Zurück im Hamsterrad

Heute war erst der 2. Arbeitstag nach dem Urlaub…und ich könnte schon aus dem Fenster springen.

Immer noch haben wir mit den Änderungen in den organisatorischen Strukturen  des Konzern zu tun…immer wieder werden die Anforderungen geändert…Erst  Hüh…dann Hot, dann  brrrr…und dann aber im vollen Galopp….ganz schnell fertig werden.

Kaum bin ich wieder da, bekomme ich von mehreren Seiten zu hören…wir müssen DAS jetzt noch eben machen.  WIESO – vor meinem Urlaub hab ich extra an höherer Stelle genau danach gefragt. Antwort: Nein, das brauchen wird nicht…

…und jetzt auf einmal heißt es DOCH und der Abgabetermin war bereits der 17.05. Sagt mal, wollt ihr mich veraschen?… Die entsprechende  Person kann sich auch gar nicht mehr an unser Gespräch erinnern…

Ist aber auch egal…das muss gemacht werden….und zwar „mal eben“…. Mal eben geht ja gar nicht…das sind 4 Gesellschaften für die ich das machen muss und das braucht eben schon mal 1 Tag…

Aber dafür gab ich in dieser Woche auch schon Meetings gehabt, für die ich dann auch noch die Protokolle schreiben soll….Aha! Ja – prima…WANN?

Aber auch das ist ja vollkommen egal…das wird sich schon von alleine schreiben…das Protokoll…grummel….nun gut – meine Chefin hat sich jetzt mal nicht lumpen lassen und mir einen ordentlichen Zusatz-Bonus genehmigt um den enormen Zusatzaufwand der letzten Monate zu kompensieren…da war ich schon verwundert…und denke eher das ist gedacht um sich für die noch kommenden Monate h mein wohlwollendes Engagement  zu sichern.

Nicht das ich auf die Idee komme, wegen fehlender Anerkennung , mich beim Arzt krankschreiben zu lassen…so ähnlich hat sie es durch die Blume ausgedrückt…lach.

Na ich weiß aber, das dafür mein Schluss-Bonus wesentlich geringer ausfällt…weil ich ja überhaupt keine Zeit hatte, an meinen persönlichen Bonus-Zielen 2019 zu arbeiten….also dann relativiert sich das wieder.

Aber das ist mir jetzt wirklich fast egal….Hauptsache der ganzeKram endet jetzt endlich bald.

So wie es aussieht, hat sich meine Firma jetzt doch schon für einen Nachfolger entschieden, der bereits im August anfangen wird (witzigerweise war das einer der Kandidaten, der am Anfang mangels fehlender Tiefe der Fachkenntnisse aussortiert wurde). Aber als Teamleiter soll er allen gut gefallen haben… Prima – immerhin hab ich dann jemandem dem ich doch noch etwas übergeben kann, ohne das ich mein Team überstrapazieren muss. Was der dann daraus macht kann ich eh nicht mehr beeinflussen.

Ja, es wird Zeit das ich hier raus komme… und doch hab ich bereits gestern wieder Abends noch von Zuhause aus gearbeitet… und auch heute Abend werde ich später noch ein weiteres Protokoll schreiben…ich hab während der offiziellen Arbeitsstunden KEINE  Zeit dafür…und am Samstag werde ich mal wieder einen Tag im Büro verbringen…um die verflixten Änderungen  (die vom Anfang) einzugeben

….noch 2,5 Monate und dieser Spuk ist vorbei.

Faulenzer Tag

Heute mache ich einen echten Faulenzertag…

Meine Daumenwurzel an der linken Hand ist immer noch geschwollen, ist inzwischen jedoch nur noch halb so dick, wie gestern…dafür schillert sie jetzt in den Farben eines Gewitters….dunkelblau bis dunkelgrau….

Fahrradfahren fällt damit heute aus…ebenso alles was ich sonst mit der linken Hand mache…also sehr viel (inclusive Bügeln, abwaschen  usw. (okay  für´s Zähneputzen hab ich die rechte Hand genommen….fühlt sich zwar ungelenk an, funktioniert aber auch).

