ein merkwürdiger Traum – Schlafparalyse

Träume können manchmal etwas verstörend sein…und bei meinen Träumen geht es dabei nicht um Monster oder ähnlichem…meine unangenehmen Träume sind eher die, wo mein Traum-Ich und mein Waches-Ich aufeinander treffen…früher waren das die Träume, in denen ich wusste, wenn ich mich jetzt nicht sofort aus dem Traum befreie, dann ersticke ich.

Also diese Zwischenform von einem Klartraum (bei dem man die Handlung des Traums beeinflussen kann) und dem wachen Bewusstsein, das man seinen Körper im Schlaf nicht bewegen kann, man nennt es auch Schlafparalyse oder „inkomplettes Aufwachen aus dem REM-Schlaf“… und das kann echt gruselig sein.

In den letzten 5 Jahren hatte ich solche Träume überhaupt nicht mehr…heute nach dem Aufwachen um 5.30 Uhr bin ich wieder eingeschlafen und hatte diesen Traum.

Mein Traum-ICH war in einem Hotel und wollte Duschen…musste durch mehrere Etagen, um nach einer freien Dusche zu suchen, während ich gleichzeitig darüber grübelte, warum ich das musste…denn jedes Hotelzimmer hatte ein eigenes Bad.

Dann fand mein Traum-ICH eine freie Dusche…es war ein großer Raum…und während das Wasser lief, veränderte sich der Duschkopf in einen riesigen, breiten Körper, der mich mehr und mehr runterdrückte und mein Traum-Ich versuchte sich dagegen zu wehren, konnte meinen Körper aber nur eingeschränkt benutzen…weil der einfach bewegungslos war.

Mein Traum-ICH fing an, mein Reales-ICH zu aktivieren…es sprach zu mir: wach auf und hilf mir hierbei. Du musst Dich bewegen und ich dachte nur…aber ich bin doch wach…warum kann ich mich nicht bewegen, nicht einmal die Augen öffnen? Mein Traum-ICH versuchte sich gegen den riesigen Duschkopf-Körper entgegenzustemmen und gleichzeitig eines meiner Augen zu öffnen…aber es ging nicht…mein Reales-ICH versuchte auf der anderen Seite, von selbst die Augen zu öffnen und meinen Körper zu bewegen, denn der Druck von dem „Riesigen Duschkopf“ auf meinen Körper wurde sehr stark.

Dann wachte ich wirklich auf…mein Mund war trocken und meine Zunge klebte am Gaumen…ich hatte unglaublichen Durst….ich lag noch lange im Bett, bis sich Atem und Puls wieder beruhigt hatten.

Ich hatte hier zwar nicht den Eindruck zu ersticken, wie früher in meinen Träumen, aber der Druck auf meinen Körper fühlte sich auch im Nachhinein noch bedrohlich an. In meinen früheren Erstickungs-Träumen hab ich immer ziemlich klar gewusst: wenn ich es schaffe nur einen kleinen Finger zu bewegen oder ein Auge zu öffnen…dann kann ich wieder atmen…und wurde ich dann richtig wach und dann war alles wieder normal.

In der Traumphase werden die Bewegungssignale vom Gehirn, nicht an den Körper weiter geleitet, das hat uns in früheren Zeiten davor bewahrt Nachts vom Baum zu fallen und vom Zäbelzahn-Tiger gefressen zu werden. Wir leben unsere Träume deshalb nicht körperlich aus…sondern nur die Augen bewegen sich im REM-Schlaf: (REM: Rapid Eye Movement)

Schlaflähmung, Schlafstarre oder Hexendrücken – es gibt verschiedene Worte für ein sehr beängstigendes, aber harmloses Phänomen: die Schlafparalyse. Betroffene wachen nachts auf und können sich nicht bewegen oder haben kurz vor dem Einschlafen das Gefühl, gelähmt zu sein. So unheimlich das auch klingt: Die Schlafstörung ist nicht gefährlich. Trotzdem kann sie ein wahrer Albtraum sein.

….Im REM-Schlaf ist also der Muskeltonus gehemmt, um dich vor dem schmerzhaften Fall aus dem Bett zu bewahren. Bewegungen sind somit unmöglich. Die Lähmung ist deshalb eine reine Schutzfunktion und völlig normal. Beunruhigend wird sie erst, wenn du zu früh aus deinem Traum aufwachst und noch vor deinem Körper zurück in den Wachzustand gleitest. Dann überholt dein Gehirn sozusagen deinen Körper und du bekommt die Schlaflähmung bei vollem Bewusstsein mit.

https://blackroll.com/de/artikel/schlafparalyse

Unruhe in meinen Träumen

Auch war ich ja jetzt schon den 2.Tag ohne Auto im Büro und so bin ich Morgens wieder mit dem Rad zur S-Bahn, mit der Bahn nach Hamburg und dort dann noch zu fuß bis zum Büro…..Am Nachmittag konnte ich dann mein Auto abholen, also erst laufen, dann Bahn fahren,…. und mit der anschließenden Lauferei bis zur Autoglas-Werkstatt hab ich dann mal so nebenbei 16.000 Schritte zusammen bekommen…also meine Sporteinheit für den Tag war damit über-erfüllt. Immerhin musste ich ja später noch das Rad von der S-Bahn-Station abholen.

