Alleine laufen lassen

Seit mein altes Team auf sich selbst gestellt ist, ist der Kontakt in meine Richtung etwas ruhiger geworden. Das ständige Ärgernis mit dem, inzwischen entlassenen, Teamleiter ist vorbei und nun müssen sich die 4  vorübergehend alleine durch schlagen.

Sie benötigen dazu nicht mehr meine Hilfe, da sie sich in den letzten 5 Monaten bereits ausgiebig darin geübt haben, alleine zu laufen. Und nun wollen sie natürlich den Chefs beweisen, das sie alles im Griff haben…. und das ist gut so.

Sie sind inzwischen sturm-erprobt und versuchen sich neu zu positionieren…jetzt heißt es für die 4 aufräumen und wieder alles in Gang bringen und da wäre es nicht hilfreich wenn ich aus der Ferne auch noch mit meiner Meinung dazwischen-grätsche….lach.

Dachte ich zumindest…bis ich während ich das hier noch schrieb,  ein fast 2 stündiges Gespräch mit einem der Mädels hatte.

Wie sagte sie es: bisher war ich die „Prima-Ballerina“  und das muss jetzt erst einmal eine „Neue“  lernen diesen Platz  auszufüllen.

 

 

 

 

 

Auf der einen Seite finde ich es natürlich schade, das der Kontakt weniger wird…auf der anderen Seite bin ich stolz wie sie sich alleine durchkämpfen…

Im Mai kommt dann wohl die neue Teamleitung.

 

 

 

Turbulente Zeiten

Wir leben in turbulenten Zeiten…die Nachrichten-Sendungen waren auch schon mal un-spannender: Sturm „Sabine“ und die Folgen / das Corona-Virus / die Wahl in Thüringen und die „Macht-Beben“ danach / F. Merz der für die CDU wieder einmal aus der Versenkung auftaucht / Die Vorwahlen in den USA / Brexit und die Auswirkungen  und dann noch der alltägliche Wahnsinn….

Nächsten Mittwoch hab ich mein „Probezeit-Endgespräch“ mit meinen beiden Chefinnen und ich weiß noch nicht genau WIE ich reagieren soll wenn man mich fragt, wie es mir gefällt.

Ich will dabei nicht Lügen müssen……aber manchmal ist es eben besser nicht immer  sofort mit der vollen Wahrheit herauszurücken…und genau da fängt mein Dilemma an.

Ich kann nicht so tun, als ob alles i.O. wäre…also werde ich versuchen meine Unzufriedenheit über die personelle Zusammensetzung in den Büros und die aktuelle Arbeitssituation so zu formulieren, das klar wird, das es  für mich nicht trivial ist, andererseits aber auch nicht zu deutlich meine Abneigung zeigen, wie wenig ich   langfristig für dieses Unternehmen arbeiten möchte.

Ich hatte letzte Woche ein Gespräch mit meinem Vermittler…er rät mir auch zur Zurückhaltung….ich muss ja jetzt noch nicht die Tür zuschlagen…

Evtl. brauche ich ja auch nichts zu sagen…Denn wenn sie mich nach Ende der Probezeit nicht haben wollten, dann wäre (lt. Vertrag + noch ausstehendem Urlaub) jetzt die Zeit dafür gekommen es mir mitzuteilen….

 

 

 

 

 

Land unter

Gestern Abend hat mich meine Walking-Runde mal wieder an die  Mühlenau geführt…es ist ein eher kleines Flüsschen…normalerweise.

Nach den aktuellen Sturm „Sabine“ gefolgt vom Dauerregen ist die Mühlenau einfach voll….der ansonsten sehr schöne Spazierweg entlang des Flüsschens,  war zum Teil überflutet und auch der Versuch über den Rasen auszuweichen führte dazu, das ich fast bis zum Rand meiner knöchel-hohen Wanderschuhe im Wasser stand…

Es ist natürlich nicht zu vergleichen mit Hamburgs Sturmfluten…oder den reißenden Flüssen, die auf einmal in den Bergen aus harmlosen Bächen entstehen….aber trotzdem zeigt es die Naturgewalt die im Wasser steckt….wenn auf einmal der Flusslauf nicht mehr sichtbar ist oder der Uferrand…  wenn alles  gleichmäßig  vom Wasser bedeckt ist…es so aussieht, als ob alles einfach dem Fluss gehört, dann ist sichtbar…der Mensch hat der Natur nur wenig entgegen zu setzen.

