Endlich wieder auf dem Balkon

Bisher gab es noch nicht so viele Gelegenheiten auf meinem Balkon zu sitzen….zu nass, zu windig, zu kalt….aber die paar Male die ich es mir hier gemütlich gemacht habe, endeten immer sehr schnell…denn kaum war ich draußen…waren es auch auf einmal meine Nachbarn. Die sehe ich zwar nicht, weil mein Balkon recht gut von den anderen abgeschirmt ist- aber ich kann sie hören.

Ist das nun Zufall, das andere immer im gleichen Moment auf Balkon oder Terrasse stürmen wie ich oder handeln wir alle auf ein geheimes Signal hin (hahahaha so wie ferngesteuert)….oder hören meine Nachbarn, das ich auf den Balkon gehe und denken sich: ohh gute Idee – das mache ich auch?

Heute habe ich mich extra leise raus geschlichen….es ist schönes Wetter, die Vögel zwitschern in den immer noch vorhandenen Büschen und Bäumen vor dem Balkon. Und nach 2 Minuten waren nebenan auch die Nachbarn – allerdings nach 3 Minuten waren die auch wieder weg, während ich hier mit Jacke, Schal und Kaffee sitze und eine Decke parat habe.., so lässt es ich gut aushalten. Der Wind weht durch die Büsche, zieht aber an meinem Balkon vorbei.

Übrigens sind das jetzt die LETZTEN Bäume und Büsche, die immer noch nicht gefällt wurden, während auf der restlichen Bahnstrecke km hoch und runter – ALLES, aber wirklich auch ALLES ratzekahl für den Ausbau zurück gestutzt wurde. Warum ausgerechnet unsere Wohnanlage bisher verschont blieb – keine Ahnung….aber schön finde ich das natürlich – sehr schön…. und die Vormittagssonne ist noch auf der anderen Seite des Hauses…so das mein Balkon noch geschützt im Schatten liegt.

Letzte Woche hatte ich den Balkon sauber gemacht und viele der vorhandenen Pflanzen umgetopft….es hat sich im letzten Jahr gelohnt, nicht auf gängige Einjährige Blumen zu setzen, sondern auf mehrjährige Pflanzen die zwar nicht so überschwänglich blühen, aber mir ihrer Blätterpracht im Laufe des Jahres eine schöne grüne Oase bilden. Nur das mit den Blutbuchen hat nicht funktioniert…die sind nicht angegangen – schade.

Ich hab schon ein paar weitere Pflanzen ins Auge gefasst…aber erst einmal bin ich sehr zufrieden mit dem aktuellen Stand – vor allem durch die noch vorhandenen Bäume im Hintergrund.

Ach ja – letztes Wochenende hab ich auch mal wieder Fenster geputzt, erst einmal das Arbeitszimmer mit seinen Erker-Fenstern. Das ist ja jedes Mal eine Herausforderung…denn die schmalen Seitenfenster lassen sich nicht öffnen, sondern nur das große Mittelfenster…ich brauche definitiv einen längeren Fenster-Wischer oder es bleibt eine Form der Akrobatik. Aber jetzt stahlt das Zimmer wieder mit sauberen Fenstern und neu angebrachtem Sichtschutz. Immerhin verbringe ich viel Zeit in meinem Homeoffice und es so gemütlich, wie ich es gerne habe – gemütlich aber ohne Schnickschnack mit klaren Linien und Bereichen.

Und um den Frühling gleich perfekt zu machen, hatte ich Montag auch noch den Termin zum halbjährlichen Reifenwechsel. Sooo jetzt fahre ich wieder mit Sommerreifen. Der Wechsel musste jetzt aber auch zügig passieren…denn die vorderen Winterreifen waren komplett abgefahren…schon im Herbst hatten die mich beim Wechsel auf die fast abgefahrenen Reifen aufmerksam gemacht….also spätestens nach dem Winter müssen Neue her und bei der letzten Fahrt nach Flensburg fühlte ich mich auf der nassen Fahrbahn beim Spurwechsel auch nicht mehr sicher.

Meine Schwester hat mich schon gefragt, was ich mir zum Geburtstag wünsche, da ich schon mal im voraus ganz dezent darauf hingewiesen haben, das ich keine weiteren Orchideen haben möchte. Ich bin kein Orchideen-Fan, bekomme aber ständig welche geschenkt…die blühen auch immer wieder…und das sieht schön aus. Aber noch mehr möchte ich einfach nicht. Stattdessen hab ich ihr ein paar Vorschläge gemacht, was ich gerne für den Balkon hätte. einen kleinen Olivenstrauch oder einen weiteren Bambus- oder Ginsterstrauch. Alles war geeignet ist mir einen Sichtschutz blühen zu lassen.

Strompreis-Roulette

Bisher gehörte ich zu den Glücklichen, die sich über hohe Stromkosten keine Gedanken machen musste…denn ich hatte eine „Strompreis-Garantie“ für 2 Jahre, die jetzt demnächst erst ausläuft. Für das komplette Jahre 2022, mit den extrem gestiegenen Stromkosten, brauchte ich mir also keine Sorgen zu machen.

