Kontaktaufnahme – 2.Teil

Ja was soll ich sagen, nachdem mein ehemals bester Freund sich per SMS bei mir gemeldet hatte, hab ich mit etwas Verzögerung (musste ja erst einmal darüber nachdenken, ob ich überhaupt antworten möchte) dann doch geantwortet.

Es gingen dann ein paar SMS hin- und her…WhatsApp benutzt er nicht und auch keine sonstigen Social Media…dann sind wir auf E-Mails umgestiegen.

Also inzwischen ist er 2facher Opa und seine Tochter ist aktuell das 3. Mal schwanger….ansonsten ist bei ihm alles gleich geblieben…gleicher Job, gleiche skurrile Art  zu leben.

Ein Beispiel gefällig: in seiner Wohnung gab es schon  früher keine Kücheneinrichtung….weil er kocht ja nicht, sondern geht immer Essen in der Kantine oder eben mit weiblichen Bekannten ins Restaurant…hahahha..Den Raum der eigentlich Küche sein sollte, hat er anderweitig genutzt.

Viel mehr hab ich jetzt nicht erfahren, es ging ihm mehr darum zu erfahren, wie es mir ergangen ist..und er schreibt,  das er überhaupt KEINE Langeweile hat….

Ich wiederum hab nur grob umrissen, warum ich jetzt im Norden bin und das ich ihm das mit dem KEINE Langeweile haben, nicht abnehme…sonst würde er ja nicht sein altes Notizbuch nach Kontakten durchforsten und diese wieder beleben….hahahha.

Ich glaube die Aussage  hat ihm dann doch nicht gefallen….und so ist es bei 2-3 Mails geblieben…gut so!

Ich stelle fest, ich habe keine Lust den Kontakt zu ihm wieder aufleben zu lassen. Er ist ein Relikt aus der Vergangenheit….und ich sehe mich nicht mehr als Lückenbüßer für einen gelangweilten Freund aus alten Tagen.

Vielleicht tue ich ihm sogar Unrecht damit…aber allein der Gedanke irgendwann steht er vielleicht vor meiner Tür ,um mich zu besuchen, bereitet mir Unbehagen…es gibt andere Besucher über die ich mich freuen würde, ….aber Ex-Freunde und Ex-Beziehungen gehören eindeutig nicht dazu….

 

 

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Schwesterntag – nicht Muttertag

Ich bin gerade ganz gerührt….

meine Schwester hat mir in einer WhatsApp einen „Schönen Schwesterntag“ gewünscht…. da wir in unserer beginnenden Jugend ohne Mutter waren…und wir uns damals sehr eng aneinander festgehalten haben.
Wir waren schon sehr verschieden: sie quirlig, lebendig, lebenslustig – aber oft haltlos…ich die ruhige, schüchterne und Vernunftgesteuerte – aber eben noch sehr jung.

Meine Schwester brauchte nach dem Weggang unserer Mutter Halt und Jemanden zum Anlehnen und obwohl ich die jüngere von uns Beiden bin, war ich durch mein Wesen schon immer eher diejenige die ihr Halt geben konnte, weniger umgekehrt.

Das auch ich oft überfordert war mit einem den Halt verlierenden Vater mit beginnendem Alkohol-Überkonsum und einer ohne Halt lebens-übersprudelnden Schwester, ist dabei oft untergegangen….Ich saß mit 13 Jahren oft alleine zuhause und habe mir Sorgen um Alle gemacht.

Was ich in diesen Jahren gelernt habe ist das, was mich heute noch ausmacht: Ich vertraue nur auf meine eigene Stärke. Ich mache Probleme mit mir selber aus… In schwierigen Zeiten ziehe ich mich zurück und starte meinen eigenen Überlebensmodus.

Das ich aus dieser Zeit auch ein Vertrauensproblem entwickelt habe, ist so aber nicht richtig…jeder der näher in mein Leben tritt, bekommt von mir erst einmal einen Vertrauens-Vorschuss, sonst würde ich die Person ja nicht näher in mein Leben lassen…..wird dieser jedoch zerstört, dann ziehe ich mich wieder zurück und starte erneut meinen eigenen Überlebensmodus…

Aber ich stelle fest, es wird für mich immer schwerer Menschen in mein Leben zu lassen… Umso mehr freue ich mich darüber das meine Schwester heute in meinem Leben wieder eine größere Rolle spielt…und heute ist sie es mit ihrem Mann, die mir öfter Halt geben, wenn ich ihn mal brauche…

zufrieden und einfach stumm

In meinem Zuhause lebe ich alleine…und schon zu früheren Zeiten, wenn ich alleine zuhause war, hab ich immer das Radio oder den Fernseher angemacht, damit es nicht zu still ist.

