Bank Online – komische Sichtweisen

Wisst Ihr was mich in den letzten Wochen doch sehr erstaunt…und auch etwas ärgert?

Banken haben komisch Vorstellungen über Sicherheit im Online-Banking. Nicht das ich gegen Sicherheit bin – ganz im Gegenteil…aber warum muss ich 4 verschiedene Sicherheitseingaben machen, wenn ich mich zuhause über den PC bei der Bank anmelde….aber beim Banking über die App meines Handys nur 1?

Ein Handy nehme ich überall mit hin, kann es verlieren oder es kann gestohlen werden…trotzdem brauche ich für die Banking-App nur eine Kennung eingeben.

Zuhause muss ich

  • Zugangsnummer
  • Internet-Banking Pin
  • Online-Pin
  • und dann auch noch eine e-TAN die über das Handy geschickt wird.

Dabei nehme ich meinen Computer eher selten aus der Wohnung…hier kann ich ihn nicht verlieren und ein Einbruch kann vorkommen…aber bestimmt werden mehr Handys unterwegs geklaut als das es Einbrüche zuhause gibt…hoffe ich zumindest.

WARUM also nehmen Banken das Banking per APP so leicht…und machen es bei dem gleichen Bankkonto zuhause so aufwändig?

Seit ich in Hessen für Wochen in Ferienzimmern gewohnt habe und auch hier in der norddeutschen Provinz wochenlang auf die Telekom warten musste war ich froh das Banking per App machen zu können. Seitdem aber das Internet in meinem Zuhause funktioniert, habe ich sofort wieder umgestellt und die Banking-App auf meinem Smartphone gelöscht.

…aber es wurmt mich immer noch weil es um die gleiche Bank und das gleiche Bankkonto geht und ich es nicht verstehe..

 

8 Gedanken zu “Bank Online – komische Sichtweisen

  1. Banking auf dem Smartphone ist die gefährlichste Nummer überhaupt.
    Auf dem PC ist die doppelte Authentifizierung ok, aber bitte nicht in dieser Art und Weise.
    Alles wegen Brüssel. Nur mal so nebenbei.

    Früher ging das HBCI Verfahren mit abgesetzer Tastatur auf einem zertifizierten Secoder und fertig. Unhackbar und extrem sicher.
    Leider drohen Kosten für die Banken durch den Support an diesem USB Device.
    Das war’s dann.

    Bei der Hamburger Sparkasse hatten mir die „Experten“ auch gesagt, dass Banking so bei der Haspa nicht geht. Und es ging doch … und der Support im Second Level hat sich einen gegrinst.

    PSD2 ist großer Mist, denn er verlagert das komplette Risiko auf den Kunden. Wer soll beweisen, dass der Prozess Mist ist ?

    Gefällt 1 Person

    1. Sorry..leider verstehe ich die Technik nicht…außer dem letzten Absatz mit der Risikoverlagerung..und da gebe ich dir auch Recht die laienhaften User wie ich es bin, können nichts beweisen …und sind im Falle eines Falles auf die „Kulanz“ der Bank angewiesen…..

      Gefällt 1 Person

  2. Mein erster Gedanke ist, dass Banking auf dem Smartphone nicht sicher sein kann, weil man weniger Eingaben macht. Wenn ich weiter drüber nachdenke, dann fällt mir ein, dass Banking auf dem PC heißt: Banking auf jedem PC, Mit dem der App ist es nur auf Deinem Handy möglich und diesem ist nicht nur die App sondern auch eine eindeutige Telefonnummer verbunden. Außerdem muss man schon beim Entsperren des Smartphones seinen Code eingeben. Zusammen sind das dann doch schon ein paar Nummern die da zusammenkommen müssen.
    Trotzdem banke ich lieber mit dem PC 🙂
    LG Max

    Gefällt 2 Personen

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