Jetzt hat mir mein Stromanbieter, eines der Unternehmen das bereits wegen sehr hoher neuen Strompreise unangenehm aufgefallen ist, einen Anschluß-Vertrag angeboten. Aber zu was für Preisen.

Bisher hab ich es nur von Anderen oder aus den Nachrichten gehört, das es tatsächlich immer noch Stromanbieter gibt, die neue Verträge mit über 0,50 EUR pro kWh anbieten und das bei sinkenden Strompreisen am Markt. Da ich mich ja aus beruflichen Gründen jeden Monat über die aktuellen Strompreise für Erneuerbare Energien erkundigen muss, hab ich auch immer einen Blick auf die Spotmarkt-Preise…und die sind aktuell so niedrig wie das ganze letzte Jahr nicht, bin ich ehrlicherweise schockiert über das mir vorliegende Angebot.

Ja klar zu der Markprämie oder den Sportmarktpreisen kommen noch die ganzen Zuschläge hinzu, bis der endgültige Preis pro kWh dann für den Kunden feststeht. Trotzdem ist es modernes Raumrittertum…denn ohne Strom wollen wir ja alle nicht leben – also ist es nichts auf das man so ohne weiteres verzichten kann.

Mein Stromanbieter offeriert mir ab Juni 2023 nun einen Bruttoarbeitspreis von: 0,5709 €/kWh anstatt der bisherigen 0,3051 €/kWh, zusätzlich wurde der Grundpreis angehoben. Das ist eine Preissteigerung des Arbeitspreises von mehr als 87%.

Ich hab mich also auf die Suche nach einem anderen Stromanbieter gemacht und bin über eines der Stromvergleichsportale gegangen, denn auch die örtlichen Stadtwerke hatten keinen vernünftigen Preis anzubieten. Als ich mich dann endlich für einen anderen großen Anbieter entschieden hatte, hab ich den Wechsel-Service beauftragt und innerhalb von nur ein paar Minuten kam eine sehr interessante Rückmeldung- auch über den Wechselservice:

Mein bisheriger Stromanbieter würde mich gerne behalten und hat mir ein neues Angebot gemacht, welches nur leicht über dem anderen Stromanbieter lag, damit würde sich der Arbeitspreis von bisher 0,3051 €/kWh nur noch auf 0,3772 €/kWh erhöhen und auch der Arbeitspreis läge nicht mehr ganz so hoch. Damit liegt die Preiserhöhung nur noch bei knappen 24%.

AHA – sehr interessant. Da sich das alles spät am Abend abspielte, also außerhalb normaler Bürozeiten, denke ich mir, das mein Stromanbieter für genau so einen Fall tatsächlich ein automatisch generiertes Gegenangebot schon vorausgeplant hatte.

Mit anderen Worten hier lohnt es sich tatsächlich nicht einfach stillschweigend den neuen Preis hinzunehmen, sondern tatsächlich aktiv zu werden und sich nach günstigeren Tarifen umzuschauen…ich hab mich jetzt dafür entschieden bei meinem alten Anbieter zu bleiben, aber eben zu den besseren Konditionen mit einer Preisgarantie von einem Jahr. Damit kann ich gut leben.

Das ist schon ganz schön dreist, denn immerhin zahlt der Staat (und damit wir Steuerzahler) die Strompreisbremse für Arbeitspreise über 0,4000 €/kWH (für 80% des Vorjahresverbrauchs). Mit anderen Worten bei Preisen über den 40Cent verdienen die Stromanbieter von uns Bürgern zusätzlich und das obwohl es nicht an den Marktwerten liegt, denn die sind ja wieder massiv gesunken…wenn auch noch nicht so niedrig, wie vor der Energiekrise.

Der Staat will zwar die „Erlösabschöpfung“, aber ich sehe ja, wie die berechnet wird – da bleibt immer noch genügend Gewinn bei den Stromanbietern hängen. Den richtigen Gewinn machen so auch nicht die Erzeuger von Strom, obwohl es denen auch besser geht als zuvor (die sind ja an die offiziellen Marktwerte gebunden zu denen sie ihren Strom an die Direktvermarkter verkaufen) sondern den richtigen Reibach machen die großen Energieunternehmen, die den Strom an die Endverbraucher verkaufen.

Und obwohl ich kein Freund dieser Vergleichsprotale bin, muss ich in diesem Fall sagen, hat es sich für mich in diesem Fall doch gelohnt.

So dies und das – normales Leben eben

So dies und das – normales Leben eben

Es passte gerade nicht wirklich, das mit dem Schreiben…dabei schreibe ich gerne und lasse meinen Gedanken oft freien Lauf oder erzähle gerne von meinem Tag.

