MIST – es regnet

Regen der auf Bäume trifft, das hat etwas Beruhigendes. Ein schönes gleichmäßiges ruhiges Geräusch.

Obwohl für viele Menschen Regen als etwas Negatives gesehen wird, hat es doch so viel Positives. Ist Lebensspender. Unsere Wasserspeicher sind durch den extrem trockenen Sommer im letzten Jahr IMMER noch nicht wieder ausgeglichen…In einem Bericht über das Baumwohl wurde noch einmal darauf hingewiesen, die Schäden an den Bäumen sind massiv und noch so ein trockener Sommer und gerade junge Bäume oder nicht so tief verwurzelte Bäume könnten das kaum überleben.

Ich weiß, das klingt schon sehr nach den düsteren Prophezeiungen Ende der 70er Jahre mit dem Waldsterben durch Sauren Regen. Aber nur, weil kaum noch jemand darüber redet heißt es nicht, das es das nicht mehr gibt. Nur „…aus der akuten Erkrankung ist inzwischen eine chronische Vergiftung geworden“ (Zitat aus: www.Fortpraxis.de)

Wir Menschen sind Meister darin, unangenehme Dinge zu verdrängen, einfach auszublenden oder sie uns schön-zu-Reden. Das ist in vielen Dingen sehr gut und nützlich, wie sonst könnte man nach Schicksalsschlägen einfach weiter leben?

Dieses: Weiter-so, was uns so zu eigen ist, führt aber in den letzten 100 Jahren dazu das wir wider besseren Wissens Dinge machen, die uns und unserem Planeten nicht gut tun. Und was machen wir? …einfach weiter wie bisher.

Ich will hier auf keinen Fall der Moral-Apostel sein, denn ich mache ja auch mit. Ich finde es nur äußerst spannend wie wir Menschen „ticken“.

Um bei dem Beispiel mit dem Regen zu bleiben: Wir WISSEN wie dringend nötig wir den Regen  brauchen…und trotzdem jammern die Meisten darüber, wenn es denn tatsächlich mal regnet.

Der Mensch ist ambivalent. Regen bedeutet Leben in einer puren Form.  Wasser brauchen wir alle: Felder und Bäume, und die Tiere und auch der Mensch. Die Sonne ist ein ebenso wichtiger Bestandteil des Lebens, steht bei dem normalen Bürger aber meistens für Freizeit, Entspannung, Lebensfreude und für eine angenehme Zeit in netter Atmosphäre. Obwohl der Mensch also BEIDES braucht, beschränkt sich die Sehnsucht der Menschen auf die Sonne…Und Wasser höchstens im Glas oder im Schwimmbecken des Freibades.

Ich sitze mal wieder auf meinem Balkon und lausche dem Regen der auf die Bäume fällt…und es ist ein schönes Geräusch….und auch ich wünschte die Sonne würde scheinen…ich wollte heute nach Kassel fahren um dort mit dem Rad durch den Volkspark zu fahren, wollte an der Orangerie anhalten und in dem Café  eine Pause einlegen…wollte zum Bergpark fahren und dort vom Schloß Wilhelmshöhe aus bis zur Herkules-Statue laufen  um den Ausblick zu genießen… jaja…auch ich wünsche gerade für heute die Sonne herbei …ich habe immerhin Urlaub und Urlaub ist nun einmal auch Sonnenschein.

Der Verstand und eigenes Wohlbefinden gehen oft getrennte Wege.

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kurzweilige Irrfahrt in den Süden

Über das Oster-Wochenende hab ich mich dann mal aus dem Staub gemacht….gut vorbereitet bin ich In der Nacht zum Samstag mit dem Auto los gefahren…Das Fahrrad passte tatsächlich komplett in meinen Wagen, dazu Koffer, Proviantkorb und Wanderrucksack.

Lange 800km Richtung Süden….und ab Karlsruhe hatte ich nicht mehr überprüft ob die Route im Navi, dieselbe Route ist, wie beim ADAC geplant…und das war ein Fehler…

Um mir die lange Fahrzeit alleine im Auto etwas unterhaltsamer zu gestalten, hab ich mich mit ein paar Hörbüchern ausgestattet…und war soooo gefesselt von einer Geschichte von Charlotte Link, das ich einfach dem Navi gefolgt bin… und auf einmal stand da Kehl am Rhein. Momentmal – das kenn ich doch….da hab ich mein Auto gekauft.