Auch schwere Sachen heben geht heute auch noch nicht wieder oder auf dem Balkon die Pflanzschalen umschichten und entleeren…. noch 1-2 Tage und meine Hand ist wieder voll einsatzfähig…hoffe ich zumindest.

Damit ist klar: Heute werde ich mal faulenzen…und das kommt mir ganz gelegen….ab Morgen muss ich wieder arbeiten, also gilt heute noch mal die Devise: Kraft-tanken für die kommenden anstrengenden Wochen.

Ich war am letzten Donnerstag, dem Feiertag, für ca. 1 Stunde im Büro…und bin dort fast über meinen neuen Chef gestolpert….wir haben uns kurz unterhalten (schon nach ca. 1 Minute hat er gefragt ob wir nicht auf Englisch reden können – na klar ) und er hat mir erzählt, das die jetzt wahrscheinlich doch bereits ab 1.8. einen Nachfolger für mich gefunden haben. Das wäre phantastisch…dann müsste ich mein Team nicht noch quälen und kann in ca. 1,5 Monaten noch meinen Nachfolger einarbeiten…das wären dann mal echt gute Nachrichten.

Aber bei der schnellen Durchsicht meiner Mails wurde klar: das werden keine leichten Wochen …aber wann war es schon mal leicht für mich in dieser Firma…also Augen zu und durch…. Es sind ja nur noch etwas mehr als 2,5 Monate  die ich arbeiten muss und dann bin ich fort….

Irre wie schnell  die Zeit jetzt gelaufen ist, seitdem ich gekündigt habe…es sind schon knappe 2 Monate vergangen…

Also:  Heute werde ich mal die Füße hoch und die Hand still legen und einfach mal gar nichts tun….außer etwas schreiben am PC (die Finger funktionieren ja einwandfrei ) und nachher  noch Essen kochen…. Auch die Muskeln brauchen ja mal eine Pause zur Regeneration… also HEUTE 

…und Schwuuups ….

Die Freude blieb bis zu dem Moment, in dem ich versuche mein Fahrrad  an einer ungünstigen Stelle zu wenden….einer der Querwege verlief einfach ins Nichts….und währende des Wendemanövers verfingen sich ein paar am bodenliegende Äste in den Pedalen, meine Versuche das Gleichgewicht zu halten schlugen fehl…und schwuuuups lag ich auf dem weichen Boden.

Die Äste und das Pedal zerkratzen mein linkes Bein…, mein linker Ellenbogen steckte im Dreck und obwohl ich darauf lag, hatte er nichts weiter abbekommen….aber mein linkes Handgelenk…AUAA…das tat mal so richtig weh….

Zuerst hab ich mich mal unter dem Fahrrad hervor gepult….das Blut lief an meinem Bein entlang…lach…das sah martialisch aus, waren aber nur leichte Schürfwunden…Ich  beobachtete das Handgelenk…es tat weh, wurde aber nicht dick…die Finger konnte ich bewegen (prima – nichts gebrochen)…Aber der Schmerz im Handgelenk ging nicht weg….hmmm aber es wurde nicht dick….was ich vollkommen übersehen hatte:

Die Daumenwurzel wurde dafür dicker und dicker….ohhha…

Nun gut also mit Taschentusch und meiner Wasserflasche habe ich mich vom Blut am Bein befreit und meine Daumenwurzel gekühlt…ich bin zwar noch ein paar Km mit dem Rad gefahren…aber es war mühselig da ich ja ein TrekkingCross-Rad besitze muss ich beim Auf-und Absteigen BEIDE Hände am Lenker haben und zum Bremsen ebenfalls…das ging nicht so wirklich….also bin ich zurück zum Auto gefahren…

Hab dort erst einmal  die Wund-und Heilsalbe auf den Handballen geschmiert, aus dem Verbandskasten einen Stützverband  geholt und angelegt, so gut das eben mit einer Hand ging… Sooo und zum Trost hab ich mir dann noch ein Eis gegönnt und bin ich dann noch einmal in der Fußgängerzone etwas herum gelaufen….

