Zwischenstopp: Zürich

Mir wurde schon vorher erzählt, das der Flughafen Zürich ein ganz schöner sein soll..

…bin jetzt gerade gelandet und bin etwas herum geschlendert….das ist ja sooo gemein, überall gibt es Schweizer Schokolade und Pralinen und andere Leckereien…hab mir so eine „handgeschöpfte“ Schoki mit Himbeeren gekauft…hmmm lecker

soviel zu meinem Vorhaben , keine Schokolade zu kaufen  hihi

So den 1. Flug habe ich überstanden. Ganz im Ernst, Mein Körper hatte echt vergessen, wie eng es so in einem Flugzeug ist…

gut das ich etwas mehr Beinfreiheit hatte…alles andere ist Käfighaltung. ich hatte nette und ruhige Sitznachbarn…und, nach kurzer Eingewöhnung,  bis zum Aussteigen war ich  tatsächlich entspannt. Nur bei der Toilette bekam ich Beklemmungen…aber Augen zu  und durch.

Das Aussteigen war dagegen nicht so schön…weil ich noch saß und ständig irgendwelche Hintern vor der Nase hatte…natürlich dauerte es eine Weile, bis die Schlange „abfloss“….aber auch hier hat mein Sitznachbar gesagt, er hätte es nicht eilig…ich solle ruhig sitzen bleiben, bis es etwas leerer ist.

Klasse finde ich auch das es freies WiFi an beiden Flughäfen gibt…und am Hamburger Flughafen gibt es kostenlose Wasserspender..zwar nicht viele..aber man kann sich hier in eine mitgebrachte leere Flasche, frisches Wasser zapfen.

Ihr merkt, ich erwähne solche Sachen, weil ich  das von „früher“ her, nicht kenne.

Nun habe ich leichte Kopfschmerzen (das hatte ich früher auch immer, nach einem Flug)…und trinke einen Kaffee in einem ruhigen Bereich, gleich neben meinem Weiterflug-Gate.

Ich denke für den nächsten Flug nachher, bin ich schon viel entspannter. Weiterflug ist um 13:05 Uhr…und durch das Laufen durch beide Flughäfen, habe ich jetzt schon meine 10.000 Schritte überschritten….hahaha 

Zwischenstopp: Schloss Ludwigslust

Am Freitag (letzte Woche) bin ich dann am Vormittag mit dem Auto gen Osten gefahren…nach Neuruppin in Brandenburg.

Meine ehemalige Kollegin (ich nenne sie: Die Brandenburgerin) und ich hatten schon vor einer ganzen Weile verabredet, das ich sie wieder einmal besuchen komme. Bei ihr ist es mit einer Fahrt nach Hamburg eher schwierig, wegen ihrer Familie.

Verabredet waren wir erst für den Abend…also hatte ich auf der Fahrt genügend Zeit für einen Zwischenstopp….und das bei über 30 Grad und strahlend blauem Himmel…ich war eher skeptisch, ob das für mich ein guter Tag werden würde, aber was soll ich sagen…

…es war ein toller Tag. Vor allem weil überall ein leichter Wind wehrte..so das mir die knappen 32 Grad nicht so viel ausmachten. Und entgegen meiner sonstigen Art, habe ich auch im Auto die Klimaanlage eingeschaltet.

Die Fahrt verlief ruhig, um Hamburg bin ich gut herum gekommen, die Autobahn war voll, aber der Verkehr floss einwandfrei.

Meinen Zwischenstopp machte ich noch in Mecklenburg-Vorpommern: in „Ludwigslust“. Dort gibt es ein barockes Schloss, das manchmal auch „das Versailles des Nordens“ genannt wird…aber diesen inoffiziellen Titel teilen sich wohl gleich mehrere Schlösser.

Die kleine Stadt Ludwigslust hat viele schöne alte Gebäude und kleine niedliche Cafes und Geschäfte…ich bin durch die Hauptstraße direkt auf das Schloss zu geschlendert und daran vorbei, auch an diesen Kaskaden gegenüber dem Schloss:

habe mich im Außenbereich eines kleines Cafés niedergelassen und mir eine Eisschokolade gegönnt…schön unter einem großen Sonnenschirm mit Blick auf Schloss und Kaskaden sitzend, war das ein gemütlicher Mittag.