Ähmmm BITTE? D.h. ich bin gleich an der Grenze zu Frankreich…aber meine Route sollte über Österreich (Innsbruck) und dem Brenner nach Italien gehen….hmmm so ein Mist…da hab ich mir 1,5 Stunden zusätzliche  Fahrzeit aufgehalst…lach…zuerst dachte ich, es wäre eine kluge Idee zurück bis Karlsruhe zu fahren, aber nein, das wäre echte Zeitverschwendung gewesen….dann hab ich mich jedoch entschieden, ich fahre einfach „quer rüber“…durch die Schweiz, unterhalb vom Bodensee bis nach Österreich/Innsbruck, um wieder auf meine Route zu treffen.

Lach…gut das ich es überhaupt nicht eilig hatte ….und so hab ich insgesamt für die Strecke bis zum Gardasee (DAS war mein Ziel am Gardasee: Torri del Benaco)  knappe 10,5 Std. gebraucht… um 15:03 Uhr war ich da….und was soll ich sagen:  ich war weder müde, noch ausgelaugt, mir tat auch nicht der Rücken weh und ich hatte schon den Eindruck meine Erholung hat während der Fahrt begonnen.

Das lag bestimmt an den wirklich leeren Straßen, dem Tempomat im Auto und daran das in der Schweiz, Österreich und Italien starke Geschwindigkeits-Beschränkungen  herrschen. Und  natürlich an dem spannenden Hörbuch…

Kleine Bemerkung am Rande: Obwohl die Grenze zur Schweiz, ja eigentlich eine Außengrenze zur EU ist, brauchte kein Auto anzuhalten, es wurden keine Pässe kontrolliert, weder bei der Einreise von DE nach CH, noch bei der Ausreise von CH nach AT.  Die Schweiz gehört nämlich ebenfalls zum Schengen-Raum.

Weitere Entscheidungen stehen an

Heute Nacht ab 4 Uhr morgens  hab ich mich nun dem nächsten Entscheidungsblock gewidmet. Nicht, das ich das so geplant hatte. Nein – eigentlich wollte ich nur ausschlafen. Aber die Gedanken ließen sich nicht stoppen.

Fragenkatalog:

1.      Bleib ich bei meinem jetzigen Job?

2.      Wenn ja – was muss sich ändern?

3.      Wenn nein- was für eine Art Job möchte ich dann machen (in meinem Beruf gibt es verschiede Ausprägungen)?

4.      Und wo soll der Job dann sein? In welcher Stadt / In welchem Bundesland?

5.      Und wo möchte ich dann leben? In einer Stadt / Auf dem Land?

6.      Und wieviel Geld müsste ich verdienen, damit ich zufrieden bin?

Um 7 Uhr bin ich dann aufgestanden und hab den Computer angeworfen….hab mal die einschlägigen Job-Portale durch geschaut und mich mit dem Jobangebot in den von mir bevorzugten Regionen vertraut gemacht.

Damit hab ich gerechnet – so ein Wechsel, wie in meinem Fall, ist mit Einbußen beim Einkommen verbunden…hier im Rhein-Main-Gebiet sind die Gehälter um mindestens 1/3 höher als im Rest der Republik…dazu schlägt auch meine langjährige Firmen-Zugehörigkeit auf meinen Lohnzettel durch. Okay – aber dazu sind vor allem die Mieten hier auch echt happig.

Bevor ich aber das Thema Jobwechsel weiter verfolge muss ich noch etwas  Elementares klären…WANN kann ich eigentlich einen neuen Job antreten. Also her mit meinem Anstellungsvertrag und  siehe da – gar nicht so leicht zu durchschauen, da haben die ja einen schönen Mischmasch zwischen vertraglicher und gesetzlicher Kündigungsfrist gemacht.

Da ich das von mir errechnete Ergebnis von 5 Monaten Kündigungsfrist (ausgehend vom 30.04.) nicht so recht glauben wollte, hab ich mir  Hilfe bei einer Online-Rechtsberatung geholt…und siehe das der Anwalt für Arbeitsrecht hat mir auch schon geantwortet….5 Monate sind richtig. Nun gut –soweit war ich ja auch schon gekommen – aber jetzt hab ich es immerhin bestätigt bekommen und hab eine schriftliche Begründung…diese Sicherheit ist für mich gut investiertes Geld.

Bei einer Kündigungsfrist von aktuell 5 Monaten stellt sich die Frage nach der Reihenfolge der nun zu entscheidenden Handlungen nicht mehr wirklich. Ich muss erst meinen jetzigen Job kündigen, um dann einen neuen Job zu suchen.