Inzwischen tut es nicht mehr so weh…ist aber noch geschwollen…(Zuhause hab ich erst mal Sportsalbe drauf geschmiert und einen  neuen Stützverband gemacht um das Gelenk und die ganze Hand zu schonen….hoffe die Schwellung ist morgen wieder weg….grummel…

Suche nach mir Selbst : Rückblick

Suche nach mir Selbst : Rückblick

Ich hab mich so richtig auf Kassel gefreut…das Wetter zeigte sich von der schönsten Seite und so hab ich nach der Parkplatzsuche erst einmal für den nötigen Sonnenschutz gesorgt…Am Rande der Fußgängerzone  waren dutzende Einsatzfahrzeuge der Polizei und eine ältere Dame sagte mir, es wird eine Demonstration stattfinden…gegen „Rechts“  – Anlass war die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) Anfang Juni in Wolfhagen

Irgendwie fühlt sich das hier so nah an und macht mich gleich doppelt betroffen….Ich hab vor 17 Jahren in einem der Neben-Orte von Wolfhagen gewohnt….Aber vor Demonstrationen nehme ich grundsätzlich  reiss-aus…das sind mir eindeutig  zu viele Menschen…

Ich habe mich also mit meinem Fahrrad in den Volkspark verzogen…erst einmal direkt zur Orangerie. Dort gibt es das Planetarium und ein Restaurant mit großem Außenbereich…direkt im Park. Eine malerische Kulisse. Dort habe ich mich mit Räucherlachs und Rösti  gestärkt (das hab ich in Kassel zum 1.Mal in meinem Leben gegessen…allerdings während eines Besuchs im Staats-Theater und nicht im Park).

Das Besondere an dem Volkspark in Kassel: Er liegt direkt in der Stadt und ist riesig groß….und sobald man dort ist, hört man nichts mehr von der Stadt….Der Park liegt etwas unterhalb der Fußgängerzone und auf der anderen Seite ist die Fulda….dahinter beginnt das ehemalige BUGA-Gelände….und mit dem Fahrrad sind es nur 30 km bis HannMünden…. Den Weg bin ich früher oft gefahren.

Ich war insgesamt nur 1,5 Jahre in Kassel….aber der Volkspark war mein Lieblingsort, er war eine Art geschützter Raum für mich, eine Art Wohnzimmer…den Park hab ich bei eisigen Minus-Temperaturen im Winter stetig durchwandert und mein unbändiges  Gefühl der Verlorenheit hinausgebrüllt (wenn denn Niemand in der Nähe war)….hab den Bäumen und Seen  meine Verzweiflung erzählt nicht zu wissen, WER ich denn eigentlich bin,…ich war mit Anfang 30 zum ersten Mal in meinem Leben allein (war von NRW nach Hessen gezogen, hatte eine Karriere und hatte mich gerade von meinem Ehemann getrennt mit dem ich seit meinem 16.Lebensjahr zusammen war) …und wusste nicht, was ich eigentlich vom Leben wollte…ich hab auf den Wanderungen in dem Park in endlos erscheinenden Diskussionen mit mir selbst, nach MIR gesucht…und mich dann  auch gefunden.

Ab dem Frühling bin ich mit dem Fahrrad durch den Park gefahren…kreuz und quer…und immer wieder … rüber in die Fulda-Aue…und um den BUGA-See herum….durch die Felder bis nach HannMünden…und noch weiter…und wieder zurück. Das war in dem heißen Sommer 2003. Da wusste ich schon was ich wollte…hatte auch Freunde gefunden…und wusste das ich doch nicht mehr lange bleiben werde, die Karriere war nicht das, was ich wollte. Da saßen wir bis Ende Oktober bei immer noch warmen Wetter bis spät abends  mitten auf dem Rasen vor der Orangerie.

Im Volkspark in Kassel hab ich MICH damals als Mensch neu gefunden und  die Weichen für meine Zukunft gestellt, habe dort meine Entscheidungen vorbereitet und dann auch getroffen….

