Wieder Spaß am Arbeiten

Die Arbeitstage in dieser Woche, nach dem Pfingstmontag, waren dann auch intensiv – aber gut.

Ich beobachte an mir selbst, das ich zwar viel Arbeit habe und auch einige unangenehme Zusatz-Arbeiten meine Tagesabläufe durchkreuzen, aber letztlich ist das fast so etwas wie Normalität. Es bedeutet nicht mehr, das ich mich gestresst oder überlastet fühle.

Das bringt eine neue Leichtigkeit in meinen Alltag: weil mich gerade kein negativer Stress mehr beherrscht oder mich des Nachts wachhält.

Es ist „nur“ normaler Alltags-Stress, mit dem ich aktuell gut umgehen kann. Ja unsere Aufgabenaufteilung ist teilweise echt schräg, die Systeme sind langsam, die Kollegen unflexibel, die Arbeitsbelastung nimmt nicht ab, die Anforderungen dagegen nehmen zu. Der Controller reagiert merkwürdig, unser neuer Chef ist immer noch nicht im „Action-Modus“, mir geht das alles viel zu langsam. Manches ärgert mich, manches finde ich auch unmöglich, aber ich komme klar damit – denn ich akzeptiere es, wie es ist und ich habe wieder Spaß an meiner Arbeit.

Vor allem wenn ich sehe, wie sich etwas dann doch, allen Umständen zum Trotz, vieles positiv entwickelt. Damit macht es mir dann auch nichts aus, etwas länger zu arbeiten, wo notwendig, um das nächste Zufriedenheits-Level zu erreichen.

Z.B. meine „144“-Challenge: Ich habe aktuell bereits 104 Rechnungen geschrieben, die nächsten 20 sind in Vorbereitung und bei insgesamt 6 Rechnungen gibt es Probleme, die ich noch nicht einordnen kann…aber ich kümmere mich erst einmal um die, die problemlos funktionieren… ich komme also momentan somit auf insgesamt 130 Rechnungen, die es werden müssen….aber es sind noch ein paar beim Legal….bis Ende des Monats sollte es also klappen, alle fertig zu bekommen – mal sehen wie Viele es dann genau werden. Aber das Ziel ist nicht die Anzahl, sondern das „fertig werden“.

Und weil ich die Einzige bin, die diese Art der Rechnungen über das Neue System schreibt (sogenannte: Subscription Billing = wiederkehrende Rechnungen oder auch Abo-Rechnungen) konnte ich sogar dem Controller helfen, damit zu starten…aber bei ihm gab es auch einige systemseitige Fehlermeldungen…da musste dann letztlich die IT mit ran.

Zufrieden ins Wochenende

Mein Bürotag war heute sehr ruhig….kein Wunder die meisten haben sich mit einem Brückentag in das verlängerte Wochenende verzogen.

Es gab heute nur 2 nennenswerte Dinge:

  1. ich habe meinen Arbeitsrückstand durch die vielen freien Tage (Urlaub +Feiertage) nun endgültig wieder aufgeholt, denn ich bin schon bei den Vorarbeiten für das nächste Quartalsende angekommen und das ist SUPER früh….aber ich habe aus den letzten Abschlüssen noch einiges dazu gelernt….jetzt heißt es: dran bleiben.
  2. Und gegen Mittag erhielten der Controller und ich eine e-Mail indem der 3.Kollege aus unserem Team seine Kündigung mitteilte. Er wird das Unternehmen Ende Juli verlassen.

Das der Zuarbeiter des Controllers geht, ist mir persönlich relativ egal….aber für den Controller tut es mir leid…jetzt fängt die Suche von Vorne an und ich hoffe die finden Jemanden, der besser arbeitet und etwas kollegialer ist. Der Zuarbeiter ist der Kollege der meinte, ich müsse doch gar nicht informiert werden, wenn er für 3 Monte in Elternzeit geht…seitdem ist er für mich eh kein Kollege mehr.

Und heute Abend ist es hier zuhause so wunderbar ruhig….das ich mich von meinem Balkonplatz überhaupt nicht weg bewegen mag….Vorhin habe ich noch ein paar größere Rankgitter gekauft…da werde ich Morgen mal schauen, wie ich die am Besten anbringe, damit die schnellwachsende Pflanze an der offenen Balkonseite sich optimal weiter schlängeln kann und mir einen schönen Sichtschutz bietet.