Also die alles entscheidende Frage ist und bleibt: Kündige ich jetzt zum 30.04. bei meinem jetzigen Arbeitgeber?  Momentan wäre das die richtige Entscheidung für meine körperliche Gesundheit und mein Seelenleben)….aber ich werde es erst nach meinem Urlaub entscheiden.  Da ich unmmittelbar nach Ostern Geburtstag habe, werde ich für ein paar Tage mit dem Auto weg fahren…hab heute schon beim ADAC entsprechende Reisevorbereitungen getroffen…nur noch ein paar Tage arbeiten…dann ist endlich Ostern.

Bittere Erkenntnis

Die bittere Erkenntnis meines Urlaubs ist….auch ICH funktioniere wie alle anderen Menschen auch…und muss mir eingestehen das alle Experten Recht haben, die sagen das Menschen die sich von sozialen Kontakten komplett zurückziehen, depressiv werden können.

Wobei Ursache und Wirkung hier für mich nicht eindeutig zu unterscheiden sind…ziehe ich mich aufgrund einer  depressiven Verstimmung noch mehr von den Menschen zurück, ….oder bekomme ich eine depressive Verstimmung weil ich mich aufgrund meiner natürlichen Veranlagung ohnehin von Menschen fern halte?

Fakt ist durch meine berufliche Überlastung hab ich mich immer weiter zurück gezogen und der Wunsch GANZ allein zu sein wurde dabei sehr stark….und im Urlaub war ich das dann auch so ziemlich…das ist mir aber nur ein paar Tage richtig gut bekommen ….und danach  ging bei mir fast 2 Tage lang GAR NICHTS mehr….wollte mich nicht bewegen und hab quasi 2 Tage auf der Couch verbracht….ich habe wirklich NICHTS gemacht….hab geschlafen, fern geschaut und in die Gegend gestiert….und mich dabei mies gefühlt….ich konnte mich einfach der normalen Realität meines Lebens nicht stellen und hab in Stockstarre versucht mich unsichtbar zu machen…immer mit der  Gewissheit ich schaffe das alles eh nicht…und ich will es auch nicht….ich will nichts sehen und nichts hören.

Gut das ich Montag und Dienstag noch frei hatte….ich hab erst Montagnachmittag wieder angefangen mich zu bewegen, ich hab mich dazu gezwungen….und es ging wieder Stück für Stück. Der 1. Tag nach dem Urlaub im Büro war dann auch schrecklich…und erst gegen Ende des Tages war ich wieder einigermaßen im seelischen Gleichgewicht und heute war schon fast alles wieder im Lot.

Ich war ja immer der Meinung das Alleine-sein tut mir gut….tut es ja auch – ich bin ja gerne allein und kann (eigentlich) immer etwas mit mir anfangen. Aber im Urlaub so ganz ohne meine gewohnte Struktur und dann noch alleine – das funktioniert nur wenige Tage.

Das ist eine neue Erkenntnis die mich zwingt in manchen Dingen entgegen meiner eigenen Ansichten zu handeln und eben NICHT auf der Couch zu bleiben um mich auszuruhen – sondern mich zu bewegen und  mich eben NICHT zu verkriechen  – sondern wieder auf Menschen zuzugehen. 

Zeit für Winter-Gerichte

Meinen Urlaub hab ich damit begonnen Lebensmittel einzukaufen…und einen Teil davon hab ich gleich verarbeitet – um meine Vorräte im Gefrierschrank wieder aufzufüllen.

Angefangen habe ich gestern mit 9 Rinderrouladen (eigentlich sollten es nur 8 sein….der Mann an der Fleischtheke hat sich wohl verzählt)  und 6 Portionen Rotkohl.  Heute sind noch einmal  weitere 6 Portionen Rotkohl hinzugekommen.

Und in den nächsten Tagen geht es dann weiter mit den klassischen Wintergerichten: Grünkohl mit Kassler und Mettenden, Erbsensuppe, Hühnerfrikassee, Gulasch und Linsensuppe.  Endlich hab ich mal wieder Zeit zum Kochen, denn das dauert alles so seine Zeit. Aber dann gibt wieder auf die Schnelle gute selbst gekochte Gerichte für die Zeit im Jahr  wenn andere nach der weihnachtlichen Besinnlichkeit suchen und versuchen inne zu halten, sich auf sich und seine Lieben zu konzentrieren und bewusster zu leben.

