Kokon der Stille

Nach dem schönen Ausflug gestern ist heute ein Tag der Stille für mich.

Stille um mich herum…. Ruhe und Stille ist auch in mir…wohlige Stille, die ich durch nichts unterbrochen wissen möchte.

Heute ist nichts zu tun…nichts stört mich (außer meiner Vermieterin heute Mittag, die sich ausgesperrt hatte) auch das Handy steht heute (fast)  still, immerhin sind heute Alle mit ihren Familien und Freunden  zusammen und feiern Weihnachten…Kaum Jemand möchte an diesem Tag alleine sein.

Ich schon. Denn es tut so gut und zeigt mir mal wieder , wie wenig ich mich für normale Beziehungen eigne. Wie soll ich das auch Jemandem begreiflich machen, das ich nicht leide, sondern es bewusst möchte…..Trotzdem freue ich mich auf meine Verabredung Morgen…aber den heutigen Tag verbringe ich im Kokon der Stille.

Ich koche mich durch meinen Kühlschrank (hab mal wieder mit hungrigem Magen viel zu viel eingekauft…das muss ich jetzt erst mal alles verarbeiten)….schaue etwas fern….lese und möchte mich  von Außen nicht stören lassen.

 

 

Lüneburg am Heiligabend

Lüneburg am Heiligabend

Lüneburg ist ..ist….einfach eine tolle Stadt mit unglaublichem Charme mit viel Kopfsteinpflaster, einer Wallmauer mit Gräfte,  die Kirchen  im Gotischen Stil, das alte Rathaus,  die historische Altstadt und der Marktplatz mit seinen Giebelhäusern, die geschichtliche Vergangenheit mit der Salzgewinnung und mit der Hanse.

Das sind genau die Dinge die mich in Lüneburg an die kleine Stadt in NRW erinnern, in der ich aufgewachsen bin. Nur das dort nicht mit  rotem Backstein gebaut wurde, sondern vor allem die Kirchen in grünem Sandstein.

Ab 14 Uhr war die Stadt fast wie leer gefegt…kein Wunder bei dem Dauerregen. Es war ein echt trüber Tag…überall huschten noch vereinzelt Menschen hin und her…. letzte Markstände wurden noch abgebaut, die Angestellten der Geschäfte räumten noch alles auf, um dann schnell nach Hause zu kommen.

.Trotz des trüben Wetters bin ich auf den Kalkberg gelaufen….ich denke hier ist es im Sommer wunderbar…diese verwinkelten kleinen Wege

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Wirkt es nicht so, als ob gleich die Sicht auf eine verwilderte Burg  freigegeben wird?

Fast alle Restaurants hatten bereits geschlossen, aber da gab es eine gemütliche kleine Pizzeria …ja also 1 Stunde hätten sie noch offen und ja ich könnte auch noch etwas zu Essen bekommen….also hab ich gewählt: eine Steinofenpizza Margherita und ein Glas Chardonnay. Die Pizza dünn, groß  und super lecker.

Mit einsetzender Dämmerung und immer noch im Dauerregen, mit den vielen Lichtern und dazu Menschenleer strahlten Marktplatz und Umgebung eine so magische erhabene Stille aus,  ich hätte mich setzen mögen…wenn es nicht so nass gewesen wäre…

Allein durch diese weihnachtliche Festlichkeit zu laufen hat mir eine innere Ruhe gebracht…meinen Weihnachtsfrieden sozusagen.

…und dann hab ich kurzerhand beschlossen  doch noch  1,5 Stunden länger in der Stadt zu bleiben und in den Vesper-Gottesdienst der St.Nicolai-Kirche zu gehen.

Ich bin kein praktizierender Christ mehr, aber ich kenne die Weihnachts-Liturgie der evangelischen Kirche seit meiner Kindheit. Ich mag dieses Ritual, ich mag die klaren Abläufe und irgendwie hatte ich bei diesen vielen Gemeinsamkeiten zur Stadt meiner Kindheit die leise Hoffnung das hier das  Quempas-Singen im Vesper-Gottesdienst zelebriert wird. Etwas das ich seit Kindertagen positiv mit Weihnachten verbinde.

Leider gab es das nicht, aber es war trotzdem ein sehr festlicher schöner Gottesdienst.

Lüneburg liegt nur ca. 70km entfernt zu meiner jetztigen Heimat und ich werde auf jeden Fall im Frühjahr wieder kommen…

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FROHE Weihnachen

 

 

Heiligabend – und was mach ich nun?