Schreiben bedeutet für mich auch immer, etwas zu Verarbeiten und mir meines Lebens sehr bewusst zu sein….und trotzdem passte es in der letzten Zeit nicht so wirklich. Dabei hab ich schöne kleine Ausflüge gemacht, mich mit Schwester+Schwager getroffen und geniesse auch meine Walkingrunden, vor allem bei den schönen Sonnenauf- und Untergängen, denn das ist meine liebste Zeit…oder wie wie so oft in dieser Woche, auch erst knapp nach Sonnenuntergang, wenn der Himmel wunderbare Welten schafft, manchmal wirkt es so surreal.

Ich unterhalte mich viel mit Kollegen und Nachbarn. Wenn ich im Büro bin, gehe ich auch mittags mit raus zum Essen und finde es herrlich, arbeite andererseits oft und intensiv im Homeoffice, um alles immer noch rechtzeitig fertig zu bekommen ohne das ich gestört werde, was im Moment gar nicht so leicht ist…lerne weiterhin Dänisch, kümmere mich um meine Wohnung und um die Bepflanzung des Balkons und um alles was sonst noch passiert…normales Leben eben.

Direkt nach Feierabend bin ich dann erst einmal ziemlich müde…und es dauert eine Weile bis ich mich zu etwas Aufraffen kann. Vielleicht ist das jetzt die Frühjahrsmüdigkeit, nach dem Ende des Winterschlafs und dem Überwinden der Müdigkeit durch die neuen Medikamente…wenn ich dieses Nachmittagstief dann überwunden habe, dann ist auch alles okay…aber an manchen Tagen fällt es mir schon sehr schwer und die Couch-Anziehungskraft ist gerade sehr groß.

Ich musste mich beruflich und privat immer wieder mit den Tücken der Technik auseinander setzen und mit unverschämten Preisen der Stromanbieter.

Beruflich wird der Ton einsilbiger und an manchen Stellen rauer….aber damit hab ich seit dem Dezember-Meeting in DK schon gerechnet…aber ich muss mich erst wieder an so etwas gewöhnen. Man sagt ja: „In einem Krieg ist das erste Opfer die Wahrheit“, Im Job kann man es nennen: „Bei einem erfolgreichen Firmenaufstieg zum Konzern, ist das erste Opfer die Freundlichkeit“. Der Ton wird rauer, Mails werden schärfer formuliert, auf Antworten muss man länger warten, die kleinen Gesten der Freundlichkeit werden weniger und jeder ist jetzt mehr mit sich selbst beschäftigt.

Genau das konnte ich den den letzten 3 Jahren Stück für Stück beobachten. Das ist jetzt noch nicht dramatisch, das kenne ich auch noch viel ausgeprägter….aber es hat sich doch schon jetzt gravierend verändert. Der Charme der aufstrebenden kleinen Firmengruppe hat sich verzogen..

Und eine der gravierendsten Veränderungen: es gibt jetzt überall so viele neue Kollegen, die man nicht mehr kennt und kaum noch zuordnen kann. Jetzt rächt sich die dänische Methode, das man die Kollegen, auch in Mails, fast immer nur mit dem 1.Vornamen benennt…bei so vielen Mitarbeitern ist es aber natürlich, das es inzwischen 2 – 5 verschiedene Kollegen mit den gleichen Vornamen gibt….das kann dann schon mal zu „lustigen“ Verwechslungen kommen. Bei der Frage „Wer kümmert sich um das Thema xy“ kann die Antwort z.B. „wende Dich an Rikke“ zu einem echten Problem führen….und es dauert auf diese Weise lange bis man den richtigen Ansprechpartner gefunden hat…denn das ist ein Vorname der in DK und damit auch in unserer immer größer werdenden Zentrale, öfter vorkommt. Also hilft nur Nachfragen und ausprobieren.

Eine liebe Kollegin hat gerade massive Beziehungsprobleme mit ihrem Mann und auch noch, seit einigen Wochen, körperliche Einschränkungen durch einen Unfall….das Genesen dauert ihr zu lang, das kann ich gut verstehen…..das Ganz hat mich emotional sehr mitgenommen, ist sie doch sonst ein fröhlicher, positiver und liebenswerter Mensch. Sie will über das alles noch nicht sprechen…und ich hab ihr angeboten, das sie bei Bedarf gerne auf mich zurück greifen kann.

Und so vermisse ich gerade mal wieder die unbeschwerte Leichtigkeit, die ich sonst so gerne in meinem Leben habe….aber das ist jammern auf ganz hohem Niveau…denn mir geht es soweit ja gut und ich bin froh und dankbar für mein relativ sorgloses Leben und freue mich über den Frühling und das Leben im Allgemeinen..

Endlich – wieder Brot schmecken

Endlich hat sich mein Geschmackssinn soweit von „Corona“ erholt, das ich auch Brot wieder vernünftig schmecken kann.

So hab ich Anfang der Oster-Woche endlich mal wieder ein reines Sauerteigbrot aus Roggen-Vollkornmehl gebacken..hmmm das war zwar lecker – aber etwas zu kompakt.