Diese Suche habe ich aufgegeben, es ist normalerweise die stressigste Zeit in meinem Job…naja, in diesem Jahr ist es einfach die Fortführung des Stresses der mich auch jetzt noch nicht los lässt.  Alles Käse…

Ich hab zwar schon eine ganze Menge an Wäsche, Haushalt, Einkaufen und Kochen an diesem Wochenende erledigt, aber ich schlafe schlecht und nur sehr kurz….wache mit Kopfschmerzen auf und werde diese auch nur schwer wieder los und heute war mir dabei so schlecht, das ich sogar mehr Schmerztabletten genommen habe, als mir eigentlich gut tut. Na – immerhin geht es mir jetzt endlich  besser.

Und Morgen starte ich mein Ausruh- und Erholungsprogramm … Zuerst einmal gehe ich zum Frühstücken in ein Cáfe in der Nähe …später dann fahre ich ein Einkaufszentrum und schlendere mal so durch die klimatisieren Gänge und  Geschäfte (hehehe – Morgen sollen es nämlich bei eisigen Ostwind nur ganz wenig Plusgrade geben)…und hoffentlich bekomme ich für den Nachmittag noch einen Termin zur Massage.

Zum Abendessen gibt es dann einen Rosenkohlauflauf mit einer Kartoffelpürree-Haube und mit Käse überbacken. Soviel zum Plan….

17.-18.Urlaubstag So 02.07.2017 – Resümee

Damit sind heute meine 18 Tage Urlaub beendet…zum Abschluss fahren wir nachher noch zum Bowling…das haben wir schon mehrere Monate nicht mehr gemacht…und ich freu mich darauf. Nein, so richtig gut kann ich das nicht…aber immerhin bin ich kein Opfer mehr…sondern werde zum Gegner…lach…

Mit dem Ende des Monats Juni, legt nicht nur das Wetter eine Pause vom Sommer ein…sondern auch ich muss mich wieder an geregelte, durchstrukturierte Tagesabläufe gewöhnen. Und doch bleiben zum Glück noch 2  Monate „Sommer“ übrig…also Zeit genug nach Feierabend auch die schönen Seiten zu genießen.

Wie war nun mein „Aktiv“-Urlaub zuhause?

Schön! Aber nach 1,5 Wochen Urlaub hätte ich mich wirklich gefreut ein paar Tage mit meinem Schatz zusammen Urlaub zu machen….2,5 Wochen sind ein wenig lang für Allein-Urlaube. Aber gut das ich Zuhause geblieben bin. Ich hab es sehr genossen mit dem Fahrrad ein paar Touren zu machen, mich intensiv mit den Balkonen und ihrer Bepflanzung zu kümmern…ich hab fast alles gemacht, was ich gerne mache. Außer Sauna und Massagen (dafür war es zuerst viel zu warm und dann wollte ich nicht). Ich hab nicht so viel Touren mit dem Auto unternommen, wie ich vor gehabt habe (das macht mir allein nicht mehr so viel Spaß wie früher), aber dafür habe ich mich 2x mit Freunden/Bekannten getroffen…mehr als erwartet.

Ich kann also absolut zufrieden sein und muss es noch einmal wiederholen: Der Mensch ist nicht dafür gedacht permanent glücklich zu sein…auch eine durchgehende Zufriedenheit ist auch schon hart zu erarbeiten…und so fällt mein Resümee für die Gesamtzeit sehr positiv aus….auch wenn es bei einzelnen Tagen nicht ganz so dolle war.

Meine Figur hat sich in den Urlaubswochen positiv entwickelt…ich fühle mich wieder wohler in meiner Haut…und sogar die Waage ist gnädig mit mir und zeigt endlich mal wieder  nach unten. Das liegt vor allem am Sport und durch das sehr warme Wetter hatte ich auch wesentlich weniger Hunger und gar keinen Heißhunger auf Süßes. Super.

Nun fühle ich mich erholt und habe auch das Gefühl seit Monaten nicht mehr im Büro gewesen zu sein…hihihi. Ich hoffe ich kann dieses Gefühl ein paar Tage aufrechterhalten. Freitagabend war ich ja bereits kurz im Büro, so für ca. 30-40 Minuten um eine Transaktion laufen zu lassen, die für den Monatswechsel absolut notwendig ist…und da auch Externe am Wochenende auf unser System zugreifen musste ich das an diesem Tag direkt machen.  Ich war extra erst am Abend dort….und hab dann noch schnell ein paar andere Dinge erledigt. Dabei bin ich sehr gezielt auf spezielle Freigaben gegangen…und habe auch nur die Mails geöffnet, die mir unkritisch erschienen….also nur ein paar der leichteren Dinge.