Preis für die neue Front-Scheibe: knappe 600 EUR….davon brauchte ich aber nur die Selbstbeteiligung zu bezahlen…..der Rest geht über die Teilkasko-Versicherung.

Prima…und jetzt BITTE sollte es auch mal wieder gut sein, mit diesen kleinen und großen Dingen…hab schon heute Nacht in vielen kurzen Sequenzen von solchen Dingen geträumt:

  • Akku im Handy aufgebläht und in der Hand geplatzt
  • Tür in der Wohnung zugeschlagen und Glaseinsatz zerborsten
  • Mit dem Auto über etwas am Boden liegendes gefahren – Unterboden aufgerissen
  • Waschmaschine 2 Jahre alt wie neu – auf einmal ist sie total verdreckt
  • Bin vor Gericht und soll etwas gestehen – ich weiß nicht was
  • Bin in einem schnellen und weit-ausholendem Karussell – die Sicherung versagt und alle werden durch die Gegend geschleudert

Natürlich sind das nur Träume, aber es zeigt auch, das es mich aktuell schwer beschäftigt mit dem Hausdrachen und dem Auto.

Träume – vom Schwimmen und Fallen

Seid meinem Beitrag „Vollmond“ denke ich, angeregt durch die kleinen Unterhaltungen in den Kommentaren, auch mal wieder über meine Träume nach.

Diese haben bei mir schon immer eine große Rolle gespielt…ich träume viel (wenn ich gut schlafe) und vor allem kann ich mich sehr oft an diese Träume erinnern…das daran erinnern können, kann man sich übrigens antrainieren.

Ich hab im Laufe der Jahre gelernt, das Körper und Geist so mit mir kommunizieren können… Mit Ende 20 unmittelbar vor dem Bandscheibenvorfall und bevor ich mit irgendeiner Sportart überhaupt anfing, ich war absolut unsportlich, hab ich mehrere Monate bestimmt jede 3. Nacht davon geträumt ,ich schwimme durch Bäche, durch Kanäle, unter Brücken hindurch, in unterirdischen Seen, ich bewegte mich ununterbrochen schwimmend durch die Stadt…so richtiges Brustschwimmen mit dem Kopf im Wasser…und dieses Schwimmen im Traum fühlte sich gut an. Ich ging bloß nie schwimmen, kaltes Wasser mag ich nicht und diese Technik des Brustschwimmen hatte ich nie gelernt….

Irgendwann nachdem der akute Bandscheibenvorfall vorbei war, dachte ich : OKAY – ich probiere es einfach mal aus und bin nach Werl in das Hallenbad gegangen…und von da an ,bin ich 3x in der Woche ins Hallenbad gegangen und hab mir diese Atemtechnik des Brutschwimmens durch abschauen und nachmachen selber bei gebracht, bis ich auf diese Weise ohne Unterbrechung 1km schwimmen konnte. Ich hab seit dem nie wieder vom Schwimmen geträumt und bin jahrelang regelmäßig geschwommen. Zusammen mit anderen Sportarten hab ich nie wieder Probleme mit der Bandscheibe gehabt.

Jahrelang hab ich geträumt ich kann Mauern, extrem steile Brücken, Berge nicht erklimmen, die sich mir unvermittelt in den Weg stellten und selbst wenn ich weit hoch komme, komme ich auf der anderen Seite nicht heile runter….ich stürze ab (und beim Abstürzen bin ich dann wach geworden und lag danach stundenlang schwer-atmend wach)…ich wusste zwar, das ich gut in meinem Job bin, aber ich war ängstlich und hab mir wenig mehr zugetraut, z.B. Menschen zu führen…..bis ich 2002 die Chance bekam tatsächlich beruflich weit nach oben aufzusteigen…und ich hab den sicheren Boden in NRW verlassen, um in Hessen Karriere zu machen….noch mit meinem Ehemann an der Seite….aber bereits nach 1/2 Jahr in Nord-Hessen hab ich den Absprung auch von ihm gewagt…Wir hatten uns schon seit Jahren zu unterschiedlich entwickelt und Er wollte auch wieder zurück in seine Heimatstadt. Mit dem beruflichen HOCH und dem Privaten RUNTER….hörten auch die Träume von Hürden nicht überwinden und vom runterfallen auf…..

….nicht jeder Traum zeigt einem einen neuen Weg….das meine ich auch nicht…aber bei immer wiederkehrenden Träumen (und ich hab noch eine Menge über die ich berichten könnte) sollte man vielleicht einmal genauer in sich hineinhören…. mit was das eigene Unterbewusstsein gerade beschäftigt ist, ohne das es das Bewusstsein realisiert.