Sonntags- Braten und Ausflug

Irgendwann am Nachmittag hab ich dann doch die Kurve bekommen….und bin bei einsetzendem leichten Schneefall losgefahren…erst einmal in Richtung Norderstedt…und dann….dann… bin ich einfach dort geblieben und nur bis zum Stadtpark gefahren.

Der Park ist riesig groß und trotz des schlechten Wetters waren einige auf der Wasserski-Anlage unterwegs….krass – während ich in der dunklen Winterjacke schon nach ein paar Minuten mit einer leichten Schneeschicht überzogen war….standen einige Wasserski-Freunde in Neoprenanzügen auf den Brettern und ließen sich über die Anlage ziehen….

Wie schon beim letzten Besuch hier, hab ich später den Park in Richtung Tangstedter Forst verlassen und bin dort durch den Wald gelaufen…..hier hat man vom Wind nur wenig gespürt und auch der Schnee kam nur an wenigen Stellen bis zum Boden:

Nach fast 2 Stunden hab ich meine Runde beendet und war froh, wieder zuhause zu sein…ich hatte soo einen Hunger das mir eine Tafel Schokolade zum Opfer fiel….mein Sonntagsbraten brauchte noch gut 1,5 Stunden im Backofen:

Gänsekeule mit Rotkohl und Kartoffelklößen – einfach nur lecker:

2.Advent – gemütlich Zuhause

Bei der Kälte und Nässe der letzten Tage, hab ich mich zwar ausreichend bewegt, bin mindestens 1x am Tag draußen gewesen…und wenn ich dann draußen war, gab es in der gesamten Urlaubswoche auch jeden Tag die Walking-Runden zwischen 4-7km…..

…aber mein natürliches Verlangen nach Bewegung hat sich doch öfter mal etwas versteckt. Immerhin hab ich dann gekocht, gebügelt, Dänisch gelernt oder mich sonst wie beschäftigt…hab mich also nicht gelangweilt.

Aber es kommt irgendwann am Tag dieser Punkt, wo merke – wenn ich jetzt nicht nach draußen gehe, bekomme ich schlechte Laune.

So waren meine Walking-Runden in diser Woche manchmal sehr spät am Abend, oft erst nach 22 Uhr. Gestern hab ich mich bereits um 19.30 Uhr entschieden….aber ich wollte nach Bad Bramstedt, das sind nur etwas mehr als 20km von hier.

Überall war es festlich geschmückt und gemütlich illuminiert und auch die ruhigen Wege an der Hudau entlang ,waren ausreichend beleuchtet….fast eine Stunde bin ich durch den leichten Nieselregen gelaufen….und irgendwann war mir auch gar nicht mehr kalt…..hahaha

Meine Wochenbilanz liegt jetzt schon bei 54km….und noch liegt der gesamte Sonntag vor mir….aber jetzt verkrieche ich mich erst einmal mit Kaffee und einer Scheibe Ciabatta mit Butter auf die Couch. Gerade mag ich nicht raus gehen…noch nicht.

Es ist der 2. Advent und die Kerzen werfen ein schönes gedämpftes Licht in mein Wohnzimmer…während draußen ein paar wenige Schneeflocken tanzen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen 2.Advent

Ciabatta und Rote-Beete-Suppe

Meine Ungeduld und auch der Hunger am Morgen, brachte mich dazu, die Hälfte meines Ciabatta-Teig zu schnell zu verarbeiten. Also habe ich nicht mit der nötigen Ruhe die Falttechnik für das Brot angewendet, sondern es wie ein normales Brot zu einer flachgedrückten Kugel geformt in den Ofen geschoben.

Gar keine Frage es ist außen knusprig und innen weich….wenn auch nicht so fluffig, wie ich es sonst gerne mag…und es schmeckt sehr gut nach den Kräutern der Provence, die ich mit verarbeitet habe….aber einen weiteren Fehler hab ich trotzdem noch gemacht: zu wenig Salz – durch die Kräuter und das Olivenöl geht das Salz unter…etwas mehr wäre besser gewesen.

Ist aber nicht schlimm…wie gesagt, es schmeckt ja trotzdem und passt prima als Butterbrot oder auch als Beilage zu meiner Suppe.

…..