Irgendwie erscheint es mir nur logisch an diesen Ort zurück zu kehren, um die nächsten gravierenden Entscheidungen in meinem Leben durch den Park zu tragen….und es tat gut…

Neues Hobby

Um 8 Uhr klingelte der Wecker, um 8:03 Uhr war die Bettwäsche runter gezogen und seit 8.05 Uhr läuft bereits die Waschmaschine…nicht mit der Bettwäsche, sondern mit der Bettdecke….

Seitdem ich diese blööööde Haustaubmilben-Allergie  habe, läuft noch viel häufiger die Waschmaschine als früher: wöchentlich Bettdecke, Bettwäsche, Kopfkissen, Bettlaken waschen…dazu ständig saugen und feucht wischen…

Da diese Allergie bei mir eine „schwere“  Ausprägung hat, ist das leider notwendig.

Am Anfang dachte ich noch…ach ja …das beruhigt sich schon wieder und dann reicht alle 2 Wochen der Bettbezug, alle  3 Wochen Decke und Kopfkissen selber.

DENKSTE!  … meine Augen und meine Haut sagen sehr schnell DOCH es MUSS sein…

Bei den meisten Haustaub-Allergikern schlägt sich das Ganze auf die Bronchen nieder, die müssen niesen, die Nase läuft, das Atmen fällt schwer und kann sogar  zu Asthma werden.

…bei mir  dagegen macht sich die Allergie auf der Haut bemerkbar…auf der Haut rund um die Augen, inclusive der Augenlider,  bis zu den Wangenknochen und manchmal auch bis in die  Augen selbst….die Haut ist geschwollen, rot, juckt, schuppt,  brennt und tut weh…verträgt keinerlei Cremes und nur wenige Salben…und das auch nur kurzzeitig…

Zu den  schlimmsten Zeiten sah ich so aus, als ob ich verprügelt worden bin (meine Chefin meinte ich sähe nach „häuslicher Gewalt“ aus)…und dabei haben mich meine Kollegin nur im gemilderten Zustand gesehen…also schon eingecremt und mit medizinischem Puder zum kaschieren….

Seitdem endlich klar ist, das es sich um eine Kontakt-Allergie durch Haustaub-Milben handelt muss ich waschen, waschen, waschen….das Encasing  (spezielle Bezüge für Allergiker – von der Krankenkasse bezahlt) vertrage ich aktuell leider nicht  durch die dann noch stärkeren Hitzewallungen während der gesamten Nacht.

Und nicht zu vergessen die Wohnzimmercouch…ich habe alle Kissen entsorgt und durch Allergiker-Kopfkissen ersetzt, die ich in die Kissenhüllen stopfe….und ich habe eine Decke aus reiner Baumwolle gekauft, die ich als Schonbezug auf die Couch lege…die Decke kann ich bei 95Grad waschen…die Couch ja leider nicht …dafür gibt es Anti-Milbenspray.

Also ist Waschen zu meinem Hobby geworden. Dabei hab ich immer gedacht meine Wohnung ist eigentlich sauber…aber ich verstehe jetzt den Unterschied zwischen sauber und Allergiker-geeignet….seufz..

der geschenkte Tag

Heute Morgen wache ich auf und denke sofort: Schade – heute ist ja schon Sonntag. Urlaub vorbei – Wochenende auch schon wieder fast vorbei.

Ein Gefühl von Traurigkeit erfasst mich, weil damit mein Urlaub wirklich vorbei ist…und heute wollte ich ja noch nach Kassel fahren…Mist-jetzt hab ich das immer wieder zeitlich hinausgezögert , weil immer wieder etwas anderes dazwischen gekommen ist und heute ist der letzte Tag an dem ich es noch machen kann…dabei wollte ich ja lieber an einem Samstag fahren.

…so langsam dämmerte es mir: hier stimmt doch etwas nicht.

Gestern war ich in Frankfurt und ich hab geschrieben das es mein letzter Urlaubstag sei…also war gestern erst FREITAG…so kann heute unmöglich Sonntag sein…lach….

