Eigenheiten – Eigene und Andere

(Achtung nur langweiliges Arbeitszeugs !!)

Dann hab ich auch unsere neue Finanzchefin kennen gelernt und an anderer Stelle auf mein Vorgesetzten-Problem aufmerksam gemacht. Den Teamleiter (unterhalb der Finanzchefin) mit dem ich seit dem Weggang meines bisherigen dänischen Chefs öfter zu tun habe, hab ich dann auch am Ende gefragt, ob er mich wohl als Mitarbeiter „übernehmen“ würde, damit ich nicht mehr so in der Luft hänge. Auf meine Mail an den GF habe ich nämlich bisher überhaupt keine Reaktion erhalten.

Er war sehr erfreut über meine Anfrage und meinte auch gleich, das er das mit seiner Chefin bespricht…er mag meine offene Art der Kommunikation und schätzt meine Meinung insbesondere zu unseren deutschen Besonderheiten und wäre erfreut, wenn ich organisatorisch zu seinem Team kommen würde. Aber es gibt da wohl noch die Überlegung, das für unser Hamburger Team evtl. bald Vorort ein eigener Teamleiter gesucht werden soll…denn unsere Abteilung soll in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut werden. Also mal sehen wie es damit weiter geht.

Alles in Allem war es also durchaus positiv….aber meine Teamkollegen gingen mir im Laufe der nächsten Tage gehörig auf die Nerven….jeder hat ja seine Eigenheiten und solche Systemschulungen sind ja auch nicht gerade Tagesgeschäft. Jeder hat dabei seine eigene Art mit den Veränderungen umzugehen. Manche lassen es stumm über sich ergehen (egal ob sie etwas verstanden haben oder nicht), manche schalten zwischendrin einfach geistig ab und machen andere Dinge.

Ich bin da ganz anders: Ich bin über Stunden hochkonzentriert und lausche genau auf das, was dort gesagt wird, schreibe teilweise mit und vor allem stelle ich Fragen…ich möchte wissen, wie das, was mir da gezeigt wird, in meinen Arbeitsalltag passt und ich möchte die Zusammenhänge wissen.

Z.B. bei der Aussage: Die Daten werden anschließend in das System übertragen und dann könnt ihr die Rechnungen verbuchen. Diese Aussage reicht MIR nicht. Ich muss dann fragen: WANN werden die Rechnungen übertragen? In welchen zeitlichen Intervallen? Können wir bei eiligen Rechnungen die Übertragung manuell anstoßen? Wir haben den ganzen Tag mit Rechnungen zu tun und wenn die durch den Freigabeprozess durchgelaufen sind, sind sie meistens schon ziemlich dringend….es reicht mir also nicht, wenn nur einmal am Tag die Daten synchronisiert werden. Das sind daher wichtige Informationen, die meinen Arbeitsalltag bestimmen.

Und auf meine Fragen bekomme ich auch Antworten. Die Daten werden alle 30 Minuten übertragen und ja man kann das auch manuell machen, falls es eilig ist. Und schon bin auch ich zufrieden. Damit kann ich arbeiten.

Ich nerve meine deutschen Kollegen aber auch, weil ich immer wieder Fragen stelle. Aber was kann ich dafür, wenn die Anderen es nicht machen. Je mehr ich über das Programm weiß, umso besser kann ich später damit umgehen.

Während meiner ganzen bisherigen beruflichen Laufbahn, wurde ich (bis auf wenige Ausnahmen) immer dazu angehalten selbständig zu denken, FÜR die gesamte Firma zu denken, dabei selbständig Probleme zu lösen wenn irgendwie möglich und auf etwaig größere Probleme für die Firma hinzuweisen….das heißt ich denke immer in größeren Zusammenhängen (abteilungsübergreifend) und versuche aber gleichzeitig bei Systemänderungen mein Tagesgeschäft im Kleinen wiederzufinden.

Mir reichen so zusammenhanglos gezeigte einzelne Schritte nicht, wenn ich nicht weiß wie die Daten vorher reinkommen und wie sie nach der Bearbeitung weiter verarbeitet werden. Ich benötige den Überblick.

Wir werden von einer Kollegin geschult, die seit vielen Jahren im Unternehmen eine Teamleiterfunktion ausübt und viele Bereiche im Controlling aus eigener Erfahrung kennt…sie macht die Schulung richtig gut und hat mir auch gesagt, es freut sie sehr, das ich die richtigen Fragen stellen würde…das würde ihr die Arbeit auch erleichtern.

Der Controller hatte am 1. Tag dann auch irgendwann die Lust an der Schulung verloren und sich mental ausgeklinkt. Er meinte später er hätte es „langweilig“ gefunden…dabei ging es zu dem Zeitpunkt darum ein paar praktische Übungen zu machen, um das vorher Gelernte anzuwenden.