Und Sonntag früh gab es dann ein Roggen-Mischbrot (50% Roggen-Vollkornmehl / 50% Weizenmehl) mit Sauerteig…der Teig hatte fast 36 Stunden Zeit zum gehen und das ist jetzt genau richtig geworden: außen schön rösch und die Krume innen nicht zu fest…ein perfektes „Graubrot“

Es lässt sich gut in Scheiben schneiden, duftet herrlich und schmeckt mir einfach nur mit etwas Butter:

Kleine Veränderungen – ich bin sehr zufrieden

Kleine Veränderungen – ich bin sehr zufrieden

Mein Leben pendelt sich so langsam wieder ein…Normalität kehrt ein…eine neue Art Normalität und damit meine ich nicht nur die Tabletten, die jetzt regelmäßig Morgens und Abends zu meinem Leben gehören, sondern auch so kleine Veränderungen….

  • Kaffee gibt es erst morgens 2 Stunden nach dem Aufstehen…dazu wird bei der Einnahme des Beta-Blockers geraten, weil die zeitlich nahe Einnahme von Beta-Blockern und Kaffee die Wirkung der Tablette reduziert. Jaaa das fällt mir schwer, aber andererseits darf ich eben auch weiterhin Kaffee trinken
  • Den Kaffee brühe ich aber mit etwas weniger Kaffee-Pulver auf, so kann ich bei der gleichen Menge bleiben…und ich muss sagen, der erste Kaffee (nach den 2 Stunden) ist immer noch mein Highlight am Morgen. Vorher gibt es eben nur einen Früchtetee.
  • Ich musste mir jetzt so einen Tabletten-Butler zulegen, um die Tabletten für morgens und für abends unterscheiden zu können…denn leider zieht der alte Witz (tausche 1 gelbe Tablette gegen 2 Rote) nicht mehr…sind alle weiß und länglich und damit nur schwer zu unterscheiden. Jetzt hab ich so einen Wochenvorrat, mit mehreren Fächern pro Tag….und ich hab jetzt, wie meine Oma früher, ein kleines Pillendöschen in der Handtasche…für den Fall, das ich mal vergesse die Tabletten zuhause zu nehmen, dann hab ich unterwegs eine „Reserve“ dabei.
  • Ich hab jetzt immer auch einige Fingerkuppen- und andere Pflaster in der Tasche (auch ein Rat vom Arzt), für kleinere Verletzungen, da durch den Blutverdünner es auch bei kleinen Schnitt-oder Schürfwunden mehr und länger bluten kann
  • Ansonsten gibt es jetzt nur noch 2-3x in der Woche Fleisch und dann möglichst Hähnchen- oder Putenfleisch. Ansonsten brauche ich aktuell an meiner Ernährung nichts weiter zu verändern…ich esse ja eh viel Gemüse….hier mit etwas Hähnchenfleisch Curry mit Kokosmilch, dazu gab es Reis

Alkohol gibt es nur noch zu besonderen Anlässen…aber den hab ich ja eh seit Mitte Dezember gestrichen, bzw. durch alkoholfreie Varianten ersetzt.

Und na klar laufe ich fast täglich meine Walking-Runden…heute Morgen ging es schon vor dem Homeoffice ins Feld und das war bei knappen 2 Grad so ein schöner Sonnenaufgang….herrlich

Sonnenschein – so trügerisch

Während ich gerade eben fast meditativ einen Weißkohlkopf in feine Streifen schnitt (es gibt für heute Abend Schmorkraut mit asiatischem Einschlag)… fiel mir wieder ein, das ich noch gar nichts vom letzten Wochenende geschrieben habe.

Letzten Sonntag war wieder einmal die Umstellung auf Sommerzeit…ich hoffe immer noch, das die irgendwann einmal gestoppt wird…aber bis dahin muss ich mich eben damit abfinden.

Nun gut, durch die vielen Tabletten stellt sich bei mir gerade sowieso einiges im Körper um. Der Beta-Blocker hat es doch tatsäclich geschafft meinen Ruhepuls von aktuell durchschnittlich 74 auf 64 Schläge pro Minute zu verlangsamen, jeden Tag wurde es immer 1-2 Schläge weniger…na hoffentlich pendelt der sich jetzt langsam ein…sonst falle ich bald in einen Winterschlaf.

Aber ich glaube alles zusammen wirkt schon ziemlich gut – ich bin viel ruhiger geworden, fühle mich aber trotzdem noch lebendig und auch als ich selbst als mit Freude und Ausgelassenheit (ganz anders war das, als ich damals die Anti-Babypille nahm, die hat mich tatsächlich emotional gedämpft…das war gruselig).

Ich hab es trotz der fehlenden 1 Stunde in der Nacht geschafft relativ früh aufzustehen und mich mit meinen Dänisch-Lektionen zu beschäftigen. Die Sonne strahlte verlockend draußen, aber das Thermometer und die sich bewegenden Bäume entlarvten den Blauen Himmel…es war trotzdem windig und kalt…sah aber fast nach Sommer aus.