Diese Angewohnheit hab ich in den letzten Jahren vestärkt durch Infosendungen und Dokumentationen und durch den Einsatz von Funkkopfhörern.

So höre ich oft ununterbrochen Nachrichten, wissenschaftliche Sendungen, politische Diskussionen, Informationen über Länder, Forschungen, sozio-ökonomische Entwicklungen…Wissenschaft und Wirtschaft….oft nebenbei während ich putze, koche, bügel. Wenn ich lese oder schreibe stelle ich das jedoch aus…und vor allem wenn ich raus gehe…also in der Natur will ich weder Musik noch Infos hören…da will ich nur die Natur hören.

Oft hab ich die Kopfhörer genutzt , um mit den Infosendungen Umgebungsgeräusche zu übertünchen, z.B. die meiner Nachbarn, oder der Kirche nebenan ..und noch öfter um meinen nicht enden-wollenden Gedanken über den Job und die Beziehung zu entgehen…aber natürlich auch, weil ich an so vielen Dingen interessiert bin.

Dadurch hab ich natürlich auch zu vielen Themen eine Meinung und neige dazu diese auch kund zu tun….lach – was nicht jedem gefällt….und oft wenn ich sage: „ich hab vor kurzem gehört das…“….oder  „ich hab vor kurzem gelesen das…“ habe ich Augenrollen geernet….aber dieses Wissen bleibt oft nur mittelfristig i meinem Kopf haften….aber es kommt ja ständig Informations-Nachschub…. hahaha.

Worauf ich eigentlich hinaus will: in der letzten Zeit in der es ja durch Corona noch viiieeel stiller geworden ist und ich sowieso auch noch innerlich viel ruhiger geworden bin (ich male ja sogar manchmal Mandalas mit Buntstiften aus – echt langweilig hihi – aber total entspannend)…mache ich weder Fernsehen, noch Radio an….manchmal lese ich auch keine Nachrichten über das Notebook oder Smartphones…oft lasse ich alles aus, wenn ich nach Hause komme…und ich bleibe einfach zufrieden stumm.

In stressigen Zeiten hab ich dann öfter mal mit mir selber geredet…das laute Aussprechen von Problemen oder wie ich mich fühle, hat mir dabei geholfen besser mit Situationen klar zu kommen…, mich besser zu fokussieren und Wege zu Lösungen zu finden.

Aktuell mache ich das nicht…also das mit mir selber reden usw. Mit anderen Worten es geht mir gut und diese Stille innen und außen ist sehr schön.

Grillstation

Des Deutschen liebstes Hobby ist gleich nach Fußball, das Grillen.

In den letzten 10-15 Jahren ist da so ein Hype entstanden…so eine eigene Industrie hervorgekommen…eine eigene Sprache hat sich entwickelt und die Männer prahlen nicht mehr mit ihren  Autos, sondern mit ihren Grills.

Ohne Balkon und ohne Garten kann man  einfach nicht mitreden über die neuesten Rezepte fürs Grillen, Grilltrends…es fühlt sich an, als ob man von einem Teil des Lebens ausgeschlossen ist… und als ich dann endlich einen Balkon hatte, durfte ich dort nicht Grillen…okay – wir haben es trotzdem ein paar mal gemacht.

Aber alleine das Zusammenbauen eines Kugelgrills mit Zwischen-Ebenen und Deckel…und wie man was benutzt um ein schönes Smoke-oder Grillergebnis zu bekommen: das ist mir zu kompliziert. Dazu die Vergleiche Gasgrill, offener Grill,  geschlossener Grill, Grillwagen mit verschiedenen Ebenen….

Mein Ex-Freund und ich hatten uns dann für einen Lotus-Grill entschieden. Neben dem Vorteil, das man schon nach ein paar Minuten sein Grillgut drauflegen kann, hat er  noch einen ganz besonderen Vorteil:

Man legt sein Fleisch, Gemüse oder was auch immer ,auf den Heißen Grill…wendet es und wenn es sichtbar fertig ist nimmt man es runter und kann es essen. FERTIG.  EINFACH  zu handeln. Ohne große Zauberei und elendig viel technischem Schnickschnack…Perfekt für mich.