Ich könnte jetzt schon Wetten abschließen das er sich später nicht mehr erinnert, wie er von A nach B kommt….aber das ist dann sein Problem und nicht meines. Und ich höre jetzt schon in meinem Kopf, wie er sich dann darüber beschwert, das uns das gar nicht richtig beigebracht wurde.

Der Schweigsame hatte es sogar vorgezogen am ersten Schulungstag komplett zu fehlen…er hatte sich nur ganz kurz beim Frühstück im Hotel abgemeldet: es ginge im nicht gut und er würde lieber im Hotel bleiben. Nein, er bräuchte nichts. Am Abend war er dann aber mit zum Abendessen im Restaurant und irgendwie später bekam ich dann mit, er selber hatte gar nichts Körperliches, was ihn vom Arbeiten abhielt…er hatte wohl etwas mit seinen Eltern zu tun.

Katrin war dann auch eher genervt an den Schulungs-Tagen weil sie oft nicht verstanden hat, wofür das Gezeigte denn benötigt wird…was ich sogar verstehen kann, sie hatte mit vielen Dingen noch keine Berührungspunkte, da sie noch keine eigenen Firmen betreut. Ich hab ihr dann geraten, das einfach als Englisch-Übungsstunden zu betrachten. Sie benötigt da noch einiges an Fachbegriffen.

jaaa und so waren dann die 2,5 Schulungs-Tage zähflüssig und anstrengend…aber letztlich kann ich für mich ein Resümee ziehen: so langsam bekomme ich eine Vorstellung, wie das Programm funktioniert.

Es ist nicht intuitiv oder selbsterklärend in der Handhabung…man muss sehr genau wissen, warum was wie vor eingestellt wurde, um es fehlerfrei bedienen zu können. Aber so langsam verliert es ein wenig seinen Schrecken für mich, weil viele Programmteile die ich benötige, um die Daten gewissenhaft zu verarbeiten, dann doch im neuen Programm irgendwie wiederzufinden sind. Nicht so, wie ich es mir wünschen würde…aber Hauptsache die Funktionen sind irgendwo vorhanden. Komfortable und einfache Bedienoberfläche wäre ja schön…aber man wird ja genügsam.

Klar ist aber auch, vieles funktioniert noch nicht reibungslos (und das lag nicht an unserem Test-Szenario)…es wird noch an vielen Stellen nach besseren Lösungen gesucht und die Umstellung wird uns noch vor so manch unfassbares Problem stellen und uns verzweifeln lassen…die nächsten Monate werden hart werden.

Veränderungen und Kommunikation im Überfluss

Da ist es endlich – dieses kleine Sommerloch, auf das ich gehofft hatte. Eine Woche in der ich endlich mal nichts Unerwartetes, Eiliges, Dringendes oder sonstwie Ungewöhnliches zu erledigen hatte….okay etwas Ungewöhnliches gab es schon, aber der Teil der mich betraf, war dann auch in ca. 2 Std. erledigt.

Nächste Woche wird es wieder vorbei sein mit dieser kleinen Pause.

Glücklicherweise war ich auch in einer extrem kommunikativen Phase, so das ich sie genutzt habe, um mich mal wieder länger mit den Kollegen Vorort zu unterhalten und es kamen durch diverse Meetings so einige Kollegen aus den unterschiedlichen Standorten nach Hamburg.

Noch wichtiger, ich habe auch den Kontakt zu unserem neuen 3. Teammitglied gesucht. Sie ist Anfang 50 und scheint echt gut zu uns zu passen…die Chemie stimmt.

Sie ist vom Wesen eher ruhig, aber sie kommuniziert gerne – stellt die richtigen Fragen, aus denen man erkennt, sie weiß wovon wir sprechen…und ich bin sehr erleichtert…es ist schon jetzt eine Interaktion zwischen uns Dreien erkennbar: wir reden miteinander, tauschen uns aus und es kommt Feedback. Genau SO soll es sein.

Ich habe sogar schon ausgelotet ob wir büro-kompatibel sind und ich wage mal ein vorsichtiges: ja – ich könnte mir vorstellen mit ihr zusammen ein Büro zu teilen….aber noch warten wir auf unseren nächsten Zuwachs Anfang September und dann werden die Karten neu gemischt…also die Büroplätze in unseren beiden 2er Büros endgültig aufgeteilt.

Lustig ist auch, das die Homeoffice-Regeln für unsere Firma neu formuliert wurden. Damit haben wir jetzt ein vertragliches Recht unsere Arbeit an einem anderen Ort (innerhalb Deutschlands), als an unserer zugewiesenen Arbeitsstätte, auszuüben, sofern es nicht die Effizienz der Arbeitserledigung oder die Team-Zusammenarbeit beeinträchtigt.

Natürlich behält sich die Geschäftsleitung das „Direktionsrecht“ vor…d.h. sie kann etwas anderes verfügen, wenn sie es für erforderlich hält.