Ich bin erst am Nachmittag in die Holmer Sandberge gefahren…und zu dieser Zeit gehen die Menschen meist schon wieder nach Hause…so das es schön ruhig und entspannend war durch diese herrliche Landschaft zu laufen:

Dabei ist der Begriff „Berge“ eher täuschend…es handelt sich um eine leicht hügelige Heidelandaschaft mit viel Sand …hahahaha aber hier im flachen Norden wird jeder Hügel zum Berg, weil er eben höher ist, als der Rest.

Ich mag diese Landschaft und die abgeschiedene Ruhe zu jeder Jahreszeit…aber seitdem ich nicht mehr direkt in Pinneberg wohne, sind das jedes mal fast 1/2 Stunde Fahrzeit mit dem Auto…aber sie lohnt sich.

Sorry für diese blöde Einblendung auf den Fotos…hab gerade erst entdeckt, das es jetzt auf jedem neuen Foto auftaucht…bei den nächsten passiert mir das nicht mehr…hab es tatsächlich selber gefunden und wieder deaktiviert :-

Auf jeden Fall war es eine herrliche kleine Wanderung von kanppen 6km…und damit ein schöner Abschluß für eine aufregende Woche.

Schwimmbad – warten und ausweichen

Es ist immer noch stürmisch, nass und kalt und so wirklich wollen, außer ein paar kurzen Momenten, keine Frühlingsgefühle aufkommen….ich ziehe immer noch meine Winterjacke an und bei meiner Walkingrunde gestern Abend, hab ich neben der Mütze auch die Kapuze meiner Sweatjacke und die Kapuze meiner Winterjacke drüber gezogen….der Wind blies heftig-böig über die Felder…brrrrrrr

Relativ spontan hatte ich gestern Mittag meine Tasche fürs Schwimmbad gepackt. Ich will schon seit ein paar Wochen endlich mal wieder schwimmen gehen, hatte aber immer noch die Befürchtung, das das Wasser jetzt zu kalt ist und die Duschen nicht heiß. Aber wenn ich nicht endlich mal hinfahre, werde ich es nie herausfinden.

Ich hatte bewusst den Mittag ausgewählt, in der Hoffnung, das dann die meisten Menschen eher beim Mittagessen sitzen, anstatt im Wasser zu planschen….der Parkplatz war voll…na das kann ja heiter werden.

In den Umkeide-Räumen für Frauen war dann ein lautes herumgewusele von ca. 15 Mädchen zwischen ca.14-18 Jahre…alle waren aufgedreht und laut und es hallte in dem Raum und mir klingelten die Ohren….ohhhhhje….in den Duschen dann das Gleiche und ich musste warten…die wollten und wollten einfach nicht fertig werden mit dem Duschen…ohhh Leute…das ist doch kein Cafe…ich hab mich dann immer unter die Dusche gestellt, die mal für eine Weile unbenutzt blieb, weil das entsprechende Mädel erst einmal mit einer anderen Plaudern musste…hatte es ihnen auch gesagt, aber sie verstanden kein Deutsch und scheinbar auch kein Englisch…egal…ich hab mich ja nur kurz geduscht: nass machen, einseifen, abbrausen…fertig und raus war ich. Es war ein osteuropäischer Akzent…den ich im gesamten Bad noch öfter gehört habe….vermutlich ein Ausflug für Flüchtlinge…aber das ist reine Spekulation…mich stört Lautstärke immer – egal in welcher Sprache.

Dann endlich hinein in das kalte Sportbecken. Es war schon immer kalt und ich hätte nicht zu sagen vermocht ob es nun ein Grad kälter war, als vor der Energiekrise…es war auf jeden Fall wie immer: ziemlich kalt. Da hilft bei mir nur schnell die Schwimmbrille aufziehen und mit dem Bahnen-Schwimmen zu beginnen.

Das war jedoch gar nicht so einfach…Ein Teil war abgesperrt, damit Kinder schwimmen lernen konnten…das ist wirklich super und ich meine es so….aber das, was dann noch vom Becken übrig blieb, mussten sich die Schwimmer mit dem Einer-Sprungbrett und teilweise mit dem 3-Meter Sprungturm teilen, der immer mal wieder freigegeben wurde.

In den ersten 10 Minuten war ich mehr mit ausweichen, als Schwimmen beschäftigt…aber dann sind die meisten Kids in den anderen Teil des Bades gegangen und ich konnte endlich ruhig und bewusst meine Bahnen ziehen….Einatmen, Kopf-unter-Wasser, ausatmen mit Schwimmzug, auftauchen, einatmen….40 Bahnen sind „Pflicht“, also 1 km….und es lief jetzt einfach gut…diese Bewegung tat einfach gut.