Nicht das ich nicht gerne auch MEHR können würde…aber dazu braucht man einfach Platz und Gelegenheit und die bietet eine Mietwohnung mit kleinem Balkon nur selten….

Also habe ich mich auch hier in meiner neuen Norddeutschen Heimat für einen Lotus-Grill entschieden und diesen bei Ebay für kleines Geld ersteigert.

Gestern also hab ich ihn das 1. Mal in diesem Jahr auch benutzt, nachdem ich es endlich geschafft hatte, die notwendige Brennpaste zu besorgen.  Entsprechende Holzkohle hatte ich noch und noch viel wichtiger: Grillen ist mir hier auch erlaubt (meine Vermieterin meinte jedoch: bitte nicht zu oft, also nicht täglich).

Auf den Grill sollten Pellkartoffeln vom Vortag, Maiskolben  und Bauchfleisch. Wie bereits oben beschrieben ist dieser Grill  schnell und einfach zu bedienen – das schaffe sogar ich.

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Es war einfach köstlich.

 

 

Fahrrad-Tour #3 – Hamburg

Gestern Mittag hab ich für meine Radtour endlich mal wieder meine Packtaschen hervor geholt, so brauchte ich keine Rucksack…. Es fährt sich einfach angenehmer so. Dazu die kleine Lenkertasche für alles Wichtige: Schlüssel, Geld, Handy  und Taschentücher (es blüht ja überall).

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Das Ziel war eigentlich kein Richtiges….es war nur eine grobe Idee mit dem Rad nach Hamburg zu fahren….eigentlich ging es um die Erkundung auf welchen Wegen ich gut und ungestört vom großen Verkehr< von Pinneberg nach Hamburg fahren kann.

Es war also eine reine Erkundungstour ….Ich bin zielgerichtet gestartet über Eggerstedt bis Waldenau, dann hab ich etwas die Richtung verloren (dafür war der Weg sehr schön)  und Richtung Halstenbek bis zum Krupunder See gefahren…

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hab dann die Landesgrenze nach Hamburg überschritten  haha und bin  in Hamburg-Schnelsen rausgekommen, bin dort etwas rum gefahren und später über Rellingen wieder zurück….

Zwischendurch dachte ich es wäre nett noch weiter nach Hamburg rein zu fahren, so in Richtung Volkspark ….aber es war mir Zuviel Verkehr,  zuviele Autos die sich stauten…und selbst vor dem Eisladen in Schnelsen war die Schlange sooo lang, ooooch nöööööö

Auf dem Rückweg hab ich jedoch die  Fahrradwege entlang der Hauptstraßen genutzt…das war ganz okay, aber ich denke ich finde noch bessere Wege…allerdings bin ich oft vielversprechende kleine Wege gefahren, die irgendwann in einer Sackgasse endeten….also wieder zurück…und nach dem 4. Mal hab ich etwas die Lust verloren und bin einfach auf dem Hauptweg geblieben….

Mit all dem  Kreuz und quer fahren waren es knappe 35km. Mein Hintern macht inzwischen keine Probleme mehr und auch mein Kondition taugt für noch längere Strecken, nur hatte ich auf dem Rückweg dann für diesen Tag irgendwie die Lust auf weitere Erkundungen verloren….außerdem wollte ich noch auf dem Balkon grillen.

Friedlicher Sonntag

Es ist Sonntag Morgen und ich sitze auf meinem Balkon…Es ist windstill,  friedlich und extrem ruhig (immer noch keine Flugzeuge- das macht es echt doppelt ruhig).  Die Sonne strahlt, der Flieder der Nachbarn duftet zu mir rüber, die unterschiedlichsten  Vögeln zwitschern, und ca. 16  Tauben fliegen in weitem Bogen über die Häuser.

Das Schwingen Ihrer Flügel ist ein leichtes Sirren…Manchmal ziehen sie Kreise, meistens sind es jedoch Achten.

Und in dieser schönen friedlichen Atmosphäre resümiere ich die vergangenen Wochen. Endlich ist der Winter vorbei und der Frühling mit all seiner farblichen Pracht ist überwältigend. Alle  Bäume zeigen wieder ihr schönes Blätterkleid und auch beim Autofahren begrenzt die Grüne Farbe der Blätter an den Bäumen das Sichtfeld und umschließt die Straßen .