Ich bin sehr zufrieden mit dieser neuen Regelung, auch wenn es im täglichen Arbeitsalltag eigentlich nichts für mich ändert. Durch diese neue Formulierung wird nur der betrieblichen Praxis Rechnung getragen…denn bisher galt: es gibt das Recht auf 1 Tag Homeoffice pro Woche, aber mehr sind nach Absprache mit dem Vorgesetzten möglich.

Ich bin bisher ja regulär an 2 Tagen im Homeoffice und erweitere diese Tage, je nach Bedarf, während der Abschlusszeiten.

Durch die Team-Erweiterung von 2 auf 4 Mitarbeiter, scheint der GF uns auch endlich als SEIN Team anzuerkennen…denn es sollen wohl bald monatliche Team-Meetings mit dem GF stattfinden. Dann hätten wir tatsächlich mal so etwas wie eine Führung und wir würden nicht sooft in einem luftleeren Raum hängen.

Aber natürlich bin ich Realist und weiß, das er nicht unsere Alltagsprobleme hören möchte…ich denke es geht eher um „das-Große-Ganze“…organisatorische Änderungen, Fortschritte der Migration auf das neue IT-System usw. und evtl. möchte er auch sehen, ob es im Team Probleme gibt.

Es hat ja noch einigen Ärger gegeben, weil der inzwischen ehemalige Zuarbeiter des Controller sich auf einem Firmen-Bewertungsportal derartig negativ über die gesamte Firma ausgelassen hat (noch während er zwei Wochen mit dem Controller zusammenarbeiten musste), das sich die Firma genötigt sah, dagegen vorzugehen. Seine Bewertungen waren nur boshaft und grob falsch, mit dem Ziel maximalen Schaden anzurichten. Wir waren alle überrascht und teils schockiert über seine Äußerungen, er hat die Tatsachen einfach umgedreht und sich so als Opfer dargestellt.

Dabei wollte er nicht mit uns und den anderen Kollegen kommunizieren und hat auch alle Angebote zur Weiterbildung ausgeschlagen, er hatte nie Zeitdruck oder Abgabestress wie der Controller oder ich, er brauchte nie Überstunden machen, wurde nie vom Controller kontrolliert oder gegängelt, konnte HO machen wann er wollte – also so frei muss man auf der Arbeit erst einmal sein und letztlich hat er selber gekündigt – selbst Schuld kann ich da nur sagen.

Auf jeden Fall brechen jetzt neue Zeiten an. Mit der NEUEN sind wir nun 3 gleichwertige Bilanzbuchhalter im Team und haben erstmalig die Chance unsere Arbeit so aufzuteilen, das wir uns auch gegenseitig wirklich vertreten können…ich werde ihr auf jeden Fall zwei meiner Windparks abgeben, so das sie auch diese Seite unseres Geschäfts beherrschen lernt…der Rest wird sich finden und etwas Unsicherheit bleibt ja noch wegen unseres nächsten Zuwachses, der ja Gesellschaften von den dänischen Group-Controllern übernehmen soll.

Durch die Ruhe in dieser Woche und auch durch meinen Urlaub zuvor, hab ich inzwischen wieder etwas mehr Gelassenheit und sehe nicht mehr nur die Probleme durch diese unerwartete Erweiterung von 3 auf 4 Controller. Aber nein, ich freue mich immer noch nicht auf den Team-Zuwachs – sehe es aber nicht mehr so negativ.

Mit meiner liebsten Kollegin aus Brandenburg hatte ich am Dienstag nun unser letztes Teams-Meeting…wir haben noch letzte Dinge vor ihrem Weggang geklärt und ich werde ab jetzt die Rechnungen, die sie immer, in Abstimmung mit mir, für einen Teil der Gesellschaften geschrieben hat, selber schreiben. Das sind die Alt-Projekte, die jetzt langsam zum Ende kommen.

Dann hab ich mich bei ihr für die letzten 4 Jahre, für diese tolle Zusammenarbeit auf so schön lockere und menschliche Art bedankt und natürlich flossen ein paar Tränen auf beiden Seiten des Bildschirms. Wir bleiben beruflich auch noch ein wenig verbunden, durch ein paar Uralt-Projekte, bei denen ihr Arbeitgeber noch mit unserer Firma verbunden ist….und privat wollen wir ja eh in Kontakt bleiben.

Soooo und nach all diesen Veränderungen und der vielen Kommunikation war ich gestern Abend so platt, das ich bereits um kurz nach 20 Uhr auf der Couch eingeschlafen bin, bevor ich dann irgendwann ins Bett gekrochen bin.

Veränderungen

Ich laufe fast jeden Abend meine Walkingrunde, auch wenn es mir manchmal auch dann noch viel zu warm ist…ich gehe sehr zügig und komme immer wieder gut ins Schwitzen. Manchmal entscheide ich mich auch für das Rad…dann kühlt wenigstens der Fahrtwind etwas.