Da mir der gestrige Tag meine Weihnachtsstimmung und überhaupt meine Stimmung vermiest hat, hab ich kurzerhand meine freien Weihnachts-Tage umgeplant.

Geplant war eigentlich: ich bleib heute zuhause und gehe heute Abend auf eine Christmas-Disco-Party, am 1. Feiertag dann einen Wanderausflug.

Nun aber werde ich mich heute schon auf den Weg nach Lüneburg machen…für einen Tagesausflug. Ich brauche jetzt etwas Ablenkung und freue mich auf eine schöne alte Stadt mit viel Geschichte.

Zum Glück bin ich erst am 28. bei meiner Schwester eingeladen, so kann ich über meine Zeit frei verfügen…also fast.

Ich treffe mich mit einem meiner netten Kollegen  in den nächsten Tagen zu einem Weihnachtsspaziergang…Er hatte mir schon ein paar Moore empfohlen, war aber selber noch nie im Tävsmoor, obwohl er ganz in der Nähe wohnt.

 

 

Was für Kollegen…

Der 23. Dezember hatte es in sich…wie zu erwarten,  herrscht  in dieser Firma schlechte Stimmung, je weiter es auf das Jahresende zu geht…Wenn sich die schlechte Stimmung nur auf die Mehr-Arbeit beziehen würde, könnte ich es als bald wieder verschwindende Episode ansehen.

Die in vielen Fällen mehr oder weniger verdeckten Aggressionen der Kollegen zu Anderen, machen auch vor mir nicht Halt. So wie es immer heißt, ein verdorbener Äpfel verdirbt alle Äpfel im Korb…sind es 2 Kollegen die es wirklich fertig bringen, alle in ihre negativen Strudel mit einzubeziehen. Ich halte mich weiter fern von diesen Kollegen. Überhaupt hab ich angefangen die Kollegen unterschiedlich zu betrachten und mich entsprechend zu verhalten. Bei  der negativen  4er Gruppe mit den Lästermäulern bleib ich freundlich distanziert und halte mich aus den Unterhaltungen raus. Bei den  offenen und freundlichen Kollegen bleibe ich auch mal für einen  längeren Plausch stehen… Mit dieser 4er Gruppe macht das Zusammen- Arbeiten und Privat-Schnacken  richtig Spaß…die halten sich auch etwas fern von den Anderen sind nicht so involviert in den ganzen Trubel.

Die 3er Gruppe in meinem Rücken (hinter einer Wand, die den Namen nicht verdient hat…es ist nur ein Sichtschutz)  ist am Lautesten und lässt es einen sehr genau spüren, wenn man nicht dazu gehört… und dann noch meine eigene 3er Gruppe…. eine Kollegin ist gleichbleibend nett und offen , die Andere mal so, mal so…je nach  Tagesform und  Einfluss der anderen Gruppen…

Meine stoische Art die Dinge als gegeben zu akzeptieren,  stößt immer öfter an ihre Grenzen und es wird auch gar nicht mehr lange dauern, bis es mal knallt…ich hoffe auf ein  dann reinigenden Gewitter. Ich habe keine Lust mir meine neu-entdeckte entspannte Lebensfreude nur durch die Kollegen wieder kaputt machen zu lassen…

Zumindest gestern haben sie es geschafft und auch bis jetzt hab ich meine Freude noch nicht wieder gefunden. Hab ich mich Anfang der Woche noch darüber gefreut, das mein Schutzschild langsam bröckelt, so muss ich jetzt die ungefilterten Emotionen, die bei mir ankommen verarbeiten….hmmm  jetzt schützt mich nichts mehr vor der Wucht dieser negativen Gefühle….also meine Weihnachtsstimmung ist futsch.

So ein Sonntag…

Das war eine super Idee….anstatt nur faul herum zu liegen, habe ich mit dem Fitness-Studio genau das Richtige  für Heute gewählt…mit etwas mehr als 1 Stunde war es genau die richtige Mischung aus Krafttraining  für Oberkörper und Beine und Dehnübungen für den kompletten Körper…

Mit jeder Menge neuer Energie hab ich das Studio verlassen…und jetzt?  Beim Anblick meines Autos…meines ähmm seeehr dreckigen Autos, hab ich mich an die Waschstraße hier in der Gegend erinnert, die auch regelmäßig Sonntags geöffnet hat.

