Conroller versus Buchhalter

Der Tag heute bot im Job ein paar interessante Wendungen für die Zukunft.

Durch den angekündigten Weggang eines unserer Geschäftsführer  wie in meinem Beitrag „Schlecht Drauf – Teil 1“ beschrieben, wird es jetzt doch personelle Konsequenzen geben….

Es wird eine zusätzliche Stelle geschaffen um meine Chefin zu entlasten. Das ist ja WUNDERBAR… zum Glück  für mich, denn so wird die Mehrbelastung nicht auf unseren beiden Schultern abgeladen. Es wird eine zusätzliche Teamleiter-Stelle sein, die sich um das Controlling kümmern soll. DAS ist ein guter Plan. Denn eine kaufmännische Leitung sollte sich nicht mit dem „Tagesgeschäft“ eines Controllers beschäftigen müssen…immerhin mache ich mit meiner Teamleiter-Stelle auch das Tagesgeschäft für meinen Bereich.

Ich habe diese Änderung freudig begrüßt und  glaube damit hab ich meine Chefin etwas überrascht. Ich glaube sie hat erwartet, was ich keine „Konkurrenz“ haben möchte…lach. Da das Controlling in unserem Hause schon immer einen wesentlich höheren Stellenwert hat, als die Buchhaltung gehe ich davon aus, das die Teamleitung Controlling im Endeffekt mehr zu sagen hat, als ich…aber das stört mich nicht.

Ich weiß was ich kann und was mein Job ist und in erster Linie bin ich dafür verantwortlich das mein Bereich funktioniert, wir alles rechtzeitig fertig bekommen was mit dem Einzelabschluss zu tun hat, das der Bestell- und Rechnungsworkflow funktioniert und die UST-Themen klar sind…Das ist mein Bereich und  da lasse ich mir auch nicht die Butter vom Brot nehmen.

Mit Planung, Forecasts, Plan-Ist-Vergleichen, Kostenstellen-Umlagen und Auswertungen von Innenaufträgen hab ich eh nichts zu tun. Controller rechnen mit vollen Tausend-EUR…Buchalter mit zwei Stellen hinter dem Komma genau….

Kleine Veränderungen die Spaß machen

Seit ich wieder angefangen habe mich aus meinem kleinen Wohlfühlbereich  mittels Sport wieder rauszuziehen, kann ich einige positive Wendungen vermelden.

Ich hab wieder Spaß an der Bewegung : Dienstag war ich im Fitnessstudio  und hab neben 45 Minuten Ausdauertraining auch noch etwas für Bauch, Rücken und Oberkörper getan. Mittwoch bin ich direkt nach Feierabend auf das Fahrrad gestiegen und bin mehr als 1 Stunde durch den Taunus gefahren…Quer durch Waldstücke, auf Feldwegen, mal hoch , mal runter, mal gerade…und das bei nahezu 30 Grad und Sonnenschein….und es hat Spaß gemacht, die Beine immer wieder herauszufordern…die Steigungen haben mittlerweile ihren Schrecken verloren….auch wenn ich immer noch kein geborener Bergfahrer bin. Donnerstag dann bin ich dann eine gute Stunde  durch den Wald gelaufen (also eine schnelle Art spazieren zu gehen…joggen mag ich nicht und kann ich auch gar nicht mit meinem Fuß)….auf kleinen verschlungenen Pfaden kreuz und quer

Insgesamt bin ich weniger müde und kaputt. Habe viel mehr Energie und schaffe auch nach Feierabend eine ganze Menge…das gibt mir eine zusätzliche Zufriedenheit.

Auch im Job hab ich schon ein paar meiner kleineren Projekte erledigen können….Obwohl 2 meiner Mädels und meine Chefin gerade in Urlaub sind, schaffe ich die normale Arbeit gut und es bleibt sogar noch Zeit  um länger geplante Dinge auszuführen, umzustellen und zu testen….

Und mein Kopf funktioniert auch wieder einwandfrei….mein Geist hat sich im Laufe der letzten 2 Monate erholt. Ich reagiere nicht mehr nur, sondern ich agiere. Kurz vor meinem Urlaub hatte ich einfach genug…mein Kopf brauchte eine Pause ….

Geist und Intelligenz schienen überfordert…meine Fähigkeit Zusammenhänge zu sehen, mehrere Dinge praktisch zu jonglieren und alles zu überblicken und die Kontrolle dabei zu behalten war abgeschaltet. Es ging nur noch eines nach dem Anderen….und das auch nur in einem begrenzten Umfang…kein Blick nach links oder nach rechts.