Es ist gut, das es hier so viel unbebautes Land gibt…Polderflächen…die fähig sind, das überschüssige Wasser aus Bächen und Flüssen aufzunehmen, wenn diese über die Ufer treten…so etwas kann es nur auf dem Land geben….je mehr Flächen versiegelt werden, um so schwieriger wird es mit dem vielen Wasser.

 

 

Aufraffen zum Sport….sehr mühsam

Aufraffen zum Sport….sehr mühsam

Letzten Donnerstag bin ich direkt nach Feierabend wieder an die Elbe gefahren. um zu laufen…zuerst direkt am Strand entlang und auf dem Rückweg…es wurde langsam dunkel,…über den Elb-Höhenweg…

Es war ein interessantes Zwielicht…und ehrlicherweise war der Himmel nicht ganz so blau, wie das Bild vermuten lässt….aber es war ein unglaublich surreale Atmosphäre…

Das Laufen hat mir gut getan und wie immer ,in den letzten 2 Wochen, bin ich später wie ein Stein ins Bett gefallen und hab geschlafen. Ich schlafe aktuell sehr viel. Aber ich schlafe vor allem sehr gut…und bin danach richtig erholt. Sogar an meine Träume kann ich mich wieder erinnern…..nur hält diese Erholung nicht lange an und nach Feierabend fühle ich mich kraftlos, antriebslos.

Ich hab jetzt endlich wieder angefangen mehr Sport im Fitness-Studio zu machen: Krafttraining, Rück-und Bauchtraining, Dehnübungen. Mal im Studio…mal Zuhause (gut das ich seit Jahren schon Hanteln zuhause habe…lach…jetzt kann ich sie mal wieder einsetzen).

Das walken hilft zwar meiner Seele und ist auch für die Beine gut…aber es fehlen die anderen Muskelgruppen  und bei DEM Wetter der letzten Tage kann ich auf meine Walking-Runde am Abend auch gerne verzichten.

Dafür hab ich heute um 21 Uhr das Fitness-Studio besucht….ich hoffe ich schaffe es endlich wieder so einen normalen Rythmus für das Fitness-Training in mein Leben zu implementieren….häufig nehme ich mir vor: Also HEUTE geht’s in Fitnessstudio…und wenn es dann soweit ist, hab ich tausend andere Dinge, die ich lieber erledigen könnte…aber kaum bin ich zuhause falle ich dann erst einmal auf die Couch und später mache ich dann doch nur meine Walking-Runden….

Es ist sehr frustrierend wie stark ich gegen den inneren Schweinehund ankämpfen muss…

 

 

Schreib-Faul

Ich bin aktuell etwas schreibfaul… und es fehlt mir gerade ein wenig der Antrieb.

Ja klar ich gehe arbeiten, gehe walken, kaufe ein und koche, ich telefoniere und chatte,  unterhalte mich mit neuen und alten Kollegen, putze die Wohnung, wasche und bügele die Wäsche…

Ich bin emotional ausgeglichen, freue mich über vieles, ärgere mich nur selten…aber irgendwie fehlt mir der Antrieb zum Schreiben…sitze am PC und weiß mich nicht auszudrücken….wo es sonst nur so aus mir heraussprudelt.

Ich glaube mir fehlt gerade die Sonne…

 

 

 

Falsche Richtung

Falsche Richtung

Ich wollte ja mal clever sein und hatte mir extra aus dem Internet für das Wandern im Wohldorfer Wald eine Übersichts-Karte ausgedruckt auf der sogar die Parkplätze ausgewiesen waren… den Parkplatz hab ich auch gefunden und dann hab ich einfach den nächstbesten Wanderweg genommen und bin los gelaufen.