Anschließend bin ich hinter dem Schloss durch die große Parkanlage gelaufen…der Park ist wirklich sehr weitläufig und abwechslungsreich. Alles war sehr entspannt und gemütlich….ach ja so einen Park hätte ich gerne auch bei mir in der Nähe.

Obwohl anders aufgebaut, erinnert mich das alles hier an Kassel mit der Orangerie und dem Staatspark Karlsaue. Einem meiner damaligen Lieblingsorte, als ich noch dort wohnte.

Nach guten 3 Stunden Auftenthalt in Ludwigslust bin ich dann die letzten knappen 100km bis nach Neuruppin gefahren. Für die Nacht hatte ich mir im Motel am Stadtrand, ein Zimmer gemietet und wurde nicht enttäuscht.

Das Zimmer war groß und sauber, das Gebäude modern und vor allem lag es ruhig am Rande einer Wiese/Weide….mein Zimmer war (ohne Klimaanlage) sogar gut gekühlt….aaaach super.

Es ist eines dieser modernen Motels, wo man kontaktlos einchecken kann…das hatte ich vor vielen Jahren an einem ganz anderen Ort sehr schätzen gelernt. Alles ist funktional und gut gepflegt und auch die Ausstattung war erstaunlich umfangreich.

Ich habe mich kurz ausgeruht, um mich dann für meine Verabredung am Abend zurecht gemacht. Die Brandenburgerin und ihre Familie, hatte ich zuletzt vor 2 Jahren besucht…

Zwischenstopp: Bremen

Nachdem ich also gestern für ein neues Auto

  1. eine Menge Geld ausgegeben habe
  2. und einen halben Tag dafür im Auto saß

hab ich die Rückfahrt über die A1 genutzt, um einen kleeeiiinen Abstecher nach Bremen zu machen. Auch an diesen Ort sollte ich eigentlich ein paar Erinnerungen haben…auch wenn diese aus meiner Schulzeit stammen… ich glaube es war in der 7. oder 8. Klasse, als wir einen Schulausflug hierhin gemacht haben.

Ehrlicherweise konnte ich mich aber an NICHTS mehr erinnern, außer an die Stadtmusikanten…Bremen ist mir aus einem anderen Grund im Gedächtnis geblieben….Dort wo ich groß geworden bin, gibt es in de Nähe ein Dorf das heißt: Bremen (Ense)…als Kind bin ich mit dem Rad losgefahren hab auf einmal das Ortsschild „Bremen 9km“ gesehen…und ich war stolz wie Oskar sooo weit mit dem Fahrrad gefahren zu sein….hahaha für ein paar Minuten hab ich echt gedacht, kurz vor der Stadt Bremen angekommen zu sein….erst als ich umdrehte um nach Hause zu fahren, hab ich gemerkt das es nicht stimmen kann…wir waren mit der Klasse stundenlang im Bus unterwegs und ich nur ca. 1,5 Stunden mit dem Rad….

Die Stadt hat viele sehr alte Gebäude, aber im Gegensatz zu vielen anderen Städten mit historischem Gebäudebestand, hat Bremen einen fast morbiden Charme.

Die alten Gebäuden wirken hier an vielen Stellen einfach abgenutzt alt…gerade den öffentlichen Gebäuden fehlt eine vorsichtige und liebevolle Restaurierung oder eine Säuberung der Fassaden…aber dazu wird eben auch eine Menge Geld benötigt…und das hat die Stadt nicht.

Trotzdem wirkt die Innenstadt mit sich im Reinen…alte und neue Gebäude fügen sich zu einer Einheit…es wirkt authentisch und übertüncht nicht mit Farbe die Probleme.

Im Schutze einer der großen Kirchen hab ich mich draußen in einem Bistro niedergelassen….ich kenne es aus Frankfurt und war überrascht, das es hier auch eine „Bar Celona“ gibt… etwas Fingerfood und eine Weinschorle, danach ein kleiner Spaziergang durch die Stadt und dann ging es auch schon wieder weiter nach Hause…..ich wollte dieses Mal nicht in den Berufsverkehr geraten…