Das Lustige beim Einkaufen am Selbstbedienungs- Bauernhof-Wagen mit dem Gemüse ist, das ich eben manchmal für das Geld in der Hand, noch etwas Weiteres nehmen kann (es gibt keine Wechselgeld-Möglichkiet)..und genau in der Situation blieb noch 1 EUR übrig…und mein Blick fiel auf die Tüte mit 5 Rote Beete-Knollen für genau 1EUR….okay….dann kommt mal mit.

Nach einiger Überlegung, was ich denn nun mit den Knollen machen werde, hab ich mich für eine einfache Rote-Beete-Suppe entschieden.

Die Knollen hab ich zuerst einmal gewaschen und gebürstet und anschließend eine gute Stunde in Salzwasser gekocht. Danach die abgekühlten Knollen geschält (es ist ratsam immer Einmalhandschuhe zu verwenden….die Farbe ist sehr hartnäckig) und in kleine Stücke geschnitten.

Nun Knoblauch, Zwiebeln glasig dünsten, mit etwas Zucker karamellisieren und mit etwas Sherry-Essig ablöschen….frische geschälte und gestückelte Kartoffeln und die Rote-Beete-Stückchen nacheinander dazu geben, mit Salz, Pfeffer und Lorbeerblatt würzen und mit Gemüsebrühe auffüllen….Noch einmal ca. 40 Minuten kochen lassen.

Noch einmal Nachwürzen, falls erforderlich und anschließend pürieren…Ich hab es nicht fein püriert..so das noch Stücke drin sind…

Der letzte Schritt ist dann noch etwas Sahne unter die Suppe zu geben…das hab ich hier noch nicht gemacht, da ich einen Teil der Suppe einfrieren möchte und das mache ich ohne Sahne:

Die Farbe ist grandios….die Suppe ist jetzt nicht schnell gemacht (zumindest nicht, wenn es mit frischenRote-Beete-Knollen gemacht wird)….dafür ist es einfach und für mich auch mal eine neue Variante für die tolle Knolle.

Die Rüben sind reich an Mineralstoffen wie Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium und Eisen sowie den Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin C und Folsäure (Auszug aus Wikipedia)

Sauna – endlich wieder

Nach 1,5 Jahren war ich gestern endlich wieder mal in der Sauna….hab ich mir doch kurz vor Ausbruch der Pandemie Mehrfahrkarten für Sauna und auch fürs Schwimmen gekauft, in Wedel.

Tja und dann ging ja erst mal gar nichts mehr.

Anschließend, als es wieder möglich war, hab ich mich nicht wohl gefühlt mit dem Gedanken, dann war wieder Sommer….Sauna hab ich lieber wenn es kalt draußen ist…dann war es mir zu umständlich mit den Einlassregeln und Tests, dann kam der Umzug und überhaupt….zu viele Menschen.

Gestern nun, hab ich mich auf den Wege gemacht und war ….nervös….will ich da wirklich hin? Ich hab mich selber nicht verstanden, warum ich so gezaudert habe….und bei mehreren Umleitungen auf dem Weg dorthin, war ich versucht, einfach wieder umzukehren. Hab ich aber nicht.

Nach der Prüfung des Impfstatus und Personalausweises stellte sich das Einchecken mit meinem Chiparmband als nicht ganz einfach heraus…laut Erklärung der netten Dame am Einlass, gab es ein massives Computerproblem, so das alle Daten zu den Dauer-Chipkarten verloren gegangen sind.

Nun ging es darum herauszufinden, was ich damals gekauft habe: 10er Karte/ 20er Karte für`s Schwimmen, 10er 4-Std. Karte / 10er Tageskarte für die Sauna??? und dann noch wie oft man die Karten bereits gebraucht hatte.

Es ging also auf Treu-und Glauben…ich wusste nicht mehr genau, war ich nun 2x schwimmen oder 3x…aber das war trotzdem alles sehr unkompliziert und sie hat schnell meine Chips-Karten neu programmiert, so das ich dann zügig in die Sauna konnte.

Haaaaaaaach das tat ja sooooo gut. Endlich mal wieder Sauna…sogar mit Aufgüssen (also Aufgüsse „light“). und es ging tatsächlich mit Abstand halten, weil nicht so viele Personen in den Saunen waren. Trotzdem brauchte ich einen Moment, um den Abstand als ausreichend anzuerkennen….ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn noch mehr Platz dazwischen gewesen wäre ..hahaha….

Ich war in den Saunen, die draußen im Garten stehen…beim Rauskommen dann: draußen abduschen, kurz ins Eisbecken abtauchen, dann ein paar Runden im kleinen normalkalten Schwimmbecken drehen und einen Spaziergang durch den Garten machen….alles bei ca. 3 Grad Außentemperatur mit Wind und ein paar Regentropfen…es war herrlich.