Gestern war es fast 21 Uhr, als ich los ging. Das Gewitter war schnell mit wenig Regen schon vorbei gezogen und es klarte sich, passend zum bevorstehenden Sonnenuntergang, dann schnell wieder auf und bot noch einen schönen Blick auf den Himmel

Und jetzt habe ich nach dem Ende meines Urlaubs, dem Wasserschaden im Keller und dem Aufarbeiten der liegengebliebenen Arbeit im Job, endlich das Gefühl, das ich entspannen kann.

Zumal am Donnerstag auch unsere neue Kollegin im Controlling angefangen hat. Der erste Eindruck ist bei mir ein Guter….die scheint nett und aufgeschlossen zu sein…ich glaube, sie passt gut zu dem Controller und mir. Beruflich kann ich sie noch nicht einschätzen, aber zumindest menschlich scheint es zu passen.

Die neue Kollegin sitzt jetzt vorläufig erst einmal beim Controller im Büro…aber wenn am 1.9. der zusätzliche neue Kollege kommt, wird sich das evtl. noch ändern. Aus irgendeinem Grund möchte der Controller das wir beiden Frauen zusammen in einem Büro sitzen…er möchte lieber mit der männlichen Verstärkung das Büro teilen, weil er hofft, das es dann für ihn ruhiger ist.

Na, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, denn ich möchte auch eher mit einem ruhigen Kollegen zusammen sitzen…aber dazu muss ich den erst einmal kennenlernen. Es bleibt also weiter spannend und so ganz wohl ist mir sowieso nicht, bald wieder mit Jemandem das Büro teilen zu müssen….Ein Hoch auf das Homeoffice – so wird es für mich zumindest leichter, weil ich ausweichen kann.

Am Donnerstag hatte ich mit meiner liebsten Kollegin aus Brandenburg per Teams einiges zu besprechen….ich weiß ja, das sie Ende August die Firma verlassen wird…aber das bereits nächsten Dienstag ihr quasi letzter Arbeitstag sein wird, war mir irgendwie nicht klar….sie hat ja noch Sommerurlaub. Ooooch menno…das geht mir einfach zu schnell.

noch mehr Änderungen angekündigt

noch mehr Änderungen angekündigt

(Achtung – nur langweiliges Arbeitszeugs)

Diese Woche war sowieso schon herausfordernd, um ALLE 1/2-Jahres-Abschlüsse bis zum 05.07. fertig zu bekommen. Da hätte es die weiteren Neuigkeiten gar nicht bedurft, um mich aus der Spur zu bringen.

Also erst einmal: na klar hab ich die Deadline geschafft….dafür habe ich ja wochenlang vorgearbeitet und mich in dieser Woche auch für 4 Tage ins HO zurückgezogen. Trotzdem war es zum Schluss dann doch extrem unruhig, weil auf einmal soviel unerwartete Anfragen bei mir ankamen…aber ich hab die Arbeiten priorisiert und bin meinem Ordnungsprinzip : „vom Eiligsten zum Wichtigsten“ gefolgt und es hat funktioniert und ich war Freitagnachmittag stolz und froh, das es doch so gut geklappt hat – trotz der Unruhe.

Und dann kamen in der Woche noch die nächsten Änderungen: zum 1.Juli wurde unser Online-Rechnungs-Freigabeprozess auf eine komplett neue Freigabe-Matrix umgestellt …das wurde uns 2 Tage vorher in einer kurzen Online-Präsentation mitgeteilt und kurz erläutert. Mehr nicht.

Die Umstellung gilt für den gesamten Konzern, ALLE gleichzeitig und das mitten in der stressigsten Woche. Die Anfragen der Kollegen, kommen jetzt natürlich bei mir an, weil eben einiges anders läuft. Ich hatte zwar eine Rundmail geschrieben und auf die Änderungen hingewiesen, wusste aber ja selber nur wenig über das ,was uns jetzt im Hintergrund das Denken abnehmen soll…noch so etwas wo wir Controller und auch alle Anderen nicht mehr denken sollen…einfach alles so lassen….immerhin ist es Voreingestellt.

Aber manches ist eben nicht logisch und manches sogar faktisch falsch. Aber das soll angeblich genau so gewollt sein. Aber unser Konzern hat eben an manchen Stellen keine klaren und eindeutigen Strukturen und das führt bei dieser eindimensionalen Logik nun einmal nicht zum eigentlich anvisierten logischem Ergebnis.

Denn schon nach den ersten Minuten der Präsentation war klar, das kann für mich gar nicht funktionieren…und ich habe gefragt, ob es für Controller die wie ich unterschiedliche Typen von Gesellschaften betreuen, eine gesonderte Lösung gibt, da diese sehr eindimensionale Vorgehensweise bei mir zu Fehlern führen würde…doch der Kollege meinte das würde sich dann finden….wir gehen jetzt live und schauen was passiert.

Natürlich kam es wie es kommen musste..es funktionierte bei mir so eben nicht und seine anvisierte Lösung auch nicht…aber immerhin hab ich jetzt eine manuelle Zwischenlösung genannt bekommen und der Kollege aus der Zentrale klärt das mit dem Software-Hersteller.

