Leer-gesabbelt

Die Fahrt zurück von DK nach Deutschland, verlief an dem Mittwochmorgen relativ reibungslos. Ja es waren dieselben Baustellen, wie auf der Hinfahrt…aber der Verkehr lief ruhig bei meistens 80 kmH.

Ich war also viel zu früh in Flensburg und habe dann noch einen Blumenstrauß und ein paar Süßigkeiten für meine Schwester besorgt…das eigentliche Geschenk und die Geburtstagskarte hatte ich bereits vorher besorgt und mit auf die Dienstreise genommen.

Ich bin dann noch ein bisschen durch die Geschäfte gestreift, hab auch für mich noch etwas gefunden und um 13 Uhr war ich, wie verabredet bei Schwester+Schwager angekommen. Beiden geht es inzwischen wieder richtig gut und deshalb hatte meine Schwester Freunde und Nachbarn zum frühen Kaffee-Trinken eingeladen. Das sind alles liebe, aber sehr laut sprechende Menschen…ich fühle mich davon überfordert, hab mich aber von meiner besten Seite gezeigt. Aber mir war es einfach zu viel.

Um kurz vor 16 Uhr musste ich dann auch wieder los – musste den Mietwagen ja bis zu einer gewissen Uhrzeit wieder abgeben. Diese restliche Fahrt verlief zum Glück unproblematisch – auch wenn die Straßen erstaunlich voll waren.

Da sich das Mietwagen-Unternehmen im gleichen Gebäudekomplex, wie unser Büro befindet, war das auch kein Problem – die sind eh unkompliziert. Den Zwischenstopp in Flensburg habe ich dann als verlängerte Mittagspause in unserem Zeiterfassungssystem eingetragen.

Dann nur noch schnell den Koffer der Kollegin in meinem Büro zwischenlagern (5 Kollegen und 5 kleine Koffer/Reisetaschen sind etwas viel für unseren eigenen Firmenwagen, deshalb hatte ich angeboten ein paar der Koffer bei mir im Mietwagen mitzunehmen) und aus irgendeinem Grund hab ich dabei meinen eigenen Computer-Rucksack mit hoch genommen und dort gelassen.

Erst Zuhause hab ich dann realisiert, das heißt ich muss am folgenden Tag im Büro arbeiten – seufz…nun gut. Der Donnerstag war dann AUCH sehr unruhig, weil alle wissen wollten, wie die Fahrt war, was ich dort besprochen habe usw….und mir fehlten jetzt ja 2,5 Tage für meine normale Arbeit…ich war also weiterhin mental gestresst. Aber auch dieser Tag ging dann irgendwann vorbei.

Jetzt war ich komplett leer-gesabbelt und wollte in den kommenden Tagen weder Leute sehen, noch hören, noch sprechen.

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