Kaffee im Disneyland?

Seid Ihr in München schon mal beim Dallmayr gewesen? Diesem großen  Kaffeehaus aus der Werbung….

Die unterste Etage ist vollgestopft mit top gehaltener historischer Ladenausstattung  in anmutigen kleinen Bogenhallen die sich aneinander reihen und allen möglichen edlen und auch teuren Delikatessen… und noch mehr Touristen.

Aber so einige Sachen sind  wirklich lecker und trotzdem noch erschwinglich. Aber in dem Cafè im 1. Stock waren wir noch nie. Zum Abschied wollten wir das jetzt endlich einmal nachholen.

Hat man erst einmal den 1. Stock erreicht (beim letzten Mal hat uns eine Absperrkette informiert das oben eine „geschlossene Gesellschaft“  gastiert)…dann wird man als nächstes von einer Absperrkette aufgehalten, die aussagt, das man alleine keinen Schritt hineinsetzen sollte, sondern von einem  ….sagen wir mal Concierge zu einem Platz gleitet wird, sobald denn einer frei werden sollte.

Es ging recht zügig mit dem Warten und schon bald saßen wir im Cafè…direkt gegenüber den noch im Eingang wartenden Menschen….Hier war alles bunt gemischt.

Touristen der normalen Art  erkennt man i.d.R. an Ihrer legeren Kleidung und  den obligatorischen Rucksäcken, Tüten diverser Bekleidungsläden im unteren bis mittleren Preissegment und an den vielen unterschiedlichen Sprachen …Einheimische oder zumindest dort Lebende dagegen erkennt man öfter mal an einem anderen Kleidungsstil, der gelassenen Art sich zum Tisch geleiten zu lassen und den oftmals großen ausladenden  Tüten genau dieses Kaffeehauses.

…und schon da wurde uns bewusst, hier zu sitzen hat nichts…aber auch gar nichts mit einem entspannten Kaffeehaus-Besuch zu tun, in dem das Trinken eines Kaffees und einer netten Unterhaltung mit seiner Begleitung im Vordergrund steht, sondern es geht um das Sitzen in einem Kaffeehaus um genau da zu sitzen und um sagen zu können, wir waren hier.

Entschuldigt diese etwas umständliche Formulierung….aber ich fand es halbwegs grotesk….es war wie im Taubenschlag….ein ständiges Kommen und Gehen…eine Stammkundin die sich an der Schlange vorbei Ihren Tisch selber gesucht hat, nur um gleich dem Kellner Bescheid zu geben, das sie doch lieber die andere Seite nimmt…die Touristen die wartend in der Schlange stehen, die Enge der dicht gestellten Tische und die teilweise unhöflichen Menschen, sich auch noch so nah auf der Bank zu quetschen, egal ob man fremden Menschen dabei zu nahe kommt…dabei waren die Kinder noch zivilisierter im Benehmen, als so mancher Erwachsener.

Und wir saßen mitten in diesem Treiben. Unsere Kellnerin war super nett, der Latte Macchiato war lecker, ebenso der Apfelkuchen (mit Sahne – jawohl)….

Mein Schatz hat es auf den Punkt gebracht…es hatte  fast etwas von Disneyland. Eine Attraktion die man gesehen haben muss.

Ich fand es toll, das wir da waren, auch wenn ich es mir anders vorgestellt habe….und beim nächsten Mal suchen wir uns garantiert wieder ein gemütliches kleines Cafè und trinken ihn dort, den leckeren Dallmayr-Kaffee.

Sorglose Leichtigkeit

Gestern musste ich zu einer Vereins-Versammlung und ich war etwas zu früh. Also blieb ich mitten in Frankfurts Ausgehviertel einfach im Auto sitzen, bis es Zeit wurde.

Es war kurz vor 19 Uhr, einige Geschäfte haben sich auf den Feierabend vorbereitet und es wurde Dunkel. Immer wieder liefen Menschen zügig vorbei,  mal gut gekleidet in Anzug oder Kostüm, mal  leger im Freizeit-Look, mal mit Hund, mal mit Kind, kurz rein in ein Geschäft und schnell wieder raus…

Jeder schien ein Ziel zu haben…keiner schlenderte nur einfach so dahin. Feierabend – ab nach Hause oder  zu einer Verabredung …die allgemeine Stimmung enthielt eine Leichtigkeit. Weil ich diese gerade nicht habe, fiel es mir besonders auf.

Und ich fragte mich bei fast jedem den ich so beiläufig beobachtete: Der Frau geht es gut oder?…die scheint keine Sorgen zu haben?…Dem Mann scheint gar nichts Sorgen zu bereiten oder doch?

