uuups…und schon sind fast 14 Tage vorbei…hab gar nicht gemerkt, wie die Zeit verflogen ist.

Nach der Erkenntnis das sich mein Job mit dem neuen Programm gravierend ändern wird, brauchte ich ein paar Tage zum Runterschlucken dieser Kröte.

Und auch das sich mein Chef jetzt – ohne Verabschiedung und ohne Klärung der offenen Themen, stillschweigend davon gemacht hat…und das 1 Monat früher als geplant, fand ich jetzt auch nicht so toll.

Sich nach 3 Jahren ohne wenigstens mit einer Rundmail an seine Team-Mitglieder zu verabschieden, finde ich ehrlich erschreckend und beschämend…aber gut – dann ist das so.

Auf meine Nachfrage beim deutschen Gf, wer denn jetzt mein Teamleiter sein wird oder ob er neben dem Controller, auch mich „übernimmt“, hatte er zwar lustige Ideen, wen er eher als Vorgesetzter für mich sieht, aber wohl eher nicht ihn selbst und hat auf meiner Frage sehr zögerlich reagiert.

Den Controller hatte er schon vor einiger Zeit übernommen., aber das war reiner Selbstschutz. Als der Controller drohte abzuwandern, konnte er ihn mit zusätzlichen (finanziellen) Anreizen von einem Weggang abhalten und kann ihn so jetzt besser leiten und halten.

Mein Job ist für den deutschen GF dagegen entbehrlich, da ich ja größtenteils für inzwischen 3 Teil-Abteilungen aus der Zentrale in DK arbeite. Das macht mich in Hamburg ja so unabhängig, was ich immer als Vorteil gesehen habe, jetzt fühle ich mich weniger unabhängig, als eher freischwebend – in der Luft hängend.

Seine „Vorschläge“ hatten deshalb auch gar nichts mit meiner Berufswirklichkeit zu tun…sorry aber ich gehörte immer noch ins Controlling und NICHT zu den Technikern… Na gut – immerhin wollte er sich mit Jemandem aus der Zentrale darüber unterhalten…seitdem habe ich nichts mehr gehört.

Aus rein praktikablen Gründen haben das HR und der Controller jetzt alle notwendigen Programme bei mir auf den Gf umgestellt. Die funktionieren nun mal nicht, wenn kein Vorgesetzter definiert ist….er bekommt mich sozusagen stillschweigend interimsmäßig zugewiesen.

Glücklich sind wir wohl Beide nicht damit…aber auch das nehme ich hin…so ist es nun einmal. Mal sehen, wie sich das hier noch weiter entwickelt.

Es lohnt sich nicht, das ich mir noch weiter Gedanken darüber mache, ich kann die Situation eh nicht ändern und einen Chef brauche ich eigentlich nur für die Freigaben meiner Urlaubsanträge, Reisekosten, Homeoffice-Tage, der internen Zeiterfassung für Weiterbelastungen und einmal im Jahr für ein Gespräch.

Fachlich muss ich mich sowieso immer wieder an die entsprechenden Abteilungen in der Zentrale wenden…von dort bekomme ich auch den Zuspruch, den jeder mal nötig hat, nämlich das meine Arbeit wichtig ist und man meine Arbeit zu schätzen weiß.

Ein Gedanke zu “Nimm hin, was Du nicht ändern kannst

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