Es ist schon erstaunlich, das erlebe ich jetzt bereits seit 4 Jahren: Anstatt die Software an unsere Bedürfnisse anzupassen, sollen wir unsere Arbeitsweise (und die der Lieferanten und Kunden auch) eben an das IT-System Anpassen. Das finde ich vermessen.

Die nächste Neuerung war dann, das unser Archivierungssystem bereits zum 31.12.2024 abgeschaltet wird und das Neue funktioniert eben nicht mehr mit Ordnern und Unterordner…sondern „anders“. Echt jetzt? Am Ende des Jahres, wenn wir (falls sich nichts ändert) auch auf das neue ERP-System umstellen sollen UND im Jahresabschluss stecken werden….super – ich freue mich….immerhin ist das ein von uns täglich genutztes Tool auf dem unsere wichtigsten Arbeitsdateien liegen.

Den Knaller hat dann mein jetziger Vorgesetzter (noch sage ich nicht Chef…das Attribut muss er sich erst noch verdienen ) gebracht. Als GF hatte er das endgültige Recht zu entscheiden, wer denn nun von den Bewerbern als Drittes Teammitglied zum Controller und mir kommen soll: und hat uns einfach mal, kurzerhand ZWEI davon als „total tolle Buchhalter“ für unser Team ausgesucht.

Ohne mit uns vorher darüber zu sprechen werden es jetzt also 2 und nicht 1..und nicht etwa, weil er uns etwas Gutes tun wollte…nein, weil er mit einer der dänischen Controller-Kollegin so seine Probleme hat…und nicht das er das mit der Teamleiterin der Kollegin oder dem Abteilungsleiter vor Ort vorher geklärt hätte…NEIN er hat sich entschieden diese eine spezielle Gesellschaft von der Kollegin von DK weg zu nehmen und nach DE zu holen und geht gleich bis ganz oben in der Hierarchie, um eine weitere Stelle genehmigt zu bekommen und es hat wohl mittels eines Telefonats kurzfristig gefruchtet und Beide sollten am 01.08. anfangen und der Controller geht im August noch für 2 Wochen in Urlaub. Okay inzwischen fängt einer jetzt zum Glück erst am 01.09. an.

So – das hat gesessen!

Wir sollen also mitten in der Umstellung auf ein neues ERP-System, eine Gesellschaft aus einem alten Sytstem in DK in ein noch älteres System in DE übernehmen (dabei müssen alle Konten neu definiert und umgestellt und die Gesellschaft manuell eingerichtet werden…um dann gleichzeitig diese Gesellschaft aus unserem Uralt-System für die Übertragung in das neue System vorzubereiten, welches Wiederum einen ganz anderen Kontenplan hat. DAS macht mich sprachlos und auch wütend.

Es ist jetzt echt nicht der richtige Zeitpunkt für so einen Wechsel…Vor allem weil der neue Kollege, ja auch erst einmal das Geschäftsmodell und unsere bisherigen Anforderungen verstehen und lernen muss…und soll dann gleich eine bisher komplett in dänisch geführte Fima übernehmen. Unsere deutschen Gesellschaften führen wir in Deutsch und Englisch…aber wenn eine Firma komplett von der Zentrale ausgeführt wird, wird alles komplett in Dänisch gemacht.

Außerdem reicht ja eine Firma dieser Größe gar nicht aus, um den Arbeitstag auszufüllen…und der wird dann auch noch zu mir ins Büro kommen…na ok – damit hab ich mich ja schon letzte Woche beschäftigt…das ist okay. Geklärt war mit dem Controller vorher das ich ein paar meiner Gesellschaften an den 3. Controller abgebe, sobald dieser eingearbeitet ist, damit wir als 3er Team uns auch gegenseitig vertreten können…nun müssen wir neu denken.

Ich bin mir noch nicht sicher ob mir diese Änderungen alle gefallen….und ich habe beschlossen zumindest schon mal meine Bewerbungsunterlagen auf einen neuen Stand zu bringen…das hab ich auch bereits erledigt..es fehlt nur noch ein neues Foto.

Ich brauche jetzt erst einmal den Urlaub und dann schaue ich, wie es weiter geht…ob ich mich mit all dem anfreunden kann oder ob ich mich doch mal auf dem aktuellen Arbeitsmarkt umschaue….ich weiß es noch nicht…denn eigentlich mag ich meine Arbeit…und zwar genau so, wie sie jetzt ist….nur das drumherum ist echt nervig geworden.

Veränderungen – ich bin nervös

Schon seit ein paar Tagen bin ich nervös, das steigerte sich dann bis Donnerstag. Ich bin früh ins Büro gefahren, denn heute gab es das, inzwischen wieder übliche, „Begrüßungs-Frühstück“ für die neuen Kollegen. In der Coronazeit war ich die Letzte, für die es das gab…fast 2 Jahre fand es dann nicht mehr statt….und nun, seit ein paar Monaten, dürfen wir das wieder und die Assistentin der Geschäftsleitung kümmert sich um den Einkauf und die Vorbereitung im großen Meetingraum. Na klar helfe ich dabei und andere Kollegen auch.

