Dringend, Wichtig oder Lästig

Die letzten beiden Arbeitstage dieser Woche waren so riiiiichttig gut….oder wie ich es zu meiner Kollegin gesagt habe…ich konnte endlich ein paar der Arbeits-Leichen begraben, die da irgendwo halbvergammelt herum lagen.

Das sind die Arbeiten, die nicht wirklich wichtig sind und dringend eigentlich auch nicht…aber sie müssen eben irgendwann einmal gemacht werden. Bei manchen hatte ich schon mal angefangen, andere einfach wieder beiseite geschoben….es gibt immer Dringenderes als so einen Kram.

Ich hab also die Arbeits-Stapel abgearbeitet – in der Reihenfolge:

Dringendes – Wichtiges – unvorhergesehene kurzfristige Sonderaufgaben – laufendes Tagesgeschäft

Dringendes hat eine zeitliche Komponente: es gibt Deadlines einzuhalten…also auch eigentlich Unwichtiges kann dringend sein, wenn die Deadline HEUTE ist.

Wichtiges hat eine inhaltliche Bisanz, die auf keinen Fall untergehen darf…aber wenn man diese Aufgabe erst in ein paar Wochen fertig haben muss, ist sie zwar wichtig, aber noch nicht dringend.

Und erst lange nach dem Stapel „Tagesarbeit“ kommen irgendwann einmal diese unliebsamen kleinen Aufgaben, die kein besonderes Prädikat haben, außer vielleicht: „Lästig“

Ein paar dieser, schon seit längerem herumliegenden, lästigen Rest-Aufgaben hab ich tatsächlich erledigt bekommen…was vor allem daran lag, das ich Zeit hatte…keine Störungen von Außen…ruhiges konsequentes Abarbeiten…Das räumt und machte am Ende sogar Spaß, weil die Stapel tatsächlich kleiner wurden. Immerhin arbeite ich gerade für den Controller und meine Kollegin aus Brandenburg mit.

Und die endlich nach und nach eintrudelnden Rückmeldungen der Wirtschaftsprüfer, gaben mir auch noch die positive Gewissheit: Bisher lief es gut mit meinen Jahresabschlüssen…und es sind jetzt nicht mehr Viele.

Also ein rundherum positives Ende der Arbeitswoche. Ich hab zusätzlich das Gefühl, das ich wieder fitter bin und mehr Energien habe…das liegt bestimmt auch am sonnigen Wetter…

Kein Burger – dafür Bürger-Tests

In dem Supermarkt wo ich gerne hinfahre, gibt es eigentlich eine kleine Filiale einer großen Burger-Kette, die aber schon seit Monaten geschlossen ist….nun ist dort auf einmal ein Test-Zentrum eingerichtet worden, bei dem bis zu 300 Corona-Schnelltests pro Tag durchgeführt werden können…. OH – klasse, ich hab mich schon gefragt, wo ich mich testen lassen könnte, wenn ich denn wollte…immerhin gibt es ab sofort die kostenfreien Bürger-Tests 1x pro Woche.

Das finde ich eine tolle Idee…genau da – wo die Menschen eh hinkommen, um Lebensmittel einzukaufen……und ich hab mich spontan angestellt um mir einen Termin zu holen….und die sind echt nett und zuvorkommend dort.

Ich hab einen Termin für den 01.04. Mittags bekommen…klasse, noch vor Ostern.

Jetzt bestimmt die Pandemie schon 1 Jahr lang unseren Alltag und ich bin bisher noch nie getestet worden. Schwester und Schwager werden aus beruflichen Gründen 2x pro Woche getestet…überall hört man, das die Menschen sich aus den unterschiedlichsten Gründen testen lassen…ich hab bisher keine Notwendigkeit gesehen…lebe allein, arbeite alleine in einem Büro, wir tragen immer Masken wenn wir im Büro zusammen treffen, ich besuche niemanden in einem Alten-oder Pflegeheim, ich fliege nicht in den Urlaub….. aber jetzt wird es einem ja mit diesem Testzentrum sehr leicht gemacht…

….also hab ich das Angebot angekommen und mir den Termin geholt.

Die sind da nicht nur nett und zuvorkommend, sondern auch hervorragend organisiert…Termin holen dauert nur ein paar Minuten und die Durchführung ging sogar noch schneller.

Mit ausgedruckter und unterschriebener Terminbestätigung und Personalausweis ging es hing:

  1. QR-Code auf der Terminbestätigung wird gecheckt und mit den Daten des Personalausweis verglichen
  2. Fieber messen (so „Pistolen-artig“ vor der Stirn – komisches Gefühl – ich sehe echt zuviele Krimis 🙂 hihi)
  3. in die Kabine treten und freundlich begrüßt werden..ein paar Sätze plaudern
  4. Stäbchen ab in den Rachen (würg)
  5. Stäbchen in die Nase…gaaaanz hoch (ahhhhgrrrrr – moment mal – wenn`s geht nicht bis zum Hirn)…das ist echt unangenehm, aber auch schnell vorbei
  6. sehr freundlich verabschiedet werden und wieder raus

Das ganze hat keine 4 Minuten gedauert…und nach nicht mehr 15 Minuten kam das negative Ergebnis per Email.

(Bei einem positiven Ergebnis würde man einen Anruf erhalten)

Also ich finde das ist eine tolle Maßnahme und da kann man über Deutschland motzen, wie man möchte….aber dieses Testzentrum funktioniert super: kostenlos für die Bürger und hervorragend organisiert.