Auch mit dem Atmen klappte es soweit…allerdings hab ich es nicht geschafft, den Atem auf 2 oder gar 3 Schwimmzüge zu strecken…aber das hätte mich auch eher gewundert, war ich doch das letzte Mal im Herbst schwimmen. So war Ich mit meinen 1,3 km am Ende sehr zufrieden. Wie immer habe ich mir vorgenommen jetzt öfter mal wieder schwimmen zu gehen…immerhin hab ich noch 16x Eintritt auf meiner „Dauerkarte“.

Ich hatte gelesen das in diesem Sommer das Freibad für Quickborn wieder öffnet (im letzten Jahr mussten die schließen, weil es nicht genügend Personal für die Badeaufsicht gab)…aber der Eintritt soll auf 6,80 EUR erhöht werden…. und auch in der Badebucht kostet ein Besuch 6,50 EUR für 1,5 Stunden….Da wird Schwimmen ja echt zum Luxus.

Alter Kontakt – mit ungutem Gefühl

Alter Kontakt – mit ungutem Gefühl

Durch die vielen Jahre an unterschiedlichen Orten in 3 Bundesländern, habe ich immer wieder einiges an Vergangenheit hinter mir gelassen. Nichts Schlimmes – normales Leben eben…aber doch sehr unterschiedliche Leben.

Dadurch sind viele Freundschaften und Bekanntschaften auf der Strecke geblieben. Nicht immer ging das nur von meiner Seite aus, obwohl das am naheliegendsten ist und wohl auch oft so war.

Sein eigenes Leben ist eben immer näher und realer, als das der Anderen…und es passiert eben so viel Leben, das man manchen Menschen einfach aus den Augen verliert…oder verlieren lässt. Ich hab ganz bewusst viele alte Kontakte einschlafen lassen und zwischendurch passiert es einfach so, das Kontakte einfach nicht mehr lebendig gehalten werden ohne das man es merkt – ohne besonderen Anlass.

Ich Lebe immer sehr viel und intensiv im Jetzt. Meistens denke ich ohne Groll oder Wehmut zurück…eher mit Dankbarkeit, Freude und auch Stolz. Aber mein Leben – das ist hier und jetzt ….

Umso mehr irritiert es mich dann, wenn ein Kontakt von früher sich wieder bei mir meldet. Während meiner aktiven Tanzjahre (Standard im Turnier-Sport. Latein, Discofox und Salsa nur aus Hobby) hab ich in Hessen viele Menschen und vor allem Männer kennen gelernt. So hatte ich neben meinem festen Tanzpartner auch ein paar Wenige mit denen ich regelmässig zu Tanzparties verabredete, wenn mein eigener Tanzpartner keine Zeit oder Lust hatte…ich hab immer scherzhaft gesagt, das sind meine Ersatztänzer.

Nach mehr als 10 Jahren meldet sich jetzt der „Technik-Lehrer“ auf einmal bei mir per Mail. Angeblich würde er seine Mailkontakte aufräumen und schreibt er hätte über ein Karriere-Portal gesehen, das ich jetzt in Hamburg arbeite und beendet diese Aussage mit einem Fragezeichen…Ich bin irritiert.

Unser letzter Kontakt ist schon sehr lange her…damals hatte ich ihn darüber informiert, das ich mit dem Tanzen komplett aufhöre, wegen meines kaputten Fußes…dann hatten wir noch mal einmal später ein kurzes Update per Mail wie es privat bei ihm (von Freundin getrennt und sein kleines Kind wohnt bei ihm) und mir (mit meinem Freund) so läuft und dann war es das…unser Kontakt bezog sich immer auf das Tanzen…daraus ist eigentlich nie ein belastbare Freundschaft geworden.

Ich hatte jetzt nicht wirklich Lust, dieses „?“ in seiner Mail zu beantworten, diese Neugierde die befriedigen. Ich fühlte mich also abgeschreckt. Er schien zu denken ich würde jetzt lang und breit erklären warum und weshalb ich weg gezogen bin..hab aber nur mit einem „ja“ geantwortet und eine Gegenfrage gestellt…da er nicht gerne Dinge von sich preisgibt, hatte ich die Hoffnung ihn damit stoppen zu können.

Aber dann kam eine Rückmeldung mit vielen Fragen…und ich hab länger überlegt ob ich überhaupt antworte…es dann aber doch getan…und ihn auf seine offensichtliche Neugierde angesprochen…und bin nur wenig auf seine Fragen eingegangen….Ich wohne oberhalb von Hamburg und arbeite öfter im Homeoffice. Das ist jetzt ein paar Tage her und bisher hab ich keine Antwort erhalten…ich hoffe das bleibt jetzt so.

Seit der Trennung von meinem Ex-Freund inHessen und den merkwürdigen Situationen in Pinneberg vor 1,5 Jahren, hab ich echt einen Knax weg, das da Jemand auf einmal vor meiner Wohnung steht, den ich dort gar nicht sehen will. Mich beschleicht dann schnell ein ungutes Gefühl….Paranoia lässt grüßen

Interpretations-Spielraum

oder wenn Bilder nicht die ganze Wahrheit sagen

Seit dem Telefonat mit dem Kardiologen Freitag hab ich mich verständlicherweise unwohl gefühlt…aber er hat es vorsichtig formuliert und so war ich zwar besorgt, aber nicht in Panik.