Es ist eine schöne Geste des Arbeitgebesr die neuen Kollegen damit zu begrüßen, sich locker und ungezwungen für ca. 1-1,5 Stunden mit allen Kollegen des Standortes zusammen zu setzen und zu plaudern – egal aus welcher Abteitung. Essen verbindet doch immer noch. Es ist kein Zwang, jeder kann – keiner muss anwesend sein….und durch Messen, Homeoffice und andere Auswärts-Termine, sind wir auch nie wirklich alle da…das würde inzwischen auch unseren „großen“ Meetingraum sprengen, der ist nur für 14-16 Personen ausgelegt. Wir stellen ja laufend immer mehr Kollegen ein und im November waren es damit 2 neue Gesichter.

Normalerweise machen mich neue Kollegen nicht nervös und auch nicht, dass ich mit einer Kollegin zusammen das Frühstück vorbereitete…aber ich war so nervös, weil einer der beiden neuen Kollegen zu uns ins Büro kommt…endlich hat der Controller seine Entlastung. Jemand der ihm die zeitraubenden Routine-Arbeiten abnimmt…damit wird aus unserem 2er Team in einem kleinen Büro, ein 3er Team.

Ich finde es toll das der Controller jetzt jemanden hat, der ihm hilft, mag die Vorstellung aber überhaupt nicht, jetzt zu Dritt in dem kleinen Büro sitzen zu müssen. Ich habs ja nicht so mit Veränderungen…und ich bin ja auch etwas speziell was Geräusche angeht und hab gerne meine Ruhe beim Arbeiten. Mit Klaustrophobie und Misophonie ist es eben nicht so einfach für mich.

Ja gut, in unserem Büro stehen schon 3 Schreibtische. Den Dritten haben wir aus Platzmangel eben immer auch so mit genutzt. Der Controller ist jetzt auch, was Ordnung angeht, das genaue Gegenteil von mir: Ich arbeite nach der „Clean-Desk-policy“ d.h. wenn ich nach Hause gehe, steht und liegt nichts herum und auch tagsüber herrscht Ordnung auf meinem Schreibtisch…alles wohl geordnet in Klarsichthüllen, auf maximal 3 Stapeln sortiert. Stifte, Stempel, Kaffeebecher und andere oft genutze Dinge haben ihren genau zugewiesenen Platz auf dem Tisch und Handy und Schlüssel müssen nicht offen herum liegen.

Beim Controller liegt alles breit gefächert auf Fensterbank, Sideboards, seinem Schreibtisch und dem 3.Schreibtisch quer durch einander. Der Laptop bleibt auch über Nacht aufgeklappt und die Bildschirme leuchten im Standby-Modus. Alles ist kreuz und quer verstreut und ich versuche nur in den gemeinsam genutzten Bereichen, sein Chaos zurück zu drängen. Damit kann ich inzwischen gut umgehen – ich hab mich daran gewöhnt.

Natürlich fragen mich die Kollegen schon seit Wochen: UND – wo wird der Kollege platziert? grrrrrr – na wo wohl – in unserem Büro. Da mich ja alle kennen, sind sie überrascht…und wie geht es Dir damit? grrrrrr – falsches Thema..ich bin hypernervös.

Wer weiß, ob der zusätzliche Kollege auch chaotisch veranlagt ist, den ganzen Tag vor sich hinmurmelt, ständig Nüsse oder Äpfel knabbert, permanent die Nase hochzieht und auch noch laut ohne Headset telefoniert .. Alles Dinge die ich nur schwer ertrage.

Wer ist mein Chef?

Da meine Arbeitswoche nur von Mittwoch bis Freitag ging, gab es genügend Arbeit die erledigt werden musste …es lief eigentlich auch alles ganz geschmeidig…hab meine Themen gut erledigt bekommen…..und trotzdem blieb es irgendwie komisch.

Ein weiterer technischer Kollege hat gekündigt…also irgendetwas läuft da schief…sehr schade.

Der GF hat mich nun endlich gefragt, bei welchem Chef ich mein jährliches Personalgespräch haben möchte….da sich keiner der Chefs sicher ist, wer denn nun eigentlich als mein DIREKTER Vorgesetzter gilt, auch die Dänen haben es diskutiert und sind sich da nicht so sicher, soll ich selber aussuchen, wer mir genehm ist.

Also so etwas hab ich bisher auch noch nicht erlebt, aber da man mir die Wahl gelassen hat, hab ich mich für einen der dänischen Chefs entschieden. Vielleicht täusche ich mich ja, aber ich glaube ich hab eine gewisse Erleichterung bei dem GF hervorblitzen sehen…hahaha…immerhin haben wir keinerlei berufliche Berührungspunkte und ich kann auch nicht behaupten, das wir schon einmal ein lockeres Gespräch hatten….oder er mit mir mal geplaudert hätte.