In Mitten dieser Situation wurde mir bewusst wie beschwert ich mich gerade fühle… Eine meiner Mitarbeiterin ist ausgerechnet in dieser Woche krank…in der Woche in der wir ohnehin im Monat am Meisten zu tun haben, dann ist auch noch Quartalsende und wir müssen  zusätzlich noch die Revision vorbereiten…also alles muss noch ordentlicher berechnet werden, als wir es ohnehin schon tun.. Ich arbeite jetzt wieder zwischen 9-11  Stunden und hab trotzdem das Gefühl nichts wird fertig und die privaten Sorgen sind auch immer da…Na egal, auch diese Zeit wird vorüber gehen.

Conroller versus Buchhalter

Der Tag heute bot im Job ein paar interessante Wendungen für die Zukunft.

Durch den angekündigten Weggang eines unserer Geschäftsführer  wie in meinem Beitrag „Schlecht Drauf – Teil 1“ beschrieben, wird es jetzt doch personelle Konsequenzen geben….

Es wird eine zusätzliche Stelle geschaffen um meine Chefin zu entlasten. Das ist ja WUNDERBAR… zum Glück  für mich, denn so wird die Mehrbelastung nicht auf unseren beiden Schultern abgeladen. Es wird eine zusätzliche Teamleiter-Stelle sein, die sich um das Controlling kümmern soll. DAS ist ein guter Plan. Denn eine kaufmännische Leitung sollte sich nicht mit dem „Tagesgeschäft“ eines Controllers beschäftigen müssen…immerhin mache ich mit meiner Teamleiter-Stelle auch das Tagesgeschäft für meinen Bereich.

Ich habe diese Änderung freudig begrüßt und  glaube damit hab ich meine Chefin etwas überrascht. Ich glaube sie hat erwartet, was ich keine „Konkurrenz“ haben möchte…lach. Da das Controlling in unserem Hause schon immer einen wesentlich höheren Stellenwert hat, als die Buchhaltung gehe ich davon aus, das die Teamleitung Controlling im Endeffekt mehr zu sagen hat, als ich…aber das stört mich nicht.

Ich weiß was ich kann und was mein Job ist und in erster Linie bin ich dafür verantwortlich das mein Bereich funktioniert, wir alles rechtzeitig fertig bekommen was mit dem Einzelabschluss zu tun hat, das der Bestell- und Rechnungsworkflow funktioniert und die UST-Themen klar sind…Das ist mein Bereich und  da lasse ich mir auch nicht die Butter vom Brot nehmen.

Mit Planung, Forecasts, Plan-Ist-Vergleichen, Kostenstellen-Umlagen und Auswertungen von Innenaufträgen hab ich eh nichts zu tun. Controller rechnen mit vollen Tausend-EUR…Buchalter mit zwei Stellen hinter dem Komma genau….

Abendstimmung – Der Sommer bäumt sich auf

Ich komme gerade von einem Abendspaziergang zurück.

Es ist immer noch drückend warm, der Mond stahlt klar…und dazu ist es schon ab 20 Uhr dunkel….Eine Stunde bin ich jetzt strammen Schrittes gelaufen….und habe meine Seele baumeln lassen, denn ich bin etwas melancholisch.

Ich merke, das sich der Sommer langsam verabschiedet. Es ist ein Aufbäumen des Sommers…bevor der Herbst sich durchsetzt. Aber die Bäume sprechen eine klare Sprache….Bucheckern, Eicheln und sogar Kastanien liegen bereits am Boden…und die Brombeeren sind an manchen Stellen auch schon reif….

Die Brombeeren erinnern mich sehr stark an meine frühabendlichen  Fahrradtouren in Frankfurt an der Nidda entlang und durch die Felder … und diese Stille. Ja das hab ich immer sehr genossen.

Ich bin heute durch meinen Ort hier gelaufen, um einen großen Park herum und als ich in die „Innenstadt“ kam haben mich die Menschen in den Restaurantgärten abgeschreckt mit ihrem lauten Gelächter und Geklapper.

Für mich war es eigentlich eine Stunde der Stille…also bin ich schnellen Schrittes mehr in Richtung der friedlich da liegenden Straßen gegangen.

Ich fühle mich wie durch Wasser gezogen….es ist stickig und nun sitze ich in meiner kleinen Oase draußen, nur erhellt von ein paar Kerzen, das Radio läuft drinnen und ich warte auf die Nachtkühle.

Morgen werde ich noch einmal mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, denn morgens ist es noch nicht zu kalt, das wird nicht mehr lange so gehen.

