworden, der Konzern wird umstrukturiert….wir bleiben erhalten – ABER wir werden in einen neuen Konzernteil verschoben…mit jede Menger Konsequenzen…wir müssen  vieles in den Strukturen ändern…und dazu auch noch einen vorgezogen Jahresabschluss per 31.08. machen…die Nachricht bekam ich von meiner Chefin persönlich…so zwischen 2 Bewerbungsgesprächen die ich gerade mit potentiellen neuen Kollegen führe.

Ach ja und im August muss ich 3 Wochen Urlaubsvertretung für eine Kollegin machen, immerhin ist Sommer …da bleibt schon keine Zeit um überhaupt meine normale Arbeit zu bewältigen…

Ich drehe bald durch….Es ist Sommer – und das Leben geht fast an mir vorbei

17.-18.Urlaubstag So 02.07.2017 – Resümee

Damit sind heute meine 18 Tage Urlaub beendet…zum Abschluss fahren wir nachher noch zum Bowling…das haben wir schon mehrere Monate nicht mehr gemacht…und ich freu mich darauf. Nein, so richtig gut kann ich das nicht…aber immerhin bin ich kein Opfer mehr…sondern werde zum Gegner…lach…

Mit dem Ende des Monats Juni, legt nicht nur das Wetter eine Pause vom Sommer ein…sondern auch ich muss mich wieder an geregelte, durchstrukturierte Tagesabläufe gewöhnen. Und doch bleiben zum Glück noch 2  Monate „Sommer“ übrig…also Zeit genug nach Feierabend auch die schönen Seiten zu genießen.

Wie war nun mein „Aktiv“-Urlaub zuhause?

Schön! Aber nach 1,5 Wochen Urlaub hätte ich mich wirklich gefreut ein paar Tage mit meinem Schatz zusammen Urlaub zu machen….2,5 Wochen sind ein wenig lang für Allein-Urlaube. Aber gut das ich Zuhause geblieben bin. Ich hab es sehr genossen mit dem Fahrrad ein paar Touren zu machen, mich intensiv mit den Balkonen und ihrer Bepflanzung zu kümmern…ich hab fast alles gemacht, was ich gerne mache. Außer Sauna und Massagen (dafür war es zuerst viel zu warm und dann wollte ich nicht). Ich hab nicht so viel Touren mit dem Auto unternommen, wie ich vor gehabt habe (das macht mir allein nicht mehr so viel Spaß wie früher), aber dafür habe ich mich 2x mit Freunden/Bekannten getroffen…mehr als erwartet.

Ich kann also absolut zufrieden sein und muss es noch einmal wiederholen: Der Mensch ist nicht dafür gedacht permanent glücklich zu sein…auch eine durchgehende Zufriedenheit ist auch schon hart zu erarbeiten…und so fällt mein Resümee für die Gesamtzeit sehr positiv aus….auch wenn es bei einzelnen Tagen nicht ganz so dolle war.

Meine Figur hat sich in den Urlaubswochen positiv entwickelt…ich fühle mich wieder wohler in meiner Haut…und sogar die Waage ist gnädig mit mir und zeigt endlich mal wieder  nach unten. Das liegt vor allem am Sport und durch das sehr warme Wetter hatte ich auch wesentlich weniger Hunger und gar keinen Heißhunger auf Süßes. Super.

Nun fühle ich mich erholt und habe auch das Gefühl seit Monaten nicht mehr im Büro gewesen zu sein…hihihi. Ich hoffe ich kann dieses Gefühl ein paar Tage aufrechterhalten. Freitagabend war ich ja bereits kurz im Büro, so für ca. 30-40 Minuten um eine Transaktion laufen zu lassen, die für den Monatswechsel absolut notwendig ist…und da auch Externe am Wochenende auf unser System zugreifen musste ich das an diesem Tag direkt machen.  Ich war extra erst am Abend dort….und hab dann noch schnell ein paar andere Dinge erledigt. Dabei bin ich sehr gezielt auf spezielle Freigaben gegangen…und habe auch nur die Mails geöffnet, die mir unkritisch erschienen….also nur ein paar der leichteren Dinge.

Morgen früh, kann ich mich dann gleich mit den schwierigeren Themen beschäftigen….immerhin hab ich keine Zeit für einen sanften Start….in 5 Tagen ist bereits Quartalsabschluss….lach….also gleich wieder ab  „in die Vollen“… Gut das ich vor meinem Urlaub vorgearbeitet habe….ich hoffe also es wird mich nicht gleich wieder umhauen.

….ich versuche Optimist zu sein und wünsche das mir meine Kraft und mein Elan helfen in Schwung zu bleiben…

Wer langeweilt sich?

Es ist Sommer und auch wenn es einem das Wetter in diesem Jahr dcht schwer macht es zu glauben…es ist tatsächlich Sommer …jawohl.

Und wenn ich die Zeit zwischen Juni und Ende August mal versuche zu überblicken, dann hab auch ICH tatsächlich Sommer…also ZEIT…noch nie in den letzten 15-20 Jahren konnte ich jeden Tag so pünktlich Feierabend machen. So viel Freizeit bin ich gar nicht gewohnt.

Na gut…und was mache ich mit meiner Freizeit in diesem Sommer?  Mich weiterhin erholen…denn sooo viel mach ich gar nicht. Ich hab ja wieder mit Fitness und Fahrradfahren angefangen, also ich mache etwas Sport….dann ist eine meiner „Haupthobbys“ Wäschewaschen und –bügeln…und das bedeutet eine Menge Zeug und Zeit. Im nächsten Leben mache ich eine Wäscherei auf…lach…DAS kann ich.

