Vorrat: Was fehlt noch?

Vorrat: Was fehlt noch?

Schnell noch etwas einkaufen, bevor die meisten Läden dicht machen? Nein…eigentlich nicht.

Immerhin haben alle Lebensmittelgeschäfte weiterhin auf, ebenso Drogerien und Apotheken…also hatte ich nicht das Bedürfnis nun noch einmal vor dem Shutdown einkaufen gehen zu müssen….

ABER dann…dann musste ich doch tatsächlich feststellen, das ich überhaupt keinen Vorrat mehr an Kerzen habe…ein paar Teelichter, ja…aber keine Ersatzkerzen für das Adventsgesteck…keine Kerzen für meine Dekoschalen…keine großen Stumpen-Kerzen für den Boden-Kerzenständer…

Weihnachten ohne Geschenke: Geht okay Weihnachten ohne Tannenbaum: wäre möglich (ich hab aber schon einen Kleinen für den Balkon) Weihnachten ohne Kirche: Geht klar …..aber die restliche Adventszeit und Weihnachten ohne Kerzen : NEIN…das geht nun einmal gar nicht.

Also hab ich mich gestern, entgegen meiner inneren Überzeugung, doch noch auf den Weg zum Dänischen Bettenlager gemacht. Da hatte ich diese schönen geriffelten Kerzen für meinen Adventskranz besorgt…also hab ich den Nachschub auch genau dort besorgt.

Zum Glück musste ich dazu nicht in die Innenstadt fahren….und so hab ich mir einen ausreichenden Kerzen-Vorrat angelegt….also der reicht auf jeden Fall bis zum Ende der Weihnachtszeit und ganz bestimmt auch bis zum Ende des Winters.

Kochen auf Vorrat

Und weil vor ein paar Tagen von Gulasch die Rede war und ich auch noch meinen letzten Vorrat in dieser Woche verspeist habe, gibt es an diesem Wochenende gute alt-bewährte Hausmannskost: es wird Gulasch gekocht.

Nach dem ausgiebigen Spaziergang durch das Billetal hatte ich jetzt für den Rest des Tages nichts weiter vor.

Also hab ich haufenweise Zwiebeln, Paprika, Pilze und Fleisch geschnitten und alles nacheinander in einem großen Bräter auf dem Herd angebraten….dann mit Wasser und meiner Gemüsebrühe aufgegefüllt ganz klassisch leicht schwarf gewürzt und knappe 2 Stunden später brauchte die Soße nur noch gebunden zu werden. Fertig.

So langsam kommt jedoch mein halbhoher Gefrierschrank an seine Kapazitätsgrenzen….und da ich ihn ja nun doch noch eine Weile behalten muss (das Neue Teil ist wegen Corona immer noch nicht lieferbar)….musste ich ihn doch endlich einmal abtauen…immer in Sorge das er danach nicht mehr funktioniert. Das wäre an einem Samstag Abend sehr ungünstig.

Aber es hat alles geklappt, das Abtauen lief unproblematisch, danach noch die Schubladen sauber machen und vor allem neu sortieren…soooo, jetzt passen auch noch die Gulasch-Portionen hinein…perfekt.

Nein – ich bin kein Prepper…aber

Meine Schwester hat meine Vorratskammer gesehen und meint ich wäre ein „Prepper“…so weit würde ich nicht gehen, da es sich bei mir nur um  Dinge des alltäglichen Gebrauchs handelt…und nicht um die Vorbereitung auf ein Überleben im Kampfmodus.

Ich mag das sichere Gefühl ich könnte für 1-2 Wochen leben ohne einkaufen gehen zu müssen. Nachdem die Finanzkrise 2011 dazu geführt hat, das die Banken kein Bargeld mehr auszahlen konnten und ein Teil der Geschäfte geschlossen blieb, hab ich gesehen wie wichtig ich es für mich finde ein paar Tage autark zu sein.

Erschwerend kommt noch hinzu das ich das Buch „Blackout“ von Marc Elsberg gelesen habe…seitdem hab ich tatsächlich zusätzlich ein paar Liter mehr an Wasser zu Hause..grins.

Ausserdem kann ich so einige  Vorräte dann einkaufen, wenn sie gerade günstig sind.

Gestern haben wir telefoniert und auf einmal fand sie es gar nicht mehr so abwegig…weil niemand weiß wann und wer evtl. in den nächsten Wochen unter Haus-Quarantäne gestellt werden könnte…da kann es nicht schaden ein paar Nudeln , Reis und  Mehl im Haus zu haben…