Steuererklärung – frustrierend

Steuererklärungen machen auch mir, als Bilanzbuchhalter, keinen Spaß….und dieses Mal war es sogar richtig unerfreulich…..Das erste Mal in über 30 Jahren Berufserfahrung muss ich Steuern nachzahlen…

Ich gehöre zu den Menschen, die dachten, mit einer Riester-Rente kann man ja nichts falsch machen….und als ich damals dann zu einem anderen Arbeitgeber gewechselt habe, wurde ich per Vertrag „Zwangs-Mitglied“ in einer Pensionskasse.

Der Arbeitgeber hatte sein eigenes Modell einer Riester-Rente und so hatte ich auf einmal 2 Verträge…den einen hab ich dann ziemlich lange noch privat weiter angefüttert, bis es mir nach 10 Jahren dämmerte, das es idiotisch ist….also hab ich diesen Vertrag still-gelegt.

Als ich nun im vergangen Jahre realisierte, das auch dieser stillgelegte Vertrag verloren ist, falls mir etwas passieren sollte (ein Riester-Vertrag kann nur an den Ehepartner vererbt werden)….und sowieso keine sonstigen Vorteile bringt, hab ich den Vertrag verkauft….mir war bewusst, das ich rückwirkend alle Steuervorteile wieder zurück zahlen musste und so kam es auch….aber okay, der Betrag der ausgezahlt wurde, war trotzdem gut.

Aber im Jahr der Auszahlung musste ein Teil auch noch als Sonder-Einnahme versteuert werden…und genau dieser Betrag ist es jetzt, der den Steuerbetrag so erhöht, das eine Nachzahlung dabei herauskommt….das ist frustrierend, aber okay….so ist es nun mal.

Eine kleine Bitte hätte ich hierzu: Alle nett gemeinten Ratschläge, was ich hier hätte besser/anders machen können, einfach weg zu lassen🌼 …ich erzähle es nur, weil es mich gerade beschäftigt ….und will mich nicht noch schlechter fühlen. Danke schön.