Hamburg – Hafenrundfahrt – 2.Teil

Das richtige Highlight kam dann mit der Hafenrundfahrt bei Sonnenuntergang…Eigentlich sind wir etwas zu früh losschippert….aber zum Glück hatten wir eine Kapitänin der es auf ganz unkomplizierte und natürliche Weise gelang, ihre Fahrtgäste zu unterhalten….und sie meinte auch, die Tour wird etwas länger gehen, da wir ja bereits noch im Hellen gestartet sind…so das wir auch wirklich vom Schiff aus, Hamburg bei Nacht sehen konnten.

Diese Tour war von Anfang bis Ende einfach genial….und das, obwohl wir kurz vor Ende der Tour auch noch havariert sind….die Barkasse musste in der Speicherstadt wegen Motorschaden anlegen und sollte dann abgeschleppt werden. Aber auch dieses unvorhergesehene Ereignis hat die Kapitänin locker und souverän kommuniziert und es verstanden es mit Humor rüber zu bringen. Es war nicht eine Minute langweilig und es kam auch keine Unsicherheit oder Unwohlsein wegen des Motorschadens auf.

Das war die schönste Tour auf einem Schiff, die ich jemals gemacht habe…den Hamburger Hafen bei untergehender Sonne vom Wasser aus zu erleben, diesen riesigen Pötten im Containerhafen so nah zu sein, die Atmosphäre und den Fahrtwind (kalt – bis sehr kalt) zu spüren, all diese locker formulierten Infos zu bekommen….wir sind immer wieder aufgestanden und ans Heck gegangen um Fotos zu machen…die Köhlbrandbrücke, den Containerhafen, den Michel, die Speicherstadt, die Elbphilharmonie…

Ich bin immer wieder fasziniert was für eine tolle Stadt Hamburg ist…und lerne diese Stadt meiner Geburt und meiner Familie, erst jetzt nach und nach richtig kennen.

Unsere Rundfahrt endete, wie bereits beschrieben, in der Speicherstadt….Zurück ging es dann mit der Bahn zum Heiligengeistfeld….auf den Dom.

Die gebrannten Mandeln waren schnell gekauft und schwuuups waren wir auch schon am größten transportablen Riesenrad mit 60 Metern Höhe und mit 7 EUR Eintritt pro Person. Inzwischen war es schon 23 Uhr und die Fahrt ging sogar recht lange…und bot einen schönen Überblick über das gesamte Gelände mit all seinen leuchtenden Fahrtgeschäften und Buden.

Es wurde aber auch immer kälter und zugig war es auch, uns war kalt…der Schwager hatte Schmerzen in seiner Hüfte….jetzt begann der Rückweg zum Auto.

Da wir aber auf der verkehrten Seite das Gelände des Doms verlassen hatten, sind wir erst einige Umwege gelaufen, mussten dann kurz nach Mitternacht auch noch auf die S-Bahn warten und waren froh, als wir endlich im Auto und dann auch zuhause bei mir angekommen waren.

Ohne große Umwege sind wir schlafen gegangen….es war ein toller Tag, lustig, aufgeregend und trotzdem entspannend….

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