Ich kümmere mich um meinen Haushalt, etwas um den Haushalt meines Freundes und natürlich kümmere ich mich um meinen Balkon mit Blumen, Wildvögeln und Eichhörnchen…aber sonst habe ich alle weiteren Verpflichtungen (Vereinsarbeit / Tanztraining) beendet. Und da mich auch im Moment nicht so viel in die Stadt oder ins Cafe zieht, habe ich ein sehr kostbares Gut erhalten: freie Zeit.

Vor ein paar Tagen habe ich mich mit meinen Mädels im Büro unterhalten und es kam so ein verschämtes: da habe ich im Urlaub tatsächlich gefaulenzt…

NEIN das ist nicht faulenzen: das ist aktives Nichtstun zur Entspannung. Das klingt nicht nur viel positiver, sondern bedeutet auch etwas anderes. Beim aktiven Nichtstun ist man sich dessen bewusst und genießt es …oder versucht es zumindest…während man beim Faulenzen einfach die Zeit verstreichen lässt OHNE einen Effekt daraus zu ziehen.

Solche Ruhepausen sind wichtig für das Gehirn: für die Kreativität, für das Entwickeln von Ideen oder Lösungen. Nur wer sich Pausen und Entspannung gönnt, kann das Potential seines Geistes nutzen…

Ich bin fast son weit, so etwas wie Langeweile zu empfinden, obwohl ich Langeweile gar nicht wirklich kenne.  Aber wenn am Ende meiner Aktivitäten noch so viel Abend übrig ist, das ich überlegen muss und was mache ich jetzt? dann komme ich dem Gefühl von Langeweile schon etwas entgegen…

Sylt im Sommer – ohne Sommer

Letzten Sonntag sind wir in der Früh los gefahren…Später als geplant, da wir mal wieder unterschiedlicher Meinung waren, wie mein Auto am Besten unsere Gepäckmassen verkraftet.

Nun, mit vereinten Kräften und ein paar verbalen Ausschlägen haben wir es doch tatsächlich geschafft und auch nur 1 Stunde an Zeit verloren…

Wir sind, wie im letzten Jahr, in der gleichen Ferienwohnung und es ist einfach toll…ENDLICH Entspannung….leider spielt das Wetter nicht mit…es ist ….nun ja……. KALT. Was hauptsächlich am Regen und dem sehr starken Wind liegt. Okay, wir hatten uns darauf vorbereitet…allerdings war die Hoffnung auf ein paar Sonnenstrahlen doch vorhanden.

Einzig am Mittwoch war ein wirklich sonniger Tag….und da war es sogar fast warm…bei 18 Grad und nur mäßigem Wind.

Das kann uns natürlich nicht abhalten und so waren wir einen Tag stundenlang mit den Füßen im Wasser und sind am Strand spazieren gegangen…gestern waren wir mit einem Schiff auf der Nordsee unterwegs und haben uns Seehunde angeschaut….jeden Tag gehen wir bei Wind und Wetter (Regen) spazieren….schlafen lange (bis 9 Uhr) heute waren wir Vormittags schwimmen…NEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIINNNN nicht in der Nordsee  brrrrrrrrrr…sondern im Hallenbad der Wohnanlage…und das 5x12m Becken hatten wir sogar eine Weile ganz für uns .

Also wir erholen uns prächtig…sind friedlich und gut gelaunt und hoffen das es heute nicht mehr regnet und Morgen vielleicht sogar  mal wieder die Sonne scheint….

Ein Sommerloch träumt vor sich hin

Ein Sommer ohne….ohne Aufregung und Stress

Beruflich hab ich das, was man ein „Sommerloch“ nennt…endlich mal keinen Stress!! Wie krass, ich hechte mal keinem Großprojekt zeitlich hinterher…kümmere mich um alle meine normalen Tagesarbeiten, um meine Mädels und die regulären kleineren Projekte…und um einen Jahresabschluss…. Aber alles lässt mir genügend Zeit zum durch atmen und auch, um mal einfach das zu tun, was andere auch machen…bei Kollegen stehen und quatschen.

Und ich nutze die Zeit um auch wirklich einfach früher Feierabend zu machen ….wie geil ist das denn.

Dieser für mich fast paradiesische Zustand wird noch genau eine Woche anhalten….dann geht meine Chefin in Mutterschutz…das bedeutet für die nächsten Monate…inklusive Jahreswechsel, es wird wieder stressig…aber das haben wir schon einmal durch gemacht und auch das wird jetzt wieder klappen.

Die ganzen Stessmacher meines Lebens sind also gerade fort: Vereinsarbeit, Training und Arbeitsstress. Sogar in meinen Träumen macht es sich bemerkbar…noch nie bin ich in meinen Träumen mit meinem Freund durch die Gegend geschlendert. Sonst träume ich von Terminen, die ich nicht einhalten kann, vom Auf-der-Stelle-rennen, von Turnieren bei denen ich zu spät bin, von Prüfungen auf die ich nicht vorbereitet bin von Abgründen die ich hinunter stürze usw….

Man muss kein ausgebildeter Traumdeuter oder Psychologe zu sein um die negativen Aussagen in meinen Träumen zu erkennen …