Es waren herrliche Wege, erst eine Weile an weitläufigen Wiesen vorbei , dann durch den Wald, herrliche schmale Wege entlang, weitläufige Flächen mit Beobachtungsstationen, viele Bäume standen im dunklen Wasser….das trübe Wetter von oben blieb sogar eine Weile recht stabil…und erst als ich schon nicht mehr genau wusste wo ich mich eigentlich befand fing es dann doch noch an zu regnen…

Irgendwie hab ich es mal wieder geschafft den falschen Wegen zu folgen, was einfach daran lag, das ich an meinem Startpunkt NICHT auf die Himmelrichtung geachtet habe….und so war ich eben nicht im Wohldorfer Wald gelandet, sondern in dem unmittelbar anschließendem Duvenstedter Brook. Was ja auch gar nicht schlimm war….nur das ich mich beim Rückweg zum Parkplatz über die Richtung gewundert habe…und erst mit Hilfe von Google Maps hab ich begriffen, das der Parkplatz ja jetzt auf der anderen Seite, also seitenverkehrt sein muss, da ich mich ja in einem ganz anderen Gebiet aufhalte. Wie immer bin ich mit mehr Enthusiasmus als Ortskenntnis unterwegs gewesen….aber so habe ich ein wunderschönes Gebiet kennen gelernt und am Ende war ich verwundert, wie nah ich doch bereits wieder an meinem Auto war….und mit 12km war es auch eine ausreichende Strecke. Ich war mehr als 3 Stunden unterwegs, was vor allem an den Tierbeobachtungsstellen lag und an der NABU-Station – wo ich mich mit meinem Thermokissen, Kaffee und meinem Salat nieder gelassen habe….es gab so viel anzuschauen und zu fotografieren…so das ich trotz meines zügigen Schrittes nicht wirklich schnell voran gekommen bin..

…und fast wäre ich noch den Schlümpfen begegnet 😂- oder zumindest ist es der Eingang nach Schlumpfhausen….schaut mal

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frei und FREI

Ist es nicht wunderbar….es ist Wochenende. und trotz des schlechten Wetters bin ich gut gelaunt und freue mich auf 2 freie Tage.

Und ich meine frei im Sinne von FREI…ich habe keine Verabredungen, was ich herrlich finde, weil ich damit über meine Zeit selber entscheide. Ich muss NICHTS  erledigen bis auf ein bisschen Haushalt…aber auch das kann ich zeitlich so legen, wie ich möchte.

In mir jubelt es: Endlich wieder unbeschwert und frei. Meine Form der Freiheit.

Und was mache ich mit so viel Freiheit? Zuerst wollte ich gestern ja mal wieder durch eines der großen Einkaufszentren  schlendern…aber ich war müde und bin dann doch lieber nach Hause gefahren.

Erst mal ein wenig die Augen schließen und später habe ich mich einfach vor den Fernseher gesetzt um alle 6 Folgen der Serie „Bad Banks“ hinter einander anzuschauen.  Dazu selbst gemachte Pommes gegessen (in der Heißluft-Fritteuse mit nur 1EL Öl werden die phantastisch)  und den restlichen Winzer-Sekt dazu getrunken (die geöffnete Flasche steht schon seit 1 Woche hier rum) und während ich das hier schreibe, hab ich schon fast ein schlechtes Gewissen weil ich nichts Sinnvolleres  getan habe. Aber nein – warum ein schlechtes Gewissen. Es hat einfach Spaß gemacht.

Und heute:  ich werde mich nachher mit regenfester Kleidung ins Auto setzen und mal wieder in eines der vielen Naturschutzgebiete fahren.

Zuerst wollte ich ins relativ nahe „Wittmoor“  – aber auf der Webseite Hamburg.de wurde angemerkt,  das die Wege nach länger anhaltendem Regen nicht zum wandern einladen….okay dann  geht es heute in den Wohldorfer Wald….Auswahl gibt es in der Gegend ja echt genug.

Jetzt muss ich nur noch meinen Kaffeebecher füllen, mein Frühstück schnappen und dann geht es auch schon los… und das schlechte Wetter ist mir egal. Im Wald fühlt es sich meistens gar nicht mehr so schlimm an und mit 12 Grad ist es ausgesprochen mild.

Ich wünsche Euch einen schönen Start ins Wochenende – macht Dinge die Euch Spaß machen und lasst Euch einfach nicht ärgern….

 

Was treibt uns an?

Warum entscheiden wir uns für oder gegen einen Job, eine Karriere?

Ich habe heute mit einer ehemaligen Kollegin telefoniert…sie ist Abteilungsleiterin und zusammen mit den Anderen die dort etwas zu sagen haben, ist sie eine Getriebene. Aber Spaß macht es ihr nicht und zufrieden ist sie auch seit Jahren nicht mehr..und die Freizeit? Naja….ist eben knapp…der Beruf nimmt viel Raum ein.