Und tatsächlich – auch heute. Prima – also noch eben das Auto durch die Waschstraße schicken und danach das Auto noch von Innen reinigen…auch hier war mein Fitness-Tracker der Ansicht ich hätte Aerobic betrieben…hahhaha

Ergebnis: Also 2 Sporteinheiten für heute UND ein glänzendes Auto. Na so kann Weihnachten wirklich kommen.

 

Schlumpf-Tag – nein doch nicht…

Wie immer bin ich früh aufgewacht…aber es war um 6:15 Uh noch eindeutig zu früh zum Aufstehen, also hab ich mich noch einmal rumgedreht und weiter geschlafen. Um kurz vor 10 Uhr bin ich dann vor Schreck fast aus dem Bett gefallen… hahahha hatte kurzzeitig vergessen, dass mein Bett  jetzt eine komfortable Höhe hat und ich nicht mehr 15cm vom Fußboden entfernt liege.  SOO – also wach bin ich jetzt im doppelten Sinne.

Nach dem Schreck und einem ersten Kaffee, dem Blogbeitrag über das Paket und einigen geschriebenen Handy-Nachrichten, überlege ich gerade was ich mit dem  restlichen Tag anfangen werde. Es ist schon fast 12 Uhr und ich sitze immer noch im Schlafanzug auf der Couch.

Bereits gestern hab ich mich entschieden heute nur in meiner direkten Umgebung zu bleiben…über die Weihnachtsfeiertage hab ich noch Zeit genug, um mir ein etwas weiter entferntes Ausflugsziel zu suchen. Aktuell liebäugele ich für den 25.-26. Dezember mit einer Wanderung durch den Naturschutzpark der Lüneburger Heide… oder ich fahre doch an die Ostsee hoch…. hach ist das herrlich, so viele schöne Ziele in annehmbarer Entfernung zur Auswahl zu haben.

Also für heute bin ich noch unentschlossen…bleib ich heute einfach mal im Schlafanzug  Zuhause oder nutze ich das weiterhin schöne Wetter für einen Ausflug…

Gerade brennen die 4 Kerzen auf meinem Adventskranz, der Kaffee ist heiß und duftet…dazu ein  paar weiße Dominosteine (Mist – hätte ich die mal lieber nicht mit genommen… die sind einfach mega-lecker…), es ist alles gemütlich,  kuschelig und ich bin innerlich entspannt und ruhig.

Die Wohnung hab ich gestern Abend schon aufgeräumt und auch die Küche ist geputzt…Den Einkauf hatte ich ebenfalls noch erledigt…Alle Vorbereitungen für Weihnachten sind damit abgeschlossen.

Aber schon während ich das hier schreibe merke ich, den restlichen Tag nur auf der Couch rum zu hängen – nein das ist heute nichts. Also zur Auswahl stehen: Wandern an der frischen Luft, Bahnen-Schwimmen im Hallenbad oder Auspowern im Fitnessstudio.

Hmmm- nun ich entscheide mich fürs Fitness-Studio… ich muss dringend mal wieder ALLE Muskeln aktivieren…ich hab in der letzten Zeit ja fast ausschließlich meine Ausdauer trainiert und den Muskelerhalt vernachlässigt…was ja auch eine Teil-Ursache meiner Rückschmerzen sein kann. OKAY – die Sporttasche ist schon vorbereitet im Auto…also muss ich mich jetzt nur noch anziehen und los geht’s….

 

 

 

 

 

 

Ein Paket – ich hab nichts bestellt

Ein Paket – ich hab nichts bestellt

Hmmm – manchmal zweifele ich ja an meinem Verstand..

Da  hab ich doch von einem großen Möbelhaus, in dem ich auch schon eingekauft habe, am Donnerstag ein Paket bekommen…Ich habe aber nichts bestellt…da war ich mir eigentlich ziemlich sicher.

Als ich das Paket geöffnet hatte, kamen ein wunderschöner Dekoteller und ein Deko-Stuckteller für die Wand zum Vorschein.

Hmmm – ja sag mal…hab ich mir die Dinge bestellt OHNE mich daran erinnern zu können?  Ich hab dann erst einmal das Paket in die Ecke gestellt, ich muss mich mal mit dem Möbelhaus in Verbindung setzten…aber darum kümmere ich mich erst später…

Am Freitag hatte ich auch keine Zeit….da war ja die Weihnachtsfeier…und mitten während der Busfahrt bekam ich eine laaaange Whatsapp-Nachricht von einem meiner Mädels…ich hab es erst nur überflogen und dann musste ich noch einmal genauer lesen, bis ich es verstanden habe.