Die Erdbeeren musste ich tatsächlich in dieser Woche nachts mit Flies abdecken, es gab  nochmals Frost…sogar bei meinem Auto musste ich die Windschutzscheibe frei kratzen hahha. Aber die vier Erdbeerpflanzen wachsen und gedeihen prächtig und die vielen Blüten versprechen viele leckere Erdbeeren….

Nach meinem umtriebigen Tag gestern, werde ich das schöne Wetter heute Vormittag auf meinem Balkon zum Erholen nutzen….für die nächsten Tage ist ja wieder kälteres  Wetter angekündigt.

So langsam muss ich mir Gedanken über einen Sonnenschirm machen….Also vor allem über einen Sonnenschirmständer…den passenden Schirm hab ich ja schon. Leider funktionierte der vorherige Schirmständer nicht mit dem Schirm…. ich bekam Beides einfach nicht stabil mit einander verbunden….trotz eines Adapters. ….

 

 

Danmark calling…

Seit etwas mehr als 1 Monat arbeite ich jetzt für diesen dänischen Konzern…

…und schon in dieser kurzen Zeit habe ich in Telefon-Konferenzen soviel Englisch gesprochen, wie in den letzten 13 Jahren zusammen gerechnet nicht…hahaha, und dazu noch die fast täglichen Emails auf English gerade in Richtung der IT-Abteilung.

Und es klappt mit der Sprache viel besser als ich vermutet hatte, was aber auch daran liegt, das ich in den letzten 1-2 Monaten in meiner Freizeit meine Sprachkenntnisse aufgebessert habe. Das macht sich jetzt schon bemerkbar.

Trotzdem stelle ich mehr und mehr fest, wäre es gar keine soo schlechte Idee, doch auch noch Dänisch zu lernen. Zum Einen kommen Fehlermeldungen in den Programmen fast immer auf Dänisch, zum Anderen ist der Google-Übersetzer für diese Sprache eindeutig NICHT geeignet, zum Dritten erhalte ich immer wieder Verträge zum Bearbeiten, die komplett in Dänisch geschrieben sind und zum Vierten gibt es in Dänemark (erst seit kurzem, meint mein Kollege) Neue Kollegen, die überhaupt kein Englisch oder Deutsch sprechen… Das macht die Verständigung dann auch nicht einfacher.

Eigentlich erstaunlich, für ein Konzern der sich rühmt das die Firmensprache Englisch ist….

Der Oberknaller aktuell ist jedoch: ICH soll 11 Deutsche Firmen rückwirkend zum 1.1. in unsere Buchhaltungssysteme implementieren,welche ich gerade mal so eben kennen gelernt habe. Dabei spricht die Dame in Deutschland Vorort überhaupt kein Englisch, sondern nur Deutsch….also läuft die gesamte Kommunikation nach Dänemark über mich und ICH soll ihr die Systeme erklären, die ich selber gerade so seit knapp einem Monat kenne und benutze…. hahahaha.

Es fordert mich gerade sehr auf allen Ebenen und macht dabei auch richtig Spaß.

Erdbeerbowle mit Waldmeister

…gibt es einen schöneren Frühlingsgruß im Glas?

Ein paar Tage lang habe ich überlegt, was für ein Frühlingsgetränk ich für den Besuch meiner Schwester am Donnerstag vorbereiten werde…irgendwann fiel mein Blick auf das Waldmeister-Gewächs in der Küche….und es sollte etwas mit Erdbeeren sein.

Also hab ich mal im Internet nach Rezepten für  Maibowle und Erdbeerbowle geschaut und bin dann auf diese Kombination gestoßen.

In einigen Rezepten stand das man die Erdbeeren erst einmal in Weinbrand tränken soll…wahlweise auch in Orangenlikör….na in meinen Vorräten hab ich doch tatsächlich Waldmeisterlikör gefunden…den hatte ich im letzten Jahr zu meiner Verabschiedung gekauft, dann aber doch nicht verwendet….hahaha jetzt:

Hier mein modifiziertes Rezept:

500 Gramm Erdbeeren waschen und halbieren/vierteln und mit etwas Zucker bestreuen, mit ca. 60ml (3 kleine Schnapsgläser) Waldmeister-Likör übergießen und mit 1/2  Liter  fruchtigen Weiß-oder Rosewein aufgießen . Dazu ein Bund Waldmeisterkraut an den Stielen zusammen binden (möglichst schon leicht angetrocknet) und kopfüber  in das Gemisch geben und nach 20 Minuten entfernen. Das ganze nun kaltstellen und  kurz vor dem Servieren 1/2 Liter guten Sekt  (z.B. Chardonnay-Sekt)  zugeben.