Das änderte sich erst, als ich dann Montag bei seiner Urlaubsvertretung saß. Man merkte ihr an, sie hatte keinen Bock darauf mich als Patientin für diesen Termin zu übernehmen…also wir haben eindeutig nicht auf derselben Ebene kommuniziert…sie war biestig und überheblich…ich nervös und leicht überdreht. Aber okay – da mussten wir jetzt Beide durch.

Ihre Interpretation des Befundes (denn ich bis dato ja noch nicht einmal richtig kannte) malte mir kein ganz so vorsichtiges Bild…ihre Worte waren drastisch und kalt und klangen absolut und unumstößlich. Danach kam erst die Aufklärung, was bei einer Herzkatheter-Untersuchung passieren kann…aber das hat mich dann schon kaum noch interessiert…Ich war einfach nur erschlagen von ihrer „Diagnose“.

Bis zur Untersuchung Mittwoch fühlte ich mich damit dann echt überfordert. Ja klar, ich hab funktioniert, hab meine Wohnung geputzt und mich auf eine längere Abwesenheit eingestellt….hahaha …. hab alles geregelt, was ich so regeln kann, immer alles mit einem mehr als unguten Gefühl.

Hab meinen Arbeitgeber informiert und den letzten Urlaubstag aufgehoben, um noch ein paar wichtige Dinge zu erledigen, bevor ich für 1-2 Tage (oder länger) ausfalle.

Mittwochmorgen ging es dann früh nach Hamburg in die Klinik….und der Leiter der kardiologischen Praxis, war auch der Arzt der diese Untersuchung bei mir durchführte. Ein sehr ruhiger und netter Arzt..hab mich gut aufgehoben gefühlt und er hat aufgrund der Bilder vom Herz-CT auch mit einer erheblichen Störung des Blutflusses durch die Arterien gerechnet…meinte aber auch – dafür machen wir das ja jetzt mit dem Herz-Katheter, um zu schauen inwieweit die 1. Annahme durch das Herz-CT recht behält. Na das klingt doch ganz anders, als die Ärztin aus seiner Praxi.

Die Untersuchung an sich, war absolut schmerzfrei. Bei Frauen wird es meistens über das Handgelenk gestartet, bei Männern eher über die Leiste. Zuerst gab es einen Zugang mit einer örtlichen Betäubung und dann noch ein Medikament zur Beruhigung…ich hatte um ein „LMAA“-Gefühl gebeten…Antwort des Arztes: genau das kriegen sie.

Wie genau dann der Katheter durch die Arterien bis zur linken Herzkammer geschoben wurde, hab ich echt nicht mitbekommen und auch das Kontrastmittel, welches dann noch gespritzt wurde, hab ich nicht gespürt..der Arzt hat sich ruhig und locker mit mir unterhalten…hat mir erklärt was er da sieht. Und jetzt sah das Bild, was er beschrieb, zwar nicht gut aus, aber auch nicht so hochgradig schlecht, wie das statische Bild aus dem Herz-CT vermuten ließ.

Eine Entwarnung hab ich nicht bekommen…ich habe an allen DREI Arterien Verkalkungen, die den Durchfluss des Blutes behindern und das mehr, als für mein Alter angemessen wäre. Bei Zweien sind die Verengungen jedoch „nur“ über 50% (Stents werden erst bei über 70% gesetzt) und bei der Dritten Arterie gibt es eine Abzweigung, die direkt hinter der Abzweigung zu mehr als 90% verengt ist. Aber da möchte er im Moment nichts machen, weil das eine unglückliche Stelle ist, und wenn diese Verästelung auch nicht mehr mit Blut versorgt werden sollte, können das die anderen Arterien noch ausgleichen.

Ich werde jetzt mit Cholesterin-Senkern, Blutdruck-Senkern und Blutverdünner konventionell behandelt, aber langfristig komme ich um eine OP nicht herum…und das wird dann auch nicht unbedingt mit Stents zu lösen sein…und wenn doch, dann ist es nur eine Zwischenlösung. Aber für den Moment kann ich so weiterleben.

Aber um mich nicht allzu sehr jubeln zu lassen, gibt es noch ein weiteres Problem…allerdings betrifft das die Lunge. Die Untersuchung hat eine Auffälligkeit an einem der oberen Lungenlappen sichtbar gemacht…ich werde also jetzt weiter zum nächsten Facharzt pilgern…

Jetzt mit ein paar Tagen Abstand bin ich sehr zufrieden…ich lebe noch und ich kann auch weiter leben … und ja ich werde irgendwann unter dem Messer liegen – aber eben nicht JETZT.