Zufrieden durch die Woche

Meine Arbeitswoche war, wie erwartet, anspruchsvoll vollgepackt…aber bei 4 Tagen im Homeoffice hab ich wirklich eine Menge erledigt bekommen. Keinerlei Ablenkung, kein Quatschen, keine Kollegen, keine Unruhe…ich hab jeden Tag etwas länger gearbeitet und mir somit sogar einen kleinen Zeitpuffer erarbeitet.

Momentan liege ich also gut in der Zeit. Donnerstag war dann der eine Bürotag als Gegenstück…da ich ja nicht mehr sooft im Büro bin, wollten die Kollegen ja auch wissen, was so los ist und überhaupt hab ich einige seit Weihnachten nicht mehr gesehen…also so richtig produktiv war ich dann erst am dem Mittag…aber es tat ja auch gut.

An allen Tagen in der Woche bin ich zufrieden und freudestrahlend in den Feierabend gegangen…ja das fühlt sich gut an und so macht mir die Arbeit auch Spaß…wenn alle Daten rechtzeitig kommen, die ich dann ungestört zu einem Gesamt-Abschluss verarbeiten kann. Nun gut – also bisher waren es nur die Produktions-unabhängigen Daten, die ich bekommen habe. Also hab ich für viele Firmen schon alles andere vorbereitet und wenn dann ab Montag endlich die externen Abrechnungen kommen, kann ich die restlichen, davon abhängigen Arbeiten erledigen.

Ich liebe es einfach, wenn alles in geordneten Bahnen läuft…auch wenn mir Freitag, kurz vor Feierabend, ein Fehler aufgefallen ist…mist mist mist…ich hab eine zeitlich kritische Zahlung im alten Jahr nicht gemacht…und ich kann noch nicht einmal den Beleg dazu finden…mist mist mist. Es kann sein, das ich den einfach im Ordner abgelegt habe – ohne den Beleg zu scannen und vor allem ohne ihn zu bezahlen.

Das ist jetzt kein Weltuntergang – aber nur bei rechtzeitiger Zahlung haben wir einen Rückerstattungs-Anspruch…zum Glück ist es eine relativ kleine Summe…aber ärgerlich ist es schon. Das Thema Stromsteuer ist und bleibt ein blödes Thema…na ja unsere Zentrale hat in den letzten Jahren so viel Geld damit „versenkt“ (aus Unwissenheit und ohne Struktur in den Abläufen), da kommt es auf meine kleine verspätete Zahlung jetzt auch nicht mehr an. Aber natürlich ärgert mich so etwas – mein Anspruch an mich selbst, ist eben auch sehr hoch.

Die meisten Fehler in unserem Job kann man ja korrigieren – aber eine verspätete Zahlung kann man zwar nachholen, aber sie ist und bleibt verspätet, mit all den Konsequenzen die daraus resultieren. Seufz – Mist.

Aber auch dieser Fehler ist eben nur ein Fehler und schmälert meine Zufriedenheit über die letzten Wochen nur ein ganz kleines bisschen. Es überwiegt die Freude fit zu sein und größtenteils zumindest, gute Arbeit zu leisten.

Wo ich Donnerstag schon mal in Hamburg war, hab ich mir auf dem Rückweg, noch eine Pizza bei meiner Lieblingspizzeria geholt und Zuhause genüsslich verspeist.

An den meisten Abenden gab es bei mir wieder regenreiche Walkingrunden und mehrere Telefonate mit dem Rentner aus Hessen und auch meiner Schwester. Ihre OP rückt immer näher und so auch die Nervosität…ich versuche meine Nervosität im Zaum zu halten, da mein Herz auch immer noch unregelmäßig schlägt und gerade nachts öfter mal „stolpert“.

Nur gut, dass mein Termin beim Kardiologen auch nur noch einen Monat entfernt ist. Aber erst einmal kommt ihre OP und dann schauen wir weiter. Ich versuche ruhig zu bleiben und mich nicht aufzuregen.