Warum nicht?

Alle Welt regt sich auf…… aber warum nur? Die Bundesregierung schlägt vor, dass sich die Bevölkerung  einige Vorräte anlegt, um in einem Krisenfall für ein paar Tage unabhängig zu sein.

WARUM führt das zu solch einem Aufschrei?

Es sagt ja keiner das es Morgen zu einem Zwischenfall  kommt, der es nötig macht, aber denkt denn niemand mehr z.B. an die Krise in Zypern vor drei  Jahren, als es zu einer Bankenkrise kam…da waren die Supermärkte auf einmal leer, weil keine neuen Waren mehr gekauft werden konnten und auch die Bankautomaten spukten nur noch spärlich Geld aus….DA haben die Menschen sich erst zu diesem Zeitpunkt bevorratet, wo es gerade noch ging. Oder denkt an New Orleans vor ein paar Jahren, als die öffentliche Ordnung in den USA nach dem Wirbelsturm Katrina 2005 für Tage zusammen brach.

Aber ist es nicht normal, dass man immer mehr an Vorräten in den Schränken hat, als man gerade braucht?  Ich bin der Meinung gerade von den (Trocken-) Grundnahrungsmitteln: Zucker, Mehl, Nudeln und Reis  sollte man immer einen Vorrat zuhause haben. Auch Speiseöl  und gewisse Dosen  und Wasser in PET-Flaschen kann man unterbringen OHNE das man dafür zuviel Geld ausgibt.

Ich habe mich vor ein paar Jahren bereits mit dem Thema beschäftigt. Nein, ich bin keiner von den extremen Typen die sich für den nächsten Weltkrieg vorbereiten und Vorräte für 1-2 Jahre haben. Aber ich denke man sollte für 14 Tage unabhängig von jeder Versorgung sein.

Überlegt mal, wie schnell es in Zypern zu Panik kam und wie sehr wir am europäischen Stromnetz hängen…fällt der Strom aus gibt es nicht nur keinen Strom, sondern vor allem auch kein WASSER und auch kein Benzin…denn alle Pumpen laufen elektrisch. Und ohne Strom können die Geschäfte nur eingeschränkt öffnen, denn die Türen, Kassen und Kühltheken benötigen alle Strom…und auch Notstromaggregate benötigen Benzin/Diesel…laufen also auch nur 2-3 Tage ohne Nachschub.

Also warum erscheint es dann so ungewöhnlich zu sagen, ich hab ein paar Liter mehr an Wasser im Keller…wenn so ein 5l-Pet-Flasche nur  etwas mehr als 1 EUR kostet ist es doch kein finanzieller Ruin.

Und für alle die glauben nur Kriege oder Terror können eine Vorratshaltung nötig machen empfehle ich das Buch „Blackout“ von Marc Elsberg. Es geht um eine fiktive Sabotage am europäischen Stromnetz…und den sich daraus entwickelnden Konsequenzen…das nimmt einem ein wenig die Naivität zu glauben wir haben alles im Griff….Unsere Zivilisation funktioniert nur, weil es Strom gibt…nimmt man uns den Strom weg, was sind wir dann? Eben….

Enttäuschung im Hofladen

Nun endlich haben wir es geschafft bei uns im Ort in einen Hofladen zu gehen….etwas außerhalb gelegen…ein großer Parkplatz und viele Blumen vorne dran…dahinter eine alte Scheune und ein großes Gewächshaus…

Mit Vorfreude auf Gemüse und Obst aus heimischen (zumindest deutschem) Anbau…dazu Eier und Milch direkt vom Bauernhof, sind wir dorthin gefahren… das zumindest war meine Vorstellung.

Der Laden selber war größer als ich erwartet hätte und als erstes fallen mir  Ockstädter Kirschen auf….LECKER….die sind tatsächlich aus der Region….und gleich danach die Äpfel  „Pink Lady“….tja und DIE gibt es hier nicht,  Herkunftsländer sind Neuseeland, Chile oder auch Italien…und so ging es dann auch weiter.

Chiquita-Bananen…., Kartoffeln aus Frankreich….Limetten aus Italien…..und alles was es sonst auch im Supermarkt gibt…es waren so ziemlich alle Länder vertreten die Obst und Gemüse produzieren.

Daneben gab es auch Gurken, Tomaten, Zwiebeln, Möhren und auch Kartoffeln aus Deutschland…teilweise stand auch „aus eigenem Anbau“ mit dran….Aber alles wurde entweder schon in durchsichtigen Plastiktüten angeboten…oder man konnte es selber in diese Plastiktüten  portionieren…z.B. bei den Bohnen. Es gab überhaupt keine Alternative für die Verpackung….gibt es diese dreieckigen Papiertüten eigentlich gar nicht mehr? Nicht mal mehr hier?…die gab es früher immer auf dem Markt oder eben im Bauernhof-Laden.