Während der Runden im kleinen Schwimmbecken bin ich mit einer älteren Dame ins Gespräch gekommen, wie herrlich es doch ist, wieder in die Sauna gehen zu können…Sie und ihr Mann waren vor der Pandemie jede Woche hier und auch sie starten erst wieder ganz vorsichtig….endlich wieder ein wenig Normalität…mal sehen wie lange noch.

Etwas irritierend und dann doch irgendwie lustig fand ich, das einige Landschaftsgärtner im Garten arbeiteten…in dicken wetterfesten Jacken und Hosen, mit Mützen und Kapuzen auf dem Kopf…während drumherum die Sauna-Gänger quasi textil-frei herumliefen.

Anschließend im warmen Ruheraum entspannen (ich hatte zum Glück an meine Kopfhörer gedacht, so hab ich die Geräusche der Anderen nicht wahrgenommen).

Dachte ich am Anfang noch, ich werde es nie und nimmer schaffen bei dem kalten Wetter draußen zu duschen, ging es erstaunlich gut….und nach 3 Durchläufen fand ich es für das erste Mal nach so langer Zeit auch ausreichend….

Essen – Deftig und etwas scharf

in dieser Woche habe ich tatsächlich zum ersten Mal etwas mit weißen Bohnen gekocht…

Pasta mit Shrimps und weißen Bohnen in einer Tomaten-Chili-Sauce

Bis auf die Bohnen, alles Zutaten, die ich gerne esse. Ich hatte vor einiger Zeit mal ein Glas Weiße Bohnen mitgenommen…um es mal auszuprobieren.

Als Kind hab ich dicke grünen Saubohnen nicht gemocht und hab seitdem eine Abneigung gegen alle runden dicken Bohnen…egal ob grün, schwarz oder weiß…nur die roten Kidneybohnen- die mag ich dann doch – also heute…früher auch nicht.

Also jetzt zu den weißen Bohnen: Das Rezept war einfach und schnell und eigentlich auch lecker – ohne die Bohnen…ich hab den gefüllten Teller auch leer gegessen…jaaa die Bohnen kann man essen…Nahrungsaufnahme eben…aber für mich jetzt kein Highlight, das mein Gericht gekonnt abrundet oder es besonders hervorhebt.

Am Abend hab ich beim Auffüllen des Tellers alle Bohnen geschickt umgangen…. Nee – also für mich müssen die nicht sein.

Dafür hab ich einen Tag später gleich mal eine scharfe Möhrensuppe gekocht…Interessant ist, das die Suppe eher gelb als orange wirkt….denn die Schärfe kommt über das Madras-Curry und damit auch die Farbe: sehr lecker: Zutaten: Möhren, Knollensellerie, Knoblauch, Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Zucker, Sherry-Essig und Madras-Curry: alles kochen und anschließend pürieren. Die Zwiebeln hab ich dieses Mal weg gelassen und Ingwer kommt bei mir NICHT hinein.

Und weil ja draußen das Wetter kalt, nass und windig ist, gibt es auch leckere deftige Sachen: Hier: jetzt – Rosenkohl-Auflauf mit Mettenden und knusprigen Kartoffelstückchen: Dabei ist Auflauf evtl. etwas irreführend: denn es gibt weder eine Soße, noch ist es mit Käse überbacken…dafür sehr lecker:

Den Rosenkohl bissfest kochen und mit Butter verfeinert in eine ofenfeste Form geben: Würzen mit Salz, Muskatnuss und Kümmel….darüber dann deftige westfälischen Mettendchen in kleine Stücke schneiden…ich hab nur 2 genommen, weil so klein geschnippelt verteilen die sich wunderbar über dem Rosenkohl.

Zum Schluß kommen die klein geschnittenen und nur kurz gekochten Kartoffelstückchen über Rosenkohl und Würstchen…noch einmal kräfitg mit frischem Pfeffer würzen und ab in den Backofen auf Grillstufe, um die Kartoffeln knusprig bräunen zu lassen…fertig.