Morgen früh, kann ich mich dann gleich mit den schwierigeren Themen beschäftigen….immerhin hab ich keine Zeit für einen sanften Start….in 5 Tagen ist bereits Quartalsabschluss….lach….also gleich wieder ab  „in die Vollen“… Gut das ich vor meinem Urlaub vorgearbeitet habe….ich hoffe also es wird mich nicht gleich wieder umhauen.

….ich versuche Optimist zu sein und wünsche das mir meine Kraft und mein Elan helfen in Schwung zu bleiben…

16. Urlaubstag Fr 30.06. – Endspurt

Es ist heute mein letzter richtiger Urlaubstag und dann kommt noch das Wochenende dazu. Montag heißt es wieder: früh aufstehen und zur Arbeit fahren.

Meinen letzten Urlaubstag hab ich einigermaßen ausgeschlafen dafür genutzt einen Frühstückskaffee im Café zu trinken und mich über die DHL/Post zu ärgern. Mein Paket steht seit 2 Tagen zur Abholung bereit, ist aber in der Filiale nicht auffindbar. Beschwerden an der Abhol-Filiale werden nicht entgegen genommen. Ich soll stattdessen die DHL ANRUFEN.

Nun gut, das hab ich dann auch getan…dort wurde sehr sachlich meine Beschwerde entgegen genommen und ich werde INFORMIERT, sobald mein Paket wieder aufgetaucht ist. Laut Aussage der Filial-Mitarbeiterin war der entsprechende Fahrer auch in den letzten Tagen gar nicht aufgetaucht und ich wäre nicht die Einzige.

Also wieder ab nach Hause…hier hab ich mich voller Energie daran begeben in der Küche die Küchenschränke von oben sauber zu machen und ein paar Dinge in der Küche zu verändern…dabei ist ein Rollregal auf den Balkon gewandert und schwuups war ich auch hier mitten drin im Räum-und Saubermach-Modus.  Und plötzlich ist auch der Balkon mit Bankirai-Öl getränkt. Okay, besser wäre es gewesen das bereits an den heißen Tagen zu machen…das hat aber einen großen Nachteil…es  war einfach zu heiß dazu.  Auch dieser indirekte Programmpunkt ist damit erledigt…Jetzt müssen noch ein paar Teile wieder in den Keller und dann bin ich zufrieden.

Bleibt noch die Frage: nehme ich jetzt tatsächlich meinen kleinen Gefrierschrank im Keller wieder in Betrieb oder ist das nur Stromverschwendung? Mein kleiner Gefrierschrank in der Küche ist übervoll  mit  vorgekochten Vorräten….es bleibt leider kein Platz für z.B. Brot, Brötchen oder Eis….oder so spontane Sachen.

Bisher habe ich immer entschieden, das ein Gefrierschrank ausreichend ist…und dann eben auch zügig daraus gegessen werden muss. Aber jetzt musste ich schon 2x spontan Fleisch einfrieren und der freie Raum ist futsch….Aber ich hab ja noch einen 2. Gefrierschrank im Keller und dazu noch eine funktionierende Steckdose…also warum nicht die vorhandene Möglichkeiten nutzen.

Wenn ich den Gefrierschrank nicht nutzen wollte, könnte ich ihn ja ebenso gut entsorgen….Also JA – ich gehe gleich mal in den Keller und schalte ihn mal ein. Wenn er nach 1,5 Jahren tatsächlich noch gut funktioniert, dann nutze ich ihn…sollte er kaputt sein – dann kommt er weg und es bleibt bei dem Einen in der Küche.

Schon mein Vater sagte immer: man kann ruhig doof sein…man muss sich nur zu helfen wissen: Aus einem Rollwagen in der Küche hab ich mir quasi mit wenigen Handgriffen einen Pflanztisch für den Balkon gebastelt.  Er ist ca. 1m hoch, hat 3 Ebenen und ganz oben eine Art Geländer ringsherum. Auf dieser Oberste Ebene hab ich dann eine große ausrangierte Auflaufform aus Aluminium gestellt. Das muss mein Freund mir nur noch mit 2 Schrauben  und einem Haken festzurren. Zusammen mit den Rädern und dem Betonsockel auf dem der Wagen steht, hab ich jetzt eine komfortable Höhe von ca. 1.30m und die Erde fällt  beim Hantieren mit den Pflanzen nicht mehr direkt auf den Boden, sondern wird aufgefangen.