Steuererklärung – frustrierend

Steuererklärungen machen auch mir, als Bilanzbuchhalter, keinen Spaß….und dieses Mal war es sogar richtig unerfreulich…..Das erste Mal in über 30 Jahren Berufserfahrung muss ich Steuern nachzahlen…

Ich gehöre zu den Menschen, die dachten, mit einer Riester-Rente kann man ja nichts falsch machen….und als ich damals dann zu einem anderen Arbeitgeber gewechselt habe, wurde ich per Vertrag „Zwangs-Mitglied“ in einer Pensionskasse.

Der Arbeitgeber hatte sein eigenes Modell einer Riester-Rente und so hatte ich auf einmal 2 Verträge…den einen hab ich dann ziemlich lange noch privat weiter angefüttert, bis es mir nach 10 Jahren dämmerte, das es idiotisch ist….also hab ich diesen Vertrag still-gelegt.

Als ich nun im vergangen Jahre realisierte, das auch dieser stillgelegte Vertrag verloren ist, falls mir etwas passieren sollte (ein Riester-Vertrag kann nur an den Ehepartner vererbt werden)….und sowieso keine sonstigen Vorteile bringt, hab ich den Vertrag verkauft….mir war bewusst, das ich rückwirkend alle Steuervorteile wieder zurück zahlen musste und so kam es auch….aber okay, der Betrag der ausgezahlt wurde, war trotzdem gut.

Aber im Jahr der Auszahlung musste ein Teil auch noch als Sonder-Einnahme versteuert werden…und genau dieser Betrag ist es jetzt, der den Steuerbetrag so erhöht, das eine Nachzahlung dabei herauskommt….das ist frustrierend, aber okay….so ist es nun mal.

Eine kleine Bitte hätte ich hierzu: Alle nett gemeinten Ratschläge, was ich hier hätte besser/anders machen können, einfach weg zu lassen🌼 …ich erzähle es nur, weil es mich gerade beschäftigt ….und will mich nicht noch schlechter fühlen. Danke schön.

13 Gedanken zu “Steuererklärung – frustrierend

  1. Steuererklärungen mach ich auch nicht gerne – obwohl ich die innerhalb von 20 Minuten am Rechner fertig habe.

    Hier wird die Steuer nicht vom Lohn abgezogen, sondern jeder muss eine Steuererklärung machen und bekommt dann eine Rechnung über die gesamte Steuer für das ganze Jahr. DAS ist auch frustrierend … 😉

    Früher habe ich das alles auf 1x bezahlt – heute habe ich einen Dauerauftrag, der so hoch ist, dass ich entweder nichts oder wenig nachzahlen muss.

    (Allerdings zahlen wir hier deutlich weniger Steuern – prozentual zumindest)

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      1. Das Zusammensuchen der Belege ist bei mir die Hauptarbeit. Der Rest ist hier in der Schweiz wirklich super einfach.

        Bei uns gibt es tatsächlich Treuhänder, denen man eine Kiste mit Belegen kann und die suchen sich dann alles zusammen. Aber das zahlt man natürlich auch…

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      2. Oh ja, das kenne ich. Meine Mutter hatte sich das auch immer ganz einfach gemacht. Und ihr Steuerberater nahm dann viel Geld. Als sie keine Lust mehr hatte, hab ich das gemacht und aufbereitet. Da zahlte sie nur noch die Hälfte.

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      3. ja etwas Arbeit bleibt immer…..aber Bei den Erfahrungen mit Deiner Mutter ist es wahrscheinlich auch gut so….also nicht alles einfach der Steuerberaterin zu überlassen…etwas Kontrolle ist gut 👍

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      1. Ist das so? Schon wieder was gelernt 😉

        Nur ohne Niederlassungsbewilligung (die ersten 5 Jahre für EU-Bürger bzw. alle Grenzgänger / Saisonarbeiter) ist man quellenbesteuert, d.h. die Steuer wird direkt vom Lohn abgezogen. Steuererklärung muss man dafür keine machen, bekommt aber auch kein Geld raus bei ungleichmässigen Verteilungen.

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  2. Ich / wir haben auch in diesem Jahr zum ersten Mal Steuern nachzahlen müssen. Kurzarbeitergeld wird ja steuerfrei ausgezahlt. Darum habe ich die Erklärung auch erst im Juni gemacht. Mit meinem Steuerprogramm ist das gegenüber früher aber ruckzuck gemacht.
    🌈😘😎

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      1. davon hab ich auch schon gehört, das einen das dann bei der Steuererklärung wieder einholt.
        ich nutzte jetzt ja auch ein Steuerprogramm 🙂 damit geht es tatsächlich schneller….aber die Belege zusammen zu suchen, bleibt trotzdem noch 😄👀

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