Diese Leiterin in einer Verwaltungseinheit, dann der Leiter einer technischen Abteilung, dann der Leiter einer Produktionseinheit…dann noch ein anderer Leiter einer anderen technischen Einheit…und meine bisherige Chefin in der Verwaltung…dann der Teamleiter Controlling und zu guter Letzt auch ich als Teamleiter…wir alle stecken oder steckten fest in einem Korsett aus Pflichterfüllung und Hamsterrad. Immer weiter…immer schneller….immer mehr…

Mein ganzes Leben ist geprägt von ausgeprägtem Pflichtgefühl und Disziplin, in dem Bewusstsein erfolgreich sein zu müssen…DAS hab ich als Kind eingebläut bekommen…Ich muss besser sein… immer und überall…es gab nur den Wettkampfmodus. Liebevolle Zuwendung gab es nur, wenn man seine Leistung gebracht hat, seine Aufgaben erfüllt hat. Ich brachte bessere Leistungen, also wurde ich mehr geliebt….brachte ich diese Leistung nicht ständig…war ich eine Enttäuschung und bekam es zu spüren.

Irgendwie zieht sich das mit dem Pflichtbewusstsein durch mein ganzes Leben. Ich weiß bis heute nicht ob mein Ehrgeiz anerzogen ist oder meinem Naturell entspricht…

Bis vor ein paar Monaten gehörte ich jedenfalls auch zu den Getriebenen, immer FÜR die Firma, immer das Beste geben…immer hart an der Leistungsgrenze und darüber hinaus…und es hat mir jahrelang auch richtig Spaß gemacht…irgendwie hab ich es nicht gemerkt – das Hamsterrad.

Ja klar – immer wieder hab ich schon wahr genommen, das kann doch nicht sein, jeder kennt mich nur unter Zeitdruck…im Laufschritt…immer im Stress. Ich hab mich manchmal über meine ständig gleichen Aussprüche über den Stress lustig gemacht…aber es nie als Bedrohung wahr genommen.

Das hat sich dann in 2017 rapide geändert und mit fast 51 Jahren (davon bereits 33 Jahre im Berufsleben) hab ich das Hamsterrad im letzten Jahr angehalten und bin ausgestiegen.

Für die Anderen dreht es sich allerdings weiter…und irritiert nehme ich zur Kenntnis, das ich schockiert bin, wie die Anderen sich zerreiben und es herunterspielen…für sich selber immer wieder Argumente finden, das es doch eigentlich gar nicht so schlimm ist.

Warum tun wir uns das an? Was treibt uns dazu immer weiter zu machen: Gewohnheit?, Sicherheit in dem Wissen gebraucht zu werden? Anerkennung? – neee die gibt es in der Regel nicht. Privilegien? Geld? ja – das ist schon wichtig…wer verzichtet gerade in der heutigen Zeit schon gerne auf Erreichtes.

Fakt ist: es war bisher meine beste Entscheidung mein Leben auf neue Füße zu stellen… so entspannt und friedvoll ist mein Leben geworden…das merke ich immer wieder wenn ich mich mit den ehemaligen Kollegen austausche… Ich bin bei mir selbst angekommen.

Eigentlich war es für mich immer die Befriedigung meine Arbeit bestmöglich zu machen. Für Probleme Lösungen zu finden und umzusetzen…so zu arbeiten, das alles reibungslos läuft.

Meine ehemalige Chefin hat mir heute geschrieben der Jahresabschluss sei ohne uns Beide „katastrophal“ gelaufen. Ja – das hab ich mir gedacht…wäre es nur einigermaßen gut gelaufen, hätten sie meinen Nachfolger ja nicht entlassen.

Kollegen – ein Minenfeld

Seit Anfang des Jahres habe ich ja mehr und mehr meine Pausenzeiten so genommen, das es für mich gut ist. Ich renne dem Tross nicht hinterher…und das bekommt mir sehr gut.

Natürlich hab ich Antennen dafür, das es nicht Jedem gefällt…aber das kann ich locker ignorieren…Wenn Jemand mit mir plaudert, dann plaudere ich mit. Manchmal fang ich auch eine Plauderei an…aber wenn dann nichts zurück kommt, dann ist das so,es stört mich nicht....ich nehme es zur Kenntnis und bei einer anderen Gelegenheit plaudere ich wieder mit…entweder es geht …oder eben nicht.