Rudimentäre Zutaten ohne Schnick-Schnack… Ja klar wer möchte, kann noch vor dem Backen Käse darüber geben oder eine Soße mit Ei-Milch-Käse darüber verteilen…

Ich mag es wenn neben den Kartoffelstücken, auch teile vom Rosenkohl und den Würstchen angeröstet sind…

Witzig ist, das ich in den letzten Wochen die Schärfe in meinen Gerichten verstärkt habe…normalerweise achte ich wegen der Hitzewallungen darauf, nicht zu scharf zu essen.. Aber jetzt macht es mir gerade nicht aus…das liegt wohl an der kalten Jahreszeit

Sturmschäden – de ja vue

Der Sturm der letzten Nacht hat nun Auswirkungen auf mein Wohlbefinden – und Ich habe ein De ja vue….

Genau dort, wo die Bäume in kurzer Entfernung vor meinem Balkon stehen, die mich vor den Häusern in einiger Entfernung visuell abschirmen, und hinter denen auch die Privatbahn entlang läuft, hat der Sturm der letzten Nacht eben 2 Bäume umgeweht….und nun werden sie gerade mit lauten Getöse in Stücke geschnitten.

Also echt, das ist ein tiefer Einschnitt, genau wie vor ein paar Jahren in Hessen/ Schnöselhausen (Kronberg i.Ts. bei Frankfurt) …als der Sturm eine Schneise direkt vor meinem Balkon gezogen hat und alle hochgewachsenen Büsche und Bäume einfach umknickte….danach war mein Balkon keine vor Blicken geschützte Oase mehr….

(Beitrag: 2017 : Sturmgewalten – und ich bin am Boden)

…und jetzt hab ich hier das Gleiche….ohne diese beiden Bäume und die Büsche drumherum, sind nun die 6stöckigen Häuser auf der anderen Seite komplett sichtbar.

Das ist mehr als schade, um nicht zu sagen: ich bin gerade sehr traurig darüber.

Die geänderte Situation hat mich gleich dazu veranlasst, neu über die Gardinen-Auswahl und Vorhänge zu entscheiden….und hab auch schon meinen ursprünglichen Plan für die Zusammenstellung wieder aufgenommen. Den Plan hatte ich eigentlich verworfen, weil ich statt der benötigten 3 Gardinen nur 2 von der gleichen Sorte bekommen habe….es war ein Restposten – blöd.

Eigentlich wollte ich die Gardingen auf der gesamten Fensterfront immer abwechselnd mit den Vorhängen zusammenstellen. Langer Vorhang, Gardine, kurzer Vorhang, Gardine, kurzer Vorhang, Gardine, langer Vorhang.

Okay, ich muss mir nun noch eine 3. Gardine besorgen, die so ähnlich dazu passt…dann kann es noch richtig gut werden.

Aber auch das ändert nichts daran, das mir die Bäume jetzt schon fehlen…menno.

Wie immer hilft alles Lamentieren und Jammern nichts…die Bäume sind nun einmal weg und ob neue dahin kommen, ist sehr fraglich…der Hausverwalter hat auf meine Frage zumindest mit einem Kopfschütteln geantwortet.

Also heißt es, sich damit zu arrangieren und das Beste daraus zu machen.

Rotkohl-Zeit

Jaa – es ist soweit…ich hab gestern den Herd angeworfen und einen großen Topf Rotkohl gekocht.

Allerdings musste ich ziemlich mit dem Messer kämpfen…und befürchtete schon das Schlimmste, denn ich musste den Rotkohl mit der rechten Hand schneiden…als Linkshänder der sich schon mit einer Zahnbürste in der rechten Hand verletzen kann, eine eher gefährliche Aktion….aber es ging tatsächlich alles gut…hat aber Ewigkeiten gedauert.

Also im Topf sind tatsächlich nur Rotkohl, Zwiebeln, Äpfel, Salz, Pfeffer, Zucker, Schweineschmalz, Lorbeerblätter, Nelken und Wacholderbeeren gelandet….und dazu Rotwein und Rotweinessig:

Wer es lieber vegetarisch mag nimmt pflanzliches Fett…ich bin bei Rotkohl aber sehr klassisch unterwegs, gibt das Schweineschmalz dem Rotkohl doch seinen typischen Geschmack und auch diesen Glanz…dabei nutze ich nur ca. 50g für den großen Topf.

Mein Schwester schwört inzwischen auf Gänseschmalz…das riecht beim Braten auf jeden Fall angenehmer …aber geschmacklich ist es …hmmm…anders….nicht schlecht, aber anders.