Im nächsten Raum gab es dann eine große Kühltheke mit allen Arten von Bio-Produkten….aber keine konventionelle Milch vom Bauern…schade!!! Dafür aber Landeier.…es gab jede Menge Wein und anderen Alkohol…dazu Wurst in Dosen und auch eine Wurst-und Fleischtheke und einen kleinen Thekenbereich für Bauernbrot….

Tjaaaa…meine Vorstellung eines Hofladens wurde damit von der Realität  überfahren…und rein wirtschaftlich ist es ja auch sinnvoll  so einige Produkte dazu zu kaufen um das Sortiment abzurunden und es für die Kunden so angenehm wie möglich zu machen.

Die romantische Variante eines Bauernhof-Verkaufs mit fast ausschließlich eigenen Produkten gehört damit genau so der Vergangenheit an, wie die frische Milch vom Bauernhof im 1L-Henkel-Eimer…oder etwas moderner in der 1l-Mehrweg-Glasflasche.

Aber wir werden noch nach anderen Läden Ausschau halten…Das kann doch nicht alles gewesen sein…

Reihenhaus-Alptraum

Mein ganz persönlicher Alptraum läuft da gerade im Fernsehen. Eine moderne Reihenhaussiedlung mit kleinen Grundstücken. Die Nachbarn sind immer zur Stelle und bekommen  immer ALLEs mit.

Na klar ist das eine überspitzte Komödie…aber in leicht abgeschwächter Form gibt es das in vielen Vororten….ein Grund mehr nicht in ein Reihenhaus zu ziehen….wenn dann nur ein alleinstehendes Haus mit rundherum viel Garten…am Besten nicht einsehbar.

Ich hab sogar  tolle Mietwohnungen abgelehnt, weil es Wohnungen „mit Familienanschluss“ waren…also solche 2-Familienhäuser, wo der Mieter quasi durch den Flur der Vermieter gehen musste. Also wenn der Eingangsbereich im Haus nicht von der Wohnung getrennt war…ein Grauen für mich.

Ich liebe es eher etwas anonymer. Na klar weiß ich gerne, wer meine Nachbarn sind und ich grüße immer und jeden im Treppenhaus und auch ein kurzes Schwätzchen ist manchmal okay….

Aber ich MUSS jederzeit  die Möglichkeit haben einfach nur zu grüßen und weiter gehen zu können… OHNE das ich gezwungen bin ein Gespräch zu führen und OHNE das jeder die Einzelheiten meines Lebens mit bekommt.

Nicht das ich etwas zu verbergen hätte, aber ich fühle mich so wohler.

HESSEN tanzt 2016

An diesem Wochenende findet in Frankfurt wieder „Hessen Tanzt“ statt. Das inzwischen weltgrößte  Amateurtanzturnier  in den Standardtänzen und in den Lateintänzen mit mehr als 7.000 Tänzern…. In der Eissporthalle mit bis zu 8 Turnieren simultan und dazu noch die Fabriksporthalle mit weiteren 4 Turnieren simultan…

…und damit ist es jetzt 1 Jahr her, das ich mein letztes Turnier getanzt habe…und mein letztes Tanzen überhaupt….seitdem habe ich keine Tanzschuhe mehr angezogen….ja das ist schon komisch, wie schnell das Jahr vorbei gegangen ist.

Meine Entscheidung aufzuhören war ja nicht leichtfertig und sie war richtig. Aber manchmal fehlen meinem Körper ein paar der schönen weichen Bewegungen…diese Streckung im Oberkörper, dann eine schöne Drehung und in fließender Bewegung hinein in eine Pose….achhhjaaa  das ist schon schön.

Vor ein paar Wochen hab ich im Fitnessstudio einfach mal wieder meinen gesamten Körper in Spannung versetzt und  die klassische Ausgangsstellung eines Standardtänzers eingenommen…ein ganzer Körper…eine einzige Spannung von den Fingerspitzen bis zu den Zehen….dazu den Kopf gestreckt und die Schultern runter….

Und soll ich euch was sagen….man war das anstrengend…lach…erst jetzt merke ich wieder, wieviel Muskelkraft notwendig ist um den gesamten Körper in Spannung zu versetzen und noch mehr die Spannung auch zu halten…JETZT weiß ich wieder, warum das ein Leistungssport ist….