Hier des Rätsels-Lösung:

Für meine Verabschiedung in Hessen, als wir dabei waren das Buffett für die Kollegen zusammen zu „Basteln“  hat meine liebe Kollegin eine wundervolle Deko aufgebaut um auch optisch auf meinen Umzug nach Norddeutschland hinzuweisen. Dazu hat sie einen Dekoteller in einem  hellen Blau als Basis genutzt. Ich fand die Deko klasse und den Teller genial, weil er trotz seiner Größe sehr leicht war. (https://wirbelwind68.com/2019/10/11/offizielle-Verabschiedung)

Und weil mir der Teller so gut gefallen hat,  hat sie ihn (jetzt allerdings in einem hellen grau – wie ein großer Teil meiner Wohnungseinrichtung)  als Weihnachtsgeschenk und als Dankeschön für meine Päckchen, bestellt und direkt an meine neue Adresse liefern lassen.

Sie selber macht gerade Urlaub auf Fuerte Ventura (seufz – ja da wäre ich auch gerne…die Bilder die sie schickt, sind einfach phantastisch) und sie hat die Info bekommen, das das Paket zugestellt wurde. Aber von mir kam NICHTS. Kein Danke schön… GAR NICHTS.

Also hat sie mal bei den anderen Kollegen angefragt,  ob diese die Weihnachtskarte mit der Erklärung, das ich ein Paket vom Möbelhaus bekommen werde, auch tatsächlich verschickt haben. Hatten sie natürlich in der Hektik des Alltags vergessen.

hahahha – so jetzt weiß ich wenigstens das mein Verstand tatsächlich noch funktioniert und ich nicht kopflos einfach etwas bestellt habe ohne mich daran erinnern zu können.

Was für eine liebe Überraschung … ach ja – ich könnte alle knuddeln…werde mal ein paar WhatsApps schreiben um mich bei Allen zu bedanken.

 

 

 

Wintersonnenwende – also fast

Heute ist der 21.12.2019, die Wintersonnenwende und der astronomische Winteranfang sind jedoch erst Morgen…Also Morgen ist in Deutschland der kürzeste Tag und die längste Nacht…ab dann wird es jeden Tag, Stück und Stück, länger hell bleiben.

Ich schreibe jedoch heute…weil ich am 21.12. bei 7,5 Grad um 10.20 Uhr auf dem Balkon sitze und gerade Mühe habe, vor lauter Sonne den Bildschirm meines Laptops zu erkennen. Am Himmel ziehen zwar auch viele Wolken, aber die Sonne scheint hindurch.

Eigentlich hatte ich nicht mehr damit gerechnet, in diesem Jahr noch einmal auf dem Balkon sitzen zu können, aber  heute konnte ich nicht widerstehen.

Da alle Bäume inzwischen ihre Blätter verloren haben, hört man allerdings im Hintergrund den Verkehr…nicht laut und unangenehm….aber beständig in einiger Entfernung.  Das war im  frühen Herbst noch schöner.

Aber ich sitze hier nun, in aller Ruhe und genieße meinen Kaffee mit den selbstgebackenen Keksen meiner Schwester und den gekauften Doimino-Steinen…seufz…das Leben kann einfach schön sein.

Mit der überstandenen Firmen-Weihnachtsfeier gestern, habe ich auch keine weiteren Termine, Verabredungen oder sonstige Verpflichtungen an diesem Wochenende….also auf  in den Norden Hamburgs… in die Hummelsbüttler Feldmark, ins Naturschutzgebiet: Raakmoor. Laut Beschreibung des Nabu ist es das kleinste Naturschutzgebiet der Hansestadt.

Nach dem Trubel der letzten Woche bin ich froh mich wieder in die Ruhe der Natur zurück ziehen zu können…

 

 

Mit Schwung und Elan

…gerade noch rechtzeitig zum Jahres-Endspurt, komme ich auch beruflich wieder in Schwung.