Auf jeden Fall ist genügend Rotkohl im Topf für die nächsten 1,5-2 Monate…..und ich sehe schon den Rinderbraten, die Gans, Entenkeulen vor mir….MIT Rotkohl und Klößen…..hab ich schon erwähnt das ich den Herbst gerne mag….das gilt auch im Besonderen für die Gerichte in dieser Zeit.

Keller-Kultur und normales Leben

Ich hab in den letzten 1,5 Monaten die Keller-Kultur hier im Haus sehr schätzen gelernt.

Im Waschkeller gibt es einen Kalender in dem sich jeder mit Namen und Zeitbedarf einträgt um Münz-Waschmaschine und -trockner nutzen zu können…105 Minuten für 50 Cent bei der Waschmaschine das ist echt günstig (ich nutze allerdings meine Eigene Waschmaschine im Bad).

In den Trockenräumen ist es warm und trocken bei ständig gekipptem Kellerfenster…keine Schimmelgefahr und es riecht auch nicht muffig. Sauberkeit normal.

Die Wäsche wird schnell und gut trocken…und bisher habe ich noch nicht erlebt, das jemand eine Leine blockiert. Jeder nimmt seine trockene Wäsche zügig wieder ab.

Im Fahrradkeller gab es bisher auch keine Befindlichkeiten. Die beiden Räume sind voll mit Rädern und ich hatte mein eigenes Rad an eine freie Stelle gestellt, zwischen all die Anderen…und genau da steht es immer noch… es fühlte sich also keiner von dem zusätzlichen Rad gestört.

Aktuell bin ich immer noch extrem darauf bedacht, niemanden irgendwie zu stören….hahaha hab doch einen leichten Schaden davon getragen.

Ich kann das Haus einfach verlassen und die Haustür fällt sanft ins Schloß…und fertig. Ich muss nicht sofort 2x den Schlüssel rumdrehen und Ich schließe die Wohnungstür und sie ist zu, ohne das ich erst abschließen muss. Nun mache ich es wie früher: Abends wird die Wohnungstür von Innen abgeschlossen und hier gibt es noch eine Kette die ich vorlegen kann.

Ich habe wieder einen Türdrücker und kann ihn auch benutzen, weil die Haustür eben nicht permanent verschlossen ist….Vorbei die Zeiten wo ich immer erst die Treppen runterhetzen musste, um einen Paketboten oder Besuch ins Haus zu lassen.

UND ….es ist ein tolles Gefühl wieder einen eigenen Briefkasten zu besitzen….es ist wieder MEINE Post.

Wie selbstverständlich das doch eigentlich alles ist – so ein normales Wohnen Tür an Tür.

Adventsessen – Lammhüfte

Beim Blick in den Gefrierschrank fiel mir wieder eine kleine Lammhüfte in die Hände….die hatte ich vor einer Weile gekauft, dann aber kurzfristig nicht verarbeiten können. Gestern also hab ich sie zum Auftauen rausgelegt.

Und heute Mittag kam sie in den Backofen…zusammen mit roten Zwiebeln, Knoblauch und Möhren.

Das Ergebnis: zarte Lammhüfte mit glasiertem Ofengemüse ….hmmmm lecker…was bei dem Bild so leicht unscharf wirkt, ist der hochziehende Dampf….vom Ofen direkt auf den Teller….dazu gab es noch kleine Pellkartoffeln.

Essen muss heiß auf den Tisch kommen….

Nichts bedauern – nichts bereuen

Nichts bedauern – nichts bereuen

Ich wünsche Euch allen einen schönen ersten Advents-Sonntag! Auch wenn ich weiß, das es für Einige ein Einstieg in eine eher schwierige und traurige Zeit ist🌺😥.

Mit dem heutigen Tag ist bei mir endlich die innere Ruhe zurück gekehrt (nach der ganzen Unruhe der letzten 3 Moante) und das Gefühl von Freiheit, gepaart mit einem tiefempfundenen Gefühl von Zuhause sein….ich fühle mich geborgen.

Und ich bin sehr dankbar für mein Leben….für meine Zufriedenheit und das Glück, das ich habe, gerade wieder so unbeschwert leben zu können, größtenteils gesund zu sein…mich freuen zu können und nicht auf der Suche nach dem Sinn des Lebens zu sein….nichts zu bedauern und nichts zu bereuen (also aktuell zumindest).

Und das Schönste ist, in der kommenden Woche hab ich Urlaub. Meine geplante Fahrt nach Hessen hab ich wieder einmal corona-bedingt auf das kommende Frühjahr verschoben…langweilig wird es mir trotzdem nicht werden….