Aber ich registriere sehr wohl, das mit meiner gestiegenen Sicherheit in den Tagesabläufen und meinem manchmal ungefragten Einmischen bei Fachproblemen, eine direkte Kollegin immer stiller in meine Richtung wird. Sie teilt mir nicht mit, wenn sie für längere Zeit in ein Meeting geht oder wenn sie einen Tag frei nimmt oder das sie wegen ihres Geburtstags etwas gebacken hat und es im Nebenbüro steht…Wenn ich sie etwas frage, gibt sie freundlich  Antwort…aber von ihr kommt gar nichts…sie wirkt in der Kommunikation zu mir sehr befangen… Dabei haben wir uns schön öfter mal locker und gut unterhalten…aber das ist schon 1- 1,5 Monate her.

…und vor ein paar Tagen hat sie ziemlich unwirsch reagiert, als es um einen fachlichen Fehler ging. Dabei hab ich nur gefragt aufgrund welcher Regel sie das so macht und hab nach ihrer Antwort ganz ruhig erläutert, wie es richtig ist (natürlich unterstützt mit einem schriftlichen Nachweis – ohne glaubt mir ja eh keiner).

Sie ist Anfang 30 …. und sie braucht vor mir überhaupt keine Angst zu haben…sie ist bei uns die gehypte Nr. 1, von allen geliebt und verehrt  und ihr Ansehen ist extrem groß in unserer Abteilung. Ich will ihr weder das Wasser abgraben, noch sie Vorführen, mir geht es immer nur um die Sache….aber irgendwie scheint sie sich von mir bedroht zu fühlen.

Heute dann kam der Brite und anstatt die Kollegin zu fragen, bat er mich um Erläuterung einer bilanziellen Frage, die ich ihm auch zügig und ruhig  gegeben habe.   Darauf hin hat sie heute überhaupt nicht mehr mit mir gesprochen..

Wenn sich das nicht bald normalisiert, werde Ich  wohl bald mal das Gespräch mit ihr suchen…

 

 

 

 

…und fort ist er

…so jetzt ist es offiziell, meinem Nachfolger im alten Job wurde kurz vor Ende der Probezeit gekündigt.  Das war ja bereits abzusehen…

Interessant ist jedoch, dass er überhaupt nicht damit gerechnet hat. Er war wohl komplett überrumpelt als ihm die Entscheidung mitgeteilt wurde. Er kann auch gar nicht verstehen warum.

Das macht mich sprachlos. Da läuft doch bei ihm etwas schief. Ihm fehlt scheinbar die Fähigkeit der Selbstreflexion. All die Gespräch mit dem Team  über seine  mangelnde Führung und  mangelnde Kommunikation hat er gar nicht realisiert…auch nicht das seine geleisteten Arbeitszeiten nicht im Einklang mit seiner Position stehen. Auch hat er nicht realisiert, das sein Chef und andere Kollegen, lieber zu seinen Mitarbeitern gehen um Sachverhalte zu klären…anstatt zu ihm… all das hat er nicht richtig einordnen können, das evtl. etwas nicht so gut läuft.

Schade…schade um die Zeit die ich aufgewendet habe, um ihn einzuarbeiten. Schade um die Zeit, die das Team versucht hat mit ihm zurecht zukommen….1/2 Jahr verschenkt.

Um aber mal eine Lanze für ihn zu brechen: dumm ist er ja nicht und als Mitarbeiter in meinem Team wäre er eine echte Bereicherung gewesen…aber als Teamleiter hat er gedacht er braucht sich von Niemandem etwas sagen zu lassen…und schon gar nicht von seinen Mitarbeitern, obwohl die die spezifischen Prozesse viel besser kennen.  Es war dumm von ihm, nicht die Hilfe seines Teams  anzunehmen….So war der Job eindeutig eine Nummer zu groß für ihn.

Menschlich tut er mir leid…aber so ist das Leben…man sollte sich eben nie zu sicher sein.

Ich selber habe noch 2 Monate Probezeit vor mir…und obwohl ich schon für einige zukünftige Projekte eingeplant wurde,  weiß ich  – richtig sicher sein kann ich mir erst, wenn ich das Probezeitendgespräch hinter mir habe oder die Probezeit ohne Kündigung abgelaufen ist.