Die erleichternde Erkenntnis lautete: Heute ist erst SAMSTAG (nicht Sonntag). Ich bin jetzt knapp 2 Stunden auf und denke die ganze Zeit – super ich hab noch einen Tag geschenkt bekommen…Weil ich immer noch das Gefühl habe, heute ist bereits Sonntag.

Ich weiß natürlich das das nicht stimmt, an der Anzahl der freien Tage hat sich nichts geändert, aber meine Wahrnehmung ist eine andere.

Das Gefühl kommt wahrscheinlich daher, weil ich gestern tagsüber in der Stadt war und das mache ich ja normalerweise nur an einem Wochenende….lach…irgendwie ist mein Zeitgefühl gehörig durcheinander gewirbelt worden.

Ich atme also erleichtert auf und genieße den „geschenkten Tag“.

Frankfurt – von Oben

Frankfurt – von Oben

Naja-nicht ganz von Oben…aber vom Maintower aus…es war wie schon heute Morgen befürchtet sehr diesig in Frankfurt – aber ich war trotzdem da.

 Es war erstaunlich voll für einen nicht ganz so strahlenden Tag…aber insgesamt hat es doch nur 15 Minuten gedauert: Schlange stehen für die Eintrittskarte, Schlange stehen für die Sicherheitsüberprüfung (Tasche und man selber), Schlange stehen für die Expressaufzüge…und schwuuuups war man schon im 54.Stockwerk – 200m hoch.

Später hab ich dann noch eine Kleinigkeit in der BarCelona gegessen und den Rest des Nachmittags hab ich einfach in der Stadt verbummelt…je länger ich unterwegs war, umso strahlender wurde die Sonne.

Ein schöner und entspannter Nachmittag.

Letzter Urlaubstag

Frühstück auf dem Balkon…und es ist tatsächlich mal wieder richtig still…kaum geschrieben schon hört man  eine elektrische Säge….aber trotzdem –  kein Baulärm, Schule und Kindergarten haben scheinbar heute geschlossen und auch die Kirche nebenan schläft noch friedlich ohne Geläut und Aktivitäten.

Es ist noch kühl bei 16 Grad (zumindest etwas zu kühl für eine kurze Hose mit nackten Beinen…brrr), der Himmel  ist bewölkt,  aber die Sonne bricht immer mal wieder durch…

Wenn meine Kaffeetasse gleich leer ist werde ich den Tag noch aktiv nutzen…ich fahre heute in die Stadt, habe noch einen Termin wahrzunehmen aber dann habe ich freie Zeit.

Seit Jahren möchte ich mal wieder auf die 200m hohe Aussichtsplattform des Main-Towers…von dort hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt Frankfurt  und darüber hinaus (bei klarem Wetter)….Wer Hessen-Fernsehen schaut, weiß das von dort oben jeden Abend das Wetter präsentiert wird.

Ich war dort so viele Jahre  schon nicht mehr da…und so viele Gelegenheiten wird es für mich jetzt auch nicht mehr geben….allerdings sollte es so bewölkt bleiben, verschiebe ich es doch noch einmal…wenn schon – dann möchte ich auch den richtig Großen Weitblick genießen können. Das Auto lasse ich heute einfach mal stehen und fahre mit der S-Bahn in die Stadt…das erhöht den Urlaubs-Effekt …kein Stress bei der Parkplatzsuche und mit einer Tageskarte des RMV kann ich quer durch FFM fahren… (außerdem liegt im Auto noch mein Fahrrad – das lasse ich gleich für das Wochenende drin , möchte Morgen ja noch einen Tagesauflug unternehmen und NEIN-  ich bin nicht faul – ich denke nur effizient).

Nach dem Frust mit der Steuererklärung gestern, hab ich genau das gemacht was eigentlich immer  hilft…ich bin ¾ Stunde rund um den Ort gewandert. Bewegung hilft  fast immer beim Frustabbau…und auch dieses Mal war der Effekt groß. Also eine weitere Sporteinheit in dieser Woche.