2,5 Monate der Probezeit sind  ja inzwischen schon herum und während ich bisher die Arbeit eben einfach erledigt habe ohne so richtig Spaß daran zu entwicklen, ist es seit  dieser Woche anders…

Es sind Jahresabschluss-Vorbereitungen zu erledigen…und ich komme in Schwung…endlich mal wieder so  RICHTIGE Arbeit…lach…so mit Sinn und Verstand …und prompt laufe ich wieder rund… es geht zack, zack…zügig – aber ohne zu hetzen.

Der Tiefpunkt meiner Verantwortung hat mich heute zum Lachen gebracht…ich musste tatsächlich das Kleingeld aus der Kasse zur Bank bringen…das hab ich das letzte Mal während meiner Ausbildung vor 33 Jahren machen müssen. Hahahha  – aber das stört mich nicht mal.

Gestern Mittag war ich mit meinem Personalvermittler zum Mittagessen verabredet und ich hab vorher lange überlegt ob ich ihn darum bitte mir einen anderen Job zu suchen…ich hab ihm so ein paar Dinge erzählt….aber auch gesagt: das ich aktuell doch erst mal hier bleiben werde…jetzt fange ich gerade erst an mich tatsächlich mit den Gegebenheiten zu arrangieren…dieses Gefühl des inneren Widerstandes ist weg.

Mal sehen ob es mir jetzt gelingt mich bei dieser  Arbeit und mit diesen  Kollegen  wohl zu fühlen…zum ersten Mal hab ich den Eindruck…es könnte klappen….und wenn nicht – etwas anderes suchen kann ich mir immer noch….

Bin mal gespannt wie lange es dieses Mal dauert, bis ich wieder extrem frustriert über einen weiteren Job- Wechsel nachdenke…

Das Gute in dieser Firma  ist, ich habe jetzt die Einwilligung für ein Kontingent an Überstunden im Dezember bekommen…und die bekomme ich sogar ausgezahlt…ohhh prima … die Anzahl an zusätzlichen Stunden hab ich schon fast erreicht…aber es sind ja eh nur noch 4 Tage in diesem Jahr zu arbeiten.

Zum 1. Mal seit vielen Jahren freue ich mich auf Weihnachten. Es  kann also wirklich das entspannteste Weihnachten seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn werden… ich bin sehr gespannt.

 

Vertrauen – Mein Schutzwall bröckelt

Die ganzen letzten Monate, in denen ich mich auf MICH  konzentriert habe, auf mein Leben, all die Veränderungen…in denen ich darauf geachtet habe, das ich mit meinem Leben klar komme, mich ausruhe, nicht überfordere, mich vor allem von all dem erhole… in all diesen ganzen Monaten hatte ich immer das Gefühl geschützt, behütet zu sein.

Wer oder was hat mich geschützt?

Mein innerer Schutzwall hat verhindert, das ich von der Außenwelt überrollt werde…Mein Emotions-Spektrum war trotzdem schon erstaunlich groß:

So hab ich mich über viele Dinge gefreut die in meinem direkten Umfeld passierten , habe mich super gefühlt, entspannt und das Leben aufgesogen, das Leben einfach genossen.

Ich hab mich mit meiner gescheiterten Beziehung auseinander gesetzt, mit dem Verhältnis zu meiner Schwester, zu meinen Kollegen und Freunden die ich zurück gelassen habe und  setze mich emotional mit meiner neuen Arbeit  auseinander. . Ich habe die Teil-Dramen des Umzugs mit Höhen und Tiefen verwunden…die Verhältnisse in meiner neuen Firma…

…aber ein paar Dinge hat mein Schutzwall einfach nicht zugelassen: mich neuen Menschen in meinem Leben zu öffnen. Alle Emotionen blieben einzig bei mir und den mir vertrauten Personen.

Durch das Wochenende ist irgendetwas passiert, das mein Schutzwall anfängt zu bröckeln…

Soll ich Euch sagen was passiert ist:  Ich kann anderen Menschen wieder einen  Vertrauens-Vorschuss geben…Mein Urvertrauen in Menschen war zerstört…dachte ich….aber wenn ich anfange anderen zu  vertrauen…öffnen sich auch die Anderen…und dann erst kann gute Kommunikation statt finden.

Die Angst davor wieder  Menschen näher an mich heran zu lassen…weil ich ja eh nur verletzt werde, wurde durch diese beiden echt netten Menschen zerstreut. Natürlich kann es passieren, das auch sie  mich enttäuschen, das gehört ja zum Leben dazu…aber ich bin fast überwältigt von dem Gefühl überhaupt wieder vertrauen zu KÖNNEN.