Was manchmal gar nicht so leicht ist, wenn Chefs Mails nicht ordentlich lesen: ich stelle eine Entweder-Oder Frage und bekomme die Rückmeldung: „genehmigt“. Ja WAS ist denn nun genehmigt? Oder darf ich mir das Aussuchen? Wir sprechen schon wochenlang über den internen Verkauf eines Autos und nur durch Zufall erfahre ich, das bereits ein neues Fahrzeug bestellt wurde und das Alte weg soll…ja warum sagt das denn keiner, dann können wir uns doch den Umweg über den internen Verkauf sparen und ich hätte so einiges an Zeit gespart, um einen reellen Restwert für das alte Auto zu ermitteln. Es ist wie immer ein Kommunikations-Problem.

Aber letztlich bin ich froh, was ich es überhaupt noch rechtzeitig erfahren habe…so kann ich alles noch richtigstellen und auch hierfür den Jahresabschluss vorbereiten. Klein wird sie werden, diese Firma, jetzt wo alle Mitarbeiter auf eine andere Gesellschaft übertragen wurden…aber dieser Abschluss 2022 wird noch einmal groß…mit allem, was dazu gehört.

Jetzt ist erst einmal Wochenende…und das genieße ich

Schwungvoll – zufrieden

Das schöne Wetter in dieser Woche, zusammen mit bisher herrlich entspannten Homeoffice-Tagen, bringt mich wieder in Schwung….

In den letzten Tagen hab ich mir nach Feierabend mein Rad geschnappt :

  1. zum Einkaufen frischer Lebensmittel
  2. zum Arzt – Rezept holen
  3. zur Post – Geburtstagspäckchen wegbringen
  4. zum Fahrradladen – endlich mein Fahrradschloss austauschen
  5. zum Rumfahren ohne Ziel

Morgens gab es die Walkingrunden, Mittags kurz aufs Trampolin und an zwei Abenden noch zusätzlich kurze Abendspaziergänge…. Gestern und Heute Mittag gab es das Mittagessen auf dem Balkon und auch jetzt sitze ich wieder hier bei vollem Sonnenschein…mit böigem Wind….es ist angenehm warm.

Ich schlafe nachts gut und vor allem durch, mein Blutdruck ist immer noch erstaunlich normal, meine Allergien haben sich in den letzten Wochen verzogen….was ich besonders toll finde, weil die empfindliche Haut unterhalb der Augen hat sich in den letzten Monaten komplett regeneriert…keine Neurodermitis mehr…keine extrem trockenen Hautstellen am Körper….alles normal.

Sogar die Hausstaub-Allergie ist aktuell kein Thema mehr….und die Hitzewallungen kommen gerade mal nicht so oft.

So darf der Juni gerne weiter laufen……

Allein in Corona-Zeiten

Zur Belohnung für die viele Arbeit hab ich heute frische Schnitzel geklopft, paniert und gebraten…dazu die restlichen Knoblauchkartoffeln und – Zucchini von gestern. Zum Nachtisch frisch gekochten Milchreis und zur Entspannung ein Glas Wein Rose feinberb vom Weingut Weitzel,. Rheinhessen…

Leben kann so wunderbar einfach sein.

Ich bin so zufrieden mit mir und meinem Leben, bin tiefenentspannt und kann mir gerade gar nicht mehr vorstellen, wie hektisch mein Leben früher verlaufen ist.

So ziemlich jetzt empfinde ich die Einschränkungen im täglichen Leben als nicht mehr außergewöhnlich. ich habe mich daran gut gewöhnt. Einsamkeit in Corona-Zeiten? Nein – nicht bei mir….es kommt meiner Art zu leben doch nahe… aber durch diese Zeit fällt das eigentlich niemandem auf.

Den Kontakt zum Briten habe ich einschlafen lassen….seine ständigen indirekten Forderungen nach mehr als Freundschaft, haben mir nicht gut getan… Und Birte, der Kollegin aus der vorherigen Firma….ja sie ist mit vielen Dingen beschäftigt, und hat auch keine Zeit zu telefonieren…aha…. hat aber auch akute Angst sich zu treffen….nun gut…akzeptiere ich, natürlich.

Ich werde also am Ende der Corona-Krise nach neuen Sozialkontakten suchen müssen…jetzt ist das eh verlorene Zeit und ich hab auch keine Lust dazu…aktuell fühlt es sich auch nicht notwendig an…ich bin mir selber genug…. und in der nächsten Woche bekomme ich auch Besuch: meine Schwester hat Urlaub und kommt zu mir….freue mich…