So groß das ich zum Abendessen entspannt im Sushi-Restaurant war (lecker) und das ich dann bis weit nach Mitternacht noch die Wäsche gebügelt habe (notwendig).

Immerhin sollen die Temperaturen in den nächsten Woche auf 38 Grad !!!  hochgehen….SCHOCK – da kann ich ja froh sein, das ich dann wieder arbeiten muss und dort eine Klimaanlage anwerfen kann…nur das verträgt sich nicht so gut mit meiner Hausstaubmilben-Allergie.

Wohnung und Balkone sind sauber, die Wäsche gebügelt, alle notwendigen Termine erledigt (also nachher…die Steuererklärung blende ich jetzt einfach mal aus – Grins) ….für das Wochenende hab ich dann tatsächlich FREI.

Steuererklärung gescheitert

Heute hat meine Erfolgs-Serie der letzten Wochen einen empfindlichen Dämpfer bekommen.

Bereits zum zweiten Mal habe ich versucht den Lohnsteuer-Jahresausgleich 2017 für meinen Vater zu machen.

Mühselig habe ich mir die einzelnen Informationen  aus dem Internet zusammen gesucht, wie ich für einen Pensionär die Steuererklärung auszufüllen habe. … Aber Ich bekomme es einfach nicht korrekt ausgefüllt. Immer wieder fehlen mir notwendige Angaben, es fehlen Unterlagen (wo ist z.B. der Schwerbehindertenausweis….grrrrrrr den suche ich schon seit dem Tod meines Vaters…es ist auch kein Antragsformular, kein Feststellungs-/Bewilligungsbescheid vorhanden… aber in den Vorjahren hatte er angegeben  einen zu besitzen…leider hat er aber nicht angegeben seit wann und wie lange der gültig íst….)

Und das schlimmste sobald ich auch nur anfange die Unterlagen zu durchforsten bekomme ich sofort ein übles Kratzen im Hals, meine Nase kribbelt  und  insgesamt habe ich einen stechenden Geschmack in Mund und den stechenden Geruch in der Nase =  Extremer Zigarillo-Rauch…

Mir wird übel…und ich hab abgebrochen.

Was mache ich denn jetzt?…wenn ich die Unterlagen so abgebe, wie sie jetzt sind, dann müssen wir nachzahlen und das kann ja nicht stimmen, bisher hatte unser Vater immer eine kleine Steuer-Erstattung… Alternative: GAR nicht abgeben?  = geht nicht – es besteht Abgabepflicht für ihn.

Also bleibt nur der Gang zum Lohnsteuer-Hilfeverein….vielleicht können die mir helfen…..

Bin frustriert, so hatte ich mir den Nachmittag nicht vorgestellt 😦

Im Regen – Geborgen und Frei

DAS werde ich echt vermissen wenn ich hier weggehe…bei Regen draußen auf dem Balkon  im Trocknen zu sitzen.

Ich hab einen sehr tiefen und auch breiten Balkon und der ist durch den tiefen Balkon über mir auch zum größten Teil überdacht und damit sehr geschützt….auch jetzt bei starkem Regen und leichtem Gewitter brauche ich mir  hier keine Sorgen zu machen…auf dem Bild sieht man kaum, das es regnet.

Es plätschert nicht…der Regen rauscht auf den Blättern, es ist ein herrliches Geräusch, es bringt auch die notwendige Abkühlung….und ich sitze mit dem Laptop auf den Knien schön geschützt und  finde es herrlich. Ich habe nicht mal Schuhe oder Socken an, nur eine Strickjacke. Es ist ein herrliches Gefühl von Geborgenheit und Freiheit gleichzeitig…nach so vielen Jahren ohne Balkon bekomme ich gar nicht genug davon.

Zukünftig werde ich zwar einen Balkon haben, aber der ist nicht überdacht…Entweder man bekommt einen überdachten Balkon, d.h. es sind noch Mieter über einem ODER man ist ganz oben, aber da gibt es nur selten Balkone mit Schutz von Oben.