Nehmt einen guten Sekt sonst gibt es Kopfschmerze!!

Einfach, schnell und  SAU-Lecker…..

 

Allein in Corona-Zeiten

Zur Belohnung für die viele Arbeit hab ich heute frische Schnitzel geklopft, paniert und gebraten…dazu die restlichen Knoblauchkartoffeln und – Zucchini von gestern. Zum Nachtisch frisch gekochten Milchreis und zur Entspannung ein Glas Wein Rose feinberb vom Weingut Weitzel,. Rheinhessen…

Leben kann so wunderbar einfach sein.

Ich bin so zufrieden mit mir und meinem Leben, bin tiefenentspannt und kann mir gerade gar nicht mehr vorstellen, wie hektisch mein Leben früher verlaufen ist.

So ziemlich jetzt empfinde ich die Einschränkungen im täglichen Leben als nicht mehr außergewöhnlich. ich habe mich daran gut gewöhnt. Einsamkeit in Corona-Zeiten? Nein – nicht bei mir….es kommt meiner Art zu leben doch nahe… aber durch diese Zeit fällt das eigentlich niemandem auf.

Den Kontakt zum Briten habe ich einschlafen lassen….seine ständigen indirekten Forderungen nach mehr als Freundschaft, haben mir nicht gut getan… Und Birte, der Kollegin aus der vorherigen Firma….ja sie ist mit vielen Dingen beschäftigt, und hat auch keine Zeit zu telefonieren…aha…. hat aber auch akute Angst sich zu treffen….nun gut…akzeptiere ich, natürlich.

Ich werde also am Ende der Corona-Krise nach neuen Sozialkontakten suchen müssen…jetzt ist das eh verlorene Zeit und ich hab auch keine Lust dazu…aktuell fühlt es sich auch nicht notwendig an…ich bin mir selber genug…. und in der nächsten Woche bekomme ich auch Besuch: meine Schwester hat Urlaub und kommt zu mir….freue mich…

Verschönerung

Tag der Arbeit….jawohl…ich hab gearbeitet, nicht nur gestern – auch heute. Allerdings zuhause – notwendige Malerarbeiten zur Verschönerung der Wohnung.

Schon seit dem ich eingezogen bin, war mir klar, ich MUSS unbedingt die Wände streichen. Na zumindest muss die Farbe an vielen Stellen ausgebessert werden. Vieles ist zwar okay, aber so manche Ecke braucht dringend neue Farbe.

Gestern hab ich mich intensiv mit der Reinigung der Küche auseinander gesetzt, incl. Entkalkung von Kaffeemaschine und Wasserkocher. Zusätzlich habe ich wieder einmal meinen Hausstand verschlankt und neu geordnet. Und dazu dann noch die Vorratskammer. Heute kamen dann noch die Grund-Reinigung des Badezimmers dazu und ergänzend noch mein Kleiderzimmer.

Kaum war dann auch noch das Schlafzimmer fertig, kam ich auf die glorreiche Idee endlich einmal diese ausstehenden Malerarbeiten zu erledigen. Durch die vielen Schrägen handelt es sich ja nicht um große Flächen, sondern eher um viele kleine….also hab ich angefangen hier und da einige Stellen zu streichen….

Wie immer, wenn ich „nur schnell“ etwas ausbessern möchte, hab ich mich weder umgezogen, noch die Stellen entsprechend abgeklebt….sind ja nur Kleinigkeiten….geht ganz schnell.

Einige Stunden später haben meine beste Jeans und mein aktuell liebstes Shirt einige Farbflecke aufzuweisen, und ich bin quasi einmal durch die ganze Wohnung mit Pinseln und Rolle und hab alle notwendigen Wände entweder ausgebessert oder gar komplett neu gestrichen…

Jetzt bin ich ziemlich platt und voll zufrieden, so kann es erst einmal bleiben…okay es ist immer noch alles in weiß…aber zumindest sind keine dreckigen Wände oder Übergänge zu den Dachschrägen mehr sichtbar. Alles strahlt. Die bereits gekauften Farben für Küche und Schlafzimmer, kann ich auch später noch verarbeiten…wichtig ist mir erst einmal, das es jetzt wiede sauber ist.

Ich zumindest bin zufrieden mit der Putz-, Aufräum- und Streichaktion an diesem Wochenende….und Morgen werde ich mich erholen….