Ich hab also gestern den von mir bevorzugten Chef angeschrieben, ob er damit einverstanden wäre diesen Part zu übernehmen ….und heute in einem unser immer wiederkehrenden Teams-Meeting, hat er sich dazu bereit erklärt.

Da bei uns auch noch andere organisatorische Änderungen bevor stehen, wird es weiterhin unruhig bleiben…der Controller möchte seine Projektgesellschaften abgeben und sich nur noch um die Hauptgesellschaft kümmern……und ich wurde schon gefragt was davon ich noch übernehmen könnte….in den nächsten Monaten werden wir dann für mehr als 100 Einzel-Gesellschaften neue Bankverbindungen benötigen mit all dem Rattenschwanz der damit verbunden ist und noch wurde nicht entschieden zu welcher Bank gewechselt wird. Es kommen weitere neue Kollegen, unser Standort wird erweitert, ein zusätzlicher Standort in der Mitte Deutschlands wird eröffnet, auch 2 weitere dänische Kollegen aus unserer Abteilung sind weg gegangen….auch da kommen neue Kollegen und alles steht auf Wachstum und Veränderung. Viele Organisations-Strukturen werden kurzfristig weiter zentralisiert und standardisiert.

Diese Phasen eines schnell wachsenden Konzerns hab ich ja schon öfter mit gemacht und weiß, das die Leichtigkeit des Arbeitens in gleichem Maße abnimmt, wie eine zentralisierte Arbeitsstruktur aufgebaut wird. Das ist die schmerzhafte Phase in dem jeder erkennt, das ein MEHR an Organisation und Digitalisierung andere Abläufe bedeutet, was meistens am Anfang mehr Zeit in Anspruch nimmt….und das man kontrollierbarer wird, wenn man standardisiert arbeitet. Das geht auch zu Lasten der Flexibilität und auch die Unbeschwertheit der ersten Jahre geht schnell verloren.

Mich schreckt es nicht, weil genau so arbeite ich ohnehin schon….nur das ich dabei meine eigene digitale Struktur in unserem System aufgebaut habe….mal sehen wohin die neuen Wege uns führen…..

Karriere-Karussell – 2.Teil

Kaum war ich nach Feierabend zuhause angekommen, hab ich mich auf die Couch gelegt und die nächsten 2 Stunden nur geschlafen.
Ich war einfach platt. Es war ein mühseliger Tag…nichts lief von allein. Die IT funktionierte nur eingeschränkt, Kunden können unsere verschiedenen Gesellschaften nicht auseinander halten und Lieferanten wissen nicht um die enorme Bedeutung der Digitalisierung und wie wichtig es ist, sich an die Regeln der GOBD zu halten. Der alltägliche Wahnsinn – nur komprimierter.
Eine Kollegin ist krank und der Zweiten kann ich deshalb nicht den Urlaub streichen. Den hatte ich von 1 Woche schon auf 2 Tage reduzieren müssen…Es sind noch Herbstferien und sie hat 2 schulpflichtige Kinder. Also sind wir nicht mehr zu viert, sondern nur noch zu zweit.
Seit heute sind nun auch die Wirtschaftsprüfer im Haus um den Jahresabschluss zu prüfen…Tja und auch unser Wirtschaftsprüfer den wir seit vielen Jahren haben, der uns in- und auswendig kennt, macht Karriere und hat schon intern in dieser riesigen Prüfungsgesellschaft gewechselt.
Unsere Prüfung macht er nur noch, weil wir ihn direkt angefragt haben und unter Zeitdruck fertig werden sollen. Das er bald mal gehen wird, war zwar zu erwarten, aber Gefallen tut mir das natürlich 3eüberhaupt nicht.
Der Prüfer ist noch ein relativ junger Mann. Als er erstmalig zu uns kam, war er sehr jung, schüchtern und sehr steif…so unfertig. Irgendwie schien ihm sein Anzug „zu groß“ zu sein….aber im Laufe der Jahre ist er in seinen Anzug hinein gewachsen. Und heute steht da ein selbstbewusster und offener junger Mann. Es ist wie bei den Azubis, bei denen man im Laufe der Jahre merkt wie sie erwachsen werden.
Also weiter geht es mit den Veränderungen in dieser Zeit….nichts ist so beständig wie die Veränderung….aber WARUM alles jetzt auf einmal?

Karriere-Karussell

Warum ich gerade jetzt  durchdrehe? Nun weil ich vor ein paar Tagen auf der Arbeit den nächsten Hammer erfahren habe.

Meine Chefin wird uns  Ende nächsten Jahres verlassen um einen anderen Posten innerhalb des Konzerns zu übernehmen. Ihr Nachfolger steht auch schon fest….Es kommt jemand aus der Inhaber-Familie…ein Junger Mann der kaum Deutsch spricht, noch nie Chef war und diesen Posten  den er bekommt auch noch nie ausgeübt hat….NA SUPER,  das ist dann schon der 3. innerhalb von 10 Jahren auf diesem Posten…..