Wie gesagt vermisse ich so mache Bewegungen… aber  nicht den Druck trainieren zu müssen, wann mit welchem Trainer wo….Freies Training, Gruppen-Training, Privat-Training, Workshops, Vorbereitungstraining, Practice-Night  usw.

Ich werde mir wohl in diesem Jahr gar nicht hin gehen….aber hoffentlich im nächsten Jahr als Besucher wieder dabei sein.

AHA-Konzert

Die Flasche Pfirsich-Likör ist leer….das Meiste hab ich heute Abend getrunken….und nun bin ich doch betrunken.

WARUM?…nun einfach weil ich es wollte…. Hihi

Es gibt eigentlich keinen Grund…das verlängerte Wochenende war klasse…aus der Nacht der Museen wurde dann doch nichts…obwohl es nicht geregnet hat…dafür haben wir den Samstagnachmittag im Bett verbracht…und als es Zeit fürs Abendessen wurde, haben wir beschlossen lieber zuhause zu bleiben….so konnten wir auch den Rest des Abends wunderbar entspannt verbringen… Das „Essen gehen“ kann man auch an einem  anderen Tag.

Und Sonntagnachmittag wollten wir ebenfalls lieber zuhause bleiben, wenn….ja wenn wir nicht Karten für das AHA-Konzert in Frankfurt gehabt hätten.

Was soll ich sagen, das Konzert war okay….aber die Musik hat mich nur selten wirklich berührt, was hauptsächlich an der fehlenden Spielfreude von AHA lag…und die Klassiker kamen eh erst zum  Schluß….tja….schade.

Was ich auch noch nie bei einem Konzert  erlebt habe:  AHA fing tatsächlich pünktlich um 20 Uhr an…wie  in einem  Amt und endete exakt um 21.45 Uhr. Keine Vorgruppe. Und dann wurden wir in der Frankfurter Festhalle auch innerhalb von Minuten  nach dem Ende des Konzerts aus dem Saal komplimentiert….wir wurden buchstäblich aus dem Saal gefegt….das hab ich noch nie erlebt.

Dafür hörte ich vor der Festhallte Klänge, die dort eigentlich nicht hin gehörten. DEPECHE Mode….mein Schatz und ich gingen den Klängen nach und landete bei einem Straßenmusiker, der nicht mal gut sang…aber es war genau das, das uns in dem Moment aufmunterte und zusammen mit einem anderen Fan, tanzen wir ein wenig ausgelassen zu der Musik. Es gab dann ein Foto zu Dritt und dann waren wir auch schon wieder weg.

Das hat mich echt aufgemuntert, also sind wir  noch auf  auf einem  Kaffee  bei „Frankfurt and Friends eingefallen“ und am Ende war es 2 Uhr Nacht als wir zuhause ankamen… und der Rest Nacht war noch seeehr schöön.

Auto – versus Fahrrad fahren bergauf?

…heute Morgen, noch lange bevor es hell wurde, habe ich mein Auto in die Werkstatt gebracht (Ihr wisst schon ….der „Blech-Schaden“ ohne Blech, dafür mit Kunststoff)

Und dann folgte der lange Weg: erst zu fuß, dann per Straßenbahn bis zum Hauptbahnhof, dann per S-Bahn bis raus aus Frankfurt – ab in den Taunus…bis zur Arbeit.

Nach Feierabend der gleiche Weg zurück: S-Bahn, Straßenbahn, laufen…und mein Auto bezahlt und wieder mit genommen. Nun das hat pro Strecke  1,15 Std. gedauert….

Wieder zuhause habe ich mein Auto abgestellt, mich schnell umgezogen und ab aufs Fahrrad. Bei dem schönen Wetter musste ich unbedingt heute damit starten.

Hahaha….ja und nun hab ich den Salat….Das HIER ist schon eine andere Hausnummer, als in Frankfurt mal eben locker an der Nidda  ebenerdig eine Runde zu drehen. Das HIER nennt man Taunus …und am oberen Ende des Taunus ist der FeldBERG.

Mit anderen Worten  entweder ich fühle mich wie ein Downhiller oder wie ein Bergprofi…nur ohne die entsprechende Kondition.  Wenn ich mich mit 9kmh nach oben bewege fühle ich mich, als ob ich auf der Stelle trete und bei noch mehr Steigung sinkt das noch auf 7kmh …da überholt mich ja jedes Kind zu Fuß…lol….

Na prima…jetzt ist es amtlich…hier MUSS ich einfach meine Beine wieder trainieren und Ausdauer gleich dazu…lach…na eigentlich war es genau das, was ich wollte…nur nicht so anstrengend…seufz