Letzten Sonntag hab ich das ganz moderate Wetter genutzt, um mal wieder eine kleine Radtour zu machen…Die Hitze war erst für die kommenden Tage angesagt, so sollte eine kleine Fahrt durch die Umgebung bei knappen 24 Grad kein Problem sein.
Wer hier oben im Norden wohnt, weiß das es fast immer Wind gibt und so startete ich meine Tour auch mit Gegenwind…und der blieb auch die gesamte Fahrt über…aber kein Problem meine Beine wollten ja auch etwas zu tun haben….es war sonnig und ich habe mir schöne Wege ausgesucht, die halbwegs im Schatten lagen.
Ich bin von Quickborn nach Pinneberg (direkte Strecke mit dem Auto ca. 14-15km) über kleine Seitenwege und letztlich über einen ausgewiesenen Fahrradweg gefahren.

Als ich in Pinneberg ankam, war ich überrascht WO ich rausgekommen bin…den kannte ich von einigen Abendspaziergängen an der Pinnau entlang, als ich noch dort gewohnt habe.
Da ich nicht den gleichen Weg zurück fahren wollte und meine Kraft noch ausreichend schien, hab ich einen zusätzlichen kleinen Bogen geschlagen und dann auch noch einmal die falsche Richtung gewählt…der Weg nach Hause zog sich also schier endlos dahin und meine Kraft ließ nach….und entgegen der Annahme nun mit dem Wind nach Hause zu „segeln“, bliess mir dieser immer noch von Vorne entgegen…und zwar heftiger, als auf dem Hinweg.
Achja, da ist ja der angekündigte „stürmisch auffrischende Wind“….gefühlt kam ich nur langsam voran, aber aufgeben ist ja keine Option…also hab ich gegen den Wind in die Pedale getreten und 2,5 Stunden und 39,5km später, war ich dann tatsächlich wieder zuhause. Zwischenzeitlich hatte ich mich schon für den tollen Einfall schon verflucht…man war das anstrengend.
Ich war länger und weiter unterwegs, als geplant – aber letztlich war es eine gute Trainingseinheit für Beine und Ausdauer. Und nach einer kurzen Dusche und anschließender Erholung auf der Couch war ich dann doch mit mir und dem Tag sehr zufrieden.