Wieder jemand der an mir/uns „lernt“ mit Mitarbeitern umzugehen….da fängt man WIEDER bei 0 an…WIEDER jemand der geht und uns alleine lässt…und WIEDER ein Neuer der uns als „Test  in realer Umgebung“ ansieht um dann später einen noch höheren Posten zu besetzen…

 

Conroller versus Buchhalter

Der Tag heute bot im Job ein paar interessante Wendungen für die Zukunft.

Durch den angekündigten Weggang eines unserer Geschäftsführer  wie in meinem Beitrag „Schlecht Drauf – Teil 1“ beschrieben, wird es jetzt doch personelle Konsequenzen geben….

Es wird eine zusätzliche Stelle geschaffen um meine Chefin zu entlasten. Das ist ja WUNDERBAR… zum Glück  für mich, denn so wird die Mehrbelastung nicht auf unseren beiden Schultern abgeladen. Es wird eine zusätzliche Teamleiter-Stelle sein, die sich um das Controlling kümmern soll. DAS ist ein guter Plan. Denn eine kaufmännische Leitung sollte sich nicht mit dem „Tagesgeschäft“ eines Controllers beschäftigen müssen…immerhin mache ich mit meiner Teamleiter-Stelle auch das Tagesgeschäft für meinen Bereich.

Ich habe diese Änderung freudig begrüßt und  glaube damit hab ich meine Chefin etwas überrascht. Ich glaube sie hat erwartet, was ich keine „Konkurrenz“ haben möchte…lach. Da das Controlling in unserem Hause schon immer einen wesentlich höheren Stellenwert hat, als die Buchhaltung gehe ich davon aus, das die Teamleitung Controlling im Endeffekt mehr zu sagen hat, als ich…aber das stört mich nicht.

Ich weiß was ich kann und was mein Job ist und in erster Linie bin ich dafür verantwortlich das mein Bereich funktioniert, wir alles rechtzeitig fertig bekommen was mit dem Einzelabschluss zu tun hat, das der Bestell- und Rechnungsworkflow funktioniert und die UST-Themen klar sind…Das ist mein Bereich und  da lasse ich mir auch nicht die Butter vom Brot nehmen.

Mit Planung, Forecasts, Plan-Ist-Vergleichen, Kostenstellen-Umlagen und Auswertungen von Innenaufträgen hab ich eh nichts zu tun. Controller rechnen mit vollen Tausend-EUR…Buchalter mit zwei Stellen hinter dem Komma genau….

Kleine Veränderungen die Spaß machen

Seit ich wieder angefangen habe mich aus meinem kleinen Wohlfühlbereich  mittels Sport wieder rauszuziehen, kann ich einige positive Wendungen vermelden.

Ich hab wieder Spaß an der Bewegung : Dienstag war ich im Fitnessstudio  und hab neben 45 Minuten Ausdauertraining auch noch etwas für Bauch, Rücken und Oberkörper getan. Mittwoch bin ich direkt nach Feierabend auf das Fahrrad gestiegen und bin mehr als 1 Stunde durch den Taunus gefahren…Quer durch Waldstücke, auf Feldwegen, mal hoch , mal runter, mal gerade…und das bei nahezu 30 Grad und Sonnenschein….und es hat Spaß gemacht, die Beine immer wieder herauszufordern…die Steigungen haben mittlerweile ihren Schrecken verloren….auch wenn ich immer noch kein geborener Bergfahrer bin. Donnerstag dann bin ich dann eine gute Stunde  durch den Wald gelaufen (also eine schnelle Art spazieren zu gehen…joggen mag ich nicht und kann ich auch gar nicht mit meinem Fuß)….auf kleinen verschlungenen Pfaden kreuz und quer

Insgesamt bin ich weniger müde und kaputt. Habe viel mehr Energie und schaffe auch nach Feierabend eine ganze Menge…das gibt mir eine zusätzliche Zufriedenheit.

Auch im Job hab ich schon ein paar meiner kleineren Projekte erledigen können….Obwohl 2 meiner Mädels und meine Chefin gerade in Urlaub sind, schaffe ich die normale Arbeit gut und es bleibt sogar noch Zeit  um länger geplante Dinge auszuführen, umzustellen und zu testen….

Und mein Kopf funktioniert auch wieder einwandfrei….mein Geist hat sich im Laufe der letzten 2 Monate erholt. Ich reagiere nicht mehr nur, sondern ich agiere. Kurz vor meinem Urlaub hatte ich einfach genug…mein Kopf brauchte eine Pause ….

Geist und Intelligenz schienen überfordert…meine Fähigkeit Zusammenhänge zu sehen, mehrere Dinge praktisch zu jonglieren und alles zu überblicken und die Kontrolle dabei zu behalten war abgeschaltet. Es ging nur noch eines nach dem Anderen….und das auch nur in einem begrenzten Umfang…kein Blick nach links oder nach rechts.