Jetzt erhole ich mich von der ganzen Aufregung und gewöhne mich an den Gedanken nicht mehr ganz so gesund zu sein, wie ich glaubte. Wie immer bin ich sehr dankbar für mein Leben und den Grad der Gesundheit, den ich nun habe. Es hätte auch schlimmer kommen können .

Husum im lila Blütenmeer

Es wird endlich Frühling …und so traf ich mich an meinem 2.Urlaubstag mit Schwester+Schwager in Husum. Noch bevor das große Krokusblütenfest an diesem Wochenende startete wollten wir lieben einen Tag vorher die Blütenpracht geniessen.

Treffpunkt war, wie immer, am Wasserturm und ich hab sogar noch einen der kostenfreien Parkplätze abbekommen…ich war fast 1/2 Stunde zu früh (was bei meiner Familie im Regelfall schon fast „zu spät“ ist), musste aber auch dringend mal und bin zum Einkaufszentrum gespurtet – hach welch eine Erleichterung…die letzten Male war ich von den Autobahn-Toiletten-Anlagen derart abgeschreckt, das ich dort nicht halten wollte.

..sooo und dann kam auch schon die Nachricht: die Beiden sind auch da…also bin ich im Laufschritt zurück gespurtet.

Es war jetzt 11.30 Uhr und als erstes ging es durch den Park am Wasserturm und durch den Schlosspark Richtung Innenstadt….gut das wir einen Tag vor dem Fest gekommen waren…noch waren die Besucher überschaubar…sehr schön.

In der Sonne war es schon richtig warm….aber sobald diese verschwand war ich froh um Jacke und Schal. Die Atmosphäre im Park und auch in der Stadt war angenehm ruhig (okay – bis auf die auch hier stark vertretenen Krähen)…und sogar irgendwie etwas feierlich…

Zwischen all den lila Krokussen hat sich nur selten mal eine Weiße oder gar Gelbe verirrt.. Aber ab und an findet man sogar ein paar Schneeglöckchen oder gar Märzenbecher, aber die haben es hier schwer wahrgenommen zu werden:

Nach einem ersten Rundgang durch die Parks und die Stadt ging es zum Restaurantschiff „MS Nodertor“…mein Schwager erzählte, das dieses Schiff in den 70ern im Flensburger Hafen lag, dort auch seinen jetzigen Namen bekam und für die damals so beliebten „Butter-Fahrten“ eingesetzt wurde.

Jetzt liegt es gut verankert im alten Hafen von Husum und ist ein gemütliches Restaurant. Die Karte ist überschaubar…was verständlich ist, wenn man die kleine Küche in Mitten des Gastraumes sieht, aber das Essen dort ist richtig lecker.

Mein Schwager liebt Sauerfleisch und war schwer begeistert von den knusprigen Bratkartoffeln…und da wir Mädels uns nicht auf ein Gericht festlegen wollten, haben wir einmal „Labskaus“ und einmal „Schwarzbrot mit Krabben und Spiegeleiern“ bestellt und dann je nach der Hälfte die Teller getauscht. Auch wir waren begeistert – vor allem von dem Labskaus…..soooooo lecker.

Später sind wir dann wieder kreuz und quer durch die Stadt gelaufen und haben den schönen Tag genossen, anschließend gab es noch einen Stopp in einem italienischen Eiscafé – wieder am Hafen -jetzt saßen wir aber draußen und konnten sogar für kurze Zeit in der Sonne die Jacken ausziehen.

Für den abschließenden 2. Rundgang durch den Schloßpark ging es am Nachmittag weiter durch die Straßen Richtung Park, als mich der Anruf vom Kardiologen erreichte…ich hab mich etwas abgesondert und ca. 3-4 Minuten mit dem Arzt geredet….Danach war unsere Stimmung zwar nicht mehr ganz so locker…meine Schwester musste weinen und wollte mich sofort in den Arm nehmen.

Aber ich brauchte noch ein paar Minuten, um das Gehörte zu verdauen. Ich bin nicht der Typ Mensch, der sofort Nähe braucht wenn etwas passiert, sondern ich brauche körperlichen Abstand und möchte eine Weile in Ruhe gelassen werden….hab aber inzwischen gelernt, das es für meine Familie wichtig ist Nähe zu bekommen, bzw. zu geben…also hab ich es dann nach ein paar Minuten (sie hat wirklich vorher gefragt, ob sie mich jetzt umarmen darf – dafür bin ich ihr dankbar ) auch zugelassen.

Das war also eher Trost für sie, als für mich Aber das ist okay.. Immerhin weiß sie aus der eigenen Erfahrung der letzten 2 Monate wohin so eine Herzkatheter-Untersuchung am Ende führen kann. Wäre ich allein zuhause gewesen, hätte ich es den Beiden wahrscheinlich erst 1-2 Tage später erzählt.

Trotz des Anrufs und der Änderung meiner restlichen Urlaubstage war es ein schöner Tag…der Frühling ist endlich da.